Der Journalismus schrumpft bei Axel Springer: Der Medienkonzern streicht etwa fünfzig Stellen, wieder ist besonders die „Premium Gruppe“ betroffen.
Glosse
:Das Streiflicht
Springer lädt zur Lektüre der Ufo Files. Das überrascht nicht, seit einiger Zeit scheint der Verlag ohnehin in einem Paralleluniversum zu schweben.
Axel Springer
:Nur für ’ne Zeit lang
Nach nicht mal einem Jahr kündigt Ex-„Tagesschau“-Sprecher Constantin Schreiber seine Trennung vom Axel-Springer-Verlag an. War sein Engagement Deutschlands schönstes Missverständnis?
Hauptstadtjournalismus
:Bleiben wir beim Du?
Jens Spahn erklärte sich zur Leihmutter-Debatte exklusiv im Podcast des „Bild“-Reporters Paul Ronzheimer. Warum dem nun eine zu große Nähe zu seinem Interviewpartner vorgeworfen wird.
Axel Springer Award
:Ist Peter Thiel jetzt die konservative Hoffnungsfigur?
Der Tech-Milliardär und politische Strippenzieher liebt den Kapitalismus, die Demokratie weniger. Nun erhält er den Axel Springer Award.
Axel-Springer-Konzern
:Rückenwind aus Berlin
Gabor Steingart lässt ein neues Medienschiff bauen, die „Pioneer Three“, und die „Bild“ zitiert aus vollmundigen Ankündigungen aus der Presseerklärung. Ohne den gemeinsamen Mutterkonzern zu erwähnen.
Klassik
:Bild dir eine Oper
Deutschlands größtes Boulevard-Blatt streamt jetzt Klassik, Springer-Vorstand Mathias Döpfner erklärt das so: Oper und „Bild“ seien sich ziemlich ähnlich. Damit hat er recht – teils ungewollt.
Journalismus
:Im Kern aufgebauscht
Drohte Springer-Chef Mathias Döpfner dem Bundeskanzler? Der RND-Podcast „Wenn Sie wüssten ...“ muss weiter zurückrudern. Die Glaubwürdigkeit der Geschichte ist beschädigt.
Journalismus
:Die Machtfrage
Drängte Springer-Chef Mathias Döpfner den Bundeskanzler zur Zusammenarbeit mit der AfD?
MeinungWurster
:Redaktionssitzung der Zukunft
Journalismus
:Quatsch vom Chef
Mathias Döpfner vom Axel-Springer-Konzern hat einen KI-generierten Kommentar in der „Welt“ veröffentlicht. Ein „Schelmenstreich“ sei das, meint ein Sprecher. Tatsächlich ist es eine Absage an einen Journalismus, der auf eigenem Denken aufbaut.
Medien
:„Ich bin die Ricarda Lang des Journalismus“
Ulf Poschardt tritt als „Welt“-Herausgeber zurück, wird nun „freiester Mitarbeiter“ des Axel-Springer-Verlags – und steigt mit Ausrüstung für nur 438 Euro in den „Instagram-Schützengraben“.
ExklusivWolfgang Reitzle
:„Mir ist klar, dass ich nicht immer der Beliebteste war“
Er gilt als Deutschlands härtester Manager: Wolfgang Reitzle war bei BMW, Ford, Linde und Conti – überall wurde er immer scharf kritisiert, überall hat er tiefe Spuren hinterlassen. Jetzt zieht er sich mit 77 Jahren endgültig zurück.
Axel Springer
:Constantin Schreiber verlässt Tel Aviv schon wieder
Nicht einmal ein Jahr war der frühere ARD-Mann als Global Reporter in Israel. Sein Nachfolger ist der Ex-Chefredakteur der „Welt“: Jan Philipp Burgard. Eine durchaus erstaunliche Entwicklung.
Medien
:Springer-Chef Döpfner ist in Großbritannien am Ziel
Das britische Kulturministerium hat das Geschäft genehmigt: Der Berliner Medienkonzern darf die Zeitung „Daily Telegraph“ übernehmen. Damit sind so gut wie alle Hürden genommen.
„Welt“
:Making Sätze Short Again
In der „Welt“ schreibt der neue Chefredakteur Helge Fuhst seinen ersten Kommentar. Und zwar so, dass es knallt. Bringt der coole Fernsehmann jetzt etwa den „Tagesthemen“-Sound in Springers „Premium-Gruppe“?
Springer-Medien
:Ein Text, der klingt, als sei er vom Kreml selbst verfasst worden
Die „Welt am Sonntag“ druckt einen Gastbeitrag des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán. Und das vier Wochen vor den Wahlen dort.
Medien
:Springer kauft den „Telegraph“
Damit geht eine der ältesten Zeitungen Großbritanniens in deutschen Besitz über. Das sind die Hintergründe.
Medien
:Axel Springer kauft britischen „Telegraph“
Damit geht eine der ältesten Zeitungen Großbritanniens in deutschen Besitz über. Der Kaufpreis liegt bei 663 Millionen Euro.
Journalismus
:„Ich finde, dass Sie auffallend oft Verständnis für die AfD, Russland und China haben“
Der Springer-Chef Mathias Döpfner diskutiert mit Holger Friedrich, dem Verleger der „Berliner Zeitung“, den Osten, den Westen und den Journalismus. Die beiden verstehen sich – bis Friedrich zwischen Putin und Trump keinen Unterschied finden will.
Nach der Affäre Reichelt hatte sich der Springer-Konzern einen Kulturwandel verordnet, doch Recherchen rund um den Rücktritt des „Welt“-Chefredakteurs Jan Philipp Burgard legen nahe, was im Verlag kein Karrierehindernis war.
Journalismus
:„Es ist eine Wette auf uns selbst“
Robin Alexander und Dagmar Rosenfeld haben sich mit ihrem Politikpodcast „Machtwechsel“ vom Axel-Springer-Verlag unabhängig gemacht. Warum? Ein Treffen.
Arbeitswelt
:Warum über das Home-Office so erbittert gestritten wird
Der Werbekonzern Ströer verschärft ganz kurzfristig die Home-Office-Regeln, die Beschäftigten sind empört. Ökonomen bezweifeln, dass solche Rückholaktionen viel nützen. Manchmal sollen sie nur Mitarbeiter vergraulen.
Axel-Springer-Verlag
:Stichwort Tiefgarage
Die „New York Times“ berichtet, der kürzlich zurückgetretene Chef der „Welt“ habe sich intern Fragen zu „unangemessenem Verhalten“ gegenüber Frauen stellen müssen. Was der Fall Jan Philipp Burgard über den vermeintlichen Kulturwandel im Springer-Verlag erzählt.
Medien
:„Tagesthemen“-Chef Helge Fuhst wechselt zu Axel Springer
Der Journalist folgt bei der „Welt“ auf Jan Philipp Burgard, der seine Funktion aus gesundheitlichen Gründen mit sofortiger Wirkung niederlegt.
Medien
:Warum das Fernsehprojekt von „Bild“ scheiterte
Boulevard und Bewegtbild gehen eigentlich Hand in Hand. Doch als der damalige Chefredakteur Julian Reichelt „Bild Live“ startete, endete das im Chaos. Eine Studie erklärt nun aus nächster Nähe, was in der Redaktion geschah.
KI und Journalismus
:„Ein bisschen Kulturkampf“
Ulf Poschardt, der Herausgeber der „Welt“, kritisiert regelmäßig angebliche Intransparenz in Medien. Das hält ihn nicht davon ab, Posts mit einer Frau zu veröffentlichen, die offenbar nicht existiert.
Medien
:Der Letzte macht das Licht aus
Robin Alexander verlässt überraschend die „Welt“. Es rumort, seit an der Spitze ein Chefredakteur auf Krawallkurs steht – offenbar hat die Redaktion jüngst einen Gauland-Gastbeitrag verhindert. Was ist los bei Springers einstigem Vorzeigeblatt?
„Bild“
:Aus „Post von Wagner“ wird „Mail von Martenstein“
Im neuen Jahr übernimmt Harald Martenstein die Kolumne des verstorbenen Franz Josef Wagner bei der „Bild“.
Auktion in der Pinakothek der Moderne
:Tausche Warhol-Bildchen gegen große Kunst
Seit 60 Jahren kämpfen die PIN-Freunde für die Moderne Kunst. Dazu braucht es Geld und gute Laune. Wie sie in diesem trüben Münchner Herbst an beides kommen wollen.
Verirrte „Welt“-Anfrage für Talkshow
:Zwei Kurze bitte
„Welt“-Chefredakteur Jan Philipp Burgard wollte Sebastian Kurz in seine Talkshow einladen. Allerdings hat er den falschen Mann erwischt. Der reagiert mit Humor und schlägt vor: ein Gipfeltreffen unter Namensvettern.
Israel
:Der große Freund
Der Chef des Springer-Verlags, Mathias Döpfner, wird in Jerusalem mit der höchsten Ehrenmedaille Israels geehrt. Derweil beschäftigt die Justiz des Landes die Frage, wie eine „Bild“-Schlagzeile zum Gaza-Krieg zustande kam.
Nachruf
:Herzlichst
Franz Josef Wagner artikulierte in der „Bild“ in den kürzesten Sätzen, die sich bilden ließen, das gesündeste Volksempfinden. Nun ist der Kolumnist und Schriftsteller gestorben.
Zum Tod von Franz Josef Wagner
:Porsche, Print und Paternoster
Eine Legende der Leidenschaft lebt nicht mehr: Zum Abschied ein Brief an den großen Boulevardjournalisten Franz Josef Wagner.
Journalismus
:„Bild“ zieht einen Artikel über angebliche Putin-Tochter zurück
Die Zeitung prüft, ob sie auf einen Telegram-Fake hereinfiel. Blöd nur, dass die Story zu dem Zeitpunkt schon von vielen anderen weiterverbreitet wurde. Über einen hektischen Dienstagnachmittag in deutschen Medienhäusern.
Fernsehen
:„Ich bin zwar nicht echt“
Eine KI moderiert jetzt bei Welt-TV – in einer eigenen Sendung über KI. Auf menschliche Einordnung verzichtet der Nachrichtensender. Was soll das?
Arbeitsplatz
:Ab ins Büro, ihr Luschen
Rein ins Home-Office, raus aus dem Home-Office: Warum der Springer-Konzern gerade mit der neuesten Management-Mode experimentiert.
Medien
:Jennifer Wilton verlässt Springer-Verlag
Zuletzt war sie Chefredakteurin bei der Tageszeitung „Welt“. Ihr Posten wird nicht nachbesetzt.
Konzernumbau
:„Alles stand auf dem Prüfstand“
Axel Springer baut 130 Stellen ab, ein Drittel der Mitarbeiter in der Verlagsholding soll gehen. Die Redaktionen betreffe das nicht, betont der Konzern – doch auch bei der „Welt“ häufen sich Abschiedsmails.
„Maischberger“
:Please stärke die Demokratie
Springer-Chef Mathias Döpfner gibt sich bei „Maischberger“ trotz früherer Stoßgebete für Donald Trumps Wahlerfolg nun als dessen größter Kritiker aus. Was denn nun?
Journalismus
:Putins Sicht auf die Welt
Der Chef der Schweizer „Weltwoche“ Roger Köppel verbreitet in seinem Magazin seit Jahren kremlfreundliche Inhalte. Wie wurde aus dem ehemaligen Springer-Chefredakteur ein Publizist, der nicht mal den Propagandakanal Russia Today scheut?
Boulevardjournalismus
:Alles komplett falsch
„Bild“ und „B.Z.“ müssen im Fall der Berliner Polizistin Judy S. riesige Richtigstellungen abdrucken und eine Rekordentschädigung zahlen. Eine Geschichte, wie es sie im deutschen Boulevardjournalismus noch nicht gab.
Nachrichtenportal „Politico“
:Trumps nächster Schlag gegen die Qualitätsmedien
Der US-Präsident und sein Sparbeauftragter Elon Musk wollen die Nachrichtenplattform „Politico“ nicht länger unterstützen. Einer dürfte darüber besonders erbost sein: Musk-Freund und Springer-CEO Mathias Döpfner, der das Portal vor wenigen Jahren gekauft hat.
„Shitbürgertum“ von „Welt“-Herausgeber
:Poschardt-Buch abgesagt
Der Verlag findet den neuen Essayband des Springer-Publizisten und „Welt“-Herausgebers zu polemisch. Das Buch „Shitbürgertum“ sollte in wenigen Wochen erscheinen.
AfD-Wahlwerbung in der „WamS“
:Elon Musks Freund bei Springer
Wie kam die Wahlwerbung des Superunternehmers auf die Meinungsseite der „Welt am Sonntag“? Jetzt will es der Springer-Aufsichtsrat und Tech-Unternehmer Martin Varsavsky gewesen sein.
Elon Musk und die AfD
:Der Wahlhelfer
Elon Musks Gastbeitrag in der „Welt am Sonntag“ wird heftig diskutiert. Doch wie kam es überhaupt zu dem Text? Und was passiert jetzt?
Elon Musk und die AfD
:Zum Ignorieren zu mächtig
Elon Musk schreibt einen Gastbeitrag für die „Welt am Sonntag“, in dem er die AfD feiert. Protest gegen die Veröffentlichung regt sich innerhalb und außerhalb der Redaktion. Doch Musk stellt die Gesellschaft vor ein Dilemma.
Axel Springer
:Poschardt löst „Welt“-Herausgeber Aust ab
Der Chefredakteur der Welt-Gruppe soll Herausgeber einer „Premium-Gruppe“ werden. Dafür rücken drei journalistische Marken enger zusammen.
„Bild“-Zeitung
:Hat sich „Bild“ von Netanjahu einspannen lassen?
Nach der Veröffentlichung eines angeblichen Papiers von Hamas-Chef Sinwar ermitteln die Behörden – und israelische Kollegen stellen drängende Fragen an das deutsche Boulevardblatt.
Medien
:Wie Mathias Döpfner der neue Axel Cäsar Springer wird
Der Chef des Medienunternehmens Axel Springer bekommt nach der geplanten Aufspaltung eine nicht da gewesene Machtfülle – wie vor mehr als 40 Jahren der legendäre Verleger und „Bild“-Gründer. Aber was macht Döpfner daraus?