Fukushima

Erschütternde Erinnerung

Am Dienstag bebte in Fukushima wieder einmal die Erde, es gab eine Tsunami-Warnung. Am Ende ging alles glimpflich aus. Allerdings war das bei einem Beben zwei Tage vor der Katastrophe im März 2011 auch so.

Von Christoph Neidhart, Tokio

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Fukushima

Zufall verhinderte Explosion von Brennstäben

Nach dem Atomunglück von Fukushima drohte ein schwerer Brand in einem Abklingbecken. Brennstäbe hätten in diesem Fall große Mengen Radioaktivität freigesetzt.

Atomunglück

Zufall verhinderte in Fukushima Explosion von Brennstäben

Das Atomunglück hätte fast zu einem großflächigen Fallout geführt, schreiben US-Forscher. Nur eine glückliche Fügung verhinderte wohl die "Kettenreaktion des Teufels".

Von Christoph Behrens

Japan - Katastrophe von Fukushima
Naraha in Japan

Das Leben nach dem GAU

Nach dem GAU in Fukushima war das Dorf Naraha verlassen, alle Bewohner waren auf der Flucht. Jetzt kehren die ersten zurück. Über einen Neuanfang.

Von Stefan Klein

Fifth anniversary of 2011 earthquake and tsunami in Japan 6 Bilder
Bilder
Jahrestag des Tsunamis

Japan trauert um 18 500 Tote

Luftballons, Blumen und Gebete: Wie die Hinterbliebenen der Opfer der Tsunami-Katastrophe und des Atomunglücks von Fukushima I gedachten.

Fukushima

Radioaktiver Regen

Wie stark hat die Reaktorkatastrophe von Fukushima die Umwelt in Deutschland belastet?

Viereinhalb Jahre nach Fukushima

Japanische Stadt Naraha wieder bewohnbar

Die Strahlenbelastung soll ein sichereres Niveau erreicht haben: 7400 Japaner können nach der Atomkatastrophe von Fukushima in ihre Heimatstadt zurückkehren.

An employee works in the central control room of the No.5 reactor at Chubu Electric Power Co.'s Hamaoka Nuclear Power Station in Omaezaki
Japan nach der Fukushima-Katastrophe

Angst vor dem Domino-Effekt

Japans Atomaufsicht brüstet sich damit, nach der Katastrophe von Fukushima strenge Sicherheitsvorschriften erlassen zu haben. Doch dann genehmigt sie den Betrieb von Reaktoren, die diese Regeln nicht einhalten.

Von Christoph Neidhart, Tokio

Aerial view shows reactor buildings at Kansai Electric Power Co.'s Takahama nuclear power plant in Takahama town, Fukui prefecture
Nach Fukushima

Japanisches Gericht stoppt Neustart von Atomreaktoren

Schlappe für den Atomkonzern Kansai: Ein Gericht untersagt dem japanischen Unternehmen, zwei Reaktoren wieder in Betrieb zu nehmen. Sie seien nicht ausreichend gegen Erdbeben geschützt.

Slow Restoration Makes Survivors Struggle In Earthquake And Tsunami Damaged Area 10 Bilder
Japan nach dem Tsunami

Leben im Container

Vier Jahre nach dem Tsunami leben in Japan viele Flüchtlinge in Containern. Sie haben neue Freunde und Nachbarn gefunden - doch manchen Bewohner plagen Depressionen.

Besuch in Japan

Merkel versucht es mit höflicher Kritik

In Tokio möchte Angela Merkel ihre Gastgeber nur ganz behutsam überzeugen - von den Vorteilen eines Atomausstiegs und dem Eingeständnis eigener Verbrechen im Zweiten Weltkrieg. Doch Ministerpräsident Shinzo Abe reagiert mit Unverständnis.

Von Robert Roßmann, Tokio

Japan

Verletzte bei starkem Erdbeben in Tokio

Die Erdstöße ließen Gebäude in der japanischen Hauptstadt beben: Ein Beben der Stärke 6,0 hat weite Teile Japans erschüttert, es gibt mehrere Verletzte.

A girl opens the door of a teacher's staff room at the Emporium kindergarten in Koriyama, west of the tsunami-crippled Fukushima Daiichi nuclear power plant, Fukushima prefecture
Krebs nach der Reaktorkatastrophe

Fukushimas Erbe

Wie viele Krebserkrankungen der Reaktorunfall in Japan verursacht hat, bleibt auch nach einem neuen UN-Bericht umstritten. Experten zufolge sind es erstaunlich wenig belegbare Fälle.

Von Christopher Schrader

Chubu Electric Power Co.'s Hamaoka Nuclear Power Station is seen behind waves at a beach in Omaezaki
AKW Hamaoka in Japan

"Gefährlichstes Kraftwerk der Welt" soll wieder ans Netz

Das Kernkraftwerk Hamaoka gilt als das gefährlichste der Welt. Tokio will es wieder in Betrieb nehmen - Japans Atomwirtschaft spekuliert bereits auf eine Renaissance.

Von Christoph Neidhart, Tokio

Tsunami in Japan

Im Wohncontainer gestrandet

Der verheerende Tsunami in Japan hat die Menschen an der Küste ihres Lebensraums beraubt. Viele wohnen seit drei Jahren in viel zu kleinen Containern. Neu gebaut werden darf erst, wenn wieder Schutzwälle vor den Häfen stehen - und das kann dauern.

Von Christoph Neidhart, Kamaishi

Gedenken an Fukushima 9 Bilder
Drei Jahre nach Tsunami und Super-GAU

Japan weint

Das Unglück liegt bereits Jahre zurück - das Leiden der Menschen geht weiter. Japan gedenkt der Opfer der Tsunami- und Atomkatastrophe. Die Trauer in Bildern.

Ein Mitarbeiter des Kernkraftwerks Krümmel bei Geesthacht während Wartungsarbeiten neben dem Brennelemente-Lagerbecken und dem Flutraum mit dem geöffneten Reaktor.
Strahlenschutzkommission

Deutschlands neuer Risikoplan für Atomunfälle

Sicherheitszonen um Kernkraftwerke sollen erweitert werden - und Großstädte wie München oder Hamburg einbeziehen: Drei Jahre nach Fukushima-1 zieht die Expertenkommission der Bundesregierung Lehren aus dem Super-GAU.

Von Michael Bauchmüller, Berlin

Verhängnisvoller Fehler in Fukushima

Hundert Tonnen hochradioaktives Wasser ausgetreten

Erneut schlechte Nachrichten aus Fukushima: Wegen einer Nachlässigkeit sind auf dem Gelände des havarierten Atomkraftwerks in Japan erneut hundert Tonnen radioaktiven Wassers ausgelaufen. Der Zwischenfall ist symptomatisch für den Umgang mit der Katastrophe.

Nasa Weltall Olympia Sotschi
Olympia in Sotschi

Unsichere Zeiten für die Herren der Ringe

Gigantismus, Umweltfrevel, Korruption, Ausbeutung, politische Inszenierung und Instrumentalisierung: In Sotschi hat sich das Internationale Olympische Komitee verrannt. Was ist aus der olympischen Idee geworden? Der Gegenwind wird bedrohlich scharf, es ist höchste Zeit zur Umkehr.

Ein Kommentar von René Hofmann

Havariertes Atomkraftwerk

Tepco will Fukushima Daiichi komplett stilllegen

Der öffentliche Druck zeigt Wirkung: Die Betreiberfirma des schwer beschädigten Atomkraftwerks Fukushima Daiichi hat nun die endgültige Stilllegung aller Reaktoren verkündet. Aus finanziellen Gründen hatte das Unternehmen den Schritt lange hinausgezögert.

Hinweise auf US-Überwachung von Merkels Handy
Angela Merkel und die NSA-Spähaffäre

Von den Kurskorrekturen der Kanzlerin

Gelassenheit zählt zu den Stärken der Bundeskanzlerin: Je mehr sich die Öffentlichkeit aufregt, desto stoischer gibt sich Angela Merkel normalerweise. Ihre scharfen Äußerungen wegen des mutmaßlichen Lauschangriffs der NSA auf ihr Handy sind daher ungewöhnlich. Es ist aber nicht das erste Mal, dass die Regierungschefin so vorgeht, wenn sie sich aus der Defensive retten will.

Ein Kommentar von Nico Fried

Starkes Erdbeben vor japanischer Ostküste

Entwarnung für Fukushima

Eine Stunde nach dem starken Erdbeben vor der Ostküste Japans ist eine 30 Zentimeter hohe Welle an Land gerollt - sie ist damit kleiner als befürchtet. Laut der Betreibergesellschaft Tepco gibt es keine Schäden an der Atomruine Fukushima.

(FILE) New UK nuclear Power Plant Given Go Ahead
Kernenergie

Frankreich und China bauen Atomkraftwerk in Großbritannien

"Ein großer Tag für unser Land": Der erste europäische Atomkraftwerk-Neubau seit der Reaktorkatastrophe in Japan 2011 ist beschlossene Sache. Großbritanniens Premier Cameron lobt den Deal als Investition in die Zukunft.

Energiewende
Die Recherche
Themen der Agenda 2017

Was ist Ihnen die Energiewende wert?

Fukushima, Windräder, Strompreisanstieg - die Assoziationen zum Thema Atomausstieg sind höchst unterschiedlich. Darüber und über die Energieversorgung der Zukunft wollen wir diskutieren - mit Ihnen. Berichten Sie von Ihren Erfahrungen und machen Sie mit bei unserer Diskussionsrunde zur Agenda 2017.

Von Sabrina Ebitsch

Atomkatastrophe in Japan

Radioaktiv verseuchtes Wasser aus Fukushima ausgetreten

Die Pannenserie reißt nicht ab: Zum zweiten Mal binnen weniger Monate ist kontaminiertes Wasser aus der Atomruine in Fukushima-1 ausgetreten. Nach Angaben der Betreiberfirma Tepco ist es wahrscheinlich, dass radioaktiv verseuchtes Wasser in den Pazifik geflossen ist.