Arbeitszeit

Arbeitszeit
:Vier Tage arbeiten, gleiches Gehalt? So kann das funktionieren

Die Seniorenheime der Münchenstift testen ein neues Arbeitszeitmodell – offensichtlich mit Erfolg. Geschäftsführer Andreas Lackner erklärt, auf was es ankommt.

Von Catherine Hoffmann

Debatte um Arbeitszeit
:Was eine Reform des Ehegattensplittings wirklich bringt

SPD-Chef Lars Klingbeil will das Ehegattensplitting reformieren, auch die OECD empfiehlt, es abzuschaffen. Die Hoffnung: Viele Frauen würden dann mehr arbeiten. Doch stimmt das wirklich?

SZ PlusVon Kerstin Bund und Anna Lea Jakobs

Home-Office-Debatte
:Warum die volle Spülmaschine als Anreiz dienen könnte

Arbeiten von zu Hause aus macht produktiver, heißt es in einer Studie. Daraus lässt sich einiges lernen, nicht nur für Arbeitgeber.

SZ PlusVon Lea Hampel

Arbeitszeitdebatte
:„Freizeit können wir nun mal nicht besteuern“

Hunderttausende Menschen fehlen auf dem Arbeitsmarkt, Millionen Boomer gehen bald in Rente. Wer kann die Lücke stopfen? Auch die älteren Menschen selbst, sind Ökonomen überzeugt.

Von Anna Lea Jakobs

Debatte über längere Arbeitszeiten
:Was sich wirklich ändern müsste

Während Teile der CDU vor ihrem Parteitag noch über „Lifestyle-Teilzeit“ diskutieren, sind sich Ökonomen längst einig, was tatsächlich zu mehr Erwerbsarbeit führen würde. Und das steht ziemlich quer zu einigen Positionen der Union.

SZ PlusVon Kerstin Bund

Diskussion über Arbeitszeit
:Zeit ist Geld – oder?

Die Deutschen sollen mehr arbeiten, findet der Bundeskanzler. Am besten so wie die Schweizer. Nur, arbeiten die Eidgenossen wirklich mehr als die Deutschen? Ein Blick in die Statistiken.

SZ PlusVon Nicolas Freund

MeinungArbeitsmoral der Deutschen
:Faul, krank und generell verdächtig

Der Kanzler und seine Wirtschaftsfreunde zeichnen ein düsteres Bild der arbeitenden Bevölkerung. Mit ihrem Misstrauen verspielen sie, was sie für ihre Reformen dringend brauchen: den Rückhalt der Beschäftigten.

SZ PlusEssay von Kerstin Bund

MeinungArbeitszeit
:Eine Stunde mehr arbeiten? Das ist Söder-Populismus

Der CSU-Chef glaubt, mit nur einer Stunde mehr pro Woche würde die Wirtschaft schon wieder laufen. Dabei wird ausgerechnet in Bayern vergleichsweise wenig gearbeitet.

SZ PlusKommentar von Kerstin Bund

MeinungGastronomie
:13-Stunden-Schichten helfen niemandem

Die Bundesregierung will die tägliche Höchstarbeitszeit durch eine Wochenarbeitszeit ersetzen. Wirte und Hoteliers jubeln. Doch die Debatte ist zynisch.

SZ PlusKommentar von Sonja Salzburger

MeinungArbeitszeit
:Wenn einem sonst nichts mehr einfällt

Die Debatte über „Lifestyle“-Teilzeit oder den Acht-Stunden-Tag bringt das Land nicht weiter. Der Schlüssel liegt in der Wirtschaft: Die muss schlicht effizienter arbeiten.

SZ PlusKommentar von Lisa Nienhaus

Erwerbstätigkeit und Care-Arbeit
:Warum so viele Menschen in Teilzeit arbeiten

29 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland sind nicht in Vollzeit tätig. Woran das liegt, welche Regeln gelten und wie der CDU-Wirtschaftsflügel diese verschärfen will: Die wichtigsten Fragen und Antworten.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken, Oliver Klasen und Nakissa Salavati

MeinungDiskussion um Teilzeitarbeit
:Ein Vollzeitjob ist für viele unmöglich

Die Chefin der CDU/CSU-Mittelstandsunion ärgert sich über die vielen Teilzeitbeschäftigten in Deutschland. Sie verkennt aber völlig die Umstände, die dazu führen, dass Menschen nicht 40 Stunden arbeiten.

SZ PlusKommentar von Oliver Klasen

Union
:CDU-Flügel fordert Ende von „Lifestyle-Teilzeit“

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion will das pauschale Recht auf Teilzeit abschaffen. Kritik kommt aus allen Richtungen: von Experten, dem Koalitionspartner, aus der Opposition – und aus der eigenen Partei.

SZ PlusVon Vivien Timmler

Arbeitszeit
:Zum Nacharbeiten an die Managerin

Die Wirtschaft stagniert, und Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller macht dafür die angeblich mangelnden Arbeitsmoral der Deutschen verantwortlich. Eine These, an der sich SZ-Leser nach Kräften abarbeiten.

SZ Wirtschaftsgipfel
:„Wir arbeiten zu wenig“

Nicola Leibinger-Kammüller findet, dass die Deutschen mehr Einsatz zeigen sollten und zu oft krank sind. Die komfortablen Zeiten der Vergangenheit seien vorbei, sagt die Chefin des Maschinenbauunternehmens Trumpf.

Interview von Tobias Bug und Lisa Nienhaus

ExklusivSozialstaat
:Top-Gewerkschafter warnen vor „Herbst der Grausamkeiten“

Die Chefs von IG Metall und Verdi kritisieren Bundeskanzler Friedrich Merz scharf. Sie wollen Sozialkürzungen verhindern, notfalls auch mit Protesten – und machen Vorschläge, wie sich der Sozialstaat künftig finanzieren lässt.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken und Benedikt Peters

Brandbrief des Betriebsrates
:Die München Klinik kämpft mit dem Umbruch

Das städtische Krankenhaus rechnet mit einem dreistelligen Millionen-Defizit, bis 2026 will man deshalb mit 50 Ärzten weniger auskommen. Der Betriebsrat warnt vor Versorgungslücken. Über die Geburtsschmerzen einer Klinik im Transformationsprozess.

Von Nicole Graner

MeinungArbeit
:Mehr Freiheit bei den Arbeitszeiten ist überfällig

Acht, höchstens zehn Stunden pro Tag, dann ist Schluss? Dieses Arbeitsmodell ist von gestern. Höchste Zeit, dass die Regierung das ändert und flexibleres Arbeiten ermöglicht.

SZ PlusKommentar von Kerstin Bund

Arbeitszeiten
:Arbeitnehmer fürchten längere Arbeitstage

Arbeitgeber wünschen sich tägliche Arbeitszeiten von mehr als zehn Stunden. Beschäftigte fürchten um Gesundheit, Erholung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Bundesregierung
:Das sind die großen Baustellen von Schwarz-Rot

Bürgergeld, Rente, Richterwahlen: Der Kanzler hat einen „Herbst der Reformen“ angekündigt. Welche Projekte die Koalition beschäftigen werden.

SZ PlusVon Georg Ismar und Vivien Timmler

Vier-Tage-Woche
:Wer weniger arbeitet, ist nicht weniger produktiv

Wer die Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich verkürzt, lebt gesünder und ist zufriedener − und überdies leidet nicht mal der Output. Das zeigt eine neue Studie. Ist die Vier-Tage-Woche also die Lösung? Schön wär’s.

SZ PlusVon Kerstin Bund

Berufswelt
:Strengere Regeln für flexible Arbeitszeiten

Kanzler Merz ist der Meinung, dass die Deutschen wieder mehr arbeiten sollten. Doch das sehen nicht alle in seiner Partei so. Der CDU-Arbeitnehmerflügel stellt jetzt Bedingungen für neue Arbeitszeitvorschriften.

SZ PlusVon Roland Preuß

Hans-Böckler-Stiftung
:Studie: Feiertage abzuschaffen, hilft der Wirtschaft nicht

Forscher haben konkrete Fälle untersucht, darunter die Abschaffung des Buß- und Bettages 1995 in fast allen Bundesländern. Ihr Fazit ist eindeutig.

Arbeitszeit in Deutschland
:Faul? Von wegen

Die Deutschen arbeiten zu wenig? Neue Daten vom Statistischen Bundesamt zeigen, dass das so nicht stimmt. Die Antwort ist komplexer und hat vor allem mit der Teilzeitquote zu tun.

SZ PlusVon Oliver Klasen

Pläne der Bundesregierung
:Abschied vom Acht-Stunden-Tag?

Die Regierung will eine wöchentliche Höchstarbeitszeit einführen, damit würden längere Arbeitstage möglich. Manche Wissenschaftler warnen vor höheren Krankheits- und Unfallrisiken, die Arbeitgeber halten das für „an den Haaren herbeigezogen“.

Von Benedikt Peters

„Caren Miosga“
:„Mein Anspruch ist: Einfach mal machen“

Ist Deutschland zu faul geworden? Irgendwie schon, findet man bei „Caren Miosga“, entdeckt neue Vorbilder in ganz Europa – und kurz vor Schluss sogar den Kern des Problems.

SZ PlusVon Lisa Nienhaus

Wirtschaftspolitik
:Arbeiten die Deutschen zu wenig?

Kanzler Merz kritisiert Viertagewoche und Work-Life-Balance. Eine Studie weist darauf hin, dass die Menschen in vielen anderen Industrieländern mehr arbeiten. Doch sie führt teils in die Irre.

Von Benedikt Peters

MeinungArbeitszeiten
:Ruhe ist auch ein Wirtschaftsfaktor

Weniger Feiertage, längere Arbeitszeiten, offene Läden am Sonntag? Im Angesicht von Chaos und Krise scheint Deutschland zu dem Schluss zu kommen: Ruhe ist out. Was für eine Fehleinschätzung.

SZ PlusKommentar von Angelika Slavik

MeinungArbeitszeit
:Der öffentliche Dienst hat ein Mittel gegen den Fachkräftemangel gefunden

Die Branche einigt sich auf ein flexibles Arbeitszeitmodell. Dieses erhöht die Zufriedenheit vieler Beschäftigter – und es hilft zugleich gegen die große Gefahr für den deutschen Wohlstand.

SZ PlusKommentar von Benedikt Peters

Arbeitsrecht
:Katholische Unternehmer: Elf Stunden Pause nicht mehr zeitgemäß

Der Vorsitzende des Bundes Katholischer Unternehmer hält die gesetzliche Ruhezeit zwischen zwei Arbeitstagen für nicht mehr zeitgemäß. Er fordert stattdessen flexible Arbeitszeitmodelle.

Arbeitsmarkt
:Dienst nach Vorschrift – das wird immer beliebter

60-Stunden-Woche und arbeiten am Limit? Eher nicht. Laut einer repräsentativen Umfrage macht die Mehrheit der Deutschen im Job nur das Allernötigste.

SZ PlusVon Simon Groß

Arbeit und Wohlstand
:Das leere Leistungsversprechen

Oft ist der Vorwurf zu hören, die „faulen Deutschen“ müssten wieder an die 40-Stunden-Woche glauben. Doch wie sehr lohnt sich diese Arbeit, die so eifrig beworben wird? Und gilt das Aufstiegsversprechen eigentlich?

SZ PlusVon Katharina Erschov

Italienisches Stahlwerk in Sachsen
:„Wir können doch nicht alle immer nur weniger arbeiten“

Vor 30 Jahren zog der Italiener Giuseppe Pasini im sächsischen Riesa ein Stahlwerk hoch. Heute vermisst er den Elan dieser Zeit. Ein Gespräch über die richtige Wochenarbeitszeit und seine Erwartungen an die neue Bundesregierung.

SZ PlusInterview von Thomas Fromm

MeinungDiskussion um längere Arbeitszeiten
:Lasst die Leute in Ruhe arbeiten – dann stimmt auch das Ergebnis

In Deutschland wird so viel gearbeitet wie lange nicht, doch es kommt immer weniger dabei herum. Das liegt aber nicht daran, dass die Beschäftigten faul sind.

SZ PlusKommentar von Kerstin Bund

Reden wir über Geld
:„Viele, die einen Burn-out reklamieren, haben noch nie gebrannt“

Jörg Puchta, Inhaber einer Münchner Kinderwunsch-Klinik, sucht per Stellenanzeige „Gipfelstürmer mit Verachtung für Work-Life-Balance“. Zeit für ein Gespräch über Arbeitsmoral und die Frage, wo seine Kinder waren, während er 80 Stunden die Woche arbeitete.

SZ PlusInterview von Kerstin Bund und Kathrin Werner

Wirtschaftskrise
:Arbeitgeberpräsident fordert längere Arbeitszeiten

Deutschland sollte produktiver sein, meint Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger. Wie das gehen könnte, dazu hat er eine klare Vorstellung.

Sparmaßnahmen
:Bosch kürzt Arbeitszeit von Beschäftigten

Die Sparmaßnahmen des Technologiekonzerns haben inzwischen auch die Unternehmenszentrale erreicht. Dort stehen jetzt Arbeitszeitkürzungen an.

MeinungProduktivität
:Die Leute verplempern viel Zeit bei der Arbeit. Aber nicht, weil sie faul sind.

In Deutschland wird so viel gearbeitet wie lange nicht, doch die Produktivität sinkt. Das liegt daran, dass die Arbeit häufig schlecht organisiert ist.

SZ PlusKommentar von Kerstin Bund

Arbeitszeit
:Männer arbeiten etwas kürzer als noch 2019

Die wöchentliche Arbeitszeit von Männern in Deutschland ist gesunken, Frauen arbeiten dagegen etwas mehr – und die Überstunden sind insgesamt zurückgegangen.

Wirtschaft
:DGB Bayern lehnt längere Arbeitszeit ab

Als Zeichen gegen die „abstrusen Vorschläge“ aus Politik und Wirtschaft startet der Gewerkschaftsbund die Online-Kampagne „Arbeitszeit neu gestalten“.

Vier-Tage-Woche für Pflegekräfte
:„Ein Tag extra frei bedeutet mir viel“

Gleicher Lohn, gleiche Wochenarbeitszeit, aber an weniger Tagen: Die Pfleger einer Station der Schön Klinik in Harlaching probieren in einem Pilotprojekt die Vier-Tage-Woche aus. Können flexible Modelle den Beruf attraktiver machen?

SZ PlusVon Ekaterina Kel

Vereinbarkeit
:Studie: Arbeitnehmer wünschen sich flexiblere Arbeitszeiten

Nicht zuletzt um Familie und Beruf besser vereinbaren zu können, wünschen sich viele Arbeitnehmer ihre Arbeitszeit flexibel gestalten zu können – sowohl im Umfang als auch im Hinblick darauf, wann am Tag die Arbeit erledigt wird.

Mindestlohn
:Warum Schwarzarbeit so oft unentdeckt bleibt

Nur alle 72 Jahre – so selten wird ein Betrieb in Deutschland durchschnittlich vom Zoll überprüft. Gleichzeitig werden immer noch Hunderttausende Menschen um den Mindestlohn betrogen. Über eine Behörde, der es nicht nur an Personal mangelt.

SZ PlusVon Leonard Scharfenberg

ExklusivInterview mit dem Munich-Re-Chef
:„Warum werden nicht einfach ein paar gesetzliche Feiertage gestrichen?“

Mehr als zehn Stunden arbeiten, Kündigungsschutz lockern, später in die Rente: Das fordert Munich-Re-Chef Joachim Wenning. Er ist davon überzeugt, dass die Deutschen wieder mehr arbeiten müssen, um international mithalten zu können.

SZ PlusInterview von Herbert Fromme, Alexander Mühlauer

Wirtschaft
:„Ich kann die Vier-Tage-Woche jedem empfehlen“

Immer mehr Beschäftigte wünschen sich, an weniger Tagen arbeiten zu müssen. Ein Dachauer Unternehmen und Kreishandwerksmeister Ulrich Dachs setzen die verkürzte Arbeitswoche bereits um. Wie sich die Umstellung dort auswirkt.

SZ PlusVon Anna Schwarz

MeinungArbeitszeitdebatte
:Warum die Vier-Tage-Woche keine gute Idee ist

Der Mangel an Arbeitskräften ist überall zu spüren, gleichzeitig kämpfen Gewerkschaften für eine kürzere Arbeitswoche. Um die Aufgaben der Zukunft zu bewältigen, ist das der falsche Weg.

SZ PlusVon Nikolaus Piper

Deutscher Industrie- und Handelskammertag
:Versöhnliche Töne in der Beschwerdezentrale

Der Kanzler stellt sich Wirtschaftsverbänden, dort hatte es Kritik an der Ampel gehagelt. Scholz verweist auf das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, neue Konflikte drohen aber beim Mindestlohn.

Von Roland Preuß

Faktor zehn
:Wie viel Arbeit ist genug?

Eines wissen fast alle: In Deutschland leben etwa zehnmal mehr Menschen als in Österreich. Wie sieht es bei anderen Vergleichen aus? Folge 4: Arbeitszeit pro Woche

Weniger arbeiten
:"Harte Arbeit führt leider nicht bei allen Leuten zu den gleichen Erfolgen"

Martha Dudzinski ist Expertin dafür, in wenig Zeit viel zu schaffen - weil sie es aus gesundheitlichen Gründen muss. Warum sie Morgenroutinen in Herrgottsfrühe verabscheut und dafür plädiert, dass wir alle netter zu uns selbst sind.

SZ PlusInterview von Kathrin Werner und Nils Wischmeyer

ExklusivBerufswelt
:So viel arbeiten die Deutschen wirklich

Vier-Tage-Woche, Personalnot und keine Lust auf Arbeit? Forscher liefern jetzt neue Erkenntnisse, die so manches Klischee widerlegen.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken

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