:„Osteuropa-Boom“ rettet deutschen Exporteuren die Halbjahresbilanz
Während die Exporte in die USA und nach China zurückgehen, gewinnt das Geschäft mit Mittel- und Osteuropa deutlich an Dynamik. Zwei Länder nehmen besonders viele deutsche Waren ab.
Konjunktur
:Europas Wirtschaft leidet unter der Hitze
Die hohen Temperaturen könnten das ohnehin geringe Wachstum in der EU wieder zunichtemachen.
Biografie über Javier Milei
:Der Staatsentkerner
Der Publizist Frederic Schnatterer durchleuchtet das System Milei in Argentinien und erklärt, warum dessen ultraliberale Politik so viele Fans hat. Eine scharfe Analyse aus linker Weltsicht.
Industrie
:Der Gewinn von Daimler Truck hat sich knapp halbiert
Im zweiten Quartal dieses Jahres ist der Gewinn um 48 Prozent eingebrochen, trotz gestiegenen Umsatzes. Laut eigener Angabe belasten Zölle den Konzern.
Durian-Boom
:Wie eine Stinkfrucht zum Problem wird
In Asien gilt die stinkende Durian-Frucht als Delikatesse, die Nachfrage aus China wächst. Malaysische Bauern wollten von dem Boom profitieren – und haben sich gewaltig verschätzt.
Konjunktur
:US-Wirtschaft verliert wegen Iran-Kriegs an Schwung
Verbraucher in den USA weiten ihren Konsum nur moderat aus, das Bruttoinlandsprodukt legt um 1,5 Prozent zu. Die Teuerungsrate bleibt mit 3,7 Prozent hoch.
Statistisches Bundesamt
:Öffentliche Schulden steigen auf Rekordwert
Die öffentliche Verschuldung ist im vergangenen Jahr auf den Rekordstand von 2662,2 Milliarden Euro gestiegen. Das entspricht nach Angaben des Statistischen Bundesamts zum Jahresende 2025 einer Pro-Kopf-Verschuldung von 31 887 Euro, das waren ...
Iran-Krieg
:Preis für Brent-Rohöl steigt wieder auf 100 Dollar
Wegen der anhaltenden Angriffe im Nahen Osten und ihrer Auswirkungen auf die Straße von Hormus wird Öl wieder deutlich teurer.
Studie
:Zuwanderer arbeiten in vielen EU-Ländern ähnlich häufig wie Einheimische
Dennoch gibt es bei einzelnen Gruppen von Migranten noch erhebliche Beschäftigungspotenziale, etwa bei Hochqualifizierten oder bei Frauen aus Nicht-EU-Ländern.
ExklusivStudie zur Wirtschaftsentwicklung
:Deutsche Wirtschaft dürfte bis 2045 nur um 0,9 Prozent pro Jahr wachsen
Da die Zahl der Beschäftigten schrumpft und Maschinen schon heute die Fertigung dominieren, gibt es für die deutsche Wirtschaft nur einen Weg, um den Wohlstand zu mehren.
MeinungStraße von Hormus
:Iran wird die Welt nicht mehr so lange erpressen können
Die Meerenge ist das Druckmittel des Regimes in Teheran. Doch nun baut Dubai einen neuen Hafen – und es gibt noch mehr Pläne, Waren drum herum zu transportieren. Könnte sein, dass die Marktwirtschaft die Sache erledigt.
Konjunktur
:Auftragsplus sorgt für Hoffnungsschimmer in der Industrie
Die deutsche Industrie überrascht mit deutlich mehr Aufträgen im Mai. Auch der Rückgang im April war laut neuen Zahlen geringer als gedacht.
Der Kampf um Seltene Erden
:Rohstoff-Wettlauf mit deutschen Hemmschuhen
Wirtschaft und Militär hängen von Seltenen Erden und Lithium ab. Der Politikwissenschaftler Jakob Kullik rät, hier robuster gegen Chinas Vormachtstellung vorzugehen. Doch zu welchem Preis?
MeinungDigitalkonzerne
:Das Geld fließt jetzt nach oben
Südkorea will Superstar-Firmen für künstliche Intelligenz fördern, um das Land voranzubringen. Doch die Regierung könnte falschliegen. Denn vom Reichtum der Megaunternehmen kommt im digitalen Zeitalter in der Gesellschaft viel weniger an als einst.
Meinung41,7 Grad Celsius
:War das jetzt heiß genug?
Diese Hitzewelle war brutal. Doch in ihr kann auch ein Momentum liegen. Zeit, die Klimapolitik aus der Angstdebatte herauszuholen. Deutschland hat einiges zu bieten, um das Problem zu lösen.
SZ-Nachhaltigkeitsgipfel
:„Der Tankrabatt war eine sehr schlechte Idee“
Top-Ökonom Gabriel Felbermayr erklärt im Interview, warum die Regierung falsch auf die hohen Benzinpreise reagiert hat, wie chinesische E-Autos den Deutschen helfen und mit welchen Argumenten man AfD-Wähler für die Energiewende gewinnt.
Deutsche Wirtschaftsgeschichte seit 1990
:Wo bleibt der Reformator?
Hartmut Berghoff seziert Deutschlands aktuelle Wirtschaftspolitik. Er sieht keinen Anlass für Untergangsstimmung, aber die Rolle des Staates bereitet ihm einige Sorgen. Über den schmalen Grat zwischen historischer Betrachtung und Tagespolitik.
Social Media
:Krasse Schnittchen
Die Social-Media-Feeds werden überflutet von kurzen Videos: Clipping nennt man dieses emotionsorientierte Zerschnipseln von Inhalten. Über eine neue Medienrealität und ihre Verlierer.
Superreiche in Deutschland
:Wo das große Geld liegt
Reich zu sein, sich vieles leisten zu können, das ist die eine Sache. Aber es gibt da noch die Superreichen. Sie haben geerbt, sind erfolgreiche Gründer oder extrem gut bezahlte Manager. Eine Typologie.
Konjunktur
:Bundesregierung erwartet erneuten Dämpfer
In den ersten drei Monaten des Jahres ist die deutsche Wirtschaft überraschend um 0,3 Prozent gewachsen. Doch die hohe Inflation und die Weltlage drücken auf die Stimmung.
SZ-Podcast „In aller Ruhe“
:„Der Anstieg von Energiepreisen ist politisch sehr toxisch“
Kann die Energiekrise eine Chance für den Klimaschutz sein? Ottmar Edenhofer, Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, sagt: Ja. Aber ein Tankrabatt ist nicht der Weg dahin.
Konjunktur
:Auftragsschub für die deutsche Industrie
Im März gab es ein überraschend starkes Auftragsplus. Konjunkturexperten bleiben angesichts hoher Energiepreise und des Iran-Kriegs skeptisch.
Schließung von Curevac
:„Mit dieser Wucht hätten wir nicht gerechnet“
Biontech hat erst kürzlich den früheren Rivalen Curevac übernommen. Jetzt steht fest, dass der Standort Tübingen mit mehr als 800 Mitarbeitern dichtgemacht wird. Dafür gab es Anzeichen, sagt ein Betriebsrat.
Logistikbranche
:Die Post heißt bald nicht mehr Post
Weil das klassische Geschäft mit Briefen und Paketen immer unwichtiger wird, strukturiert der Logistikkonzern um und gibt sich einen neuen Namen: Aus Deutscher Post wird DHL.
Energiepreise
:Inflation in der Schweiz verdoppelt sich
Grund sind die durch den Krieg in Nahen Osten gestiegenen Spritpreise. Dennoch ist die Lage im Nachbarland besser als in Deutschland.
Buch über Stadt-Land-Missverständnisse
:Weder rückständig noch abgehängt
Andreas Möller hinterfragt die Klischees der Großstädter über die Landbevölkerung und erklärt, warum der ländliche Raum gestärkt werden muss – vor allem angesichts bevorstehender Wahlen in Ostdeutschland.
Schwerpunkt „Bei Nacht"
:Die letzten ihrer Art
Hendrik Dirks ist Krabbenfischer in vierter Generation und möchte das auch bleiben. Doch er darf in der Nordsee in immer weniger Gebieten fischen. Von einem Traditionsberuf, der sich anpassen muss.
MeinungWeltwirtschaft
:Starker Mann, ganz schwach
Ausgerechnet die größte Stärke der USA, ihre ökonomische Kraft, hat Donald Trump erpressbar gemacht. Er hätte es wissen können.
Batteriefabrik
:Bund sichert 153 Millionen Euro aus Northvolt-Insolvenz
Die Mittel gehen jeweils zur Hälfte an den Bund und das Land Schleswig-Holstein. Es könnten weitere Millionen Euro folgen.
Internationale Energieagentur
:„Wir werden die Folgen viele Monate spüren, wenn nicht Jahre“
Auch wenn sich die Lage in Nahost kurzfristig beruhigt hat, wird die Energiekrise lange nachwirken, warnt IEA-Chef Fatih Birol. Ein Tempolimit auf Autobahnen ist für ihn auch in Deutschland denkbar – und den Atomausstieg hält er für einen historischen Fehler.
Konjunktur
:Ist Deutschland wieder der „kranke Mann Europas“?
Wie vor 25 Jahren ist die Bundesrepublik das Wachstumsschlusslicht in der EU. Doch der Vergleich mit der Vergangenheit hinkt – denn in manchen Bereichen steht Deutschland heute besser da, in anderen dramatisch schlechter.
MeinungPsychologie
:Warten nervt, aber es lohnt sich
Zwischen Karfreitag und Ostern liegt ein Tag des Stillstands. Ausgerechnet das Warten, das wir in einer auf Produktivität getrimmten Welt um jeden Preis vermeiden wollen, ist ein unerwarteter Gewinn.
Zölle
:Wie die Weltwirtschaft Trump trotzt
Ein Jahr ist es her, dass der US-Präsident anfing, die ganze Welt mit Zöllen zu überziehen. Und was tut die Welt jetzt? Irgendwie trotzdem weitermachen – und auf das Beste hoffen. Zu Besuch bei zwei deutschen Mittelständlern im Bundesstaat Connecticut.
MeinungCannabis-Legalisierung
:Lasst den Menschen ihr medizinisches Gras
Auf Telemedizin-Plattformen decken sich auch Freizeitkiffer mit Cannabis ein. Die Regierung sollte sie gewähren lassen. Denn die positiven Effekte der Teillegalisierung überwiegen.
BGH-Urteil
:Die juristische Grauzone beim Cannabis-Handel wird kleiner
Medizinisches Cannabis lässt sich hierzulande leicht auf Telemedizin-Plattformen bestellen. Nun hat der BGH geurteilt, dass eine Plattform für eine solche Behandlung unzulässig wirbt. Das könnte künftig das Geschäft erschweren.
Spielzeug-Hype
:Aktie des Labubu-Herstellers bricht ein
Weltweit sind die Plüschtiere heiß begehrt. Deshalb konnte das Unternehmen Pop Mart im vergangenen Jahr seine Gewinne steigern. Trotzdem fällt die Aktie jetzt zeitweise um mehr als 20 Prozent.
Innovationsstandort Deutschland
:Wo ist der deutsche Erfindergeist hin?
In Deutschland werden immer weniger Patente angemeldet. Andere Länder hingegen verzeichnen Zuwächse.
ExklusivDIW-Studie
:Wenn Selbständige nicht fürs Alter vorsorgen
Mehr als 250 000 Selbständige sparen nicht für den Ruhestand, zeigt eine neue Studie. Den meisten von ihnen droht Altersarmut. Forscher fordern nun eine Versicherungspflicht für diejenigen, die keine Altersvorsorge haben.
Tour Montparnasse
:Make-up für ein Monstrum
Das höchste Hochhaus von Paris, der Tour Montparnasse, gilt als ein Schandfleck. Nun wird das ungeliebte Wahrzeichen umgebaut. Kritik gibt es nicht nur an den Kosten.
Katherina Reiche
:Wer hat hier Angst vor einer neuen Energiekrise?
Eine Taskforce sei im Einsatz, Krisenstäbe seien aktiviert. Auf der Handwerksmesse in München beschwichtigt die Wirtschaftsministerin – und Markus Söder erteilt am Ende einen Segen.
Straße von Hormus
:Das Nadelöhr, auf das nun die Welt schaut
Droht durch die Eskalation in Nahost eine Energiekrise wie kurz nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine vor vier Jahren? Schon jetzt stauen sich an einer der wichtigsten Öl-Transportrouten der Welt etliche Schiffe – weil die Weiterfahrt zu riskant ist.
Digitale Unabhängigkeit von den USA
:„In Italien sagen wir: Europa hat alle Zutaten, aber das Rezept ist falsch“
Ob auf dem Handy oder dem Computer: 80 Prozent der Technologie kommt aus Ländern wie China oder den USA. Die Ökonomin Francesca Bria will das ändern. Sie hat einen Plan, Hoffnung – und konkrete Tipps.
Tagelang informierte niemand aus der Union die Ökonomen über Ulrike Malmendiers Zukunft. Jetzt äußern sie sich erstmals.
Reaktionen auf die Zölle
:„Ein Deal ist ein Deal“
Brüssel will nach dem Zollurteil eine erneute Eskalation des transatlantischen Handelsstreits verhindern – sich von Trump aber offenbar auch nichts mehr bieten lassen.
MeinungCDU
:Friedrich Merz sollte sich endlich selbst um die Wirtschaft kümmern
Der Bundeskanzler macht einiges richtig. Doch gegen die ökonomischen Schwierigkeiten will ihm einfach nichts gelingen. Das ist ein riesiges Problem für seine Partei, 91 Prozent Zustimmung hin oder her.
Exporte und Importe
:China ist erneut wichtigster Handelspartner Deutschlands
Zeitweise hatten die USA die Volksrepublik von Platz eins verdrängt. Doch sowohl Trumps Zollpolitik als auch die geopolitischen Verwerfungen beeinflussen die Handelsströme stark.
Frankreich
:Notenbankchef tritt vorzeitig ab
Villeroy de Galhau will seinen Posten ein Jahr vor Ende seiner Amtszeit abgeben. Damit erweist er Präsident Macron einen Dienst. Der kann so verhindern, dass möglicherweise der Rassemblement National über die Nachfolge entscheidet.
Handel
:Deutsche Exporte mit stärkstem Anstieg seit mehr als vier Jahren
Das ist der größte Zuwachs seit Oktober 2021 und er kommt überraschend. Im November hatte es mit 2,5 Prozent den stärksten Rückgang seit etwa anderthalb Jahren gegeben.
Geopolitik
:Warum Hapag-Lloyd nun wieder den Suezkanal befahren will
Reedereien schicken ihre Schiffe zurück ins Rote Meer, um Fahrzeiten zu verkürzen und Kosten zu senken. Damit gehen sie ein Risiko ein.
Kevin Warsh
:Vielleicht Taube, vielleicht Falke
Die Wall Street kann mit dem Kandidaten Donald Trumps für die Führung der US-Notenbank leben. Begeistert ist die Finanzwelt von dem ehemaligen Investmentbanker Kevin Warsh nicht.