Ökonomie

Treffen in Davos
:Entscheider fürchten Handelskriege

Was ist die weltweit größte Gefahr? Kurz vor dem Treffen in Davos hat das Weltwirtschaftsforum dazu Experten befragt. Die Liste der Sorgen hat sich verändert – auch wegen Donald Trump.

Ökonomie im Kalten Krieg
:Neoliberalismus Ost

Die Perestroika war sowjetischer Thatcherismus, Reagan und Thatcher machten nichts anders als eine neoliberale Perestroika. So lautet die originelle These des Historikers Fritz Bartel. Doch damit lässt er einiges außer Acht und ebnet alle Unterschiede ein.

SZ PlusRezension von Tim B. Müller

SZ-Serie: Die machen Mut
:„Würzen wir diese fade Untergangssuppe doch mal mit ein bisschen Optimismus“

Deutsche Bahn, Klimakrise, Inflation – überall nur schlechte Nachrichten. Doch der Wissenschaftsjournalist Dirk Steffens ist überzeugt: Die Menschheit hat mehr Lösungen als Probleme. Warum Zuversicht keine naive Weltflucht ist, sondern die einzige vernünftige Antwort auf unsere Zeit.

SZ PlusVon Claudia Koestler

MeinungDeutschland 2026
:In der Mitte liegt die Kraft

Das Land steckt fest. Zum Jahreswechsel hat sich deshalb eine ungewohnte Aggressivität ausgebreitet. Klingt komisch, aber das kann auch ein Anfang sein.

SZ PlusKommentar von Lisa Nienhaus

Reichtum
:Elon Musk hat ein Vermögen von 749 Milliarden Dollar

Vor einer Woche knackte Musk die 600-Milliarden-Marke auf der berühmten „Forbes“-Milliardärsliste. Nach einer Gerichtsentscheidung ist der Tesla-Chef noch einmal erheblich reicher geworden.

Bundesbank
:Für die deutsche Wirtschaft geht es nur langsam bergauf

Die Bundesbank sieht erst für 2027 einen spürbaren Wirtschaftsaufschwung in Deutschland. Die Inflation hält sich der Prognose zufolge hartnäckiger als erhofft.

Tokio
:Wieso Japans Schulden immer weiter steigen

Mit ihrem riesigen Zusatzetat erweckt Premierministerin Sanae Takaichi den Eindruck, als sei es gar kein Problem, dass Japan die höchste Staatsverschuldung der Welt hat. Aber so einfach ist das nicht.

SZ PlusVon Thomas Hahn

Außenhandel
:China erstmals seit 2010 nicht in Top fünf der deutschen Exportziele

Sowohl Großbritannien als auch Italien sind inzwischen wichtiger als Absatzmarkt für deutsche Produkte. Die meisten Exporte gehen in die USA, aber auch dort gibt es Probleme.

US-Wirtschaft
:Sind die wirtschaftlichen Sorgen der Amerikaner nur eingebildet?

Die Menschen in den USA klagen über die gestiegenen Lebenshaltungskosten. Doch glaubt man US-Präsident Donald Trump, dann gibt es gar keine Krise. Hat er womöglich recht?

SZ PlusVon Ann-Kathrin Nezik

Handelsbilanz
:Überraschend wenig Importe in den USA

Noch immer übertreffen die Einfuhren in den USA die Ausfuhren, doch das Defizit ist kleiner geworden. Das liegt auch an Trumps Zöllen.

Munich Economic Debates
:Ökonom Clemens Fuest kritisiert Rentenpaket

Der Präsident des Ifo-Instituts hält die Reform für unnötig und teuer. Die Bundesregierung müsse eher eine andere Formel beherzigen – von Ex-Kanzler Gerhard Schröder.

Von Jerrit Schloßer

Welthandel
:Chinas Exportüberschuss steigt erstmals über die Billionen-Marke

Die Volksrepublik verkauft deutlich mehr Waren ins Ausland, als sie von dort importiert. Allein im November lag das Plus bei rund 112 Milliarden Dollar. Aber die US-Zölle sind eine Belastung.

Oliver Rathkolbs „Ökonomie der Angst“
:Zerstörte Wahrheiten

Oliver Rathkolb vergleicht die erste und die zweite Turboglobalisierung und damit sozusagen Wilhelm II. mit Donald Trump. Schon einmal war Angst Treiber in Politik und Gesellschaft. Kann heute ein „digitaler Humanismus“ helfen?

SZ PlusRezension von Rudolf Walther

Studie zur Erderwärmung zurückgezogen
:Wie teuer wird der Klimawandel?

Ein deutsches Forscherteam muss eine viel beachtete Arbeit zu den Kosten der Klimakrise zurückziehen, die AfD wittert einen Skandal. Was Experten sagen.

Von Christoph von Eichhorn

Wirtschaftskrise
:Konsum sinkt, Wirtschaft stagniert

Auch im dritten Quartal wächst die deutsche Wirtschaft nicht. Das liegt am schwächelnden Konsum, aber auch die Exporte schrumpfen. Ökonomen rechnen zum Jahresende nicht mit einem Aufschwung.

Ungleichheit
:Vermögen von G-20-Milliardären um 2,2 Billionen Dollar gestiegen

Das geht aus einem Bericht der Entwicklungsorganisation Oxfam hervor. Laut Oxfam würde der jährliche Vermögenszuwachs ausreichen, um 3,8 Milliarden Menschen aus der Armut zu befreien.

Reformen in Deutschland
:Springen wir jetzt?

Und vor allem: Springen wir weit genug? Ein Weckruf der Preisträgerin des Ludwig-Erhard-Preises für Wirtschaftspublizistik.

SZ PlusEssay von Julia Jäkel

ExklusivVerteidigung
:Wie Deutschland im All verteidigungsfähig werden soll

Die Bundesregierung will die erste Weltraumsicherheitsstrategie auf den Weg bringen. Damit reagiert sie auf die wachsenden Bedrohungen durch Russland und China.

SZ PlusVon Manuel Bewarder, Florian Flade, Ben Heubl und Sina-Maria Schweikle

MeinungBundesregierung
:Start-ups in Deutschland? Auf den Kanzler kommt es an!

Der schwarz-roten Bundesregierung mangelt es nicht an Personal mit guten Absichten. Bloß: Um die Modernisierung der deutschen Wirtschaft voranzubringen und die Chancen für Start-ups zu verbessern, müssen nun endlich Taten folgen.

SZ PlusKommentar von Ulrich Schäfer

SZ Wirtschaftsgipfel
:Oh, wie schön ist Amerika?

Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise: Die Stimmung ist mies, die Aussicht kaum besser. Der Siemens-Chef etwa würde heute lieber in den USA gründen. Das gelobte Land also? Vielleicht nicht. Aber man kann ja mal hinschauen.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Statistisches Bundesamt
:2,2 Millionen Kinder und Jugendliche sind in Deutschland armutsgefährdet

Im vergangenen Jahr war etwa jedes siebte Kind von Armut bedroht. Der Anteil lag zwar unter dem EU-Durchschnitt, doch ist die Quote zuletzt gestiegen.

Cartoon
:Meissners Strategen

Meissners Strategen

Welthandel
:Das sind die Gewinner und Verlierer von Donald Trumps Zollpolitik

Vor sieben Monaten verkündete der amerikanische Präsident seine Handelsoffensive. Nun lässt sich sehen, welch dramatische Verschiebungen sie bewirkt hat. Und wer erstaunlich unbehelligt bleibt. Ein Blick in die Daten.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf und Oliver Klasen

MeinungKoalition
:Wo bleibt das Wirtschaftswunder?

Deutschland stagniert. Und Schulden allein werden dagegen nicht helfen. Damit sich die Wirtschaft aus der Erstarrung befreien kann, muss diese Regierung ihre Schlafmützigkeit ablegen.

SZ PlusKommentar von Lisa Nienhaus

MeinungUnternehmen
:Der Preis der Bequemlichkeit

Billiges Gas aus Russland, pharmazeutische Wirkstoffe zu Spottpreisen: Manager und Politiker haben Deutschland abhängig gemacht. Nun ist der Jammer groß. Aber es war doch so praktisch, damals, nicht wahr?

SZ PlusEssay von Elisabeth Dostert

Wirtschaftswachstum
:Europa wartet auf Deutschland

Bisher sorgen Spanien und Frankreich für eine stärkere Konjunktur in Europa, doch könnte dies nicht von Dauer sein. Die Hoffnungen ruhen deswegen auf der deutschen Wirtschaft.

Wirtschaftsweise
:Deutsche Wirtschaft wächst nächstes Jahr deutlich

Nach drei schwachen Jahren geht es 2026 endlich aufwärts, sagen die Wirtschaftsweisen. Sie kritisieren aber, die Bundesregierung tue zu wenig für einen dauerhaften Aufschwung – und machen Vorschläge.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken

Konjunktur
:Deutsche Wirtschaft stagniert

Eine so lange Durststrecke gab es noch nie: Die vom Kanzler versprochene Wende lässt weiter auf sich warten – im dritten Quartal tritt das BIP auf der Stelle. Sowohl die Firmen als auch die Verbraucher sind pessimistisch.

Von Claus Hulverscheidt

Sozialstaat
:Zu großzügig und zu teuer? Das deutsche Rentensystem im Ländervergleich

Kurz vor der Katastrophe – so klingt es momentan, wenn über das deutsche Rentensystem gesprochen wird. Höchste Zeit also, einen Blick auf die Daten zu werfen.

SZ PlusVon Simon Groß

Italien
:Warum Italiens wichtigster Hafen um deutsche Kunden wirbt

Der Hafen von Genua boomt. Nur die Nachfrage aus dem Norden lässt zu wünschen übrig. Unterwegs zwischen Riesenfrachtern und Monsterkränen.

SZ PlusVon Marc Beise

MeinungHalbleiter und Rohstoffe
:Europas Industrie sitzt in der Falle

Die Krise um den Chiphersteller Nexperia und die massiven Probleme der Autoindustrie zeigen: Die europäische Industrie ist zum Spielball geopolitischer Interessen geworden. Sie droht im US-chinesischen Handelsstreit aufgerieben zu werden.

SZ PlusKommentar von Thomas Fromm

SZ Salon-Gipfel
:Weniger Bürokratie, aber wie?

Die komplizierte Verwaltung wird in Deutschland zunehmend als Hemmnis für Wirtschaft und Innovaton empfunden. Auf dem SZ Salon-Gipfel werden Lösungen diskutiert.

Von Jerrit Schloßer

MeinungExporthandel
:China sucht die Coolness

Das Land will nicht mehr nur liefern, sondern auch gefallen. Doch auf dem Weg von der Werkbank der Welt zur Quelle coolen Lifestyles stößt die Volksrepublik auf ihr größtes Problem: ihr eigenes Image.

SZ PlusEssay von Gregor Scheu

Nobelpreis für Wirtschaft
:„Künstliche Intelligenz hat fantastisches Wachstumspotenzial“

Ausgezeichnet werden drei Ökonomen, die erklären, wie die Menschheit endlich zu Wohlstand kam. Ein Preisträger ruft Europa auf, sich nicht von den USA und China abhängen zu lassen.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken

MeinungPro und Contra
:Sollte der Staat Steuern für einen bestimmten Zweck reservieren?

Milliarden Euro für marode Schulen, kaputte Straßen oder für arme Rentnerinnen und Rentner? Stärkt es das Gemeinwesen, wenn die Bürger wissen, wofür ihre Steuern verwendet werden oder ist das im Gegenteil eine Gefahr für die Demokratie.

SZ PlusVon Markus Zydra und Alexander Hagelüken

MeinungFrauen in der Arbeitswelt
:Schafft die Teilzeit ab

Der Mann arbeitet Vollzeit, die Frau ungefähr 50 Prozent, so sieht das Modell in vielen Familien aus, wenn Kinder da sind. Auch das Elterngeld hat daran kaum etwas geändert, die Gleichstellung stockt. Zeit für neue Wege – und eine radikale Idee.

SZ PlusEssay von Oliver Klasen

Faktencheck
:Was hat Deutschland von Olympia?

Sind Olympische Spiele zu teuer und streicht das IOC alle Gewinne ein – oder nützen sie der Stadtentwicklung und dem Breitensport? Die häufigsten Argumente für und gegen Olympia vor der eigenen Haustür im Faktencheck.

SZ PlusVon David Kulessa

Wirtschaft
:Zahl der Arbeitslosen sinkt unter drei Millionen – aber hohes Niveau

Allein in der deutschen Industrie gehen dieses und kommendes Jahr wohl 200 000 Stellen verloren. Nur ein möglicher Aufschwung verheißt Hoffnung. Ökonomen schlagen Reformen vor.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken

Teuerungsrate
:Inflation in Spanien steigt

3,0 Prozent beträgt die Teuerung im beliebtesten Urlaubsland der Deutschen. In der Euro-Zone insgesamt und in Deutschland liegt sie etwas niedriger.

Unternehmer und Politik
:Chinas stumme Milliardäre

Von Musk bis Bezos sind US-Milliardäre Dauergast auf der politischen Bühne. Chinas reichste Firmenbosse sind dagegen kaum sichtbar. Wie ein Geflecht aus Angst, Korruption und Zwang sie kleinhält.

SZ PlusVon Gregor Scheu

Unwetterkatastrophen
:Wie Wetterextreme Europas Volkswirtschaften belasten

Extremwetterereignisse schaden der Wirtschaft. Welche wirtschaftlichen Folgen allein durch diesen europäischen Sommer drohen, haben Forschende jetzt festgestellt.

Von Carolina Adolf

Fed
:US-Richterin blockiert Entlassung von Notenbank-Vorständin

Vor rund zwei Wochen klagte Lisa Cook gegen Trump – der sie ihres Amtes entheben will. Nun bekommt sie vorläufig recht. Ein Ende des Streits ist aber nicht in Sicht.

15 Jahre nach der Schuldenkrise
:Griechenlands Regierung senkt die Steuern

Um die Abwanderung zu stoppen, kündigt Ministerpräsident Mitsotakis Entlastungen an. Junge Menschen, die unter 20 000 Euro verdienen, müssen keine Einkommensteuer mehr zahlen.

Zölle
:Postversand in die USA um mehr als 80 Prozent eingebrochen

Auf Pakete, die weniger als 800 US-Dollar wert waren, fielen bisher keine Importzölle an. Doch die Trump-Regierung hat diese Regel abgeschafft. Das trifft chinesische Plattformen, aber auch US-Verbraucher.

Konjunkturprognosen
:2026 soll die Wirtschaft wieder wachsen

Wie geht es weiter mit der Konjunktur in Deutschland? Zwei Wirtschaftsforschungsinstitute senken ihre Prognosen für dieses Jahr, 2026 aber werde die Wirtschaft wieder stärker zulegen.

MeinungArbeitslosigkeit
:Damit Deutschland wieder in Schwung kommt, sollte Kanzler Merz seine Zurückhaltung ablegen

Drei Millionen Menschen in Deutschland sind ohne Job. Das ist traurig, aber nicht unabänderlich. Denn es braucht keinen Doktortitel in Ökonomie, um zu verstehen, was hilft.

SZ PlusKommentar von Lisa Nienhaus

Arbeitslosenzahlen
:Drei Millionen Menschen ohne Job – was diese Zahl bedeutet

Die Konjunktur in Deutschland schwächelt, die Inflation steigt wieder auf 2,2 Prozent. Schlägt die Krise jetzt auch noch auf den Arbeitsmarkt durch?

SZ PlusVon Oliver Klasen

Kritik am Kapitalismus
:„Wir müssen nicht in einer Welt leben, die derart unfrei ist“

Wo sind in diesen Zeiten der Wirtschaftskrise und des Rechtsrucks eigentlich die jungen, linken Ökonomen und Ökonominnen? Beim Wellenreiten. Besuch bei Grace Blakeley, britische Systemkritikerin, Marxistin, Tiktok-Star und Surferin.

SZ PlusInterview von Martin Wittmann

Streit um Zinspolitik
:Trumps neue Attacke gegen die Notenbank

Gegen Fed-Chef Powell wettert Trump bereits seit Monaten, nun versucht er, eine Vorständin loszuwerden. Auf seiner Social-Media-Plattform schreibt er, Lisa Cook, werde mit sofortiger Wirkung entlassen. Doch die Angegriffene will das nicht akzeptieren.

Ifo-Index
:Stimmung in der deutschen Wirtschaft verbessert sich

Das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer legt kräftiger zu als von Volkswirten erwartet. Ifo-Präsident Clemens Fuest ist dennoch zurückhaltend.

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: