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SZ Espresso:Beratungen des Corona-Kabinetts, Österreich droht Überlastung, Trump will Anwälte einschalten

German Chancellor Angela Merkel holds a news conference in Berlin

Kanzlerin Angela Merkel

(Foto: via REUTERS)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Matthias Fiedler

Coronavirus

Merkel: "Das kann ein Wellenbrecher sein." Am ersten Tag des Teil-Lockdowns hat das Corona-Kabinett in Berlin getagt. Die Pandemie sei "ein sehr besonderes und sehr herausforderndes Ereignis", das es so wohl "nur einmal pro Jahrhundert" gebe, sagt die Kanzlerin. Sie warnt vor einer "akuten Notlage" in den Krankenhäusern - und versucht, das Warum der neuen Corona-Einschränkungen zu erklären. Von Nico Fried

Gesundheitssystem in Österreich droht Überforderung. Ohne eine Trendwende bei den Neuinfektionen steuert das Land nach den Worten von Gesundheitsminister Anschober auf eine baldige Überlastung des Gesundheitssystems zu. Mit einer kritischen Lage wäre dann in der zweiten Novemberhälfte zu rechnen, sagt er. Mehr Meldungen weltweit

Bei Schülern und Eltern in Bayern bricht die Wut durch. Zu viel Stoff, zu viel Druck, zu wenig Konzept: In Brandbriefen kritisieren mehrere bayerische Verbände den Unterricht in Corona-Zeiten - und tadeln auch Kultusminister Piazolo. Von Moritz Baumann und Anna Günther

Außerdem wichtig:

Was sonst noch wichtig ist

Trump will Wahlergebnis von Anwälten überprüfen lassen. Der US-Präsident pocht auf ein Wahlergebnis noch in der Nacht zu Mittwoch - und kündigt an, seine Anwälte ins Feld zu schicken. "Ich denke, dass es nicht fair ist, dass wir nach der Wahl eine lange Zeit warten müssen", sagt der 74-Jährige vor Journalisten. Außerdem droht er mit der Entlassung des Virus-Experten Fauci nach der Wahl. Zu den Details

Vor dem Sturm. In den Städten vernageln Ladenbesitzer ihre Schaufenster, die Polizei ist überall im Land in Alarmbereitschaft. Amerika fürchtet nach der Wahl Aufruhr und Gewalt - so oder so. Von Hubert Wetzel (SZ-Plus)

Ex-Wirecard-Vorstand kommt aus Untersuchungshaft frei. Mehr als drei Monate saß Burkhard Ley in Bayern im Gefängnis. Jetzt kommt er wieder raus, als erster und bislang einziger der vier früheren Wirecard-Manager, die im Juli in Untersuchungshaft genommen wurden. Seine Freilassung ist zwar kein Freispruch - aber eine Korrektur der bisherigen Vorwürfe, schreiben Klaus Ott und Nils Wischmeyer.

Snowden plant, russische Staatsbürgerschaft zu beantragen. Der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter und seine Frau Lindsay Mills leben in Russland - und wollen nicht riskieren, von ihrem Kind nach dessen Geburt getrennt zu werden. Deshalb wollten sie die doppelte Staatsbürgerschaft erwerben, teilt der 37-Jährige auf Twitter mit. Mehr

Mindestens 19 Tote und 22 Verletzte bei Angriff auf Uni Kabul. Angaben des afghanischen Innenministeriums zufolge hatten drei Bewaffnete das Gelände gestürmt und sich sechs Stunden lang ein Feuergefecht mit afghanischen Eliteeinheiten geliefert. Die drei Angreifer starben dabei. Die Taliban geben an, mit dem Vorfall nichts zu tun zu haben. Zur Nachricht

Johnny Depp verliert Prozess gegen Boulevardblatt. Die britische Boulevardzeitung The Sun darf den Schauspieler einen "wife beater", einen Ehefrauen-Schläger nennen, entscheidet der High Court in London. Damit hat Depp, 57, seine Verleumdungsklage verloren, wie das Gericht am Montag online bekanntgab. Von Veronika Wulf

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Kritik an Streeck-Papier gegen Shutdown nimmt zu. Weitere Verbände haben sich von der Stellungnahme zur Corona-Strategie distanziert. Auch in den sozialen Medien protestieren Ärzte - und sammeln Unterschriften für einen Gegenentwurf. Von Marlene Weiß

Die Wucht der kleinen Zahl. Deutschland geht in den Teil-Lockdown, trotzdem werden sich die Intensivstationen weiter füllen und mehr Menschen am Coronavirus versterben. Einen Kollaps des Gesundheitssystems könnten die harten Maßnahmen aber gerade noch verhindern. Von Christian Endt, Berit Kruse und Sören Müller-Hansen

Trump und die Trauer des Cowboys. Kraig Moss war ein Trump-Fan. Weil der ihm einst versprach, dass der Drogentod seines Sohnes nicht umsonst gewesen sein sollte. Moss hat für ihn geworben, für ihn gesungen. Geblieben ist nur enttäuschte Leere. Von Thorsten Denkler

Live-Autorengespräch zur US-Wahl. Wo stehen die USA nach vier Jahren Trump - und wie wahrscheinlich ist seine Wiederwahl? Was ist von Wahlprognosen zu halten und welche Szenarien sind denkbar? Stefan Kornelius, SZ-Ressortleiter Außenpolitik, antwortet am Dienstag, den 3.11., von 14 Uhr an live. Stellen Sie schon jetzt hier Ihre Fragen.

© SZ.de/fie
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