Gefälschte Medikamente in Deutschland? Bis vor kurzem hielten selbst Fachleute diese Gefahr für gering. Der Zufallsfund zeigt nun, wie gravierend das Problem tatsächlich ist.
Essen
:Immer mehr Menschen in Duisburg und Essen haben Masern
Essen (dpa/lnw) - Die Zahl der Masern-Fälle in Duisburg und Essen steigt weiter an. Dem Gesundheitsamt Duisburg sind seit Jahresbeginn 315 Erkrankte bekannt geworden. Mitte Mai waren es laut Robert Koch-Institut (RKI) noch 289. In Essen haben sich nach Angaben des Gesundheitsamtes mittlerweile 53 Menschen mit der hochansteckenden Krankheit infiziert, zwanzig mehr als noch vor einer Woche.
Hamburg
:Studie: Gesundheitswirtschaft ist zuverlässiger Jobmotor
Hamburg (dpa/lno) - Die Gesundheitswirtschaft hat sich in Hamburg zu einem starken wirtschaftlichen Stützpfeiler entwickelt. Mit 169 000 Beschäftigten übertrifft die Branche auf dem Arbeitsmarkt sogar die Hafenwirtschaft, ergab eine am Freitag veröffentlichte Studie im Auftrag der Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH. Das entspricht jedem 7. Erwerbstätigen. Die Gesundheitswirtschaft erwirtschaftete 2015 in Hamburg eine Bruttowertschöpfung von 9,6 Milliarden Euro und damit jeden 10. Euro in der Stadt. Der Anteil der Branche an der Gesamtwirtschaft erhöhte sich innerhalb von zehn Jahren von 8,2 auf 9,8 Prozent und diese Entwicklung werde sich angesichts der zunehmenden Alterung der Gesellschaft auch fortsetzen.
Fake-Medikamente
:Arzneimittelbehörde warnt vor gefälschtem Hepatitis-C-Medikament
Fake-Pillen einer lebensrettenden Wirkstoffkombination sind in einer deutschen Apotheke aufgetaucht. Patienten sollten vor allem auf die Farbe der Tabletten achten.
Gesundheit
:Durst ist ein deutliches Warnsignal
Bonn (dpa/tmn) - Bei 30 Grad am See schwitzen und danach auf dem Rad nach Hause? Das kann für den Körper ziemlich anstrengend sein, wenn er dabei nicht ausreichend mit Wasser versorgt wird. Wie
richtiges Trinken funktioniert, erklärt Antje Gahl, Sprecherin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.
Gesundheit
:Kitas sollen Impfmuffel melden
Berlin (dpa) - Der Bundestag macht gegen sogenannte Impfmuffel mobil: Nach der Verabschiedung eines neuen Gesetzes sollen Kitas künftig Eltern beim Gesundheitsamt melden müssen, wenn diese keine Impfberatung beim Haus- oder Kinderarzt nachweisen können.
Gesundheit
:Behandlungsfehler: Was Betroffene wissen müssen
Berlin (dpa/tmn) - Wenn nach einer Operation ungewöhnliche Beschwerden auftreten, ist möglicherweise etwas schiefgelaufen. Haben gesetzlich Versicherte den Verdacht, dass der Arzt einen Behandlungsfehler gemacht hat, sollten sie sich an ihre Krankenkasse wenden.
Gesundheit
:So kurbelt man den Kalorienverbrauch im Alltag an
Saarbrücken (dpa/tmn) - Wer seine Gewohnheiten ein wenig umstellt, kann im Alltag viele Kalorien verbrauchen. Treppenlaufen statt den Fahrstuhl zu nehmen ist besonders effektiv: Dabei verbrennt der Körper pro Minute im Schnitt ungefähr 18 Kalorien.
Bonn
:Gefälschtes Medikament in Apotheke entdeckt
Bonn (dpa/lnw) - Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte warnt vor einer Fälschung des Arzneimittels "Harvoni 90 mg / 400 mg Filmtabletten" der Firma Gilead. Die Fälschung sei auf den deutschen Markt gelangt und in einer Apotheke in Nordrhein-Westfalen entdeckt worden, teilte das Bundesinstitut am Donnerstag in Bonn mit. Die gefälschten Tabletten seien weiß und nicht wie üblich orange. Verpackung und Tablettenform entsprechen demnach dem Original.
Wiesbaden
:Zahl der Organspenden in Hessen zuletzt leicht gestiegen
Wiesbaden/Frankfurt (dpa/lhe) - In den ersten vier Monaten dieses Jahres sind in Hessen 22 Organe von hirntoten Menschen transplantiert worden. Dies sei im Vergleich zum Vorjahr eine leichte Steigerung, damals seien es 18 Organe gewesen, teilte Gesundheitsminister Stefan Grüttner (CDU) in Wiesbaden am Donnerstag zum Tag der Organspende am 4. Juni mit. Es könnte noch mehr Menschen geholfen werden, wenn es mehr Besitzer von Organspendeausweisen gebe. Bei 80 Prozent der Menschen, die als Organspender in Frage kämen, müssten die Angehörigen entscheiden. Diese würden meist ablehnen.
Potsdam
:Report: Fast eine Million Brandenburger schlafen schlecht
Potsdam (dpa/bb) - Fast eine Million Brandenburger schlafen laut aktuellem Gesundheitsreport der Krankenkasse DAK schlecht. Zehn Prozent der Berufstätigen fühlten sich von schweren Schlafstörungen (Insomnien) betroffen von, teilte die DAK am Donnerstag mit. Nur wenige Betroffene ließen sich jedoch behandeln oder meldeten sich krank. Im Vergleich zum Jahr 2010 nehmen unterdessen doppelt so viele Erwerbstätige Schlafmittel ein. Für die Analyse wertete das IGES Institut in Berlin Fehlzeiten aller erwerbstätigen Mitglieder der DAK in Brandenburg aus. Zudem wurden mehr als 5000 Beschäftigte bundesweit im Alter von 18 bis 65 Jahren befragt.
Lebensmittelallergie
:Allergisch auf Nüsse, Beeren, was auch immer? Von wegen!
Viele Menschen sind der Meinung, sie würden bestimmte Lebensmittel nicht vertragen. Eine große Datenauswertung zeigt: Nur ein Bruchteil der Bevölkerung ist tatsächlich betroffen.
Gesundheit
:Zahl der Raucherkrankheiten um 30 Prozent angestiegen
Wiesbaden (dpa) - In deutschen Krankenhäusern werden immer mehr lebensbedrohlich erkrankte Raucher behandelt. Wie das
Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, wurden im Jahr 2015 rund 450 000 Patienten mit einer Raucherlunge oder Lungenkrebs stationär aufgenommen.
Tabak
:Raucher-Republik Deutschland
Seit zehn Jahren gibt es hierzulande Rauchverbote. Doch heute steht Deutschland bei der Tabakkontrolle auf dem vorletzten Platz in Europa. Ein unseliges Gemeinschaftswerk von Politik und Zigarettenlobby.
Bad Endbach
:Kneipp-Kurort Bad Endbach ist jetzt auch Hessisches Heilbad
Bad Endbach/Wiesbaden (dpa/lhe) - Der Kneipp-Kurort Bad Endbach in Mittelhessen ist jetzt auch Hessisches Heilbad. Neben Kassel-Bad Wilhelmshöhe sei der Ort mit seinen rund 8000 Einwohnern damit die einzige hessische Kommune mit zwei Bad-Prädikaten, teilte das Wirtschaftsministerium am Mittwoch in Wiesbaden mit. "Der zusätzliche Titel steigert die Attraktivität Bad Endbachs als Tourismus- und Kurort und erlaubt die Ansprache neuer Zielgruppen", sagte Minister Tarek Al-Wazir (Grüne) bei der Urkunden-Übergabe in Wiesbaden.
Frankfurt am Main
:Gesundheitsamt räumt Panne bei Suche nach Klinik-Keimen ein
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Bei der Suche nach dem Ursprung der tödlichen Keime am Frankfurter Uniklinikum ist ein Fehler unterlaufen: Das zuständige Gesundheitsamt hat einem Bericht der "Frankfurter Neuen Presse" zufolge Wasserproben aus einem falschen Bach entnommen. "Es wurde tatsächlich an der falschen Stelle geprobt", räumte die stellvertretende Behördenleiterin, Ursel Heudorf, am Mittwoch in Frankfurt ein. Statt Wasser aus dem Eschbach auf Klebsiella pneumoniae zu testen, sei ein Seitenarm des Flusses - der Mühlgraben - auf den multiresistenten Keim untersucht worden.
01:35
Weltnichtrauchertag
:So streng ist der Nichtraucherschutz in anderen Ländern
Ein Überblick im Video zu vier Ländern, in denen es Raucher noch schwerer haben als in Deutschland.
Hüffenhardt
:Urteil zur DocMorris-Apothekenautomaten am 14. Juni
Mosbach (dpa/lsw) - Im Streit um einen Apothekenautomaten des Arzneimittel-Versandhändlers DocMorris hat vor dem Mosbacher Landgericht ein Prozess um eine einstweilige Verfügung begonnen. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg kritisiert das Gerät in Hüffenhardt (Neckar-Odenwald-Kreis) als klaren Wettbewerbsverstoß. Das Gericht habe nach der Anhörung den Termin der Urteilsverkündung auf den 14. Juni festgesetzt, sagte eine Justizsprecherin am Mittwoch.
Gesundheit
:Ein und aus: So lernt man bewusstes Atmen
Berkeley/Berlin (dpa/tmn) - Er kommt und geht, unzählige Male am Tag: Den eigenen Atem nehmen die wenigsten Menschen bewusst wahr. Erst wenn einem die Luft wegbleibt, liegt es nahe, sich damit zu befassen.
Gesundheit
:Mit Rippenfellentzündung sofort zum Arzt
Berlin (dpa/tmn) - Das Schlimmste ist: Die Schmerzen lassen sich nicht umgehen. Wer sich eine Rippenfellentzündung zugezogen kann, dem tut jeder Atemzug im gesamten Brustkorb weh. Atmen muss man aber trotzdem.
Gesundheit
:Schwindel nicht einfach hinnehmen
Celle (dpa/tmn) - Als würde man Karussell fahren oder auf einem schwankenden Schiff stehen - so kann sich Schwindel anfühlen. Vielen macht das Angst.
Gesundheit
:Das Fitnessstudio vorzeitig kündigen
Hamburg (dpa/tmn) - Kunden eines Fitnessstudios können ihren Vertrag vorzeitig kündigen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Das kann beispielsweise ein erheblich eingeschränktes Leistungsangebot seitens des Studios sein.
Hamburg
:Gutachter stellen 2016 mehr Behandlungsfehler fest
Hamburg (dpa/lno) - Die Zahl der Behandlungsfehler hat nach Angaben der gesetzlichen Krankenkassen im vergangenen Jahr in Hamburg und Schleswig-Holstein zugenommen. Die Gutachter hätten im vergangenen Jahr 187 Verdachtsfälle bestätigt, teilte der Medizinische Dienst der Krankenversicherung Nord am Dienstag mit. Das waren 14 Fälle (8 Prozent) mehr als 2015. In den Jahren 2014 (226) und 2013 (196) waren allerdings noch mehr Behandlungsfehler von Ärzten oder Pflegern ermittelt worden. Getrennte Zahlen für Hamburg und Schleswig-Holstein werden nicht erhoben.
03:24
Fahrrad
:Sind Fahrradhelme sinnvoll oder nicht?
Es gibt Studien, die zeigen, dass Radfahrer mit Helm viel risikofreudiger unterwegs sind als Fahrer ohne Helm. Aber deshalb auf den Helm verzichten? Keine gute Idee, schon allein wegen der Vorbildfunktion.
Toxikologie
:Alu im Kantinenessen
Wenn Lebensmittel in Schalen aus Aluminium warm gehalten werden, finden sich darin anschließend erhöhte Werte des Leichtmetalls. Besonders saure Lebensmittel sind betroffen.
P.A.R.T.Y.
:Schocktherapie im Schockraum
Wer verhindern will, dass Jugendliche besoffen und bekifft auf der Straße rumdüsen, muss ihnen die Folgen zeigen. Unterwegs mit Schülern, die den blutigen Alltag einer Unfallklinik kennenlernen.
Gesundheit
:In diesen Gebieten sind die UV-Werte besonders hoch
Offenbach/Freiburg (dpa) - Viele Menschen in Deutschland haben lange auf Freibadwetter und Sonnenschein warten müssen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt derzeit allerdings vor sehr hoher UV-Strahlung.
Gesundheit
:Behandlungsfehler laut Krankenkassen leicht zurückgegangen
Berlin (dpa) - Die Zahl der medizinischen Behandlungsfehler ist nach Angaben der gesetzlichen Krankenkassen im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Das bedeute jedoch nicht, dass sich das Risiko, einen Behandlungsfehler zu erleiden, generell verringert hätte, erläuterte der Medizinische Dienst der Krankenversicherung. Der neuen Statistik zufolge wurden gut 15 000 fachärztliche Gutachten zu vermuteten Behandlungsfehlern erstellt. In knapp jedem vierten Fall bestätigten die Fachärzte des MDK den Verdacht der Patienten.
Gesundheit
:Behandlungsfehler leicht zurückgegangen
Berlin (dpa) - Die Zahl der medizinischen Behandlungsfehler ist nach Angaben der gesetzlichen Krankenkassen im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen.
Internetsucht
:600 000 Jugendliche gelten als internetabhängig
Wissenschaftler führen Hyperaktivität, Schlaf- und Konzentrationsstörungen bei Kindern auf deren Handykonsum zurück - und empfehlen deshalb klare Regeln.
Gesundheit
:Glutenfreies zuerst: Küchenhygiene bei Zöliakie ist wichtig
Stuttgart (dpa/tmn) - Menschen mit Zöliakie reagieren empfindlich auf das in vielen Getreidesorten enthaltene Klebeeiweiß Gluten. Sie müssen Nahrungsmittel wie Brot, Nudeln und Bier durch glutenfreie Produkte ersetzen. Doch das reicht nicht aus.
Gesundheit
:Langes Sitzen im Schneidersitz kann die Knie belasten
Baierbrunn (dpa/tmn) - Das Knie ist im Alltag großen Belastungen ausgesetzt. Wer das wichtige Gelenk schützen will, vermeidet Positionen, die es zusammendrücken.
Gesundheit
:Medizinischer Dienst der Kassen informiert über Behandlungsfehler
Berlin (dpa) - Der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes der Krankenkassen legt heute in Berlin seinen neuen Bericht über ärztliche Behandlungsfehler vor. Im vergangenen Jahr hatte er berichtet, dass immer mehr Patienten wegen des Verdachts auf Behandlungsfehler Hilfe bei ihrer Krankenkasse suchen. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft wies jedoch erst im April den Eindruck zurück, in deutschen Kliniken gebe es eine Flut von Behandlungsfehlern.
Gesundheit
:Smartphones können Kinder krank machen
Berlin (dpa) - Bei täglicher Smartphonenutzung steigt bei Kindern und Jugendlichen das Risiko von Konzentrationsschwäche und Hyperaktivität.
Gesundheit
:Wie Risiken vermindert werden können
Berlin (dpa) - Mangelnde Konzentration, Zappeligkeit, Fettleibigkeit - das können Folgen übermäßiger Smartphonenutzung bei Kindern und Jugendlichen sein. Die Bundesdrogenbeauftragte zeigt sich bei der Vorstellung einer Studie alarmiert. Experten raten zu Grenzen und festen Regeln - ein Überblick:
Ansbach
:Streit um Kündigung von Ex-Klinikchefin schwelt weiter
Ansbach (dpa/lby) - Der Rechtsstreit um die umstrittene Kündigung der früheren Ansbacher Klinikverbund-Chefin, Claudia B. Conrad, schwelt weiter. Auch bei einem Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Ansbach konnten sich die zerstrittenen Parteien am Montag nicht auf die weitere Vorgehensweise einigen.
Gesundheit
:Studie: Smartphones können Kinder krank machen
Berlin (dpa) - Bei täglicher Smartphonenutzung steigt bei Kindern und Jugendlichen das Risiko von Konzentrationsschwäche und Hyperaktivität. So ist das Risiko von Konzentrationsstörungen bei täglichem Smartphonegebrauch von mehr als einer halben Stunde bei 8- bis 13-Jährigen sechs Mal höher als üblich.
Gesundheit
:Grillunfall: Bei Verbrennungen nicht dauerhaft kühlen
Berlin (dpa/tmn) - Sonnenschein, kühles Bier und ein saftiges Steak: Den Spaß, den sich Hobbygriller wünschen, kann ein Unfall am Rost schnell verderben. So verhält man sich richtig bei Verbrennungen:
Kinderkrankheit
:Nicht impfen - ein tödlicher Irrtum
Noch immer lehnen einige Eltern es ab, ihren Nachwuchs gegen Masern impfen zu lassen. Doch ihre Argumente sind zweifelhaft , denn die Krankheit kann extrem gefährlich werden.
Medizinberufe
:"Dr. Light" leistet endlich Erste Hilfe für den Arzt
Physician Assistants behandeln Patienten mit leichten Beschwerden und entlasten damit Mediziner im Alltag. Es ist richtig, dass sie nun auch in deutschen Kliniken eingesetzt werden sollen.
München
:Stammzellspender für Leukämiepatienten gesucht
München (dpa/lby) - In Bayern suchen aktuell 163 Leukämiepatienten einen Stammzellspender. Das teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag anlässlich des Welt-Blutkrebstages mit. Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) forderte in einer Erklärung die Menschen im Freistaat auf, sich für eine Stammzellspende typisieren zu lassen. "Für viele Leukämiepatienten ist die Transplantation von Stammzellen die einzige Chance, geheilt zu werden", hieß es in der Erklärung der CSU-Politikerin.
Einem Gesetzentwurf zufolge drohen Eltern hohe Geldstrafen, wenn sie sich der Beratung verweigern. Kitas sollen die Gesundheitsämter in diesen Fällen informieren. Eine allgemeine Impfpflicht hält Gesundheitsminister Gröhe jedoch nicht für nötig.
Spuren der Gewalt
:Die Seele leidet fürchterlich
Auch wenn das Meer bezwungen und Deutschland erreicht ist, sind viele Flüchtlinge schwer traumatisiert. Die Geschichte von Samira Aziz, die keine andere Wahl hat, als weiterzuleben.
Berlin
:Brandenburger spenden weniger Blut
Potsdam (dpa/bb) - Die Blutspendedienste in Brandenburg klagen über weniger Blutspenden. Das hat eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter mehreren Organisationen ergeben. Wie etwa der private Blutspendedienst Haema informiert, spenden nur etwa drei bis fünf Prozent der geeigneten Bevölkerung im Land Blut oder Blutbestandteile. "Ganz allgemein kann man von einem Rückgang der Spendenzahlen sprechen", sagte eine Sprecherin. Schuld daran sei unter anderem der demografische Wandel - demnach würden immer weniger junge Spender auf immer mehr ältere Empfänger treffen. Auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) verzeichnet weniger Spenden. Um dem Negativtrend entgegenzuwirken, setzen die Blutspendedienste auf Werbung in den sozialen Netzwerken, auf mobile Spendetermine in der Fläche und Senioren, die noch fit genug für die Spende sind.
Kiel
:Schleswig-Holstein sieht neue Impfschutz-Regelung skeptisch
Kiel (dpa/lno) - Im Kampf für mehr Impfschutz stößt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) in Schleswig-Holstein auf Widerstand. Sein Gesetzentwurf sieht vor, dass Kitas jene Eltern, die bei der Anmeldung keinen Nachweis der Beratung vorlegen können, künftig beim Gesundheitsamt melden müssen. Schleswig-Holsteins Gesundheitsministerin Kristin Alheit (SPD) reagierte mit Skepsis: "Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, den Kita-Besuch an die Teilnahme an einer Impfberatung zu koppeln: Die Bescheinigung ist Voraussetzung für einen Kita-Platz", sagte sie den "Kieler Nachrichten" (Samstag). Ob Kitas Impfmuffel melden, bleibt ihnen überlassen.
Gesundheit
:Standardimpfungen und die Argumente ihrer Gegner
Berlin (dpa) - Die Bundesregierung verschärft die Regeln gegen Impfmuffel. Wogegen sollte in Deutschland eigentlich geimpft werden? Und weshalb verweigern sich einige Menschen? Drei Antworten auf drei Fragen.
Gesundheit
:Kitas müssen Impfmuffel künftig melden
Berlin (dpa) - Die Bundesregierung will entschiedener gegen Impfmuffel vorgehen - lehnt eine Impfpflicht aber weiterhin ab. Allerdings müssen Kitas jene Eltern, die bei der Anmeldung keinen Nachweis über eine Impfberatung vorlegen können, künftig beim Gesundheitsamt melden.
Medizin
:Wie der Staat den Druck auf Impfgegner erhöht
Die Politik verpflichtet Kita-Träger, Impfgegner-Eltern den Behörden zu melden. Das klingt nach Denunziation. Ist es trotzdem richtig?
Berlin
:Berliner Ärztekammer begrüßt Pläne gegen Impfmuffel
Berlin (dpa/bb) - Die Berliner Ärztekammer unterstützt Pläne der Bundesregierung gegen Impfmuffel. Ein verpflichtendes Impfgespräch vor der Anmeldung eines Kindes in der Kita sei eine richtige Maßnahme, sagte Kammerpräsident Günther Jonitz am Freitag. Zuvor hatte er sich entsprechend im Südwestrundfunk (SWR) geäußert. Die Idee reiche aber nicht aus. Früher oder später werde Deutschland nicht mehr um die konsequente Einführung einer Impfpflicht herumkommen.
Gesundheit
:Im Ramadan die Einnahme von Medikamenten mit Arzt abklären
Berlin (dpa/tmn) - Während des Fastenmonats Ramadan sollten Muslime die Einnahme von Medikamenten nicht leichtfertig verändern. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände rät, das Gespräch mit dem Arzt oder Apotheker zu suchen.