:Umfrage unter Jugendlichen: Komasaufen wird uncool
Berlin (dpa) - Komasaufen wird uncool: Jugendliche trinken nach einer neuen Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weniger und maßvoller Alkohol als früher.
Gesundheit
:Anti-Exzess-Generation: Teenager trinken weniger Alkohol
Berlin (dpa) - Komasaufen wird uncool: Jugendliche trinken nach einer neuen Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung weniger und maßvoller Alkohol als früher. So greift durchschnittlich jeder zehnte befragte Teenager zwischen 12 und 17 Jahren einmal in der Woche zu alkoholischen Getränken. Im Jahr 2004 waren es noch mehr als doppelt so viele. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, sieht noch drei große Defizite: das Fehlen einer gesellschaftlichen Null-Toleranz-Grenze bei Alkohol in der Schwangerschaft, am Steuer und am Arbeitsplatz.
Frankfurt am Main
:Ärzte vernetzen sich im Kampf gegen Kindesmissbrauch
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Am Uniklinikum Frankfurt legen bundesweit die ersten Ärzte ihre Prüfung zu zertifizierten Kinderschutz-Medizinern ab. Sie wurden geschult, sexuellen Missbrauch und psychische, emotionale sowie körperliche Misshandlungen an Kindern zu erkennen und zu verhindern. Die Prüfung erfolgt im Rahmen der neunten Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinderschutz in der Medizin (DGKiM), die am Wochenende in Frankfurt stattfindet.
Medizin
:Medizin aus dem 3D-Drucker: Bald auch Organe?
Mainz (dpa) - Mit rasanter Geschwindigkeit hat sich der 3D-Druck in der Medizin ausgebreitet. Hörgeräte und Zahnkronen stammen vielfach längst aus Druckmaschinen, auch für chirurgische Einmal-Instrumente sowie zur Herstellung von Modellen für das Proben eines Eingriffs wird die Technik verwendet.
Wiesbaden
:Erneut Beschäftigungszuwachs im Gesundheitssektor
Wiesbaden (dpa/lhe) - Weiterer Zuwachs im hessischen Gesundheitswesen: Rund 412 000 Beschäftigte zählte das Statistische Landesamt in der Branche Ende 2015, das waren 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Verglichen mit dem Jahr 2008 betrug der Anstieg einer Mitteilung vom Donnerstag zufolge 17,5 Prozent - und übertraf damit den bundesweiten Wert von 16,1 Prozent.
Kiel
:Im Norden etwas mehr Beschäftigte im Gesundheitswesen
Kiel (dpa/lno) - Die Zahl der Beschäftigten im Gesundheitswesen steigt in Schleswig-Holstein weiter. Ende 2015 waren in dem Sektor rund 193 500 Menschen tätig und damit zwei Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wie das Statistikamt Nord am Donnerstag weiter berichtete, waren drei Viertel aller Mitarbeiter Frauen. Die größten Arbeitgeber im Gesundheitswesen waren die Krankenhäuser mit 36 200 Beschäftigten. Es folgte die Pflege mit 29 200. Hier betrug der Frauenanteil sogar fast 83 Prozent.
Gesundheit
:Greenpeace findet multiresistente Keime und Antibiotika in Gülle
Hannover (dpa) - Mit Gülle aus Schweineställen gelangen nach einer Greenpeace-Untersuchung multiresistente Keime und Antibiotika großflächig in die Umwelt. Laboranalysen von 19 Gülleproben, wovon 9 aus Niedersachsen stammen, hätten dies ergeben, teilte die Umweltschutzorganisation mit. 13 Proben hätten Bakterien enthalten, die gegen ein auch bei Menschen häufig verabreichtes Antibiotikum resistent waren. Die Agrarindustrie setze viel zu sorglos Antibiotika in den Ställen ein, hieß es. Als Konsequenz könnten Kranke wieder häufiger an harmloseren Infektionen wie Harnwegsentzündungen sterben.
Hamburg
:Mehr Personal in der Hamburger Gesundheitsbranche
Hamburg (dpa/lno) - Der Personalbestand in der Gesundheitsbranche ist in Hamburg stärker gewachsen als im Bundesschnitt. Am Jahresende 2015 gab es in der Hansestadt rund 135 000 Beschäftigte im Gesundheitswesen, dies ist im Vorjahresvergleich ein Zuwachs von 2,6 Prozent. Im Bund waren es durchschnittlich 2,1 Prozent, wie das Statistikamt Nord am Donnerstag mitteilte. Sieben von zehn Beschäftigten in Arztpraxen, Krankenhäusern oder in der Pflege sind in Hamburg weiblich. Der Frauenanteil ist mit 71 Prozent jedoch nicht ganz so hoch wie im Bundesdurchschnitt (75,8 Prozent). Mit 30 500 Beschäftigten sind die Krankenhäuser der größte Arbeitgeber im Hamburger Gesundheitswesen.
Gesundheit
:Todesrisiken für Patienten durch mangelnde Klinik-Erfahrung
Berlin (dpa) - Krankenhauspatienten in Deutschland sind aus Expertensicht wegen Reformblockaden des Gesundheitswesens unnötig hohen Todesrisiken ausgesetzt.
Gesundheit
:Umfrage: Jugendliche trinken weniger Alkohol
Berlin (dpa) - Jugendliche trinken nach einer neuen Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung weniger Alkohol als früher. So sagt mehr als ein Drittel der befragten 12- bis 17-Jährigen, noch nie Bier, Wein oder Schnaps probiert zu haben. Das ist der höchste Anteil von Abstinenzlern seit Beginn der Erhebung im Jahr 2001. Aktuell greift nur jeder zehnte befragte Teenager zwischen 12 und 17 einmal pro Woche zu alkoholischen Getränken. Im Jahr 2004 war es noch etwa jeder fünfte. Für die Studie wurden von März bis Juni 2016 rund 7000 junge Menschen zwischen 12 und 25 Jahren befragt.
Gesundheit
:Studie zu Alkoholkonsum bei Jugendlichen
Berlin (dpa) - Wie viel Alkohol Deutschlands Jugendliche trinken, darüber informiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) heute in Berlin gemeinsam mit der Drogenbeauftragten des Bundes, Marlene Mortler (CSU).
Gesundheit
:Bei zu starker Regelblutung Gebärmutter untersuchen lassen
Köln (dpa/tmn) - Frauen mit sehr starker Regelblutung fühlen sich dadurch manchmal beeinträchtigt. Einfach hinnehmen muss man das nicht, erklärt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) auf seinem Portal gesundheitsinformation.de.
Gesundheit
:Deutschland bei Alkoholstatistik in der Spitzengruppe
Genf (dpa) - Deutschland liegt beim Alkoholkonsum nach dem neuen statistischen Jahrbuch der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der Spitzengruppe. Unter den 194 WHO-Mitgliedern kommt die Bundesrepublik mit 11,4 Litern reinem Alkohol pro Kopf und Jahr auf Platz 23.
Frankfurt am Main
:Ärzte-Bereitschaft soll bekannter werden
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Mit Plakaten in Arztpraxen und Info-Material zum Mitnehmen wollen die Kassenärzte ihren Bereitschaftsdienst bekannter machen. Viele Patienten kennen die Nummer 116 117 für die Phasen außerhalb der Praxiszeiten nicht. Sie rufen dann ohne Notfall einen Rettungsdienst oder gehen ins Krankenhaus, wo sie zur Überlastung der Notaufnahmen beitragen.
Gesundheit
:Wenig Schlaf macht unbeliebt
Stockholm (dpa) - Wer wenig schläft, sieht nicht gut aus. Das kennen wohl die meisten Menschen aus eigener Erfahrung. Mangelnder Schlaf hat aber noch ganz andere "Nebenwirkungen": Andere Menschen wollen mit Unausgeschlafenen lieber nichts zu tun haben - das zumindest ist das Ergebnis einer Studie.
Gesundheit
:Hoher Blutdruck bei Kindern nimmt zu
München (dpa) - Ein erhöhter Blutdruck wird vor allem mit älteren Menschen in Verbindung gebracht. Zunehmend sind jedoch auch Kinder und Jugendliche betroffen.
Gesundheit
:Konzentrierter durchs Leben: Was Meditation bewirken kann
Chemnitz (dpa/tmn) - Zumindest gefühlt dreht sich die Welt immer schneller. Viele hetzen von Termin zu Termin und packen auch ihre freie Zeit gern noch voll mit Hobbys, Abendessen und Kinobesuchen. Es ist nicht verwunderlich, dass sich immer mehr Menschen nach einer Pause sehnen.
Gesundheit
:Fit und schlank - Intervallfasten entlastet den Körper
Hamburg (dpa/tmn) - Keine Pasta, keine Schokolade, kein genüssliches Schlemmen: Ständig verzichten zu müssen, ist für viele eine schlimme Vorstellung. Was leichter fällt: intermittierendes Fasten. Stunden oder Tage des Fastens wechseln sich mit Zeiten, in denen ganz normal gegessen werden darf ab.
Gesundheit
:Gefährliche Krankheit: Syphilis bleibt oft unbemerkt
Köln (dpa/tmn) - Eine komische Stelle am Mund, ein bisschen Ausschlag - das war's oft schon. Auf die Idee, an Syphilis erkrankt zu sein, kommen die wenigsten, wenn sie solche Symptome haben. Das liegt daran, dass die Infektionskrankheit aus dem Bewusstsein vieler Deutscher verschwunden ist.
Gesundheit
:Bluthochdruck erkennen und vorbeugen
Heidelberg (dpa/tmn) - Bluthochdruck ist für Betroffene schwer zu erkennen. Denn die Symptome sind unspezifisch und reichen von Kopfweh über Schwindel bis hin zu Nasenbluten oder Brustdruck - und das auch nur bei sehr hohen Werten.
Frankfurt am Main
:Intensivstation am Frankfurter Uni-Klinikum wieder freigegeben
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Nach einer umfassenden Desinfektion geht die Intensivstation des Frankfurter Universitätsklinikums wieder in Betrieb. Das teilte der Vorstand des Klinikums am Dienstagabend mit. Teile der Station waren Anfang des Monats gesperrt worden, nachdem dort der potenziell gefährliche Erreger Klebsiella pneumoniae 4-MRGN nachgewiesen worden war.
Pharmaindustrie
:Das Geschäft der Pillen-Panscher
In allen Ecken der Welt werden heute Medikamente hergestellt, oftmals ohne Kontrollen. Immer wieder geraten verunreinigte und gefälschte Arzneien auf den Markt, die Patienten bleiben ahnungslos.
Gesundheit
:Hoher Blutdruck bei Kindern: eine besondere Herausforderung
München (dpa) - Ein erhöhter Blutdruck wird vor allem mit älteren Menschen in Verbindung gebracht. Zunehmend sind jedoch auch Kinder und Jugendliche betroffen.
Gesundheit
:Hinter Nackenschmerzen kann auch Migräne stecken
Krefeld (dpa/tmn) - Bei Migräne denken die meisten Menschen an Kopfschmerzen - sie kann aber auch Schmerzen im Nacken, in den Augen oder den Zähnen verursachen. Darauf weist der Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) hin.
Infektionskrankheit
:Cholera in Jemen außer Kontrolle
In Jemen leiden Tausende an der gefährlichen Durchfallerkrankung. Deutschland verspricht Hilfe, doch ohne Waffenruhe wird sich die Lage verschärfen.
Heidelberg
:Stoffwechselkrankheiten sollen früher erkannt werden
Heidelberg (dpa/lsw) - Früher als bislang will die Uniklinik Heidelberg mit einer neuen Studie angeborene Stoffwechselkrankheiten bei Neugeborenen feststellen und behandeln können. "Die Studie läuft seit August 2016 für fünf Jahre - das heißt bis Ende 2021. Geplant ist die Untersuchung von etwa 350 000 Neugeborenen", sagte der Geschäftsführende Direktor im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Georg F. Hoffmann, am Montag. In der Studie "Neugeborenenscreening 2020" werde auf insgesamt 41 Krankheiten getestet. Die Untersuchungen erfolgen nach Einverständnis der Eltern mittels einer Blutprobe.
Stuttgart
:Babys nicht schütteln: Projekt zeigt Eltern Risiko auf
Stuttgart (dpa/lsw) - Bis zu 200 Babys erleiden nach Schätzungen von Experten Jahr für Jahr in Deutschland Hirnschäden durch ein Schütteltrauma. Meist seien es die Väter oder männlichen Erzieher, die in einem Moment der Ohnmacht und Überforderung die Beherrschung verlieren, berichtete Staatssekretärin Bärbl Mielich (Grüne) am Montag am Klinikum Stuttgart. "Jedem betroffenen Baby mit Schütteltrauma werden wesentliche Entwicklungschancen geraubt - dazu darf es nicht kommen." Land, Klinikum und die Techniker Krankenkasse wollen gemeinsam Eltern aufklären und unterstützen.
Infektionskrankheit
:Ebola ist zurück in Afrika
In Kongo ist das Virus nachgewiesen worden. Die Krankheit ist hochgefährlich. Doch das Land hat bereits sieben Ebola-Ausbrüche unter Kontrolle gebracht.
Gesundheit
:Fett absaugen ist neue beliebteste Schönheits-OP bei Frauen
Berlin (dpa) - Fettabsaugungen haben Brustvergrößerungen nach Daten zweier Fachgesellschaften von der Spitze der beliebtesten Schönheits-OPs bei Frauen verdrängt.
Gesundheit
:Alkohol und Tabletten: eine gefährliche Kombination?
Berlin (dpa/tmn) - Wer Medikamente nimmt, muss nicht unbedingt komplett auf Alkohol verzichten. Geringe Mengen sind hinsichtlich der Wechselwirkungen bei vielen Medikamenten unproblematisch, erklärt die Bundesapothekerkammer.
SZ JetztSelbstwahrnehmung
:Wie ich lernte, meinen Körper zu lieben
Jahrelang hasste unsere Autorin ihren Körper - bis sie eine Konfrontationstherapie wagte. Eine erbarmungslose Anleitung in fünf Schritten.
Gesundheit
:Neue beliebteste Schönheits-OP bei Frauen: Fett absaugen
Berlin (dpa) - Fettabsaugungen haben Brustvergrößerungen nach Daten zweier Fachgesellschaften von der Spitze der beliebtesten Schönheits-OPs bei Frauen verdrängt.
Gesundheit
:Neuer Ebola-Fall im Kongo
Johannesburg (dpa) - Im Kongo gibt es den Gesundheitsbehörden zufolge einen neuen Ebola-Fall. Die Erkrankung sei durch einen Labortest bestätigt worden, erklärte die Weltgesundheitsorganisation. Das Ebola-Virus gehört zu den gefährlichsten Krankheitserregern der Welt. Der Erreger kann mit Blutungen einhergehendes Fieber auslösen. Im Kongo kommt es immer wieder zu kleineren Ebola-Epidemien. Bei der bislang größten starben in den westafrikanischen Staaten Liberia, Guinea und Sierra Leone 2014-2015 mehr als 11 000 Menschen.
Gesundheit
:Neue Kampagne gegen Aids gestartet
Berlin (dpa) - "Ich hab' gedacht, ich muss sterben." Der Satz hängt in der Luft, bis Regina ihn erklärt. Neulich habe wieder eine Bekannte gefragt, ob sie Model sei. "Da hab ich gesagt: "Nee. Ich hatte Aids. Und ich rede drüber"."
Gesundheit
:Zika-Gefahr in Brasilien gebannt
Brasilia (dpa) - Nach 18 Monaten hat Brasilien den nationalen Notstand wegen der Zika-Epidemie und der starken Zunahme von Schädelfehlbildungen bei Säuglingen für beendet erklärt.
USA
:Hilfsorganisation legt sich mit konservativer Familienpolitik Trumps an
Unter der Trump-Regierung fürchten Amerikanerinnen um ihr Recht auf Schwangerschaftsabbruch. Eine niederländische Organisation will Frauen nun beibringen, selbst abzutreiben.
Gesundheit
:Wie funktioniert ein Hausnotrufknopf?
Berlin (dpa/tmn) - Für allein lebende Senioren kann ein Hausnotrufknopf sinnvoll sein. "In Deutschland hat der Knopf Schwierigkeiten, sich zu etablieren", stellt Ursula Lenz von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) zwar fest. Doch im Notfall kann er Leben retten.
Infektionskrankheit
:Brasilien erklärt Zika-Notstand für beendet
Das brasilianische Gesundheitsministerium meldet einen deutlichen Rückgang von Zika und von Mikrozephalie, will die Hilfe für Erkrankte aber fortsetzen.
Gesundheit
:Bessere Diagnostik bei Grünem Star
Nürnberg (dpa) - Forscher arbeiten an einer neuen Methode zur möglichst frühen Erkennung des Grünen Stars. Denn schnelles Bemerken ist bei der Augenerkrankung das Wichtigste, wie der Präsident des Internationalen Augenchirurgen-Kongresses, Armin Scharrer, sagte.
gesundheit
:Nur Adler fliegen schöner: Seilrutschen sind im Trend
Leogang (dpa/tmn) - Viele Urlaubsregionen locken mit einer neuen Trendattraktion, die verschiedene Namen hat: Zipline, Canopy, Rope Runner, Tyrolienne oder Guerilla Rutsche. Auf Deutsch könnte man einfach sagen: Stahlseilrutsche.
Gesundheit
:Senioren sollten duschen statt baden
Witten (dpa/tmn) - Tägliches Duschen ist für die Haut von Senioren besser als ein ausgiebiges Vollbad, sagt Dermatologe Ulrich Klein aus Witten. "Je älter wir werden, desto mehr bauen die Talgdrüsen an Qualität und Quantität ab. Das kann zu Ekzemen führen und Allergien fördern", erklärt der Arzt.
Gesundheit
:Deutsche trinken eine Badewanne voll alkoholischer Produkte
Hamm (dpa) - Alkohol ist hierzulande noch immer Volksdroge. "Jeder Deutsche trinkt im Jahr im Durchschnitt eine ganze Badewanne voll alkoholischer Produkte", sagt Christina Rummel im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur.
Gesundheit
:Nach 18-Monaten: Zika-Nostand in Brasilien aufgehoben
Brasilia (dpa) - Brasilien hat nach 18 Monaten den nationalen Notstand wegen der Zika-Epidemie für beendet erklärt. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, hat es von Januar bis Mitte April nur noch 7911 neue Zika-Infektionen gegeben. Sie werden durch Stiche der Gelbfiebermücke Aedes Aegypti ausgelöst. Im gleichen Zeitraum 2016 waren es über 170 000 Fälle. Auch die Zahl lebensgefährlicher Schädelfehlbildungen bei Säuglingen nach einer Zika-Infektion der Mütter sei entsprechend auf ein Minimum gesunken.
Gesundheit
:BGH wirft Johannitern groben Fehler nach Hausnotruf vor
Karlsruhe (dpa) - Auf die Johanniter Unfallhilfe könnte ein erster Haftungsfall nach einem Hausnotruf zukommen. Der Bundesgerichtshof verwies eine Klage auf Schadenersatz und Schmerzensgeld zurück an das Berliner Kammergericht. Die Karlsruher Richter machten deutlich, dass die Johanniter ihre Hilfeleistungspflicht grob vernachlässigt haben. Der mittlerweile verstorbene Kläger hatte 2012 die Notrufanlage in seiner Wohnung betätigt. Daraufhin kamen zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes, aber keine Rettungskräfte. Zwei Tage später wurde bei dem Mann ein nicht ganz neuer Schlaganfall festgestellt.
Gesundheit
:Johannitern wird grober Fehler nach Hausnotruf vorgeworfen
Karlsruhe (dpa) - Auf die Johanniter Unfallhilfe könnte ein erster Haftungsfall nach einem Hausnotruf zukommen. Der Bundesgerichtshof verwies eine Klage auf Schadenersatz und Schmerzensgeld zurück an das Berliner Kammergericht.
Krankenversicherung
:Zwei Klassen beim Arzt
Kassenpatienten warten deutlich länger auf eine Behandlung als Privatversicherte, zeigt eine Umfrage der Grünen. Auch die neuen Termin-Vermittlungsstellen lösen das Problem nicht.
Gesundheit
:Augenärzte kämpfen gegen Grünen Star
Nürnberg (dpa/lby) - Forscher arbeiten an einer neuen Methode zur möglichst frühen Erkennung des Grünen Stars. Denn schnelles Bemerken ist bei der Augenerkrankung das Wichtigste.
Gesundheit
:Bundesweite Aktionswoche startet zum Thema Alkohol
Hamm (dpa) - Unter dem Motto "Alkohol? Weniger ist besser!" startet am Samstag eine bundesweite Aufklärungswoche zum Thema Alkohol. Organisationen und Beratungsstellen wollen auf der Straße Aufklärungsarbeit leisten. Schwerpunkt der diesjährigen Aktion ist der Straßenverkehr. Bei vielen Unfällen sei Alkohol im Spiel, mahnt die Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen als Koordinator der Aktionswoche. In mehr als 1200 Einzelveranstaltungen soll vom 13. bis zum 21. Mai auf das Problem Alkohol hingewiesen werden.
Infektionskrankheiten
:Immer mehr Fälle von multiresistenter Tuberkulose
Besonders in Russland und Indien führt eine schlechte Versorgung der Patienten dazu, dass sich die gefährlichen Erreger ausbreiten. Und schon Husten oder Sprechen reicht aus, um sich anzustecken.
Gesundheit
:So viele Kalorien verbrennt der Frühjahrsputz
Berlin (dpa/tmn) - Wer unter der Woche viel im Büro herumsitzt, sollte sich am Wochenende bewegen. Durchkreuzen hässliche Schlieren auf den Fenstern und Staubmäuse unter dem Sofa die ambitionierten Sportpläne, ist das halb so schlimm: