"Ein Stück, das unbedingt geschrieben werden musste": Der politisch umstrittene österreichische Schriftsteller Peter Handke ist "Dramatiker des Jahres 2012". Bei den Mülheimer Theatertagen überzeugte er die Jury mit seinem Werk "Immer noch Sturm".
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Er ist umstritten - und zugleich als Schriftsteller hochgeachtet. Jetzt äußert sich Peter Handke erstmals seit vielen Jahren wieder in einem TV-Interview, das in der Nacht zum Montag ausgestrahlt wurde.
Von Claudia Tieschkymehr...
Sanft bergauf, bergab: Der Schriftsteller Peter Handke wird 70 - und ist noch immer unterwegs auf der Suche nach Ruhe. Er wünscht sich, die Tonlage ihm gegenüber wäre "schuldbewusster" - denn er fühlt sich verkannt.
Von Christine Dösselmehr...
Für seine Überzeugungen hat Peter Handke Prügel einstecken müssen, doch auch er kann schroff werden. Im Grunde sei er aber "schändlich versöhnlich". Ein Gespräch über Wutausbrüche und Ohrfeigen für Journalisten.
Interview: Malte Herwig und Sven Michaelsenmehr...SZ-Magazin
Kaum eine Preisvergabe ist riskanter als die an Peter Handke. Das musste nun auch der Literarische Verein der ostwestfälischen Stadt Minden erfahren, der den österreichischen Schriftsteller mit dem Candide-Preis ehren wollte. Doch der Alleinsponsor ließ die Prämierung platzen - wegen der vermeintlichen Nähe des Laureaten zum früheren Serbenführer Slobodan Milosevic.
Von Christopher Schmidtmehr...
"Ausgerenkt an Leib und Seele": Der poetische Amokläufer Peter Handke sucht in seinem neuen Buch "Der Große Fall" die Wiederannäherung an die Gesellschaft.
Von Christopher Schmidtmehr...
"Die Frage nach der Schuld teilt die Welt": Der Schriftsteller Peter Handke spricht über die Unmöglichkeit von Heimkehr - und erklärt, warum er 1996 zu Besuch bei Kriegsverbrecher Radovan Karadzic war.
Interview: Thomas Steinfeldmehr...
Der Schriftsteller Peter Handke hat seine Empfehlung für die serbische Präsidentenwahl ausgesprochen: Am 3. Februar würde er den radikalen Nationalisten Tomislav Nikolic wählen.
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In der eher kläglich verlaufenden Debatte um die diesjährige Verleihung des Heinrich-Heine-Preises äußert sich der umstrittene Autor nun selber: Hier die Stellungnahme von Peter Handke zu den Vorwürfen gegen seine proserbischen Positionen.
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Der Hanser-Chef Michael Krüger hat in seiner jahrzehntelangen Karriere viele Literaturnobelpreisträger verlegt und noch mehr Bestseller. Ende des Jahres verabschiedet er sich in den Ruhestand - und erzählt vorher von ganz großen Begegnungen und den seltsamen Eigenheiten berühmter Autoren.
Interview: Thomas Bärnthaler und Gabriela Herpellmehr...SZ-Magazin
Nach Essays zur Müdigkeit und zur Jukebox widmet Peter Handke sein neues Werk einem profanen Thema: der Toilette. In "Versuch über den Stillen Ort" meditiert der Autor ironiefrei über das WC als utopischen Zufluchtsort - vom Gestank soll ausdrücklich "keine Rede" sein.
Von Christopher Schmidtmehr...
Weihnachtsgeschichte mit Antrag auf Schriftsatznachlass: Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Rainald Goetz über den Suhrkamp-Verlag, den Anspruch auf Gewinn und die Aufgabe des Verlegers.
Von Thomas Steinfeldmehr...
"Wir gehören zum Suhrkamp Verlag, nicht aber in die Gesellschaft eines, der den Verlag aufs Spiel setzen will": In einem Aufruf bekennen sich die Suhrkamp-Autoren zu ihrer Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz. Gleichzeitig erreicht die Dämonologie im Streit um den Verlag eine neue Stufe.
Von Christopher Schmidtmehr...
Wechsel an der Spitze des Cicero-Rankings der wichtigsten Intellektuellen aus dem deutschsprachigen Raum. Bislang rangierte Papst Benedikt XVI. auf dem ersten Platz der Rangliste. Doch nun hat ihn Literaturnobelpreisträger Günter Grass verdrängt.
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Die Liste ist illuster: Peter Sloterdijk, Jürgen Habermas und Judith Butler sind nur drei der 160 Wissenschaftsautoren, die sich nun in einem offenen Brief gesammelt in den Suhrkamp-Streit einschalten. Anders als ihre Schriftstellerkollegen formulieren sie eine dritte Position.
Von Jens Bisky, Berlinmehr...
Wollte Michael Naumann im Streit um den Suhrkamp-Verlag wirklich vermitteln, hätte er seine Worte überlegter wählen sollen. Denn für Minderheitseigner Barlach, dem der ehemalige Kulturstaatsminister in einem Interview "null verlegerische Erfahrung" attestierte, ist Naumann nun als Mediator disqualifiziert.
Von Lothar Müllermehr...
Im Streit um Suhrkamp hat die Familienstiftung nun den ehemaligen Kulturstaatsminister als Mediator berufen. Michael Naumann erklärte der FAZ, er wolle ein Gespräch zwischen den Parteien ermöglichen. Mehrere Suhrkamp-Autoren drohen indes mit ihrem Abschied aus dem Verlag. Peter Handke findet besonders deutliche Worte.
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Unbestechliche Anwältin der Literatur: Sigrid Löffler spricht direkt, aber nur im Notfall laut. Im "Literarischen Quartett" bot sie selbst Marcel Reich-Ranickis Paroli, stets sachlich und mit den besten Gründen. Nun wird die Journalistin und Kritikerin 70 Jahre alt.
Von Burkhard Müllermehr...
Wer ist Tomas Tranströmer, jener Poet, der den diesjährigen Literatur-Nobelpreis gewonnen hat? Sein Verleger, der Münchner Hanser-Chef Michael Krüger, erinnert sich an seine Begegnungen mit dem "Dichter des Augenblicks".
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Schlimmer hätte es für Peter Handke nicht kommen können: Wie man eine Jury, einen Preis und einen Autor beschädigt - und am Ende 50000 Euro spart.
Von THOMAS STEINFELDmehr...
Peter Handke verzichtet auf den Heinrich-Heine-Preis: So erspart man sich ein Tribunal, veranstaltet auf Kosten des Dichters.
Von Thomas Steinfeldmehr...
Indiskretion und mangelnde Vertraulichkeit werfen Sigrid Löffler und Jean-Pierre Lefèbvre ihren Jury-Kollegen vor, die Peter Handke erst einen Preis zusprechen, um sich sogleich davon zu distanzieren. Hier ist die - kaum weniger indiskrete - Erklärung der beiden zu ihrem Jury-Austritt.
Von Löffler / Lefèbvremehr...
Jetzt aber hurtig: Wer noch auf den letzten Drücker nach einem Weihnachtsgeschenk sucht, dürfte in unseren Buchtipps fündig werden. 52 Dichter und Denker, Künstler und Intellektuelle empfehlen ihre Lieblingsbücher - von Elke Heidenreich über Roger Willemsen bis zu Juli Zeh. Ein Überblick.
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