Ungewöhnliche Protestaktion in der Premier League: Weil ein Mann gegen die Entlassung seiner Tochter bei einer Fluggesellschaft protestieren will, kettet er sich während der Partie des FC Everton gegen Manchester City mit Handschellen an den Torpfosten. Am Ende hilft nur ein Bolzenschneider.
Die Witwe des Ex-Beatle, Yoko Ono, will eine US-Videofirma daran hindern, pikantes Dokumentarmaterial zu veröffentlichen. John Lennon spricht darin über Drogenerfahrungen.
Vor 30 Jahren wurde John Lennon in New York vor seiner Wohnung von einem psychisch kranken Fan erschossen. Die Erinnerung an den Ex-Beatle ist vor allem mit Yoko Ono verknüpft.
Die Bilder. Von
K. Riehl
John Lennon hat gerne geraucht, unzählige Fotos zeigen das. Auf dem Album aber, das EMI aus Anlass seines 70. Geburtstages gerade herausbrachte, ist die Zigarette aus Lennons Hand plötzlich verschwunden.
Von
Katharina Riehl
Sein Sinn für Humor kommt eher britisch daher, doch der Amerikaner Richard Lester zog erst zum Filmemachen nach London. Dort traf er mit den Beatles-Filmheiligtümern "A hard day's night" und "Help" das Lebensgefühl der Sechziger. Schon da zeigte sich sein oberstes Ziel: die Zeit zu reflektieren, in der er dreht. Nun wird er 80.
Von
Susan Vahabzadeh
Der Besucher verliert schon nach wenigen Minuten das Gefühl für Zeit und Raum. Den Körper durchdringt eine Leichtigkeit, die selbst Stunden nach dem Bad noch anhält.
Von
Robert Stocker
Am 8. Dezember 1980 wurde John Lennon von einem Geisteskranken erschossen. Doch der Ex-Beatle war mehr als eine Pop-Ikone. Ein Gespräch mit Lennon-Biographin Corinne Ullrich über den politischsten Rock-Star seiner Zeit.
Ein Interview von
Bernd Oswald
George Michael hat das Klavier gekauft, auf dem John Lennon einst "Imagine" spielte. Jetzt geht es auf Friedenstour um die Welt - und besitzt immer noch unglaubliche Strahlkraft.
Von
Vera Teichmann
In den Wochen vor dem Fest überbieten sich die Stars mit Weihnachtsliedern, brummt das Geschäft mit Christmas-Compilations und Sondereditionen. Wo es sich hinzuhören lohnt - und wo nicht. In Bildern.
Mantra und Materie: Zehn Jahre nach dem Tod des stillen Beatle erscheint in Deutschland Martin Scorseses Film über George Harrison auf DVD. Man merkt, wie sehr der Regisseur von dem Musiker fasziniert ist, man kann "George Harrison: Living in the Material World" deshalb unkritisch nennen. Aber es gibt ungewohnt viele private Einblicke.
Von
Fritz Göttler
Das Gefährt vibriert und unterwegs steigen plötzlich Einheimische zu: Bei Taxifahrten mit nostalgischen US-Straßenkreuzern überwinden Touristen auf Kuba mehr als nur Entfernungen.
Die Wege großer musikalischer Begabungen können im Himmel oder in der Hölle enden. David Garrett ist ein besonders schrilles Beispiel für einen genialischen Geiger, der trotzdem scheitert. Erst war er Virtuose, dann Popstar - nun sehnt er sich nach der Klassik. Bislang nutzt ihm auch das nichts.
Von
Harald Eggebrecht
Marilyn Monroe, im Alter von 36 Jahren verstorbene Filmlegende, erzielt noch immer Höchstpreise. Diese Fotos aus der Frühphase ihrer Karriere kamen gerade erfolgreich unter den Hammer - und bezahlten Schulden des Fotografen ab.
Brutalität mit Style, Zynismus als Selbstschutz, ein übersteigertes Verlangen nach Eleganz: So ist es scheinbar cool, ein Gangster zu sein. In "London Boulevard" sind die Zeiten dieser Coolness vorbei, Drehbuchautor William Monahan macht sich auf die Suche nach ihr. Die Hauptrollen in diesem dreckigen kleinen Film spielen Colin Farell und Keira Knightley - und irgendwie ist er eben doch ganz groß.
Von
Fritz Göttler
Vom Freund des Pazifisten John Lennon zum PR-Berater von Gaddafi: Peter Brown gehörte in den sechziger Jahren zum Umfeld der "Beatles". Heute muss er sich dafür rechtfertigen, dass seine Firma die Despoten von Libyen und Syrien ins rechte Licht rückte. Die Konkurrenz bandelt derweil mit den Rebellen an.
Von
Anja Treiber
Bilder
In der Biographie von Walter Isaacson erscheint Steve Jobs als cholerisches Genie, das eine klare Meinung zur Computerbranche, aber auch zu Personen der Zeitgeschichte hatte. Wie Steve Jobs über Intel, Bob Dylan und die Kritik an ihm dachte. In Zitaten.
Ob Songs oder Peacezeichen-Eiscreme: Yoko Ono schlug bisher rücksichtslos Kapital aus der Marke "John Lennon". Doch jetzt zeigt sie ihren Doku-Film "Bed Peace" kurzzeitig kostenlos im Internet - mit einem ganz anderen Hintergrund.
Von
Alex Rühle
Gemälde, Möbel, sogar das Sterbebett: In Hollywood kommt bald die gesamte Einrichtung der Villa unter den Hammer, in der Michael Jackson starb. Die Auktion ist nur die letzte in einer langen Reihe von Promi-Versteigerungen, bei der immer absurdere Dingen angeboten werden: von Britney Spears' Kaugummi bis zu einem Gegenstand, der beweist, dass John Lennon innerlich verfault war.
Von
Michaela Haas
Alles, was die Beatles fabriziert haben, ist Gold wert. Jetzt ist ein Brief des 18-jährigen Paul McCartney aufgetaucht, in dem er einen unbekannten Drummer höflichst zum Probespielen für eine Band namens "Beatles" einlädt. Das Schreiben wird jetzt für viel Geld versteigert.
Von
Jens-Christian Rabe
Drei Jahre nach dem Bombenerfolg von "Viva la Vida" veröffentlichen Coldplay ein neues Album. Am Freitag ist es so weit. Ein Besuch in London lüftet das erste Geheimnis: "Mylo Xyloto" ist mehr ist als das Destillat des Vorgängers.
Wenn der Ernstfall eintritt: Die Zerstörung ganzer Städte oder gar von Planeten war schon lange ein Teil der Phantasiewelt in amerikanischen Comics. Doch als die Realität mit dem 11. September 2001 tatsächlich apokalyptisch wurde, verunsicherte dies auch die Comic-Autoren: Bis dahin waren ihre Superhelden dem wirklichen Leben stets voraus - seit 9/11 hinken sie der Realität hinterher.
Von
Daniel Wüllner
In der Gesundheitspolitik wittert Frank Schäffler Sozialisten sogar in der FDP - und Griechenland würde er ebenso pleite gehen lassen wie angeschlagene Banken. Wegen solch markiger Sprüche sieht man ihn in der eigenen Fraktion als rechthaberischen Abweichler. Und doch bewegt sich die FDP inhaltlich auf den Unruhestifter zu, weg von der Kanzlerin.
Von
Guido Bohsem, Berlin
Sie sind seit Jahren tot, und doch verdienen manche Stars weiterhin ein Vermögen - mit ihrem Namen und dem, was sie der Nachwelt hinterlassen haben. Das US-Wirtschaftsmagazin Forbes präsentiert jedes Jahr eine Liste mit dem Einkommen verstorbener Stars. Das Ranking.