Das G 8 ist unpopulär. Die Länder bieten deshalb mehr und mehr Möglichkeiten, um auf das Abitur in neun Jahren umzusteigen. Beispiel Baden-Württemberg: Dort haben sich für das kommende Jahr 90 Prozent der Eltern für das G 9 entschieden.
Von Roland Preußmehr...
Bei einer Diskussionsveranstaltung des SPD-Landtagsabgeordneten und Bildungsexperten Martin Güll wird das achtjährige Gymnasium wegen des Leistungsdrucks scharf kritisiert.
Von Walter Gierlichmehr...
Am Donnerstag ist die Münchner Schülerkampagne "Wir sind viele" gestartet. Auf Facebook und in Video-Clips sagen Schüler, was in ihrer Schule falsch läuft und was sie an der Bildungspolitik stört: von G8-Stress und fragwürdigen Bestrafungen bis zu schmutzigen Toiletten.
Von Kathrin Hollmermehr...jetzt.de
Acht oder neun Jahre am Gymnasium? Wenn es nach den Freien Wählern geht, sollen Schüler bald selbst entscheiden dürfen, nach wie vielen Jahren sie das Abitur machen. Eines steht für Parteichef Aiwanger allerdings fest: Auch das G9 müsste komplett umgekrempelt werden.
Von Tina Baiermehr...
Die Bildungspolitik ist für die Opposition in Bayern das wichtigste Thema im Wahljahr 2013. Doch wie sie anders gestaltet werden soll, darüber sind sich möglichen Koalitioäre nicht einig: SPD und Grüne lehnen die Idee eines G9-Volksentscheids ab, die Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger ins Gespräch gebracht hatte.
Von Mike Szymanskimehr...
Exklusiv
Mit ihrem Volksbegehren gegen Studiengebühren haben sie die CSU vor sich hergetrieben. Nun planen die Freien Wähler ihren nächsten Coup in der Bildungspolitik.
Von Mike Szymanskimehr...
Die Verkürzung des Gymnasiums auf acht Jahre zählt nicht zu den beliebtesten Reformen der Republik. Schülern ist das G8 als steter Quell des Stresses verhasst, Lehrer befürchten wegen der Streichung von Stoff ein absinkendes Niveau. Nun liefert die Hamburger Studie den G8-Unterstützern Munition.
Von Roland Preußmehr...
Die Verkürzung der Schulzeit zum G 8 ist missraten. Jetzt ist es höchste Zeit, durch eine Wahlmöglichkeit der Schulen selbst die lähmende Debatte um die Dauer der Gymnasialzeit zu beenden. Eine Erkenntnis aber bleibt: Die Politik sollte sich aus solchen Projekten heraushalten.
Ein Gastbeitrag von Heinz-Peter Meidingermehr...
Zu viel Stress, zu wenig Freizeit, zu viel Nachhilfe: Eine Studie mit 3000 Müttern und Vätern schulpflichtiger Kinder ergab, dass acht von zehn Eltern das verkürzte Gymnasium ablehnen. Sie wünschen sich eine Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren.
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Klagen über Unterrichtsausfall, schlechte Abi-Noten und eine nicht enden wollende Strukturdebatte: Seit seinem Amtsantritt vor vier Jahren muss Bayerns Kultursminister Spaenle beim Gymnasium laufend nachbessern. Ein Protokoll.
Von Tina Baiermehr...
Je näher die Landtagswahlen in Bayern rücken, desto nervöser wird die CSU angesichts der Schwierigkeiten mit dem achtstufigen Gymnasium. Nun wird sogar über eine Rückkehr zum G9 spekuliert. Ministerpräsident Horst Seehofer dementiert dies, findet aber: Es muss sich etwas ändern.
Von Tina Baier und Frank Müllermehr...
In diesem Herbst schreiben sich erstmals die Absolventen des achtjährigen Gymnasiums an den Unis ein. Weil viele von ihnen unter 18 sind, dürfen sie offiziell einiges noch nicht selbst regeln. Das sorgt für Probleme - für die Abiturienten, aber auch für die Hochschulen.
Von Jasmin Offmehr...
Bayerns Kultusminister Spaenle hat auf die Kritik am achtstufigen Gymnasium reagiert und grundlegende Reformen präsentiert. Die SZ stellt die wichtigsten Neuerungen vor.
Von Tina Baiermehr...
Mehr Durchfaller, aber auch mehr Top-Noten: Das erste G-8-Abitur in Bayern ist durch. Doch für die Politik gibt es noch viel zu tun.
Eine Fehleranalyse von Tina Baiermehr...
Auf in die Antike: Mit einem antiken Stadtführer weisen G8-Schüler auf die römischen Spuren Erdings hin. Eine Wanderroute führt zu antiken Fundstätten und erklärt Hintergründe zu historischen Schätzen.
Von Carolin Hermelingmehr...
Kultusminister Ludwig Spaenle legt überraschende Zahlen vor: Demnach haben die Abiturienten des G8 besser abgeschnitten als die des G9 - und zwar im Schnitt um bis zu zwei Zehntel. Bei den G8ern gibt es wohl zudem viel mehr Einserschüler.
Von Tina Baiermehr...
Mit einem besonders guten Abitur hat man Chancen auf eine Begabtenförderung. Doch dieses Jahr gab es mehr Bewerber als sonst. Kurzerhand verschärfte das Ministerium die Kriterien. Jetzt schaltet sich der Minister ein.
Von Tina Baiermehr...
In Bayern wurden alle schriftlichen Abiturprüfungen noch einmal wohlwollend geprüft - auf Anweisung des Ministers. Doch die Herabsetzung der Standards ist nur auf den ersten Blick zum Wohle der Schüler. Sie offenbart vielmehr eine doppelte Gleichgültigkeit.
Ein Kommentar von Thomas Steinfeldmehr...
Der erste G8-Jahrgang in Bayern war ungenügend auf das Abitur vorbereitet: Die schriftlichen Prüfungen fallen so schlecht aus, dass das Kultusministerium nun nachträglich die Standards für die Prüfungen korrigiert - damit mehr Schüler bestehen.
Von Martina Scherfmehr...
Die Bildungsforscher Thomas Sachsenröder und Jörg Eyrainer über Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Prüfungen des acht- und neunjährigen Gymnasiums.
Interview: Tina Baiermehr...
Mit den heute beginnenden Abiturprüfungen endet zugleich die Ära des neunstufigen Gymnasiums. Stressig wird es, dank des doppelten Abiturjahrgangs, vor allem für die Lehrer.
Von Alexandra Vettorimehr...
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