Er soll brisante SMS gelöscht und damit Beweise vernichtet haben: Ein ehemaliger BP-Ingenieur ist in den USA wegen seiner Verwicklung in den "Deepwater Horizon"-Skandal festgenommen worden. Mehr als zwei Jahre nach der verheerenden Ölkatastrophe im Golf von Mexiko muss sich nun erstmals ein Beteiligter juristisch verantworten.
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Bei der Explosion der Ölplattform Deepwater Horizon im Jahr 2010 starben elf Menschen, das ausgelaufene Öl verseuchte den Golf von Mexiko. Kurz vor Prozessbeginn hat sich der Konzern BP nun mit den Klägern auf Entschädigungen in Milliardenhöhe geeinigt.
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Jemand muss für die schlimmste Ölpest in der Geschichte der USA zahlen - neben BP steht auch die Betreiberfirma Transocean im Fokus. Die Katastrophe hat den selbst zugeschriebenen Wert der Firma vernichtet, nun fährt sie ein deftiges Minus ein. Die Aktionäre reagieren gelassen.
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Es war eine der größten Umweltkatastrophen in der Geschichte der USA: Knapp zwei Jahre nach der Explosion der Bohrinsel Deepwater Horizon im Golf von Mexiko hat der britische Ölmulti BP seinen damaligen US-Partner Halliburton erneut auf Schadenersatz verklagt. Es geht um Milliarden.
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Sehenden Auges ins Unglück: Schon vor der Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon" haben Tests auf Probleme mit dem Zement hingewiesen. Aber niemand zog Konsequenzen.
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Durch eine spektakuläre Aktion im Senat hat Aktivistin Diane Wilson auf den Irrsinn eines US-Gesetzes hingewiesen: Ölfirmen müssen für ihre Fehler nur mit bis zu 75 Millionen Dollar haften - ein lächerlicher Betrag im Vergleich zu ihren Gewinnen.
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Barbara Vorsamermehr...
Verhängnisvolle Schlamperei: Sieben Monate vor der Explosion der "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko waren Hunderte Wartungsarbeiten an der Ölplattform überfällig.
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Sicherheitssysteme mit bis zu 30 Knöpfen, widersprüchliche Anweisungen an die Mitarbeiter: Die Besatzung der Ölplattform Deepwater Horizon war nach einem Zeitungsbericht denkbar schlecht auf kritische Zwischenfälle vorbereitet.
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Die Explosion der Bohrinsel Deepwater Horizon am 20. April 2010 war das "schlimmste Umweltdesaster" aller Zeiten in den USA. Auf den ersten Blick scheint es fast glimpflich verlaufen zu sein. Doch der Eindruck täuscht.
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Reymer Klüver, Washingtonmehr...
Schlechte Zahlen bei BP: Der britische Ölkonzern hat im ersten Quartal wegen einer gesunkenen Produktion weniger verdient als im Vorjahr. Zudem sank das Ergebnis trotz höherer Umsätze deutlicher als erwartet - das Unternehmen leidet noch immer an den Folgen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko.
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Ein Jahr nach der Ölkatastrophe sind Floridas Strände gesäubert und das Baden laut US-Behörden unbedenklich. Doch Umweltschützer sorgen sich nicht nur um die Küsten des "Sunshine-State".
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Wenn Statistik auf Wirklichkeit trifft: Für Transocean war 2010 das sicherste Jahr der Geschichte - die Manager bekommen Boni. Dummerweise war der Konzern für die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko mitverantwortlich.
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Ob das Experiment die Lage verbessert ist völlig unklar: Im Golf von Mexiko hat BP ein neues Leck abgedichtet - die nächsten Tage zeigen, ob der Kampf gegen die Ölpest nun eine wichtige Wendung nimmt.
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Reymer Klüver, Washingtonmehr...
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Ein Abgang mit Ansage: BP-Chef Tony Hayward tritt wegen der Ölpest im Golf von Mexiko zurück. Aber nicht sofort, sondern im Oktober. Und ein krisenerprobter Nachfolger für den PR-Täuscher, der die US-Regierung wütend machte, steht bereits fest.
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BP muss für die Ölschäden im Golf von Mexiko viele Milliarden Dollar Entschädigung zahlen. Und der Kampf gegen die Katastrophe hat nochmal knapp zehn Milliarden Dollar gekostet. Ausgestanden ist er aber noch lange nicht.
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Die Fische im Golf von Mexiko leiden noch immer deutlich sichtbar an den Folgen der Katastrophe: Am 20. April 2010 explodierte die Ölplattform "Deepwater Horizon" und löste die schlimmste Ölpest in der US-Geschichte aus. Auch die Helfer von damals klagen über Gesundheitsbeschwerden.
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Etwa 600 Delphine sind seit dem Untergang der "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko dort an die Küsten geschwemmt worden, die meisten tot. Der Nachweis, dass dies eine Folge der Katastrophe ist, fällt jedoch schwer. Wie hoch ist der langfristige Schaden der Ölpest?
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Christopher Schradermehr...
Die Bohrlöcher werden tiefer, die Plattformen rücken bis ins Eismeer vor: Bei der Jagd nach Rohstoffen gehen Energiekonzerne immer größere Risiken ein. Beherrschbar sind diese kaum, das zeigt das Gasleck an einer Bohrinsel vor Schottland. Die weit größere Gefahr lauert aber anderswo.
Von
Christian Zaschke und Gunnar Herrmannmehr...
Nahe der havarierten Bohrinsel Elgin in der Nordsee haben Umweltschützer von Greenpeace einen kilometerlangen Ölfilm entdeckt. Im Labor soll nun untersucht werden, wie stark die Umwelt dadurch geschädigt wird. Der Plattformbetreiber Total bereitet die Abdichtung des Gaslecks vor.
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Zum ersten Mal haben Mitarbeiter des Energieriesen Total die lecke Förderplattform "Elgin" in der Nordsee begutachtet. Es wird Monate dauern, bis das austretende Gas gestoppt ist. Doch zunächst gilt es, die schlechten Nachrichten einzudämmen, denn der größte Konzern Frankreichs sieht sein Image in Gefahr.
Von
Stefan Ulrich, Parismehr...
Tschernobyl, Deepwater Horizon und Fukushima-1 - sind solche Katstrophen der Preis, den wir für unseren Lebensstil zahlen müssen? Vieles hätte man vermeiden können, sagt der Risikoforscher Klaus Heilmann. Aber die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft belügen uns lieber, als das einzugestehen.
Interview:
Markus C. Schulte von Drachmehr...
Es war die größte Ölpest in der Geschichte der USA. Für die Explosion auf der Bohrplattform Deepwater Horizon soll BP zur Verantwortung gezogen werden. Der Prozess gegen den britischen Energiekonzern wurde nun aber um eine Woche verschoben - das Gericht hofft auf einen Vergleich.
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Seit drei Tagen tritt potentiell explosives Gas an einer Plattform in der schottischen Nordsee aus. Die Betreiberfirma hatte ihre Mitarbeiter direkt nach Entdeckung des Lecks abgezogen, nun evakuiert auch Shell Arbeiter benachbarter Förderinseln. Die Küstenwache hat eine Sperrzone errichtet.
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Bislang leiden vor allem die Tiere unter dem Öl im Golf vo Mexiko. Welche Auswirkungen die Umweltkatastrophe auf die Menschen haben wird, ist noch unklar.
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Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko wird als eine der schlimmsten in die Geschichte eingehen. Aber irgendjemand verdient dann doch wieder daran. In Bildern.
Von
Steffen Heinzelmannmehr...
Die Ölpest ist eine große Gefahr für das Ökosystem des Mississippi-Deltas mit seinen Fischen, Krabben, Reptilien, Säugern und Vögeln - darunter das Wappentier Louisianas.
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Erfolg im Kampf gegen die Ölpest: Eine Stahlbetonglocke wurde auf das größte Leck in 1.500 Metern Tiefe abgesenkt. Auch die Ursache des Unglücks scheint geklärt.
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Die Bilder.mehr...
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