Bestenfalls ein Miniwachstum: Experten sind sich einig, dass das deutsche Wirtschaftswachstum in diesem Jahr einen Dämpfer bekommt. Manche befürchten sogar eine Rezession. Doch der boomende private Konsum und die positiven Signale aus den Vereinigten Staaten geben Anlass zur Hoffnung.
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Ein Jahr Euro in Estland: Der Finanzminister, den sie das Krokodil nennen, freut sich über rasantes Wachstum und in der Schuldenkrise ist das Land ein Verbündeter Deutschlands. Doch das Volk klagt über hohe Preise.
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Matthias Kolb, Tallinnmehr...
Der Euro nutzt Europa - besonders Österreich und Finnland profitieren den Berechnungen der Unternehmensberatung McKinsey zufolge. Gerechnet in absoluten Zahlen ist der Euro aber vor allem ein Gewinn für Deutschland.
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Mühsam hatte sich Japan nach Fukushima und Finanzkrise wieder erholt - jetzt ist die Wirtschaft erneut geschrumpft: Aufs Jahr hochgerechnet beträgt das Minus 2,3 Prozent. Schuld sind die weltweite Konjunkturflaute und die Flut in Thailand.
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Wirtschaftsexperten und der offizielle Bericht des Wirtschaftsministers sind sich einig: Deutschland bleibt womöglich von einer Rezession verschont. Der neue Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung sieht noch ein Mini-Wachstum - und gute Nachrichten für den Arbeitsmarkt.
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Thomas Öchsner, Berlinmehr...
Vor 20 Jahren brach der Politrentner Deng Xiaoping zu einer Fahrt in den Süden Chinas auf. Mit dieser Tour zwang er die Regierung, die Wirtschaft zu liberalisieren. Die Reise ist der zweite Gründungsmythos der Kommunistischen Partei.
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Christoph Giesenmehr...
Bis vor kurzem ging es Deutschland prächtig - 2011 legte die Konjunktur fast genauso deutlich zu wie im Jahr zuvor. Und doch: Ersten Schätzungen zufolge könnte die deutsche Wirtschaft schon im vierten Quartal leicht geschrumpft sein. Die Prognosen für das Jahr 2012 sind deswegen entsprechend düster.
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Schlechte Prognose aus Brüssel: Die Wirtschaft in der Euro-Zone wird in diesem Jahr um 0,3 Prozent schrumpfen, schätzt die EU-Kommission. Doch die Experten sehen auch Zeichen, dass der Einbruch mild ausfallen könnte. Die Wirtschaft in Deutschland etwa wächst weiter, und auch die Stimmung der Unternehmen ist hierzulande gut.
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Der Haushalt der Republik ist fast wieder ausgeglichen: Bund und Länder mussten 2011 viel weniger Schulden aufnehmen als die Jahre zuvor. Deutschland hält sich sogar an die Vorgaben aus Brüssel. Die Wirtschaft hierzulande beweist Standhaftigkeit in der Krise - auch wenn der Aufschwung nun erst mal gestoppt ist.
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Es wird um jedes Detail gefeilscht, denn es geht um die Zukunft des Euro: Der neue Fiskalpakt der Europäischen Union soll künftig Hilfszahlungen mit Wohlbetragen der Länder verknüpfen. Ende des Monats soll das Werk fertig sein.
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Cerstin Gammelin und Hans-Jürgen Jakobsmehr...
Margaret Thatcher spaltet noch immer das Königreich. Ihre Privatisierungen lieferten die Blaupause für ein Wirtschaftsmodell, das den Konsumenten durch mehr Wettbewerb billigere Dienstleistungen brachte. Sie führte ihr Land aber auch in die De-Industrialisierung. Ein Mittelstand fehlt, dafür ist die Finanzindustrie außer Kontrolle geraten. Heute wird der fast ausrangierte Staat wieder gebraucht.
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Andreas Oldag, Londonmehr...
Wahnsinn als Selbstverständlichkeit: Seit Jahren ist es offensichtlich, dass die Demokratie ruiniert wird und der Sozialstaat zerfällt. Privatisierte Gewinne und sozialisierte Verluste sind zur Selbstverständlichkeit verkommen. 13 Gründe, sich selbst wieder ernst zu nehmen.
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Ingo Schulze, Schriftstellermehr...
Der ehemalige Ministerpräsident ermahnt seine Parteifreunde, offensiv und selbstbewusst aufzutreten - damit die CSU ihr Potential ausschöpft.
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Felicitas Amlermehr...
Miese Stimmung: Laut Münchner Ifo-Institut wird das Wirtschaftswachstum in Deutschland auf 0,4 Prozent schrumpfen. Nur die Verbraucher würden das Land vor einer Rezession bewahren. Für die Euro-Zone sieht es aber noch schlechter aus.
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Die Weltwirtschaftskrise als Drohkulisse: Währungsfonds-Chefin Lagarde erinnert an die dunkelsten Stunden des Kapitalismus. So will sie die Regierenden der Erde überzeugen, zusammenzuarbeiten statt sich abzuschotten.
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Die Schattenwirtschaft kränkelt - auch wenn mit 344 Milliarden unversteuerten Euro immer noch jeder siebte am Staat vorbeigeschleust wird. Verglichen mit den europäischen Nachbarn liegt Deutschland damit im Mittelfeld - und weit entfernt vom enteilten Spitzenreiter.
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Das Jahr beginnt gut aus Sicht der Verbraucher. Der Schuldenkrise in einigen EU-Ländern zum Trotz sehen sie die deutsche Wirtschaft in guter Verfassung - und hoffen darauf, selbst stärker von der guten Entwicklung profitieren zu können.
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Deutschland trotzt der Euro-Schuldenkrise und dem weltweiten Konjunkturabschwung - jedenfalls nach Meinung von Wolfgang Franz. Der Chef der Wirtschaftsweisen blickt zuversichtlich auf das neue Jahr. Die deutsche Wirtschaft werde 2012 zwar wohl nur um 0,5 Prozent wachsen. Eine Rezession allerdings befürchtet Franz nicht.
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Wellness-Angebote in Luxushotels auf den Malediven stören Islamisten, sie finden sie westlich-dekadent und setzen die Regierung unter Druck. Diese will die Spas schließen - sie seien getarnte Bordelle. Doch das nehmen die Hoteliers nicht hin.
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Jeanne Rubnermehr...
Die Regierung der Malediven befiehlt die Schließung von Wellness-Bereichen in Hotels des Inselstaates, da die Kosmetik- und Massagesalons als Bordelle genutzt würden. Nun ist die Islamistenpartei zufrieden, doch die Hoteliers fürchten um den Tourismus.
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Gute Aussichten für 2012: In vielen Unternehmen laufen die Geschäfte gut, sie wollen in diesem Jahr neue Mitarbeiter einstellen. Doch das ist manchmal schwierig: Die Fachkräfte fehlen.
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Thomas Öchsnermehr...
Seit Ende 2008 geht es bergab, zuletzt ist die griechische Wirtschaft um sieben Prozent geschrumpft. Die umfassenden Sparbemühungen würgen jedes Wachstum ab. Und noch immer weiß Athen nicht, wo weitere Einsparungen im Volumen von einigen hundert Millionen Euro vorgenommen werden sollen. Viele Griechen befürchten, unter der Last der Sparzwänge zusammenzubrechen.
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Deutschland hat im vergangenen Jahr weniger Schulden gemacht als erwartet - dank der guten Konjunktur. 2012 ist allerdings nicht erneut mit einer ähnlich positiven Entwicklung zu rechnen.
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