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Die Aufklärung der rechtsradikalen Mordserie des Zwickauer Neonazi-Trios Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt geht voran: Schon im Sommer wird es vorausichtlich zur Anklage kommen. Sechs der 13 Beschuldigten dürfte in München der Prozess gemacht werden. Beate Zschäpe wird bisher die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Nun könnte eine Anklage wegen versuchten Mordes hinzukommen.
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Beate Zschäpe wird durch neue Ermittlungen stark belastet: Die Bundesanwaltschaft prüft, den Vorwurf der besonders schweren Brandstiftung auf versuchten Mord zu erweitern. Zudem gehen die Strafverfolger mittlerweile fest davon aus, dass Zschäpe in die Mordtaten der mit ihr zusammenlebenden Neonazis Mundlos und Böhnhardt eingeweiht war.
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Die Überlebende des Zwickauer Neonazi-Trios war nicht gründlich genug, als sie die gemeinsame Wohnung anzündete: Die Ermittler fanden im Brandschutt Quittungen und Bankauszüge, die nahelegen, dass Beate Zschäpe die Finanzen der Gruppe verwaltete. Wahrscheinlich hat sie deshalb mehr über die Verbrechen gewusst, als bisher angenommen.
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Zwei mutmaßliche Unterstützer der Neonazi-Zelle Nationalsozialistischer Untergrund sind wieder auf freiem Fuß. Nach Holger G. seien auch Carsten S. und Mathias D. aus der Untersuchungshaft entlassen worden, teilte die Behörde mit. Mit einer Anklage müssen sie aber trotzdem rechnen.
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"Aufmerksam, konzentriert und organisiert" sei er, seine Denkprozesse "adäquat". Der norwegische Attentäter Anders Behring Breivik könnte nach den Ergebnissen einer dreiwöchigen Dauer-Beobachtung im Gefängnis doch als zurechnungsfähig eingestuft werden.
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Weil er dem NSU-Trio Pistolen und Papiere besorgt haben soll, wurde Holger G. im November 2011 inhaftiert. Nun hat der Bundesgerichtshof den Haftbefehl aufgehoben - ein dringender Tatverdacht zur Beihilfe zu den Neonazi-Morden bestehe nicht.
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Sie bekommt Fan-Post, raucht wie ein Schlot - und schweigt weiter: Die in U-Haft sitzende mutmaßliche Neonazi-Terroristin Beate Zschäpe verweigert weiter jede Zusammenarbeit mit den Behörden. Die Ermittler fahnden ohne ihre Aussagen weiter. Aber Spuren gibt es viele: Immer mehr Details über das rechte Terrortrio werden bekannt.
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Beate Zschäpe hatte schon als Kind eine Vorliebe für Nazisymbole und bezeichnete die Zwickauer Killer als ihre Familie. War sie beim Morden dabei? Danach sieht es derzeit nicht aus. Aber billigte sie die schrecklichen Taten? Die Ermittler rätseln noch über die Rolle der Frau mit den sechs Decknamen.
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Hans Leyendecker, Kölnmehr...
Thüringens Sicherheitsbehörden haben auf der Suche nach Mitgliedern der rechtsextremen NSU nicht professionell genug gearbeitet. Eine Kommission unter der Leitung des ehemaligen Bundesrichters Gerhard Schäfer deckt gravierende Ermittlungsmängel in gleich mehreren Behörden auf. Allerdings räumt sie mit einem anderen Verdacht auf.
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Haben Thüringer Behörden bei der Suche nach dem Neonazi-Trio geschlampt? Der ehemalige Bundesrichter Gerhard Schäfer stellt heute den Abschlussbericht der Thüringer Untersuchungskommission vor. Schon vorab wurde bekannt, dass der Bericht Pannen bei den Ermittlungen belegt.
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Das Bundeskriminalamt hat neue, bisher unbekannte Fotos des Zwickauer Neonazi-Trios veröffentlicht - und damit die Fahndung zum NSU intensiviert. Die privaten Urlaubsbilder von Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe entstanden vermutlich zwischen 1990 und 2009. Die Aktion soll der Suche nach Zeugen neue Impulse geben.
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Das Versagen der Sicherheitskräfte im Fall der rechtsradikalen Zwickauer Terrorzelle wird immer offensichtlicher: Die Eltern des NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt geben an, dass sich ihr Sohn und Beate Zschäpe bereits im Frühjahr 2000 erstmals den Behörden stellen wollten.
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Jahrelang konnten Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt unerkannt morden - nun räumt der ehemalige Innenminister Otto Schily (SPD) schwere Fehler bei den Ermittlungen zu einem Nagelbomben-Anschlag ein, den das Neonazi-Trio 2004 in Köln verübt haben soll. Schily hatte am Tag danach erklärt, dass es keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gebe.
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Die Polizei hat bei Razzien in Hessen, Thüringen und Sachsen mehrere Wohnungen nach Waffen des Zwickauer Trios durchsucht. Mit den zahlreichen Ermittlungspannen im Zusammenhang mit dem NSU-Terror beschäftigt sich seit heute der Untersuchungsausschuss im Bundestag. Kurz zuvor wurde bekannt, dass Beamte des FBI früh auf der richtigen Spur waren.
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Beate Zschäpe mit Kopftuch, Uwe Mundlos mit Surfbrett, die drei Neonazis im Wohnmobil: Das Bundeskriminalamt veröffentlicht Ferienfotos des Zwickauer NSU-Trios und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.
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Anfangs war Beate Zschäpe im Gefängnis bespuckt, beschimpft und bedroht worden. Doch mittlerweile haben sich die Haftbedingungen der mutmaßlichen Rechtsterroristin offenbar normalisiert. Sie trifft sich regelmäßig mit einer Mitgefangenen. Allerdings: Ihre Einzelzelle will Zschäpe behalten und reden möchte sie offenbar auch nicht.
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Bisher wurde er nur als Zeuge vernommen, doch in Schwerin hat das Bundeskriminalamt das Büro des NPD-Landtagsabgeordneten David Petereit durchsucht. Ein Brief der Terrorzelle NSU deutet auf eine Verbindung zu dem Abgeordneten hin, Petereit bestreitet jedoch jede Komplizenschaft.
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Betrug im großen Stil: Dreizehn Verdächtige sollen Versicherungen durch vorgetäuschte Arbeitsunfälle um mehr als eine Million Euro geprellt haben. Die meisten von ihnen stammen aus der rechten Szene, auch zwei ehemalige V-Männer sind darunter. Bei Razzien in Thüringen und Sachsen hat die Polizei Akten und Festplatten gesichert - auch nach Waffen wurde gesucht.
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Hans Leyendecker und Tanjev Schultzmehr...
Das Zwickauer Terror-Trio hatte 2002 bereits vier Menschen ermordet. Zu diesem Zeitpunkt wussten weder Öffentlichkeit noch Sicherheitsbehörden von der Existenz des NSU. Doch möglicherweise war die Gruppe damals in der rechtsextremen Szene schon bekannt.
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In Kassel ermordeten die Zwickauer Neonazis im April 2006 Halit Yozgat. Nun benennt die Stadt einen Platz nach dem Neonazi-Opfer. Auch andere Städte wollen ein Zeichen gegen den rechten Terror setzen - die Angehörigen der Opfer wurden in die Pläne allerdings nicht einbezogen.
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Auf der Spur der Terrorzelle: Die Fahnder der Soko "Bosporus" hatten oft die richtige Witterung - und doch keine Ahnung, dass die Mörder Neonazis waren. Die Untersuchungen zeigen eine neue Dimension des Versagens von Sicherheitsbehörden auf - statt der Ermittler hatte offenbar nur eine Zeugin das richtige Gespür.
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John Goetz und Hans Leyendeckermehr...
Der Prozess um den Tod des Asylbewerbers Oury Jalloh stand bereits kurz vor dem Ende, doch möglicherweise muss das Verfahren erneut aufgerollt werden: Die Nebenanklage wirft dem Magdeburger Landgericht Befangenheit vor.
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Wie eng sind die Verbindungen zwischen rechtsextremer Partei und rechtsextremen Terroristen? Der stellvertretende NPD-Bundesvorsitzende Frank Schwerdt stand laut einem ARD-Bericht jahrelang mit mehreren mutmaßlichen Mitgliedern und Helfern der Terrororganisation Nationalsozialistischer Untergrund in Verbindung: Uwe Mundlos habe gar als Fahrer für ihn gearbeitet.
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Warum konnte das Zwickauer Neonazi-Trio untertauchen und jahrelang unbehelligt morden? Diesen Fragen geht nun der Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtags nach. In der ersten Sitzung beschloss das Gremium, als erste Zeugin die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe zu befragen.
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