Bemüht um eine Flucht nach vorne: Springer plant angeblich massiven Stellenabbau, 20 Millionen Euro sollen gespart werden - am meisten im Print-Bereich. Der ist zwar nach wie vor hoch profitabel, doch die Auflage der "Bild" sinkt. Die Zukunft des Konzerns sieht Vorstandschef Döpfner offenbar im Digitalen.
Von Claudia Tieschkymehr...
Kaum irgendwo in Europa haben die Boulevardmedien so viel Macht wie in Österreich und die regierenden Parteien unter Bundeskanzler Werner Faymann so viel Einfluss auf diese Blätter. An der "informellen Koalitionsbildung" soll sich schon lange etwas ändern. Nur wann?
Von Cathrin Kahlweit, Wienmehr...
Der Bayerische Fernsehpreis im Prinzregententheater ist eine Huldigung an Ruth Maria Kubitschek, begleitet von den gewohnten Inszenierungen der Münchner Gesellschaft - auch wenn es anders ist als zu Zeiten von "Kir Royal": Ein derart feines Rampenlicht möchte heute noch immer jeder nutzen.
Von Philipp Cronemehr...
Tritt Angela Merkel 2015 vorzeitig zurück, falls sie im September ein drittes Mal gewählt wird? Nein, heißt es aus dem Kanzleramt. Die "Bild"-Zeitung hindert das nicht daran, ihr eigenes Gerücht auf 6300 Zeichen aufzublasen.
Von Michael Königmehr...#btw13-Blog
Der Bundesrat hat das Leistungsschutzrecht durchgewunken. Doch warum haben die Sozialdemokraten das umstrittene Gesetz nicht härter blockiert? Will die SPD im Wahlkampf auf eine Auseinandersetzung mit den Verlagen verzichten?
Von Johannes Boie und Susanne Höllmehr...
Meinung
Die schwarz-gelbe Mehrheit hat im Bundestag das entkernte Leistungsschutzrecht beschlossen. Doch es bleibt unverständlich, warum die Regierung dieses Gesetz trotz seiner offensichtlichen Schwächen durchgesetzt hat.
Ein Kommentar von Johannes Boiemehr...
Aaron Troschke backt normalerweise kleine Brötchen in seinem Kiosk - bis er einem Millionenpublikum durch Günther Jauchs "Wer wird Millionär" bekannt wurde. Plötzlich berühmt, lernt er einen Lieblings-Promi nach dem anderen kennen - und will nun selbst hoch hinaus. Ein Gespräch über das Showgeschäft von unten.
Von Carolin Stihlermehr...
"Das ist ein Wendepunkt": Erstmals in der Verlagsgeschichte macht Springer mit Internetangeboten den meisten Umsatz. Bei Zeitungen und Zeitschriften erwartet der Konzern weitere Schwierigkeiten. Teilweise ist die Lage dramatisch.
Von Caspar Busse, Berlinmehr...
Die bislang kostenfreien Inhalte der "Welt"-Website sind künftig teilweise kostenpflichtig: Von Mittwoch an startet das Nachrichtenportal neue Abo-Modelle für ihre digitalen Angebote.
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Unmoralisches Angebot: Die Axel Springer AG bietet 1,4 Milliarden für die WAZ-Gruppe. Die Nummer eins in Deutschland bei den Zeitungen möchte also bei der Nummer zwei der große Entscheider werden - dieser Deal würde die Medienlandschaft verändern.
Von Caspar Busse und Hans-Jürgen Jakobsmehr...
Der Medienkonzern Axel Springer möchte Teile der WAZ-Gruppe kaufen. Nach Angaben einer Sprecherin habe man ein "unverbindliches Angebot" abgegeben. Auch eine vollständige Übernahme des Essener Regionalzeitungskonzerns schließt Springer nicht aus - die WAZ-Gesellschafter weisen das Angebot allerdings zurück.
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Das Schicksal der Mitarbeiter des angeschlagenen Post-Konkurrenten Pin wird sich noch vor Weihnachten klären: Ende der Woche will das Medienhaus Axel Springer seine Entscheidung zur Pin-Zukunft verkünden.
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Ein Bürgerentscheid gegen die umstrittene Umbenennung eines Teilstücks der Berliner Kochstraße in Rudi-Dutschke-Straße ist gescheitert. Damit trifft nun an einer Kreuzung die Axel-Springer-Straße auf die Rudi-Dutschke-Straße.
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Er war das Schreckensbild der liberalen Dichter und Denker und akzeptierte Grenzen ebensowenig wie das Wort "Realität": Am 2. Mai würde Axel Springer 100 Jahre alt. Sich selbst betitelte der Verleger der "Bild" einst ironisch als "Radikalinski der Mitte". Heute wird er als Popstar inszeniert. Das hat Kalkül.
Von Hans-Jürgen Jakobsmehr...
Später und mit weniger Leuten: Springer-Chef Döpfner korrgiert die umstrittenen Umzugspläne für seine "Bild"-Gruppe. Die Mitarbeiter hatten protestiert.
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Underworked und over-sexed in jungen Jahren, musste der Liebling der Götter 1968 lernen, dass ihn doch nicht alle liebten. Eine neue Biographie über den legendären Verleger Axel Cäsar Springer.
Von Caspar Bussemehr...
Alan Posener, Kommentarchef der Welt am Sonntag, rechnet in seinem Blog polemisch mit der Doppelmoral des Bild-Chefredakteurs Kai Diekmann ab - angeblich ohne personelle Konsequenzen. Sein Text wurde zwar sofort gelöscht, aber im Netz unter anderem von BILDblog.de dokumentiert.
Von Christian Kortmannmehr...
In Berlin ist eine neue Biografie über Verleger Axel Springer vorgestellt worden. Der Verfasser Hans-Peter Schwarz hat das Privat- und Hausarchiv des Blattmachers einsehen können - die Mythen um Springers Leben halten sich dennoch hartnäckig.
Von Willi Winklermehr...
Die Axel Springer AG hat nach eigener Einschätzung die Krise bestens überstanden - das Gehalt des Vorstandes steigt darum kräftig.
Von Caspar Bussemehr...
Was geschah 1968 wirklich? Damals gab es kein Tribunal über die Hetzereien der Springer-Presse. Jetzt lädt Verlagschef Mathias Döpfner selbst dazu ein.
Von Willi Winklermehr...
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