Michael Haneke ist wieder da und Ken Loach auch: Das Filmfestival in Cannes dominieren männliche Filmemacher über 60, während es kein einziger Film einer Frau in den Wettbewerb schaffte. Das ist politisch zwar nicht korrekt, doch die Chancen für ein hochkarätiges Festival stehen gut.
Die
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Und los: Bereits vor der offiziellen Eröffnung gelingt in Cannes der erste große PR-Stunt. Sacha Baron Cohen nimmt als Diktator Aladeen die Huldigungen der Paparazzi entgegen. Nicht gerade das, was das Festival eigentlich möchte. Schließlich soll es um die Filmkunst gehen, und hier darf man tatsächlich gespannt sein.
Erste Eindrücke und ein Ausblick auf das Festival von
Tobias Kniebe, Cannesmehr...
Er war selbst in Auschwitz, doch er wollte die These widerlegen, dass sich die Juden von den Nazis wie Lämmer zur Schlachtbank führen ließen. Arno Lustiger fand spät zur Geschichtswissenschaft, dennoch machte er sich mit seiner Gesamtdarstellung des jüdischen Widerstands im Dritten Reich einen Namen. Nun ist er gestorben.
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Er gehörte zu den bedeutendsten Literaten der spanischsprachigen Welt. Jetzt ist Carlos Fuentes im Alter von 83 Jahren in Mexiko-Stadt gestorben. Viele seiner Werke sind längst Klassiker geworden, auch als Literaturwissenschaftler machte sich Fuentes einen Namen - nur der Literaturnobelpreis, ist eine Auszeichnung auf die er bis zuletzt vergeblich gewartet hat.
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Halbnackte Menschen tanzen und rempeln, Schweiß tropft von der Decke: Die "Toten Hosen" besuchen auf ihrer Tour Punks, Feuerwehrmänner, Urologen und Jens Jeremies. Zum Abschluss gastieren sie bei Ingo zu Hause in Düsseldorf.
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Titus Arnumehr...
Felicitas Hoppe wird mit dem Georg-Büchner-Preis 2012 prämiert. Die bedeutendste Auszeichnung für Literatur in Deutschland geht damit an eine weitgereiste Schriftstellerin.
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Treibsand rangierte einst als unentbehrliche Zutat in Filmen verschiedener Genres. In ihm versanken sie alle, ob Held oder Schurke. Aber wo ist er bloß hingekommen, dieser einst so gefährliche Morast? Vom Niedergang des Treibsandes in der Kulturindustrie.
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Burkhard Müllermehr...
Petr Lovigin sucht in seiner russischen Heimat die Romantik. Der Fotograf, der zur Zeit in München ausstellt, hat keine Lust mehr auf die immer gleichen düsteren Bilder, in denen Russland ganz und gar grau wirkt.
Mit einem Interview von
Christina Hubmannmehr...SZ-Magazin
Sie fördere angeblich Satansanbetung und Homosexualität: Konservative Muslime in Indonesien protestieren lautstark gegen die Auftritte von Lady Gaga. Nun hat die Polizei in Jakarta ein Konzert des Popstars untersagt.
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Liebe, Tod, Trieb und Trauma begleiteten Arthur Schnitzlers Leben und sein Werk auf Schritt und Tritt. Zum 150. Geburtstag des österreichischen Dichters erscheint sein "Traumtagebuch", das nicht nur Schnitzlers bewegtes Seelenleben, sondern ganz nebenbei auch Wien dokumentiert.
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Volker Breideckermehr...
Kann das Kollektivgedächtnis irren? Mit ihren Videos und Filmstills aus der Serie "Unser Haus" zeigt Fotografin Anne Schumann Familienfotos aus der DDR, die nicht wirklich privat sind. Und in die der Betrachter deshalb einsteigen soll. Die letzte Folge aus der Serie "Talents", die beliebtesten Bilder, und ein Ausblick auf Neues.
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Ruth Schneebergermehr...
Eine New Yorker Künstlertruppe will mit selbstgebauten Flößen die Welt schöner, freier und ein bisschen aufregender machen. Vom Mississippi bis Venedig. Das Kunstprojekt "Swimming Cities" ist ein Hingucker - und ein großes Abenteuer.
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Christoph Cadenbachmehr...SZ-Magazin
Maximale Abschottung als Hochsicherheitsgefängnis: Nach Inseln und ganzen Stadtteilen versucht es Luc Besson in "Lockout" jetzt mit einer Raumstation. Als es dann genau bei der Stippvisite der Präsidententochter Maggie Grace zum Aufstand kommt, muss ausgerechnet der sonst so schmächtige Guy Pearce für Ordnung sorgen.
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Anke Sterneborgmehr...
Shirley Manson ist zurück! Bevor sie mit den wiedervereinten "Garbage" auf Tour geht, hat sie sich noch fix ins Pop-Poesiealbum eingetragen. Dort erzählt Manson von einem unangenehmen Vergleich mit einem Namensvetter und verrät, welchen Satz sie sich tätowieren lassen würde.
Von
Daniel Schieferdeckermehr...jetzt.de
Wenn der Arbeitsplatz wie der Abendbrottisch von lebloser Symmetrie beherrscht wird: In Dirk Lütters Film "Die Ausbildung" hofft Azubi Jan auf Übernahme und Festanstellung, ungeachtet dessen, dass er bei seinem Arbeitgeber einer strengen Überwachung unterliegt. Doch darin spiegeln sich auch die Strukturen seines Privatlebens.
Von
Fritz Göttlermehr...