Frankfurter Buchmesse

SZ PlusFrankfurter Buchmesse
:Kritischer Zeitpunkt

Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse ist Italien. Ausgerechnet 2024. Wie wahrscheinlich ist es, dass die rechte Staatschefin Giorgia Meloni einen möglichen Auftritt für ihre Zwecke nutzt?

Von Marc Beise

SZ PlusBuchmarkt
:Wann ist endlich wieder Frühling?

Ausgerechnet in den kältesten Monaten erscheinen kaum neue Bücher. Während wir die neue Saison ersehnen, ein Rundruf in der Branche: Warum ist das so? Und wie laufen die Geschäfte?

Von Marie Schmidt

Das Politische Buch
:Das Israel, das wir kannten

Der Holocaust-Forscher Saul Friedländer analysiert akribisch die Fehlentwicklungen unter der rechts-religiösen Regierung Netanjahu. Sein Ausblick könnte eine Blaupause dafür sein, welche Friedenslösung nach dem Krieg im Nahen Osten möglich ist.

Rezension von Alexandra Föderl-Schmid

SZ PlusNull Acht Neun
:Hoch die Bücher!

Frankfurter Buchmesse oder Wiesn? Ganz egal, Hauptsache erkältet.

Glosse von Christiane Lutz

SZ Plus"Asterix"
:Adieu, Wildschwein

Im neuen "Asterix"-Album "Die weiße Iris" versuchen die Römer, das gallische Dorf mit positivem Denken und gesunder Ernährung zu erobern. Es ist das beste Heft seit Langem.

Von David Steinitz

SZ PlusFrankfurter Buchmesse
:Angst in Halle 3

Klare Bedrohungslage - und welches Konzept? Auf der Frankfurter Buchmesse waren vor allem jüdische Autorinnen und Autoren nicht ausreichend geschützt.

Von Christiane Lutz

SZ PlusSalman Rushdie in Frankfurt
:Frieden ist möglich - bei "Barbie"

Sensibles Lesen, die Macht der Sprache, der Geist der Freiheit: Salman Rushdie, vom Attentat gezeichnet, hält zur Verleihung des "Friedenspreises" in Frankfurt eine heitere und große Rede.

Von Nils Minkmar

SZ PlusFrankfurter Buchmesse
:Das Dilemma

Die Verleihung eines Preises an die palästinensische Autorin Adania Shibli wurde verschoben - bei einer spontanen Lesung des PEN Berlin lesen jüdische Autoren aus dem umstrittenen Roman.

Von Christiane Lutz

SZ PlusSalman Rushdie in Frankfurt
:"Es ist leicht, pessimistisch zu sein"

Die Welt sei in keinem guten Zustand, doch er bleibe Optimist: Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt in Deutschland seit dem Attentat wirkte Salman Rushdie geradezu bestürzend gut gelaunt.

Von Felix Stephan

SZ PlusFrankfurter Buchmesse
:Reden über Sprachlosigkeit

Während auf der Messe Meron Mendel über den Krieg in Israel spricht, wirkt ein Abend mit Didier Eribon in der Unseld-Villa wie aus einer besseren Zeit.

Von Christiane Lutz und Marie Schmidt

SZ PlusMeinungPro und Contra
:Kann man Kinder dazu verdonnern, Bücher zu lesen?

Auf der Frankfurter Buchmesse feiert die Verlagsbranche gerade wieder sich selbst, dabei ist die Zukunft des Lesens höchst ungewiss. Einer aktuellen Studie zufolge liest knapp die Hälfte der Sechs- bis 13-Jährigen „selten“ oder „nie“ ein Buch.

Von Christian Mayer und Tanja Rest

SZ PlusEröffnung der Frankfurter Buchmesse
:Slavoj Žižek und das "Analyseverbot"

Der Philosoph will bei der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse den kühlen Analytiker geben - und löst mit Aussagen zum Konflikt in Nahost erregte Proteste aus. Der Branche stehen aufgewühlte Tage bevor.

Von Jens-Christian Rabe

SZ PlusBuchmessen-Gastland Slowenien
:Heimat ohne Wiederkehr

Die Bachmannpreisträgerin Maja Haderlap erzählt in ihrem Roman "Nachtfrauen" von einer Österreicherin, die ihrer slowenischen Herkunft nicht entkommt - und schreibt sich damit frei von jedem Repräsentationszwang.

Von Christoph Schröder

SZ PlusRoman des Jahres
:Der Mann fürs Tragikomische

Der Österreicher Tonio Schachinger bekommt den Deutschen Buchpreis 2023 für seinen Roman "Echtzeitalter". Mit der Preisverleihung beginnt eine denkwürdige Frankfurter Buchmesse.

Von Marie Schmidt und Felix Stephan

SZ PlusMeinungLiteratur
:Der Wert der Worte - und was sie noch wert sind

Die Frankfurter Buchmesse wird eröffnet, und diesmal ist die Krise wirklich da. Helfen können da nur Bücher - und die sind zum Glück besser denn je.

Kommentar von Jens-Christian Rabe

SZ PlusBuchmesse: Gastland Slowenien
:Nicht zu verfehlen

Slowenien ist das Gastland der Frankfurter Buchmesse 2023. Eine große Reise durch diesen Mikrokosmos europäischer Landschaften - mit den wichtigsten Büchern von dort.

Von Lothar Müller

Zur Buchmesse: Slowenische Lyrik
:Mehr Dichter als Kleingärtner

Das Buchmesse-Gastland Slowenien hat nur zwei Millionen Einwohner, aber unglaubliche 300 neue Gedichtbände jährlich: Bei der Orientierung hilft eine glänzende neue Anthologie.

Von Nico Bleutge

SZ PlusDebatte um Adania Shiblis Roman "Eine Nebensache"
:Jetzt nicht

Adania Shiblis Roman "Eine Nebensache" wird nun doch keinen Preis auf der Frankfurter Buchmesse kriegen. Was ist das für ein Buch?

Von Felix Stephan

SZ PlusWeltliteratur von KI bebildert
:Maschinenliebe

Zur Frankfurter Buchmesse hat eine künstliche Intelligenz Schlüsselszenen der Weltliteratur generiert. Über einen komplizierten Prozess.

Von Andrian Kreye

Frankfurter Buchmesse: Empfehlungen
:Bücher für den Herbst

Zwölf ausgewählte Romane, Sachbücher und Werke für Kinder, mit denen Sie während der Frankfurter Buchmesse mitreden können.

Von den SZ-Literaturkritikern

SZ PlusFrankfurter Buchmesse
:Ausgerechnet jetzt

Die palästinensische Autorin Adania Shibli soll auf der Frankfurter Buchmesse einen Preis erhalten. Kritiker werfen ihrem Roman Antisemitismus vor.

Von Felix Stephan

5. ILFest München
:Das wahre Italien

Auch wenn die Deutschen glauben, alles über ihre südlichen Nachbarn zu wissen, ist das zumeist nur insalata mista aus Klischees. Das italienische Literaturfestival München will das ändern.

Von Jutta Czeguhn

SZ PlusLeipziger Buchmesse
:Unverwüstlich herzlich

Eindrücke von der diesmal auffällig freundlichen Leipziger Buchmesse.

Von Jens-Christian Rabe

Preis der Leipziger Buchmesse
:Das sind die Nominierten

15 Bücher können auf den Preis der Leipziger Buchmesse hoffen, Büchnerpreisträger Clemens Setz ist schon zum zweiten Mal nominiert.

SZ PlusFrankfurter Buchmesse
:Die vergessene Zeitenwende

"Was soll Europa überhaupt sein, wenn es nicht einmal Raketen auf Babyn Jar verhindern kann?" Auf der Frankfurter Buchmesse verzweifelten Autoren reihenweise an der deutschen Ukraine-Politik.

Von Felix Stephan

Frankfurter Buchmesse
:"Die Grenzen sind nicht da"

Die diesjährige Verleihung des Deutschen Jugendliteraturpreises war ein Abend der Überraschungen und ungewöhnlichen Entscheidungen.

Von Christine Knödler

SZ Plus"Awareness-Team" bei der Buchmesse
:Bitte benehmen Sie sich

Ein sinnvolles Mittel gegen Diskriminierung? Die Frankfurter Buchmesse hat nun ein "Awareness-Team".

Von Marie Schmidt

SZ PlusBuchmesse Frankfurt
:"Wissen ist die Antwort"

Premiere in der Geschichte der Frankfurter Buchmesse: Der ukrainische Präsident Selenskij redet der Branche ins Gewissen.

Von Jens-Christian Rabe

SZ PlusLiteratur
:Zwischen den Zeilen

Platonows knorrige Sätze, Sorokins blutige Prosa: Die Übersetzerin Gabriele Leupold muss dafür Worte suchen, und doch geht es um mehr. Wie findet man eine gemeinsame Sprache in einer Welt, die seit Putins Krieg so zerrissen ist wie lange nicht?

Von Josef Wirnshofer (Text) und Regina Schmeken (Fotos)

Frankfurter Buchmesse
:Spanien in acht Büchern

Aus dem Gastland der Frankfurter Buchmesse sind in diesem Jahr zahllose Bücher ins Deutsche übersetzt worden. Hier sind unsere Favoriten.

Von Lilly Brosowsky

SZ PlusAntonio Muñoz Molina: "Tage ohne Cecilia"
:Die Zukunft ist verdächtig

Reich an Wissen, arm an Erfahrung: Der spanische Schriftsteller Antonio Muñoz Molinas macht sich in seinem Beziehungsdrama "Tage ohne Cecilia" Sorgen um die Menschheit.

Von Insa Wilke

SZ PlusSara Mesa: "Eine Liebe"
:Obsession und Irrtum

Die spanische Schriftstellerin Sara Mesa hat mit "Eine Liebe" einen rätselhaft brillanten Roman geschrieben.

Von Meike Feßmann

SZ PlusMeinungFrankfurter Buchmesse
:Ab zu Fitzek

Es werden etwas weniger Bücher verkauft als früher, aber der Anteil der Bestseller an allen Verkäufen steigt. Woran das liegt? Nicht unbedingt an deren Qualität.

Kommentar von Marie Schmidt

SZ PlusFrankfurter Buchmesse
:"Die Zeit der Zeichensprachenschlachten"

Was bringt Boykott und wann stirbt das Buch? Zu Beginn der Frankfurter Buchmesse beantwortet Verleger Tom Kraushaar wichtige Fragen.

Interview von Julia Werthmann

SZ PlusDeutscher Buchpreis
:Mit dem Rasierer

Kim de l'Horizon widmet den Deutschen Buchpreis den Frauen in Iran und schert sich die Haare. Zur Symbolik von Gesten.

Von Marie Schmidt

Frankfurter Buchmesse
:Deutscher Buchpreis geht an Kim de l'Horizon

"Blutbuch" wird als bester deutschsprachiger Roman des Jahres ausgezeichnet. Mit einer Schermaschine setzt Kim de l'Horizon bei der Preisverleihung ein Zeichen der Solidarität mit den Frauen, die in Iran auf die Straße gehen.

Ukrainische Literatur
:Wie ein Kinderbuch den Krieg erklärt

Mit dem Buch "Als der Krieg nach Rondo kam" ist das ukrainische Künstlerpaar Romana Romanyschyn und Andrij Lessiw auf Lesereise in Deutschland. Wo die nächsten Lesungen stattfinden und warum die beiden auf den Deutschen Jugendliteraturpreis hoffen dürfen.

Von Barbara Hordych

Manuel Vilas' Roman "Was bleibt, ist die Freude"
:Ein Rosenkranz für die Arbeiterklasse

Große Erinnerungsoper: Manuel Vilas' Roman "Was bleibt, ist die Freude" verwandelt das Verlorene in melancholische Schönheit.

Von Samir Sellami

Fernando Aramburus Roman "Die Mauersegler"
:Konfetti auf Francos Grab

Fernando Aramburu erzählt in "Die Mauersegler" von einem mittelmäßigen Mann, der sich monatelang auf seinen Freitod vorbereitet. Eine grandiose Feier des Lebens.

Von Reinhard J. Brembeck

SZ PlusFrankfurter Buchmesse
:Unsere Liebsten

Mit der Frankfurter Buchmesse beginnt der Bücherherbst. Wir haben Schriftstellerinnen und Autoren gebeten, uns die Buchhandlungen ihres Vertrauens zu zeigen.

Von Friedrich Bungert

Frankfurter Buchmesse
:Das sind die Herbst-Highlights

Ein Tagebuch aus der Ukraine, Literatur aus Spanien und viele weitere Neuerscheinungen. Ein Best-of zur Buchmesse.

SZ PlusVor der Buchmesse in Frankfurt
:Abschied vom Endlospapier

Die Energiekrise krempelt auch die Verlagsbranche um. Müssen Bücher teurer werden, und soll der Staat einschreiten? Ein Besuch bei den Büchermachern der Republik.

Von Lothar Müller

SZ PlusLiteraturagentin Lianne Kolf
:"Ich wusste nicht mehr, wo wir den Koks gekauft haben"

Wenn jemand die Buchbranche und die Münchner Gesellschaft kennt, dann Lianne Kolf. Sie vermittelte als erste Literaturagentin für deutschsprachige Autoren Tausende Werke mit Millionen-Auflagen - und hat 40 wilde Arbeitsjahre hinter sich.

Von Antje Weber

Irene Solàs Roman "Singe ich, tanzen die Berge"
:Wenn die Steine weinen

Eine junge Schriftstellerin aus Katalonien findet für alte Sagen ihrer Heimat eine ganz eigene Form. Irene Solàs Roman "Singe ich, tanzen die Berge" spendet Trost und ist dabei niemals kitschig.

Von Karin Janker

SZ PlusFrankfurter Buchmesse
:Der Prophet

Ertränkte Ideale: Der 2015 verstorbene Rafael Chirbes war der strengste und sensibelste Kritiker des modernen Spaniens. Nun erscheinen seine Tagebücher - genau zur rechten Zeit.

Von Sebastian Schoepp

Deutscher Buchpreis
:Sechs Finalisten

Auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis stehen unter anderen Fatma Aydemirs Roman "Dschinns" und "Spitzweg" von Eckhart Nickel.

SZ PlusRassismus auf der Buchmesse
:Wägt eure Worte

Die Grünen-Politikerin Mirrianne Mahn sagte, Schwarze seien auf der Frankfurter Buchmesse "nicht willkommen". Das stimmt nicht. Wo bleibt der Widerspruch?

Von Nils Minkmar

Die Buchmesse endet mit dem Friedenspreis
:Ich bin, weil du bist

Die Kulturelite klatscht stehend Beifall, während ihr die Grundlagen ihres Denkens entzogen werden - die Frankfurter Buchmesse 2021 im Rückblick.

Von Marie Schmidt und Felix Stephan

Frankfurter Buchmesse
:Autorinnen und Autoren im Gespräch mit der SZ

Migration, Einsamkeit, Erinnerung: Die Süddeutsche Zeitung diskutiert live auf der Frankfurter Buchmesse - hier der Überblick.

Frankfurter Buchmesse
:Auszeichnung für Asterix-Übersetzerin

Der Arbeitskreis für Jugendliteratur zeichnet die 83-jährige Gudrun Penndorf auf der Buchmesse in Frankfurt für ihr Lebenswerk aus. Weitere Preise gehen an Sydney Smith und Sibiro Haiku.

Von Roswitha Budeus-Budde

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