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SZ Espresso:Das Wochenende kompakt - die Übersicht für Eilige

Paradise Papers

Königin Elizabeth II., Kanadas Premier Justin Trudeau, Kongos Präsident Joseph Kabila, US-Wirtschaftsminister Handelsminister Wilbur Ross (von links). Collage: Bene Rohlmann

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Das Wochenende kompakt

Das sind die Paradise Papers. Ein Trump-Minister, Glencore und die Queen: Ein neues Leak erschüttert Konzerne, Politiker und die Welt der Superreichen. Zum Artikel

Trump-Minister verdient an Russland-Geschäften. Der US-Handelsminister Wilbur Ross profitiert als Privatmann von Geschäften mit einer Firma, die dem Schwiegersohn des russischen Präsidenten Wladimir Putin und Kreml-nahen Geschäftsleuten gehört. Die Enthüllung könnte die Regierung von US-Präsident Trump weiter in Bedrängnis bringen. Zum Text

Der Fall Glencore. Eine Reihe von Papieren in den Daten legen den Verdacht nahe, dass bei einem Rohstoffdeal des Schweizer Konzerns Glencore in Afrika Schmiergelder geflossen sein könnten. Der Demokratischen Republik Kongo sollen bei Minengeschäften Hunderte Millionen Dollar entgangen sein. Glencore und ein beteiligter israelischer Geschäftsmann wiesen dies zurück. Zum Artikel

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Paradise Papers - Fragen und Antworten

13,4 Millionen Dokumente, mehr als 380 Journalisten. Fragen und Antworten zu den Paradise Papers. Zum Text

Hinter den Kulissen der Recherche. 21 Leaks und größte Geheimhaltung: So hat die Süddeutsche Zeitung die Paradise Papers recherchiert. Zum Video

Was sonst noch geschah - das Wochenende kompakt

Bayerns Junge Union fordert Seehofers Rücktritt. Die Parteijugend stellt sich offen gegen den CSU-Chef und fordert bei ihrer Landesversammlung dessen Rücktritt spätestens für das kommende Jahr. Mehr Informationen.

Seehofer nennt die Kritik an seiner Person schädlich für die Sondierungsgespräche. Finanzminister Söder lobt das "Rückgrat" der Jungen Union und bringt sich als möglicher Nachfolger des CSU-Chefs in Stellung, schreiben Roman Deininger und Wolfgang Wittl.

Puigdemont stellt sich der belgischen Polizei. Der entmachtete katalanische Regionalpräsident und vier Ex-Minister seines Kabinetts haben sich den belgischen Behörden gestellt. Madrid wirft ihnen unter anderem Rebellion und Zweckentfremdung öffentlicher Mittel vor. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob die fünf Katalanen nach Spanien ausgeliefert werden sollen, berichten Thomas Kirchner und Thomas Urban.

Berliner AfD verliert Doppelspitze. Der bisherige AfD-Landeschef Georg Pazderski soll den Landesverband künftig alleine führen. Die bisherige Co-Vorsitzende Beatrix von Storch büßt damit ihren Posten ein. Sie hatte nach der Entscheidung für die Einzelspitze von einer Kandidatur abgesehen. Die Hintergründe

Saudi-Arabiens König lässt mehrere Minister festnehmen. Im Zuge einer neuen Anti-Korruptionskampagne hat König Salman elf Prinzen, vier amtierende Minister und Dutzende ehemalige Regierungsmitarbeiter festnehmen lassen. Das neue Anti-Korruptions-Komitee war unter der Führung von Kronprinz Mohammed bin Salman ins Leben gerufen worden. Die Zeiten, als Mitglieder der Königsfamilie unantastbar waren, sind damit vorbei, kommentiert Paul-Anton Krüger.

Ehemalige US-Präsidenten tadeln Trump. Die früheren US-Präsidenten George H. W. Bush und sein Sohn, George W. Bush, haben sich sehr kritisch über den aktuellen US-Präsidenten geäußert. Beide Bushs befürchten, dass Trump die republikanische Partei "zersprengt" hat. Die Einzelheiten. Trump befindet sich derzeit auf Asienreise. Zu den Bildern.

Hoffenheim raubt Köln die Hoffung auf Besserung. Der 1. FC Köln kann den Schwung aus der Europa League nicht mitnehmen und verliert im eigenen Stadion 0:3 gegen die TSG. Hoffenheims Sandro Wagner gelingen gleich zwei Treffer. Die Kölner haben nach ihrer neunten Niederlage bereits acht Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Zum Spielbericht

3 aus 24 - Meistempfohlen am Wochenende

Darum unterstützen so viele Amerikaner weiter Donald Trump. Der US-Präsident wird weiterhin von der großen Mehrheit der Republikaner unterstützt, obwohl er ein Jahr nach seinem Wahlsieg nur wenige Versprechen umsetzen konnte. Von Matthias Kolb

Das Insektensterben bedroht unsere Lebensgrundlage. Nicht nur in Deutschland sterben die Insekten. Am Ende wird das auch die Menschen massiv treffen. Von Tina Baier

Tokios Nahverkehr funktioniert nur mit viel Disziplin. Tokio hat das größte und eines der besten Nahverkehrssysteme der Welt. Ein skurriler Mikrokosmos, in dem Frauen und Alten keine Sitzplätze angeboten werden - dem Chef aber schon. Von Christoph Neidhart

SZ-Leser diskutieren

CSU: Sollte Seehofer das Feld räumen? "Ja", sagt cool man und schlägt vor, dass Söder Finanzminister in Berlin und Ilse Aigner Ministerpräsidentin in Bayern werden sollten. Leser Halbanonymus hält Seehofers Rücktritt ebenfalls für "überfällig", sieht aber nur Karl Theodor zu Guttenberg als akzeptablen Nachfolger. MaKiLu hingegen glaubt, dass zumindest Kanzlerin Merkel weiter von Seehofer profitieren würde, da er ihr "in der Rolle des 'bad cop' de facto jahrelang den Rücken freigehalten hat." Diskutieren Sie mit uns.