Welttag der PressefreiheitIn Sichtweite zum Gefängnistor

Weltweit haben sich die Bedingungen für die freie Berichterstattung verschlechtert. "Reporter ohne Grenzen" erinnert daran am Welttag der Pressefreiheit mit bewegenden Fotos.

Von Paul Katzenberger

Die Situation von Journalisten in aller Welt hat sich nach Einschätzung der internationalen Hilfsorganisation "Reporter ohne Grenzen" in den vergangenen zwei Jahrzehnten erheblich verschlechtert. "Journalisten geraten in immer mehr Ländern unter Druck und werden bedroht - zum Beispiel von autoritären Regimen wie in Russland oder Ägypten", sagte Vorstandsmitglied Michael Rediske am Welttag der Pressefreiheit an diesem Dienstag.

Seit sich "Reporter ohne Grenzen" vor 22 Jahren in Deutschland gegründet habe, sei dieser Tag noch nie ein Anlass zur Freude gewesen, so Rediske. In Europa sei die Pressefreiheit im vergangenen Jahr vor allem in der Türkei und in Polen eingeschränkt worden.

Eine Frau demonstriert in Südafrika gegen Geheimhaltungsbefugnisse des Staates.

Bild: dpa 3. Mai 2016, 11:442016-05-03 11:44:26 © SZ.de/jobr