:Weniger Schwangerschaftsabbrüche: Zahl sinkt 2018 leicht
Wiesbaden (dpa/lhe) - Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche ist in Hessen im vergangenen Jahr wieder leicht zurückgegangen. 8538 der Eingriffe wurden gemeldet, 50 weniger als noch im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden berichtete. Die Zahl war im Jahr 2006 erstmals seit Beginn der Aufzeichnungen 1996 unter die Grenze von 10 000 gesunken und hatte seitdem tendenziell weiter abgenommen. 2017 allerdings gab es einen Anstieg um fast 430 Schwangerschaftsabbrüche. Hessen liegt mit der neuen Entwicklung im Bundestrend. Auch bundesweit ist die Zahl der Eingriffe 2018 leicht gesunken, sie liegt aber weiter bei mehr als 100 000. Rund 101 000 Eingriffe wurden im vergangenen Jahr gemeldet, dies ist laut Bundesamt ein Rückgang um 0,2 Prozent.
Gesundheit
:Erreger in Rindfleisch und Milch erhöhen das Krebsrisiko
Heidelberg (dpa) - Wissenschaftler sehen mögliche Gefahren durch eine bisher unbeachtete Klasse von Erregern in Rindfleisch und Kuhmilch. Sogenannte Bovine Meat and Milk Factors (BMMF) könnten chronische Entzündungen verursachen.
Wiesbaden
:Zahl der Schwangerschaftsabbrüche im Saarland gesunken
Wiesbaden (dpa/lrs) - Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche ist im Saarland im vergangenen Jahr wieder zurückgegangen. 1722 der Eingriffe wurden gemeldet, 39 weniger als noch im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden berichtete. 2017 hatte es einen Anstieg um 116 Abbrüche gegeben.
Wiesbaden
:Wieder weniger Schwangerschaftsabbrüche in Rheinland-Pfalz
Wiesbaden (dpa/lrs) - Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche ist in Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr wieder zurückgegangen. 3661 der Eingriffe wurden gemeldet, 210 weniger als noch im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden berichtete. 2017 hatte es einen Anstieg um 102 Abbrüche gegeben. Die Zahl war zuletzt im Jahr 2011 unter die Grenze von 4000 gefallen und ist seitdem tendenziell gesunken.
Gesundheit
:Ärzte kommen per Heli zum Schlaganfall-Patienten
München (dpa) - Als Christian Maegerlein, Oberarzt am Münchner Klinikum Rechts der Isar, zum Helikopter eilt, zählt jede Minute. Die erst 39 Jahre alte Patientin in der knapp 70 Kilometer entfernten Klinik in Rosenheim hat einen schweren Schlaganfall erlitten.
Gesundheit
:Das sagt die Wissenschaft zum Kater
Berlin (dpa) - Wer an den Karnevalstagen ein paar Gläser mehr trinkt, könnte einen ungebetenen Gast bemerken: den Kater nach dem Rausch. Die Wissenschaft hat sich den Folgen des Alkoholkonsums ausgiebig gewidmet. Ein Überblick:
Wiesbaden
:Zahl der Abtreibungen in Hamburg leicht gesunken
Hamburg/Wiesbaden (dpa/lno) - Die Zahl der Abtreibungen ist in Hamburg 2018 nach einem deutlichen Anstieg im Jahr zuvor wieder leicht gesunken. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden wurden in der Hansestadt im vergangenen Jahr 3779 Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen, 47 weniger als 2017. Der Rückgang war in Hamburg mit 1,2 Prozent deutlicher als im Bundesdurchschnitt, wie das Amt am Mittwoch mitteilte.
Gesundheit
:Der Morgen danach - Das sagt die Wissenschaft zum Kater
Berlin (dpa) - Wer an den Karnevalstagen ein paar Gläser mehr trinkt, könnte einen ungebetenen Gast bemerken: den Kater nach dem Rausch. Die Wissenschaft hat sich den Folgen des Alkoholkonsums ausgiebig gewidmet. Ein Überblick:
Dresden
:Seltene Krankheiten: Klinik wirbt für mehr Unterstützung
Dresden (dpa/sn) - Für die Behandlung seltener Erkrankungen ist aus Sicht des Dresdner Uniklinikums mehr finanzielle Unterstützung nötig. "Die kostenintensive Behandlung der betroffenen Patienten und die Forschung dazu muss derzeit aus dem laufenden Budget bestritten werden", sagte der Sprecher des UniversitätsCentrums für Seltene Erkrankungen, Reinhard Berner. "Der erhöhte Aufwand ist nicht finanziert."
Luftverschmutzung
:100 Milliarden Euro Gesundheitskosten durch Verkehr pro Jahr
Eine neue Studie beziffert Kosten und gesundheitlichen Schaden durch verkehrsbedingte Luftverschmutzung. Bessere Autos allein werden das Problem nicht lösen.
Gesundheit
:Wenn Schmatzen und Schlürfen zur Folter werden
Lohne - Es schmatzt, schnurpst und knackt - und ist kaum zu ertragen. Die speziellen Sound-Effekte, die man beim Essen mit Zunge, Kiefer und Mund verursacht, treiben manche Menschen in den Wahnsinn. Wem es so geht, der leidet eventuell unter Misophonie.
Gesundheit
:Oben ohne
Männer mit Glatze sollten sich vor Hautkrebs schützen.
Gesundheit
:Gutverdienern wird eher Selbstzahlerleistung angeboten
Berlin (dpa) - Niedergelassene Ärzte bieten Selbstzahlerleistungen überwiegend Versicherten mit höherem Einkommen an. 21,6 Prozent der Versicherten mit einem Haushaltseinkommen unter 2000 Euro wurden zuletzt innerhalb eines Jahres von ihrem Arzt auf sogenannte Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) angesprochen.
Gesundheit
:Patienten sollen modernere Hilfsmittel bekommen
Berlin (dpa) - Bei Hilfsmitteln wie Prothesen und Rollstühlen sollen Kassenpatienten auf mehr Produkte nach neuerem technischen Standard zählen können - und auf mehr Klarheit über Angebote ohne Zuzahlung.
Hannover
:Mittlerweile 23 Grippe-Tote in Niedersachsen
Hannover (dpa/lni) - Seit Beginn der Grippesaison sind in Niedersachsen 23 Menschen an Influenza gestorben. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Wochenbericht des Landesgesundheitsamtes in Hannover hervor. Die Positivrate von Grippeviren sei noch einmal leicht von 43 auf 48 Prozent gestiegen, hieß es. Ob dies der Höhepunkt der Grippewelle sei, lasse sich nicht sagen. Allein in der vergangenen Woche wurden 1522 laborbestätigte Influenzafälle gemeldet, überwiegend handelte es sich um das A-Virus. Darüber hinaus fehlten in den Kitas 15,3 Prozent der betreuten Mädchen und Jungen wegen akuter Atemwegserkrankungen. Dies ist ein leichter Rückgang im Vergleich zur Vorwoche.
Düsseldorf
:Krankenkassen: Ende im Streit um Sanitäter-Ausbildungskosten
Düsseldorf (dpa/lnw) - Ein Streit um die Ausbildungskosten von Notfallsanitätern ist nach Verbandsangaben beendet. Drei Klagen gegen Kommunen würden zurück genommen, teilte der Verband der Ersatzkassen (VdEK) am Dienstag mit. "Die gesetzlichen Krankenkassen ziehen damit die Konsequenzen aus einem Beschluss des Oberverwaltungsgerichts in Schleswig-Holstein und einem Gutachten des NRW-Gesundheitsministeriums", sagte der NRW-Chef des VdEK, Dirk Ruiss, der Mitteilung zufolge. Wie schon bisher würden die Kassen die Kosten übernehmen - allerdings ohne in Gesprächen mit den Kommunen über die Bedarfsplanung ihre Vorbehalte zu nennen.
Kiel
:Studie: Kinder in Schleswig-Holstein sind gesünder
Kiel (dpa/lno) - Die Kinder in Schleswig-Holstein sind einer Studie zufolge gesünder als im Bundesdurchschnitt. So gebe es 20 Prozent weniger Kinder mit einem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADHS), 16 Prozent weniger Stoffwechselerkrankungen, 13 Prozent weniger Hautkrankheiten und 12 Prozent weniger Atemwegserkrankungen, hieß es am Dienstag in Kiel bei der Vorstellung des Kinder- und Jugendreports 2018. Allerdings hätten die Ärzte 19 Prozent mehr Depressionen diagnostiziert. Für die an der Universität Bielefeld erarbeitete Studie hat die Krankenkasse DAK alle Daten der bei ihr versicherten gut 30 000 Kinder und Jugendlichen in Schleswig-Holstein bis 17 Jahre aus dem Jahr 2016 zur Verfügung gestellt. Die Studie soll künftig jedes Jahr fortgeschrieben werden.
Gesundheit
:Menschen mit Heuschnupfen erwartet harte Pollensaison
Berlin (dpa) - Tabletten, Nasenspray, Augentropfen und Taschentücher: Für viele Pollenallergiker fühlt sich der Februar in diesem Jahr schon wie April oder Mai an.
Schlafmangel
:Junge Eltern: bis zu sechs Jahre gestörter Schlaf
Wie viel Nachtruhe Babys und Kleinkinder ihre Eltern kosten, haben Forscher anhand von Befragungen in Deutschland ausgerechnet. Schön ist das Ergebnis nicht - vor allem für Frauen.
Düsseldorf
:Minister: Kliniken haben Schlüsselrolle bei Organspenden
Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat den Krankenhäusern eine Schlüsselrolle bei der Gewinnung von mehr Organspenden zugewiesen. Wichtig sei dort die Identifikation von Spendern, sagte der Minister am Dienstag vor Medizinern und Krankenhausexperten bei einer Tagung in Düsseldorf. Mit Blick auf die bundesweit mit Abstand niedrigste Spendenzahl in NRW sagte Laumann: "Ich lasse Antworten nicht gelten, dass es am System liegt." Seine Besuche in 19 Kliniken mit neurochirurgischen Abteilungen im vergangen Jahr hätten ergeben, dass das Thema verschieden angegangen werde. Auch die Zahl der Organentnahmen sei unterschiedlich.
Saarbrücken
:DAK-Report: Jedes dritte Kind im Saarland chronisch krank
Saarbrücken/Mainz (dpa/lrs) - Jedes dritte Kind im Saarland ist nach einer Erhebung der DAK chronisch krank. Fast jeder zehnte Minderjährige leidet zudem an einer psychischen Erkrankung mit möglicherweise chronischem Verlauf. Das geht aus dem am Dienstag in Saarbrücken veröffentlichten Kinder- und Jugendreport der Krankenkasse DAK für das Bundesland hervor. Jungen seien etwas häufiger betroffen als Mädchen. Für die repräsentative Studie hat die Universität Bielefeld den Angaben zufolge die Daten von rund 8400 Kindern und Jugendlichen der DAK aus dem Jahr 2016 ausgewertet worden.
Gesundheit
:Junge Eltern leiden bis zu sechs Jahre an gestörtem Schlaf
London (dpa) - Dass Babys und Kleinkinder für schlaflose Nächte sorgen können, ist wohl allen Eltern geläufig. Wie sehr der Schlaf beeinträchtigt wird, haben Forscher der Universität Warwick in Großbritannien nun mit Daten aus Deutschland analysiert.
Gesundheit
:Junge Eltern leiden lange Zeit an gestörtem Schlaf
London (dpa) - Dass Babys und Kleinkinder für schlaflose Nächte sorgen können, ist wohl allen Eltern geläufig. Wie sehr der Schlaf beeinträchtigt wird, haben Forscher der Universität Warwick in Großbritannien nun mit Daten aus Deutschland analysiert.
Gesundheit
:Herzpatienten rauchen häufig weiter
Würzburg (dpa) - Trotz Herzerkrankung rauchen viele Menschen weiter oder verhalten sich anderweitig ungesund. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie, für die mehr als 8200 Herzpatienten aus 27 Ländern untersucht und befragt wurden.
Gesundheit
:Risiko für psychische Erkrankung steigt ohne grüne Umgebung
Aarhus (dpa) - In einem grüneren Umfeld aufgewachsene Kinder entwickeln laut einer dänischen Studie im Laufe ihres Lebens seltener psychische Erkrankungen.
Schwerin
:Techniker Krankenkasse: 2018 so viele Fehltage wie noch nie
Schwerin (dpa/mv) - Die Versicherten der Techniker Krankenkasse (TK) in Mecklenburg-Vorpommern sind 2018 so lange krankgeschrieben gewesen wie noch nie. "Der Krankenstand lag bei durchschnittlich 20 Fehltagen pro Kopf", sagte die Leiterin der TK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern, Manon Austenat-Wied, der Deutschen Presse-Agentur. Die Zahl der Krankschreibungen habe sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich nach oben entwickelt. Vor zehn Jahren wurden den Angaben zufolge noch durchschnittlich 15,2 Krankheitstage je Arbeitnehmer registriert. Die 20 Tage seien nicht nur für Mecklenburg-Vorpommern ein Höchststand, sondern für ganz Deutschland.
Exklusiv"Individuelle Gesundheitsleistungen"
:Wie Patienten beim Arzt abgezockt werden
Jeder dritte gesetzlich Versicherte bekommt in der Arztpraxis Zusatzuntersuchungen angedient, die oft überteuert und ohne Nutzen sind. Frauen sind von dem Nepp besonders stark betroffen.
Rostock
:Ärztekammer MV greift Gesundheitsminister Spahn scharf an
Rostock (dpa/mv) - Die Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gesetzgeberischen Aktionismus vorgeworfen. Als Negativbeispiele nannten die Ärzte Mindestsprechzeiten oder sogenannte Terminservicestellen rund um die Uhr. Zur Lösung von Versorgungsproblemen im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern bedürfe es dagegen vor allem attraktiver Arbeitsbedingungen und zusätzlichen ärztlichen Nachwuchs, schrieb die Kammer am vergangenen Freitag in einem Brief an Spahn, den sie am Montag veröffentlichte.
Gesundheit
:Epilepsie bei Kindern wird oft nicht rechtzeitig erkannt
Rostock (dpa) - Bei Säuglingen wird nach Ansicht der Rostocker Medizinprofessorin Astrid Bertsche eine bestimmte Form der Epilepsie häufig nicht rechtzeitig erkannt. Dabei handele es sich um die sogenannten BNS-Anfälle, sagte Bertsche vor der Infoveranstaltung "Leben mit Epilepsie" in der
Unikinderklinik.
Gesundheit
:Alles rund um den Heuschnupfen
München? (dpa/tmn) - Endlich Frühling! Viele Menschen atmen da erleichtert auf - andere würden am liebsten die Luft anhalten. Denn der Heuschnupfen sorgt dafür, dass sie sich über das Ende des Winters nicht nur freuen können.
Gesundheit
:Mehrheit für völliges Verbot von Tabakwerbung
Berlin (dpa) - In der Debatte über weitere Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit ist laut einer Umfrage die große Mehrheit der Bundesbürger für ein Ende der Tabakwerbung - und für höhere Tabaksteuern.
Dessau-Roßlau
:Frühlingswetter lässt erste Zecken aktiv werden
Dessau-Roßlau (dpa/sa) - Das frühlingshafte Wetter der vergangenen Tage könnte die ersten Zecken hervorgelockt haben. Spätestens bei zweistelligen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit werden die Milbentiere aktiv, wie das Landesamt für Verbraucherschutz auf Nachfrage mitteilte. Zeckenstiche sind gefährlich, weil sie Krankheiten wie Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen können. Trotz des langen, trockenen Winters sind die Zahlen der Infektionen 2018 allerdings nicht zurückgegangen. Neben einem FSME-Fall gab es 530 Fälle von Lyme-Borreliose in Sachsen-Anhalt, wie das Landesamt mitteilte. Die Zahlen unterschieden sich kaum von denen der Vorjahre.
Mainz
:Die meisten Geburten gibt es in Krankenhaus in Speyer
Mainz (dpa/lrs) - Die meisten Babys in Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr sind im Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus in Speyer zur Welt gekommen. Die Klinik zählte 2800 Geburten. Auf Platz zwei kommt das Mutterhaus Trier mit mehr als 2450 Geburten, dicht gefolgt von dem Katholischen Klinikum Mainz mit gut 2430 Geburten, wie aus einer Antwort des Gesundheitsministeriums auf eine Kleine Anfrage der CDU-Landtagsabgeordneten Guido Ernst und Horst Gies hervorgeht. Für die Statistik haben 20 der 30 Kliniken mit Geburtshilfe im Land geantwortet.
Gesundheit
:Umfrage: Mehrheit für völliges Verbot von Tabakwerbung
Berlin (dpa) - In der Diskussion um Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit ist laut einer Umfrage eine große Mehrheit der Bundesbürger für ein Ende der Tabakwerbung. Ein vollständiges Verbot befürworten 69 Prozent, wie die Umfrage im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft ergab. Gegen ein Verbot sind 27 Prozent. Eine Mehrheit würde auch ein Komplettverbot von Alkoholwerbung begrüßen, allerdings ist sie nicht ganz so groß wie beim Tabak: 58 Prozent der Befragten sprachen sich für ein Verbot aus, 36 Prozent lehnten dies ab.
München
:Huml will mehr über Aids und Syphilis aufklären
München (dpa/lby) - Gerade junge Erwachsene sollen besser über sexuell übertragbare Krankheiten wie Aids und Syphilis sowie über Schutzmöglichkeiten aufgeklärt werden. Gesundheitsministerin Melanie Huml startet dafür heuer eine Schwerpunktkampagne. "In Bayern leben mehr als 11 700 Menschen mit dem HI-Virus. Außerdem ist die Zahl der Syphilis-Fälle gestiegen", sagte die CSU-Politikerin nach Angaben vom Sonntag. "Viele Menschen mit einer sexuell übertragbaren Krankheit wissen nicht, dass sie ansteckend sind. Denn zwischen einer Infektion und einer Diagnose beim Arzt vergehen häufig Jahre."
SZ JetztKampf gegen Vorurteile
:"Ich bin HIV-positiv. Umarmst du mich?"
Mit diesem Schild steht der 17-jährige Marvin in der Kölner Fußgängerzone - ein Video zeigt die Reaktionen.
Medizin
:Der Mensch auf dem Chip
Forscher sind auf dem Weg, den menschlichen Organismus im Miniatur-Format nachzubauen. Könnten diese Gebilde in absehbarer Zeit Tierversuche überflüssig machen?
SZ JetztCannabinoide
:Ist CBD wirklich das Allheilmittel?
Der Wirkstoff aus der Hanfpflanze soll schmerzfrei und tiefenentspannt machen, ohne schädlich zu sein. Ein Selbstversuch.
Magdeburg
:Fünf Prozent der Sachsen-Anhalter sind pflegebedürftig
Magdeburg (dpa/sa) - Fünf Prozent der Sachsen-Anhalter sind nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) pflegebedürftig. Das seien mehr als im Bundesdurchschnitt, der bei 4,1 Prozent liege, teilte die Kasse mit Verweis auf das Statistische Bundesamt mit. Zum Jahresende 2017 nahmen demnach landesweit 110 624 Männer und Frauen die Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch. Ende 2007 mussten zwischen Arendsee und Zeitz erst 80 751 Menschen (3,3 Prozent) gepflegt werden.
Berlin
:Meteorologe: Rekord bei Erlenpollen-Konzentration gemessen
Berlin (dpa/bb) - Pollenallergiker dürften es bemerkt haben: Die Konzentration von Erlenpollen in der Berliner Luft ist in den vergangenen Tagen auf ein Rekordhoch gestiegen. Mit mehr als 2000 Erlenpollen pro Kubikmeter Luft sei der bisherige Spitzenwert (1100) aus dem Jahr 2017 am 20. Februar noch deutlich übertroffen worden, sagte der Meteorologe Thomas Dümmel von der FU Berlin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. "Das war der absolut höchste je gemessene Wert in der Stadt." Die Messreihe der FU läuft seit 1985.
Vorsorge in der Schwangerschaft
:Schluss mit dem Baby-Kino!
Unnötige Ultraschall-Untersuchungen für Schwangere sollen bald verboten werden. Das ist richtig, denn mehr Einblick bringt noch lange nicht mehr Durchblick.
Superkeim
:Tödlicher Leichtsinn
Bis zu 4000 Menschen im Jahr sterben an einem Superkeim. Am Anfang steht nicht selten die vorschnelle Einnahme von Antibiotika.
Früher Schulbeginn
:Schlaf, Kindlein, schlaf
Eltern verzweifeln oft an Kindern, die nicht einschlafen. Über die Voraussetzungen für guten Schlaf und wie man Routinen entwickeln kann, die beim Einschlafen helfen.
Dresden
:Zahl der Grippeerkrankungen nimmt weiter zu
Dresden (dpa/sn) - In Sachsen steigt die Zahl der an Grippe erkrankten Menschen weiter. Wie das Gesundheitsministerium am Freitag mitteilte, wurden in der dritten Februarwoche mehr als 3400 Neuerkrankungen gemeldet. Damit wurden bisher seit Beginn der Influenza-Saison im Oktober vergangenen Jahres 7943 Grippeerkrankungen registriert - darunter 14 Todesfälle. Die meisten Erkrankungen wurden in Leipzig und Umgebung sowie in Dresden gemeldet. Mehr als die Hälfte der Betroffenen sind Erwachsene zwischen 20 und 64 Jahren, gut ein Drittel Kinder bis 14 Jahre. Die Behörden gehen stets von einer Dunkelziffer aus, da nicht jeder Betroffene zum Arzt geht und nicht alle Fälle registriert werden.
Berlin
:Gemeinsames Landeslabor zieht in Adlershof ein
Berlin (dpa) - Das gemeinsame Landeslabor der Länder Berlin und Brandenburg zieht ab Anfang März in einen Neubau im Stadtteil Adlershof. Rund 380 Beschäftigte aus Berlin-Mitte, Potsdam und Kleinmachnow arbeiten dann gemeinsam am neuen Wissenschaftsstandort im Südosten Berlins, wie die Senatskanzlei am Freitag mitteilte. Das Labor an der Rudower Chaussee ist unter anderem für Gesundheitsschutz und Arzneimittel zuständig. Mitarbeiter untersuchen und beurteilen zum Beispiel Lebensmittel bis hin zu essbaren Insekten.
Bad Neustadt an der Saale
:2018 bringt Rhön-Klinikum AG kräftigen Gewinnsprung
Bad Neustadt (dpa/lhe) - Der Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum hat das Jahr 2018 mit einem kräftigen Ergebnisplus abgeschlossen. Dabei profitierte das SDax-Unternehmen, dem unter anderem das privatisierte Uniklinikum Gießen-Marburg (UKGM) gehört, auch von einer Vereinbarung zur Forschungsfinanzierung mit dem Land Hessen. Positiv wirkten sich auch Sparmaßnahmen aus, wie die Gesellschaft am Freitag in Bad Neustadt an der Saale mitteilte. Für das laufende Jahr peilt das Management ein Umsatzplus, aber mindestens das Vorjahresniveau an.
Gesundheit
:Information über Abtreibungen wird erleichtert
Berlin (dpa) - Schwangere können künftig einfacher als bisher Ärzte für eine Abtreibung finden. Der Bundestag hat nun dazu die umstrittene Reform von Paragraf 219a des Strafgesetzbuches beschlossen.
Gesundheit
:So kommen Sie gesund durch die Karnevalszeit
Saarbrücken (dpa-infocom) - Für viele Narren ist die fünfte Jahreszeit das Highlight des Jahres. Es wird getanzt, geschunkelt, gelacht und gefeiert. Für viele gehören auch Alkohol und Menschenmassen dazu. Die Folge ist oft ein kräftiger Kater und ein geschwächtes Immunsystem.
Gesundheit
:Neuer Brustkrebs-Bluttest vorgestellt
Heidelberg (dpa) - Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen in Deutschland, Zehntausende erkranken jedes Jahr daran. Umso wichtiger ist ein frühes Aufspüren der Krankheit. Heidelberger Forscher haben nun ein besonders schonendes Verfahren vorgestellt: einen Bluttest.
Mainz
:Barmer: Ärzte und Heimbewohner für Projekt gesucht
Saarbrücken (dpa/lrs) - Um die Situation in Pflegeheimen zu verbessern, soll das Projekt "SaarPHIR" nach Abschluss der Pilotphase in Saarbrücken auf das gesamte Saarland ausgeweitet werden. Wie die Krankenkasse Barmer am Donnerstag mitteilte, werden dafür nun weitere Ärzte, Pflegeheime und Bewohner gesucht.