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Köln
:Fitnessmesse Fibo rechnet mit hohen Bestellungen

Köln (dpa/lnw) - Die Kölner Fitnessmesse Fibo wird nach Einschätzung der Veranstalter wieder zum Milliardengeschäft. Das Auftragsvolumen von rund zwei Milliarden Euro im Vorjahr dürfte bei der diesjährigen Messe abermals erreicht werden, sagte ein Sprecher der Messe am Dienstag in Köln. Das Geld wird zum Beispiel für neue Fitnessgeräte und Wellness-Anlagen ausgegeben.

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Düsseldorf
:Neues Beratungszentrum gegen Kindesmisshandlung

Düsseldorf (dpa/lnw) - Missbrauch, Misshandlung und Vernachlässigung von Kindern medizinisch erkennen, Beweise sichern und Ärzte beraten - dabei soll ein neues Kompetenzzentrum in Nordrhein-Westfalen helfen. "Gewalt oder Unfall?" Das sei in vielen Verdachtsfällen die Kernfrage, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Dienstag in Düsseldorf bei der Vorstellung des Projekts. Viele Kinderärzte seien unsicher, ob auffällige Befunde bereits eine Verständigung des Jugendamts rechtfertigten oder nicht.

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Stuttgart
:Kretschmann will sich noch nicht festlegen

Stuttgart (dpa/lsw) - Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat sich nach eigenen Worten noch keine Meinung in der Debatte um Regeln für Organspenden gebildet. "Das sind verfassungsrechtlich sehr, sehr schwierige Fragen", sagte er am Dienstag in Stuttgart. "Ich habe erstmal das Problem für mich persönlich entschieden und habe einen Organspendeausweise seit vielen Jahren im Geldbeutel." In der Landesregierung habe man sich noch nicht darüber unterhalten und noch nicht festgelegt.

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Nürnberg
:Huml wirbt bei Altenpflege-Messe für Pflegeberufe

Nürnberg (dpa/lby) - Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) wirbt für den Pflegeberuf. Die Perspektiven seien so gut wie nie, sagte sie zum Start der Altenpflege-Messe am Dienstag in Nürnberg. Das neue Pflegeberufegesetz in Bayern mache die Ausbildung attraktiver, weil junge Menschen sich nicht schon zu Beginn für einen Zweig entscheiden müssten. Die bisherigen Ausbildungen in der Kranken-, der Kinderkranken- und der Altenpflege werden zusammengelegt. Auch eine akademische Pflegeausbildung auf Bachelor- oder Masterniveau sei für die neue Generation von Pflegekräften interessant und biete viele Aufstiegsmöglichkeiten, betonte Huml.

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Düsseldorf
:NRW: Ärztliches Beratungszentrum gegen Kindesmisshandlung

Düsseldorf (dpa/lnw) - Mit einem Beratungszentrum will Nordrhein-Westfalen den Kinderschutz im Gesundheitswesen stärken. Ab Mai soll das neue Kompetenzzentrum Ärzten helfen, Verdachtsfälle von Kindesmissbrauch, Misshandlung oder Vernachlässigung besser zu beurteilen. Das kündigte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Dienstag in Düsseldorf an. Bei vielen Akteuren im Gesundheitswesen gebe es Unsicherheit - etwa zu den Grenzen der ärztlichen Schweigepflicht oder zur gerichtsfesten Sicherung von Befunden.

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Wiesbaden
:Psychotherapeuten: Termin-Gesetz „leere Versprechung“

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Mehr als vier Monate warten Patienten in Hessen im Durchschnitt auf einen Platz bei einem Psychotherapeuten. Ein Bundesgesetz verspricht nun schnellere Termine - macht damit aber die Situation nach dem Urteil von Psychotherapeuten nur schlimmer. Mehr als 20 Kollegen aus dem Rhein-Main-Gebiet erklären in einem offenen Brief, wo ihrer Ansicht nach das Problem liegt.

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Potsdam
:Kliniken in Berlin und Brandenburg sollen mehr kooperieren

Potsdam (dpa/bb) - Patienten in Berlin und Brandenburg sollen künftig noch häufiger die Krankenhäuser in beiden Ländern nutzen. Dazu stellt Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij (Linke)heute nach der Kabinettssitzung in der Staatskanzlei die gemeinsame Krankenhausplanung mit Berlin vor. Dabei geht es um eine engere Zusammenarbeit zwischen den Krankenhäusern sowie bei ambulanten und stationären Angeboten in Gesundheit und Pflege.

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Gesundheit
:Baerbock warnt vor Zwang bei Organspenden

Berlin (dpa) - Grünen-Chefin Annalena Baerbock hat die unter anderem von Gesundheitsminister Jens Spahn vorgeschlagenen neuen Regeln für Organspenden in Deutschland kritisiert. Sie fürchte, dass durch Zwang eine Abwehrhaltung erfolge, sagte Baerbock im ZDF-"heute journal". Nach dem Vorschlag sollen alle Volljährigen grundsätzlich als Organspender gelten - bis auf Widerruf. Baerbock schlägt dagegen verbindliche regelmäßige Befragungen der Bürger etwa beim Ausweisabholen in Ämtern vor. Dies sei eine "grundrechtsschonendere Alternative", sagte Baerbock in der ARD-Sendung "Hart aber fair".

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Potsdam
:Karawanskij begrüßt öffentliche Debatte um Organspende

Potsdam (dpa/bb) - Brandenburgs Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij (Linke) begrüßt die öffentliche Debatte, die derzeit um Organspenden geführt wird. "Wir brauchen mehr Organspender", teilte Karawanskij am Montag mit. Daher sei es gut und wichtig, dass über das Thema in der Öffentlichkeit diskutiert werde. Entscheidend sei, dass sich alle Bürger mit der Organspende auseinandersetzten, sich informierten und gegebenenfalls Vorbehalte abbauten, teilte die Ministerin mit.

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Hannover
:Ministerin Reimann: Gegen Widerspruchslösung bei Organspende

Hannover/Berlin (dpa/lni) - Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) lehnt den Gesetzentwurf für eine Neuregelung der Organspenden ab. "Hier soll aus einer freiwilligen Spende eine Pflicht zur Organabgabe gemacht werden. Das wäre ein starker Eingriff in die Grundrechte einer Person", sagte sie am Montag. "Über den eigenen Körper selbst bestimmen zu können, ist unser höchstes Gut. Deshalb werbe ich für eine echte eigene Entscheidung für die Organspende."

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Hannover
:Standortentscheidung für MHH-Neubau in Hannover getroffen

Hannover (dpa/lni) - Nach der Entscheidung zum Neubau der maroden Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) für rund eine Milliarde Euro ist nun auch die Standortwahl getroffen. Der Neubau soll in der Nähe des bisherigen Klinikkomplexes auf einem 16 Hektar großen Kleingartengelände errichtet werden, wie die Landesregierung und die Stadt Hannover am Montag mitteilten. Die Bauzeit für die dringend benötigten Neubauten, die abschnittsweise als geschlossene Einheit errichtet werden sollen, sei dort kürzer als auf einer nahegelegenen Alternativfläche. Durch die räumliche Trennung von der bestehenden Klinik sollen Behinderungen durch die Arbeiten gering bleiben.

Gesundheit
Medizin

Weimar
:Mann an Masern erkrankt: Kontakte sollen Impfung prüfen

Weimar (dpa/th) - Nach der Masernerkrankung eines Erwachsenen in Weimar rät die Stadt den Besuchern eines Kinos und der Universitätsbibliothek, ihren Impfstatus zu überprüfen. Menschen, die am 24. März um 16.45 Uhr die Vorstellung im Lichthaus Kino besucht haben, könnten mit dem Erkrankten Kontakt gehabt haben, teilte die Stadt am Montag mit. Gleiches gelte für Besucher der Universitätsbibliothek, die sich am Vormittag des 27. März in dem Gebäude aufgehalten haben.

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Gesundheit
:Vorstoß: Alle Volljährigen bis auf Widerruf Organspender

Berlin (dpa) - Alle Volljährigen in Deutschland sollen nach Plänen einer Gruppe von Bundestagsabgeordneten künftig grundsätzlich als Organspender gelten - bis auf Widerruf.

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Gesundheit
:Was brächte eine Widerspruchslösung?

Berlin (dpa) - Es ist eine sehr persönliche Entscheidung: Würde ich nach meinem Tod Organe für andere Menschen spenden, die vielleicht dringend darauf warten? Ganz allgemein halten das inzwischen viele für sinnvoll - schieben die vorgeschriebene klare Zustimmung dazu aber immer wieder auf.

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Gesundheit

Dernbach(Westerwald)
:Gericht eröffnet Insolvenz des Klinik-Betreibers Via Salus

Montabaur (dpa) - Das Amtsgericht Montabaur im Westerwald hat das Insolvenzverfahren des Klinik- und Seniorenheim-Betreibers Katharina Kasper Via Salus eröffnet. Dabei habe es die Eigenverwaltung angeordnet und so den gewählten Sanierungsweg von Via Salus bestätigt, teilte das Unternehmen mit Hauptsitz in Dernbach im Westerwald am Montag mit. Neben Seniorenheimen betreibt es Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Insgesamt zählt es rund 3200 Beschäftigte.

Gesundheit
Kliniken

Transplantationen
:So viele Spenderorgane fehlen in Deutschland

In Deutschland werden weit weniger Nieren, Herzen und Lebern transplantiert als im Rest Europas. Die Organspende in Zahlen.

Gesundheit
Medizin

Mainz
:Barmer: Engere Abstimmung von Kliniken und Arztpraxen

Mainz (dpa/lrs) - Die Barmer-Krankenkasse hat die rheinland-pfälzische Landesregierung aufgefordert, sich für eine bessere Abstimmung des Angebots von Kliniken und niedergelassenen Ärzten einzusetzen. "Zurzeit liegt die Planung der Krankenhauslandschaft beim Land, während die Vergabe von Arztsitzen auf einer Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses basiert", sagte die Landesgeschäftsführerin der Barmer in Rheinland-Pfalz und im Saarland, Dunja Kleis, am Montag in Mainz. "Das führt je nach Region zu Unter-, Fehl- und Überversorgung im Land."

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Gesundheit

Berlin
:Senatorin Kolat und Verbände unterzeichnen Pakt für Pflege

Berlin (dpa/bb) - Der Berliner Senat will sich gemeinsam mit Verbänden und Organisationen für Verbesserungen im Pflegesektor einsetzen. Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) und Vertreter aus dem Pflegebereich unterzeichneten dazu den "Berliner Pakt für die Pflege", wie die Senatsverwaltung am Montag mitteilte.

Gesundheit
Pflegeberufe

Gesundheit
:Regeln rund um den Organspendeausweis

Köln (dpa/tmn) - Parlamentarier um Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) haben einen Entwurf für die Neuregelung der Organspende präsentiert. Wie ist die Organspende bisher organisiert und was können Menschen tun, die nach ihrem Tod ein Organ spenden wollen?

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Gesundheit
:Spahn und Lauterbach präsentieren Vorstoß für Organspende

Berlin (dpa) - Im Ringen um eine Neuregelung für die Organspende hat die Deutsche Stiftung Patientenschutz vor einer Aufgabe des Prinzips der Freiwilligkeit gewarnt.

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Gesundheit
:Eine Übersicht über Regeln in Europa

Berlin (dpa) - Die Politik will die Zahl der Organspenden in Deutschland erhöhen. Wie das passieren soll, dazu gibt es verschiedene Vorschläge.

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Gesundheit
:FDP-Chef Lindner gegen Widerspruchslösung bei Organspende

Berlin (dpa) - FDP-Chef Christian Lindner ist gegen die sogenannte Widerspruchslösung bei der Organspende. Das sei ein Einschnitt in die freie Selbstbestimmung der Menschen, sagte Lindner. "Richtig wäre gewesen, dafür zu sorgen, dass mehr Menschen aus freiem Willen sich entscheiden zur Organspende". Zuvor hatten Gesundheitsminister Jens Spahn und Abgeordnete mehrerer Parteien einen neuen Gesetzentwurf zur Organspende vorgestellt, der die doppelte Widerspruchslösung vorsieht. Damit wäre jeder erst mal automatisch ein potenzieller Spender - es sei denn, er oder sie widerspricht aktiv.

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Kolumne von Werner Bartens
:Kolumne von Werner Bartens

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Illegale Studien
:Projekt SH 8.0714 - eine dunkle Episode der Medikamentenforschung

In den 1970er Jahren bekommen Heimkinder in Südbaden mysteriöse Tabletten verabreicht - wahrscheinlich Triebhemmer.

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Medizin

Gesundheit
:Abgeordnete werben für Entscheidungspflicht bei Organspende

Berlin (dpa) - In der Debatte um neue Regeln für mehr Organspenden hat eine Gruppe von Abgeordneten eindringlich für die doppelte Widerspruchslösung geworben. Die bisherige Entscheidungslösung, nach der sich potenzielle Organspender aktiv dafür entscheiden müssen, habe nicht ausreichend gefruchtet, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn in Berlin. Jeder könne zu einem Patienten werden, der auf ein Organ warte. Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach sagte: "Es sterben jedes Jahr um 2000 Menschen auf der Warteliste."

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Gesundheit
:Organspende: Ethikrat-Vorsitzender gegen Widerspruchslösung

Berlin (dpa) - Der Ethikrat-Vorsitzende Peter Dabrock spricht sich gegen den Vorschlag einiger Bundestagsabgeordneter aus, eine höhere Organspende-Bereitschaft durch eine Widerspruchslösung zu erreichen. "Damit wird für mich der Körper nach dem Hirntod zu einem Objekt der Sozialpflichtigkeit", sagte der Theologieprofessor im Deutschlandfunk. Der Vorstoß der Widerspruchslösung sei unnötig und schädlich, da er Vertrauen beschädige und zu kaum mehr Effizienz bei der Organspende führe.

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Gesundheit
:Schnäppchenjäger neigen eher zu Übergewicht

London (dpa) - Wer sich im Supermarkt den Einkaufswagen vor allem mit Sonderangeboten füllt, ist eher übergewichtig oder gar fettleibig. Diesen Zusammenhang zeigt eine Untersuchung der britischen Stiftung Cancer Research UK.

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Karl-Wiechert-Allee 18-22, Hannover
:Ärztekammer-Chefin Wenker gegen Impfen in Apotheken

Hannover (dpa/lni) - Niedersachsens Ärztekammer-Präsidentin Martina Wenker hält nichts davon, Impfungen auch in Apotheken zu ermöglichen. "Apotheker haben Impfen nicht gelernt, Ärzte schon", sagte die Medizinerin der dpa. Zwar könne man schnell lernen, eine Spritze zu setzen, allerdings könnten nur Ärzte die Impfverantwortung übernehmen. Dies beinhalte unter anderem, aktuelle Erkrankungen festzustellen und Impfreaktionen zu behandeln. "Ich habe auch mit Apothekern darüber gesprochen: Die wollen diese Aufgabe gar nicht übernehmen", sagte Wenker. Ärztliche Tätigkeiten sollten ausschließlich von Ärzten erbracht werden. "Auch Tattoos dürfen nur von Ärzten entfernt werden."

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Gesundheit
:Auch Familienministerin Giffey für Masern-Impfpflicht

Berlin (dpa) - Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat sich nach Schulschließungen wegen Masern in Schleswig-Holstein für eine Impfpflicht ausgesprochen.

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Gesundheit
:Deutliche Gegensätze bei Organspende-Vorstößen im Bundestag

Berlin (dpa) - In der Debatte um neue Regeln für Organspenden werden zwei gegensätzliche Vorschläge aus dem Bundestag konkreter. Eine parteiübergreifende Gruppe von Abgeordneten um Grünen-Chefin Annalena Baerbock warb für verbindliche regelmäßige Befragungen der Bürger und ein bundesweites Online-Register. Die Parlamentarier von Union, SPD, FDP, Linken und Grünen stellten sich erneut klar gegen eine andere fraktionsübergreifende Gruppe, die ihre Pläne morgen näher vorstellen will.

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München
:„Wie viel Pflege brauchen wir wo?“ Bestandsaufnahme geplant

München (dpa/lby) - Die Arbeit in der Pflege muss deutlich attraktiver werden - das fordert der Gründungspräsident der Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB), Georg Sigl-Lehner. Dabei hält er nicht nur bessere Bezahlung für notwendig. Es komme auch viel zu oft vor, dass Pflegekräfte aus ihrer Freizeit geholt werden, weil Personal ausfällt, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in München. Gegen solche Missstände vorzugehen, werde eine wichtige Aufgabe der VdPB sein, die am Mittwoch (3. April) ein neues Präsidium wählt. "Da muss sehr schnell etwas passieren", sagte Sigl-Lehner.

Gesundheit
Pflegeberufe

Ratingen
:DRK-Projekt: Migranten als Blutspender gesucht

Ratingen (dpa/lnw) - Mehr als 11 000 Menschen mit Migrationshintergrund haben sich bislang in Nordrhein-Westfalen an einem Blutspendeprojekt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für Zugewanderte beteiligt. Diese Gruppe sei bislang deutlich unterrepräsentiert, sagte der Sprecher des DRK-Blutspendedienstes West, Stephan Küpper, in Ratingen. Das DRK will sie daher mit dem Projekt BluStar.NRW als potenzielle Stammzell- und Blutspender gewinnen. Bislang hätten sich rund 3000 Migranten als mögliche Knochenmarkspender registrieren lassen. "Jeder Typisierte zählt", sagte Küpper.

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Gesundheit
:Auch Bundesfamilienministerin Giffey für Masern-Impfpflicht

Berlin (dpa) - Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat sich nach Schulschließungen wegen Masern in Schleswig-Holstein für eine Impfpflicht ausgesprochen. "Die Gesundheit und der Schutz der gesamten Bevölkerung setzen der individuellen Freiheit Grenzen", erklärte sie. "Es geht nicht nur um die Verantwortung jedes Einzelnen für sich und seine Kinder, sondern auch um die für andere" Auch Gesundheitsminister Jens Spahn hatte sich für eine Masern-Impfpflicht in Kindergärten und Schulen ausgesprochen.

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Gesundheit
:Kipping schlägt staatlich bezahlte Auszeiten vom Job vor

Berlin (dpa) - Jeder Arbeitnehmer soll nach dem Willen von Linken-Chefin Katja Kipping bis zu zwei Jahre im Berufsleben bezahlte Auszeiten nehmen können.

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SZ JetztGesundheitswesen
:"Ich begleite dich, wenn dein Lebensende sichtbar wird"

Unter #MeinEinsatzFürDich erzählen Menschen aus ihrem Arbeitsalltag in medizinischen Berufen.

Gesundheit
Medizin

Hamburg
:Hamburger FDP für Allergiker-freundliche Bepflanzung

Hamburg (dpa/lno) - Die Hamburger FDP wünscht sich bei der Bepflanzung des öffentlichen Raums mehr Rücksicht auf Allergiker. "Der Hamburger Senat ist nicht ausreichend sensibilisiert", sagte der umweltpolitische Sprecher der FDP-Bürgerschaftsfraktion, Kurt Duwe.

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Gesundheit
:Experten-Gremium soll Digitalisierung im Gesundheitswesen forcieren

Berlin (dpa) - Mit einem elfköpfigen Expertenteam will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Digitalisierung des Gesundheitswesens verbessern. Das Gremium solle in den kommenden drei Jahren dafür sorgen, dass digitale Innovationen schneller im Alltag der Patienten ankommen, berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Die rasanten Fortschritte in der Digitalisierung bieten große Chancen für Patienten. Die müssen wir nutzen, um das Gesundheitssystem für die Zukunft fit zu machen", sagte Spahn den Zeitungen.

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Leserdiskussion
:Retten Fahrradhelme wirklich Leben?

Studien zeigen: Fahrradhelme schützen nicht. Und so wehren sich viele Radfahrer, dass die Helmpflicht nicht helfe, sondern sogar die Lage verschlimmern könnte.

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Leserdiskussion

MeinungRadfahren
:Die Wissenschaft vom Helm

Gesundheit
Medizin

Festhalle Bad Brambach
:Heilmittel Radon: Millionen-Projekt in Bad Brambach

Bad Brambach (dpa/sn) - Der vogtländische Kurort Bad Brambach will sich stärker auf das Edelgas Radon als natürliches Heilmittel spezialisieren - und investiert dafür zehn Millionen Euro. Das Sächsische Staatsbad soll mit seinen fünf Radon-Quellen an die Spitze der Radon-Standorte in Europa kommen, sagte Sachsens Finanzminister Matthias Haß (CDU) bei der Vorstellung des geplanten Radon-Therapiezentrums am Freitag in Bad Brambach. Rund 10 000 Radonanwendungen pro Jahr waren bisher in Bad Brambach möglich - in Form von Bädern und Trinkkuren. Nach der Erweiterung 2020 hoffe man auf eine Verdopplung der Kapazität. Nur Bad Brambach und Bad Schlema (Erzgebirgskreis) können von insgesamt 15 sächsischen Kurorten eine Radon-Behandlung anbieten.

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Potsdam
:Brandenburg offen für Impfpflicht

Potsdam (dpa/bb) - Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hält die Einführung einer Impfpflicht für sinnvoll. "Es geht vor allem um die Gesundheit der Säuglinge und Kinder, aber auch chronisch Kranker", sagte Woidke am Freitag der Deutschen Presse-Agentur nach Angaben von Regierungssprecher Florian Engels. Für welche Krankheiten eine solche Pflicht gelten solle, darüber müsse noch gesprochen werden. Woidke warnte davor, die Debatte hinauszuschieben: "Wir können uns bei dem Thema aber keine esoterischen Diskussionen leisten."

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Medizin
:Frau ohne Schmerzen

Die schottische Lehrerin Jo Cameron hat ihr Leben lang kaum Schmerzen oder Ängste verspürt, nicht einmal bei der Geburt ihres Kindes. Jetzt haben Ärzte herausgefunden, dass eine bislang unbekannte Genmutation der Grund ist.

Gesundheit
Medizin

Gesundheit
:Preis der Nähe

Familienangehörige rufen im Notfall oft erst spät nach ärztlicher Hilfe - anders als Berufskollegen. Forscher nennen das Phänomen die "Illusion der Mehrheit".

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Medizin

Warthausen
:Spahn lässt Notfallsanitätergesetz überprüfen

Biberach (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) lässt das umstrittene Notfallsanitätergesetz überprüfen. "Wir haben alle 16 Länder abgefragt, zum Teil auch die Verbände, wie die Erfahrungen bei der Umsetzung sind", sagte Spahn am Freitag bei einem Besuch des Deutschen Roten Kreuzes in Biberach (Baden-Württemberg). Laut dem bundesweiten Gesetz dürfen Notfallsanitäter nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt eigenverantwortlich heilkundlich tätig werden. "Vor allem wenn es um Schmerzlinderung geht, ist das ein Problem", sagte Geschäftsführer Michael Mutschler vom DRK in Biberach. "Unserer Meinung nach ist eine Gesetzesanpassung nötig, um eine Rechtssicherheit für Notfallsanitäter zu schaffen."

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Ansbach
:Aufnahmestopp in Ansbacher Klinik wegen Norovirus

Ansbach (dpa/lby) - In einer Ansbacher Klinik ist das Norovirus ausgebrochen. Rund 45 Menschen seien bisher betroffen, sagte ein Sprecher der Diakonie Neuendettelsau am Freitag, die Träger der Rangauklinik ist. Darunter seien Patienten und Mitarbeiter. Bis Montag herrsche in der Akut- und Rehaklinik Aufnahmestopp, um ein Ausbreiten der Magen-Darm-Infektion zu verhindern. Mahlzeiten gebe es außerdem erstmal nicht mehr vom Buffet, sondern in Einzelportionen. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

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Krankheiten

Ludwigshafen am Rhein
:Warnstreiks in rund 20 rheinland-pfälzischen Kliniken

Mainz (dpa/lrs) - In rund 20 Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz sind für den 10. April Warnstreiks von Ärzten geplant. Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund will mit den bundesweiten, ganztägigen Aktionen Druck in den festgefahrenen Tarifverhandlungen für die kommunalen Krankenhäuser machen. "Immer mehr Ärzte in Krankenhäusern reduzieren selber ihre Arbeitszeit und wechseln in die Teilzeitbeschäftigung, weil sie die enorm gestiegene Arbeitsbelastung bei einer Vollzeittätigkeit nicht mehr ertragen können", teilte der Verband am Freitag mit. Mehr als jeder vierte Klinikarzt sei teilzeitbeschäftigt.

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Gesundheit
:Abgeordnete für neue Organspende-Regeln

Berlin (dpa) - Die Menschen in Deutschland sollen nach dem Willen mehrerer Abgeordneter über ihre Bereitschaft für eine Organspende entscheiden müssen. So soll dem Mangel an lebensrettenden Spenderorganen begegnet werden.

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Gesundheit
:Besuch beim Kieferorthopäden kann teuer werden

Düsseldorf (dpa/tmn) - Wenn Kinder zum Kieferorthopäden gehen, kann das für Eltern teuer werden. Denn die Krankenkasse zahlt nur für das, was medizinisch notwendig ist. Für Zusatzleistungen muss der Patient selbst aufkommen.

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Gesundheit

Gesundheit
:Schuhwechsel hilft gegen Hühneraugen

Köln (dpa/tmn) - Hühneraugen entstehen durch Druck und Reibung - zum Beispiel, wenn Schuhe nicht richtig passen. Wer die schmerzhaften Quälgeister wieder loswerden will, sollte deshalb vor allem die Ursache bekämpfen: mit besser passenden Schuhen oder Einlagen, die Fehlstellungen korrigieren.

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Dresden
:Zahl der Grippeerkrankten geht weiter zurück

Dresden (dpa/sn) - Die Zahl der Grippeerkrankungen in Sachsen geht weiter zurück, liegt aber immer noch auf hohem Niveau. In der vergangenen Woche seien 1727 neu gemeldete Fälle hinzugekommen, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag in Dresden mit. In der Vorwoche waren es 1949 Erkrankungen. Seit Beginn der Grippesaison im vergangenen Oktober wurden landesweit 20 049 Fälle registriert, darunter 43 Todesfälle. Die meisten Erkrankungen gab es in der Stadt Leipzig, gefolgt vom Landkreis Leipzig und der Stadt Dresden. Die Dunkelziffer nicht erkannter Grippefälle ist in der Regel hoch.

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