Nach monatelangem Streit wurde der Absturz von der Fiscal Cliff in den USA verhindert: Demokraten und Republikaner haben im Repräsentantenhaus dem Kompromiss des Senats zugestimmt. Die Einigung in letzter Minute wendet massive Steuererhöhungen für Millionen Amerikaner ab. Allerdings ist neuer Streit über den US-Haushalt im Kongress programmiert, denn zahlreiche Sparmaßnahmen werden damit nur um zwei Monate verschoben. US-Präsident Barack Obama fordert weniger Dramatik für die zukünftigen Verhandlungen.
Viele sind betroffen, aber nicht alle werden gleichermaßen unter den Kürzungen leiden. Nach dem Scheitern der Verhandlungen im Haushaltsstreit hat Präsident Obama massive Sparmaßnahmen in Gang gesetzt. Doch einige Amerikaner dürften davon kaum etwas spüren.
Von Karin Jankermehr...
Die Befürchtung wird real: US-Präsident Obama setzt mit einer Unterschrift automatische Haushaltskürzungen in Kraft. Die Auswirkungen werden im öffentlichen Leben spürbar sein. Obama befürchtet einen "Dominoeffekt" - und hofft auf das Einlenken der Republikaner.
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Meinung
Die Androhung eines 85-Milliarden-Spardiktats sollte Republikaner und Demokraten zum Haushaltskompromiss zwingen. Doch er wurde nie erreicht. Nun regiert in den USA eine Automatenpolitik, die das Tagesgeschäft kontrolliert. Das zeugt vom Scheitern der Politik.
Ein Kommentar von Nicolas Richter, Washingtonmehr...
Bizarr, aber legal: Dass die USA zahlungsunfähig werden, wollen Obamas Anhänger mit einem obskuren Trick verhindern. Finanzminister Geithner soll die republikanische Blockade aushebeln, indem er einfach eine Super-Münze prägen lässt. Wie das gehen soll.
Von Jannis Brühlmehr...
Endlich Ruhe an der Fiskalklippe, zumindest vorerst. Der Kongress hat den Silvester-Kompromiss im US-Haushaltsstreit durchgewunken, Präsident Obama kann zurück in den Hawaii-Urlaub. Er und sein Vize Biden gehen als Sieger aus der Debatte hervor, auch der Durchschnittsamerikaner profitiert. Die Verlierer: Millionäre und die Tea-Party-Radikalinskis.
Ein Überblick von Reymer Klüvermehr...
Der seit Monaten schwelende Etatstreit in den USA ist beendet - zumindest vorerst: Das Repräsentantenhaus hat dem Kompromiss des Senats zugestimmt. Die Einigung in letzter Minute wendet massive Steuererhöhungen für Millionen Amerikaner zum Jahresanfang ab. Die Lösung des Streits beflügelt den Dax.
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Meinung
Das Weiße Haus und der US-Kongress haben sich zu einem Kompromiss geschleppt - der höchstens zwei Monate trägt. Spätestens dann geht das unwürdige Geschacher weiter. Denn keine der beiden Parteien ist bereit, dem Volk eine simple Wahrheit zuzumuten: Die US-Regierung muss mehr Geld einnehmen und weniger ausgeben.
Ein Kommentar von Nicolas Richter, Washingtonmehr...
Die Zeichen stehen auf Einigung: Wenn das Repräsentantenhaus dem Kompromissvorschlag von Senat und Weißem Haus heute zustimmt, haben die USA den Sturz von der Fiskalklippe erst einmal gebremst. Doch selbst damit hätte Präsident Obama lediglich Zeit gewonnen. Die zentralen Streitpunkte sind nach wie vor ungeklärt.
Von Barbara Vorsamermehr...
Im US-Haushaltsstreit bahnt sich eine Lösung an: Der Senat stimmt nach wochenlangen Verhandlungen einem Kompromissvorschlag zu - allerdings erst nach Ablauf der Frist um Mitternacht. Jetzt macht US-Präsident Obama Druck auf das Repräsentantenhaus, in dem die Republikaner die Mehrheit haben.
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Gelingt die Einigung in letzter Minute? US-Präsident Obama gibt sich in einer Fernsehansprache hoffnungsvoll, dass es im Haushaltsstreit zu einer Lösung kommen könnte. Er appellierte an Republikaner und Demokraten, noch in letzter Minute bis Mitternacht einen Kompromiss zustande zu bekommen.
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In wenigen Stunden greifen die Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen der "Fiskalklippe". Experten fürchten verheerende Folgen für die US-Wirtschaft. Der Senat vertagte in der Nacht die Verhandlungen erneut, damit bleiben den Abgeordneten nur noch wenige Stunden. Jetzt soll eine alte Freundschaft von Vizepräsident Biden helfen.
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Auch bei einem Krisengespräch mit Barack Obama konnten Demokraten und Republikaner keine Lösung in den US-Etatverhandlungen finden. Jetzt sollen Spitzenpolitiker beider Parteien einen Ausweg suchen. Gelingt das bis Montag nicht, drohen automatische Haushaltskürzungen und Steuererhöhungen.
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Meinung
In den USA kämpfen beim Konflikt um den Haushalt zwei Lager erbittert miteinander. Selbst wenn in letzter Stunde noch ein Notkompromiss gelingen sollte: Die Trennung geht tiefer. Es stehen sich Generationen gegenüber.
Ein Kommentar von Christian Wernicke, Washingtonmehr...
Neun von zehn US-Amerikanern drohen ab dem kommenden Jahr massive Steuererhöhungen: Ein Kompromiss mit der Opposition könnte diese verhindern - doch die Hoffnung auf Einigung sinkt.
Von Christian Wernicke, Washingtonmehr...
Das ging schief: John Boehner wollte Barack Obama im Streit um den US-Haushalt und das "fiscal cliff" unter Druck setzen, doch die eigenen Leute verweigern ihm die Gefolgschaft. Jetzt muss der Sprecher des Repräsentantenhauses eine Koalition der Vernunft schmieden - und provoziert womöglich die Spaltung seiner Republikaner.
Von Reymer Klüvermehr...
Es bleiben nur noch vier Wochen. Wenn bis dahin kein Haushalt steht, greifen in den USA automatische Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen. Doch nach den Wahlen brechen die alten Kämpfe zwischen dem Präsidenten und dem republikanisch dominierten Repräsentantenhaus wieder aus: Reiche dürften nicht stärker belastet werden, befinden Obamas Gegner.
Von Barbara Galaktionowmehr...
Mit einer Einigung in letzter Minute hat der amerikanische Senat die Finanzierung des US-Haushalts sichergestellt. Nach langen Verhandlungen und einer scharfen Debatte stimmten die Senatoren in der Nacht zum Samstag mit 62 zu 30 Stimmen für den Entwurf.
mehr...Politicker
Der Präsident spricht von einem "gefährlichen Spiel, das wir nicht spielen dürfen": Den USA bleibt noch eine Woche, bis sie zahlungsunfähig sind. Trotzdem sind die Fronten im Schuldenstreit verhärteter denn je. In einem dramatischen TV-Appell wendet sich Obama an die Opposition - doch die reagiert mit demonstrativer Kühle.
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Nach nur 75 Minuten war alles vorbei: Im Streit um die Erhöhung der Schuldengrenze für den US-Haushalt ist der Durchbruch ausgeblieben. Die Republikaner zeigen sich kompromisslos, aber auch die Demokraten haben an Obamas Plänen einiges auszusetzen. Die Gespräche stehen unter enormem Zeitdruck. Anfang August droht den USA die Zahlungsunfähigkeit - mit katastrophalen Folgen für die Finanzwelt.
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US-Finanzminister Timothy Geithner ist der letzte von Obamas ursprünglichen Wirtschaftsberatern. Jetzt will auch er sich zurückziehen - sollten die Verhandlungen um die Schuldengrenze scheitern.
Von Christian Wernicke, Washingtonmehr...
Die jüngste Deckelung der Tarife bei Handytelefonaten im Ausland reicht der EU nicht aus. Außerdem: Die Ratingagentur Moody's sorgt sich um das US-Budget. Das Wichtigste in Kürze.
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Amerikas Reiche profitieren von den Steuergeschenken aus der Bush-Ära. Doch immerhin lässt sich US-Präsident Obama seine Zustimmung mit Wohltaten für Arme abkaufen.
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Die USA müssen drastisch sparen - und die amerikanische Politik muss beweisen, dass sie willens und in der Lage ist, die Probleme des Landes zu lösen. Wenn nicht jetzt, wann dann?
Ein Kommentar von Nikolaus Pipermehr...
Kürzungen bei fast allen Ausgaben: Die von Präsident Obama eingesetzte überparteiliche Sparkommission legt ihr Radikalkonzept zur Sanierung des US-Haushalts vor.
Von Nikolaus Piper, New Yorkmehr...
Alles doch nicht so schlimm? Die US-Regierung kappt ihre Defizitprognose um 262 Milliarden Dollar - doch noch immer ist das Haushaltsdefizit drei Mal so groß wie im Vorjahr.
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