DDR-Sportwagenlegende Melkus ist pleite und Daihatsu zieht sich aus dem deutschen Markt zurück: 2012 gab es viele Abschiede. Neben ausländischen Herstellern und Modellen verschwinden auch deutsche Autos von den Straßen. Und manche bekommen erst gar keine Chance.
Von Sascha Gorhaumehr...
Schwedische Autos, Billig-Drogerien, und Foto-Pioniere: Unternehmen, die einen festen Platz in der Gesellschaft hatten, machten pleite, ob wegen Managementfehlern, technischem Wandel oder der Krise. Welche Marken 2012 verschwunden sind.
Von Benjamin Rombergmehr...
Drei Milliarden Dollar Schadenersatz verlangt Spyker vom US-Autokonzern General Motors. Der niederländische Sportwagenbauer hatte 2010 die kriselnde GM-Tochter Saab gekauft, sie aber nicht vor der Insolvenz bewahren können. Nun zieht Spyker vor Gericht. Der Vorwurf: GM soll Saab absichtlich in die Pleite getrieben haben.
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Der niederländische Sportwagenhersteller Spyker steht wohl kurz vor dem Einstieg bei Saab. Außerdem: Die Angst um Jobs drückt die Verbraucherlaune. Das Wichtigste in Kürze.
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Saab soll abgewickelt werden, doch der Sportwagenhersteller Spyker hat den Kauf der Marke noch nicht abgehakt. Die Niederländer bessern nach - und hoffen auf den Zuschlag in letzter Minute.
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In Schweden sind die Winter lang und die Straßen dann eisig. Um so erstaunlicher, dass Saab, der edelste GM-Ableger in Europa, erst jetzt einen Allradantrieb anbietet - wenn auch zunächst nur für den 9-3.
Von Von Stefan Grundhoffmehr...
Da waren's plötzlich drei: Chrysler, Opel - und jetzt auch noch Saab? Die Schweden wollen mit Fiat paktieren. Unterdessen dementieren die Italiener einen angeblich geplanten Jobkahlschlag.
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Plötzlich gibt es nun doch einen Investor. Ein asiatisches Konsortium übernimmt den insolventen Automobilkonzern Saab - und plant, das schwedische Unternehmen tüchtig umzukrempeln.
Von Gunnar Herrmann, Stockholmmehr...
Saab ist seit Dezember pleite - trotzdem wird in Schweden über eine Rettung spekuliert. Die Insolvenzverwalter haben versichert, dass sie das Unternehmen als Ganzes erhalten wollen. Der chinesische Autohersteller Youngman will das Werk in Trollhättan kaufen, trotzdem sei die Chance "sehr klein", dass Saab wieder Autos produziert. Ende des Monats wird eine Entscheidung erwartet.
Von Gunnar Herrmannmehr...
Fans der schwedischen Automarke können aufatmen. Der Ausverkauf des Saab-Museums im schwedischen Trollhättan konnte doch noch abgewendet werden. Die Sammlung bleibt erhalten und wird auch weiterhin an ihrem Stammplatz zu bewundern sein.
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Fans der schwedischen Automarke können aufatmen. Der Ausverkauf des Saab-Museums im schwedischen Trollhättan konnte doch noch abgewendet werden. Die Sammlung bleibt erhalten und wird auch weiterhin an ihrem Stammplatz zu bewundern sein.
Von Susanne Kilimannmehr...
Es war ein langer zäher Kampf, doch nun gibt Saab auf. Wieder einmal. Das einst stolze schwedische Unternehmen hat kein Geld mehr. Zusagen potentieller chinesischer Investoren für fällige Lohn- und Gehaltszahlungen wurden erneut nicht eingehalten.
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War's das mit dem schwedischen Traditionsunternehmen Saab? Die Gehälter für Dezember stehen noch aus, der Zwangsverwalter gibt auf - und der Autobauer hat nur noch wenig Zeit, um die Pleite abzuwenden.
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Und in der Not helfen die Chinesen: Zwei Unternehmen aus dem bevölkerungsreichsten Land der Welt bewahren den schwedischen Autobauer Saab vor der Insolvenz - es ist nicht ihr erstes Engagement in Europa. Die Angestellten hoffen nun auf die Gehälter, um die sie seit Monaten kämpfen.
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Die Traditionsmarke Saab ist fast pleite, der chinesische Investor lässt auf sich warten, aber die Fans sind sich einig: Dieses Auto ist Kult.
Von Gunnar Herrmannmehr...
Hat der marode schwedische Autobauer Saab noch eine Zukunft? Die Gewerkschaften wollen ihn in die Insolvenz treiben, damit die Angestellten endlich ihr Geld bekommen. Jetzt ermöglicht ein Gericht der Konzernführung doch noch einen Ausweg - die muss auf Geld aus China hoffen.
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Die Autos? Kauft niemand. Die Produktion? Liegt auf Eis. Die Arbeiter? Bekommen kein Geld. Beim schwedischen Autohersteller Saab geht nichts mehr. Jetzt beantragt das angeschlagene Unternehmen Gläubigerschutz - die letzte Chance, sich selbst zu retten.
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Ein Hauch von Hoffnung: Ein Großauftrag aus China könnte es Saab ermöglichen, doch noch die ausstehenden Gehälter zu zahlen. Auch die Zuliefer sollen noch etwas abbekommen.
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Der angeschlagene Autohersteller Saab hat kein Geld mehr für Löhne und Gehälter. Die dafür notwendige Finanzierung wurde nicht gesichert. Die letzte Ausfahrt heißt nun China.
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