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GM gibt Saab auf:Tod einer Kultmarke

Keiner will die schwedische Kultmarke Saab haben. Jetzt lässt General Motors die Tochter fallen. Doch nach neuer Tradition des Hauses bleibt noch ein Hintertürchen offen.

Der US-Autokonzern General Motors (GM) gibt die schwedische Traditionsmarke Saab auf. Die Verhandlungen über einen Verkauf von Saab seien gescheitert, teilte GM mit. Daher werde Saab nun "ordnungsgemäß abgewickelt".

Saab, dpa

Alle Verhandlungen sind gescheitert - jetzt stirbt Saab.

(Foto: Foto: dpa)

Bei Verkaufsverhandlungen mit dem exklusiven niederländischen Sportwagenhersteller Spyker Car seien Fragen aufgetaucht, "die beiden Seiten unlösbar erschienen", teilte GM mit. Zuvor hatte der amerikanische Autohersteller bereits mit der schwedischen Sportwagenschmiede Koenigsegg keine Einigung über einen Verkauf von Saab erzielen können.

Garantien bleiben bestehen

Bei den Verhandlungen mit Spyker sei klar geworden, dass ein Verkauf nicht in angemessener Zeit umzusetzen sei. GM bedauere, dass die Verhandlungen zu keinem Erfolg geführt hätten.

Der US-Autokonzern werde eng mit Saab bei der Abwicklung zusammenarbeiten, teilte GM mit. Dabei gehe es auch darum, Zahlungsverpflichtungen etwa gegenüber Zulieferern zu befriedigen.

Saab werde die Garantie für seine Autos auch weiter gewährleisten, teilte GM mit.

Auch wolle der Konzern weiter Ersatzteile an alle Saab-Fahrer weltweit verkaufen. GM hatte im Januar mit der Käufer-Suche für seine verlustträchtige schwedische Tochter begonnen.