Wie es nach dem Bachelor weitergeht - was Studenten wissen sollten
Der Bachelor ist in der Tasche - doch den meisten Studenten ist der erste Studienabschluss nicht genug. Sie wollen einen Masterstudiengang anschließen. Doch gibt es überhaupt genug Master-Studienplätze für alle Bewerber? Und wie finde ich den richtigen Aufbaustudiengang? Kann ich meinen Master auch im Ausland machen? Und was, wenn ich eigentlich schon arbeite aber nebenher ein Masterstudium absolvieren möchte? Antworten auf wichtige Fragen.
Absolventen der International University Bremen (IUB) verfolgen in traditionellen Talaren die Zeremonie zur Übergabe ihrer Abschlüsse. Wer den Bachelor-Abschluss in der Tasche hat, entscheidet sich häufig für ein weiterführendes Master-Studium.
(Foto: dpa/dpaweb)
Diese Fragen sollten angehende Master-Studenten beantworten können:
Studieren bedeutet, sich allein zu verlaufen, allein wieder zurechtzufinden, allein anzukommen und allein wieder zu gehen. Ein Text über das Zurechtfinden an der Uni - und im Leben.
Von Nadja Schlütermehr...jetzt.de
Keine Garantie trotz guter Bachelor-Noten: Die Nachfrage nach Master-Studienplätzen ist hoch. An vielen Unis gibt es deshalb Zulassungshürden. Hamburg will den Zugang zum Master jetzt vereinfachen - zumindest für einige Studenten.
Von Johann Oselmehr...
Vor der Klausur wird es bei vielen Studenten hektisch. Wer diese Tipps beherzigt, lernt effektiv - auch wenn der Mitbewohner sich eventuell über die neue Wanddekoration wundert.
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Zehn Jahre nach Beginn der Bologna-Reform will die Konferenz der Hochschulrektoren Fehler des neuen Systems ausfindig machen. Den Anstoß dazu gab die Generalkritik ihres Vorsitzenden - der dafür nun heftigen Anwürfen ausgesetzt ist.
Von Johann Oselmehr...
Die Bologna-Reform sollte Bachelorabschlüsse europaweit vergleichbar machen. Das Gegenteil ist der Fall: Sich für Master-Studiengänge zu bewerben ist eine Vollzeitbeschäftigung und kostet viel Geld. Ein Selbstversuch.
Von Eva Maria Hommelmehr...jetzt.de
Studenten brauchen Hilfe, wenn Stress, Panik oder Unsicherheit überhand nehmen. Petra Holler leitet die psychologische Beratungsstelle am Studentenwerk der LMU. Ein Gespräch über Versagensängste, Minderjährige an der Uni und den Punkt, an dem sie nicht mehr helfen kann.
Interview: Nadja Schlütermehr...jetzt.de
Zu jung, zu wenig auf das Berufsleben vorbereitet, zu wenig Auslandserfahrung: Zum zehnten Geburtstag hagelt es Kritik an der Bologna-Reform. Zwar verteidigt Bildungsministerin Schavan die Umstellung der Studienabschlüsse. Doch vom Bildungsexperten der Jungen Union, Tom Zeller, kommen ganz andere Töne.
Interview: Roland Preußmehr...
Bachelor und Master waren eine gute Idee - an sich. Doch besonders am Anspruch der Mobilitätssteigerung ist die Bildungspolitik grandios gescheitert. Daher muss sich einiges ändern im System, sagt der Bielefelder Soziologe Stefan Kühl.
Ein Gastbeitrag von Stefan Kühlmehr...
Zehn Jahre nach Einführung des Bachelors streiten die Bildungsministerin und Hochschulrektoren über die Bilanz der Reform. Fakt ist: Der straffe Studienplan ermöglicht oft keine Auslandssemester. Und: Die Uni-Abgänger sind zwar jung - aber das ist nicht immer ein Vorteil.
Von Johann Oselmehr...
Zehn Jahre nach dem Start der Studienreform mehren sich die Zweifel unter den deutschen Hochschul-Rektoren. Die Absolventen seien nicht die "Persönlichkeiten", die die Wirtschaft brauche, sagt Präsident Hippler. Zudem habe die Reform eines ihrer wichtigsten Ziele verfehlt.
Von Roland Preuß und Johann Oselmehr...
In ihren Heimatländern haben sie kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt, auch wenn sie bestens ausgebildet sind. Also gehen viele Studenten aus Euro-Krisenländern schon früher ins Ausland - mit vielen Hoffnungen im Gepäck.
Von Johann Oselmehr...
Am 8. August 2002 war es so weit: Mit der sechsten Novelle des Hochschulrahmengesetzes wurden Bachelor- und Masterstudiengänge in das Regelangebot der Hochschulen übernommen. Weil sich viele damit immer noch nicht so richtig auskennen, gibt es zum zehnten Geburtstag ein ABC mit den wichtigsten Stichwörtern.
Von Hannah Löffler, Stefanie Fetz, Alexandra Reinsberg und Teresa Friesmehr...jetzt.de
Ein Blitz-Studium kostet an einer privaten Uni genauso viel wie ein normaler Abschluss. Ein Gericht hat entschieden, dass ein Student die vollen Gebühren zahlen muss - obwohl er Bachelor und Master in nur vier statt in elf Semestern absolviert hatte.
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Nach dem Bachelor noch einen Master? Oder lieber gleich in den Beruf? Vielen Studenten fällt diese Entscheidung ausgesprochen schwer. Ein Master aus Karrierestreben lohnt sich jedenfalls nicht, wie aktuelle Studien ans Licht gebracht haben.
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Auch die Arbeitgeber müssen für einen besseren Bachelor kämpfen. Ein Studium, das die Kreativität tötet, kann niemand wollen.
Ein Kommentar von Tanjev Schultzmehr...
Lern- und Leistungsstörungen, Orientierungs- und Motivationsprobleme, finanzielle Sorgen: Viele Bachelor-Studenten haben ernsthafte Schwierigkeiten mit dem neuen System. Ein Psychologe erklärt, warum das so ist und was die Lage der Studierenden verbessern würde.
Interview: Christiane Bertelsmannmehr...
Der Plagiatsfall des früheren Verteidigungsministers und der Verdacht gegen Annette Schavan verunsichern Studenten. Sie wissen nicht so recht, was noch erlaubt ist und was nicht. Trotz zusätzlicher Regeln geht das Schummeln weiter.
Von Roland Preußmehr...
Für die chronisch klammen deutschen Unis soll die Mehrwehrtssteuer erhöht werden - das fordert zumindestens Matthias Kleiner, Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Analog zum einstigen Kohlepfennig sollen nach Meinung von Deutschlands oberstem Forschungsförderer in Zukunft alle Bürger für die Verbesserung der Bildung zahlen.
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Unverhoffter Geldsegen: Die deutschen Hochschulen sollen hunderte Millionen Euro mehr bekommen als zunächst geplant. Angesichts der Rekordzahlen an Studenten will der Bund den Hochschulpakt für zusätzliche Studienplätze aufstocken -die Mittel dafür kommen vom Bafög.
Von Johann Oselmehr...
Auslandsstudium light: Viele Deutsche studieren an den österreichischen Hochschulen. Besonders in beliebten Fächern wie Zahnheilkunde, Medizin oder Psychologie, die in Deutschland mit einem hohem Numerus clausus belegt sind, ist die Nachfrage hoch. Doch die Studentenschwemme gefällt nicht jedem.
Von Nicole Grünmehr...
Früher, als es noch Magisterabschlüsse und Diplome gab, galt die Regelstudienzeit als freundliche Empfehlung. Sanktionen drohten nicht, wenn Studierende weitere Semester in den Hörsälen verbrachten. Das hat sich mit den neuen Abschlüssen geändert: Immer mehr Akademiker schließen in der Regelstudienzeit ab.
Von Roland Preußmehr...
Für Studenten ist es bequem, zu Hause zu wohnen und zur Uni zu pendeln. Studienberater sehen das ganz anders: Zeit wird vergeudet, der Kontakt zu Kommilitonen bleibt auf der Strecke - und die Hochschüler verpassen das Beste.
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