Erderwärmung und Klimakrise tragen den gleichen Kern wie die Finanzkrise und die Immobilienkrise: Es ist leicht, über die eigenen Verhältnisse zu leben - und es lebt sich sogar eine Weile gut damit. Nur selten sehr lange.
Ein Kommentar von Michael Bauchmüllermehr...
Bundesumweltminister Norbert Röttgen betrachtet die Ergebnisse des UN-Klimagipfels in Durban zwar als "Riesenerfolg" für die internationale Klimadiplomatie. Doch zugleich kritisiert er in seiner Regierungserklärung den weltweiten Klimaschutz mit deutlichen Worten.
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Gerade erst hat sich die Weltgemeinschaft auf eine gemeinsame Strategie zum Klimaschutz geeinigt. Nun steigt Kanada aus dem Kyoto-Protokoll aus. Wie kam es zu der Entscheidung und welche Folgen hat sie für die Weltklimapolitik? Antworten auf die drängendsten Fragen.
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In den Industrienationen gehen viele Menschen davon aus, dass man sich an den Klimawandel anpassen kann, während die Entwicklungsländer leiden werden. Das ist naiv und kann die Angst vor Klimaflüchtlingen aus Drittweltländern forcieren, warnt Katastrophenforscher Franz Mauelshagen.
Interview: Markus C. Schulte von Drachmehr...
Während die Politiker den Kompromiss von Durban als Erfolg verkaufen, kritisieren Umwelt- und Entwicklungsverbände die Einigung scharf: Wieder habe es keine Antwort auf die dringend zu lösende Klimafrage gegeben.
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Die internationale Staatengemeinschaft will einen rechtlich verbindlichen Klimavertrag erarbeiten, um so die Erderwärmung auf maximal zwei Grad zu begrenzen. Bei dem längsten Klimagipfel aller Zeiten hat die EU einen Fahrplan zu einem Weltklimavertrag durchgesetzt, der auch Klimasünder wie die USA, China und Indien in die Pflicht nimmt. Das Abkommen soll bis 2015 erarbeitet werden und 2020 in Kraft treten
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Immer wieder liegt auf der UN-Klimakonferenz in Durban das Scheitern in der Luft, ist die Katastrophe schon unterwegs. Die Staaten feilschen bis zur letzten Minute um Termine. Schließlich steht dann das Ergebnis - doch Substanz muss nachgeliefert werden. Für inhaltliche Fragen blieb bei so viel Taktik diesmal einfach kein Platz.
Eine Reportage von Michael Bauchmüller, Durbanmehr...
Meinung
Der Klimagipfel in Südafrika hat noch kein Problem gelöst, aber er stellt eine Lösung in Aussicht: Erstmals in der Geschichte der Klimadiplomatie wollen sich alle Staaten auf ein rechtlich verbindliches Abkommen einlassen - aber es soll erst im Jahr 2020 in Kraft treten. Doch damit wird die Erderwärmung nicht aufzuhalten sein.
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Nach zähem Ringen haben die Vertreter von 194 Staaten beim UN-Klimagipfel in Durban ein mehrere hundert Seiten umfassendes Paket verabschiedet.
Die wichtigsten Punkte im Überblick.mehr...
Die bangen Stunden werden immer länger. Mittlerweile sitzen die Delegierten im Plenum der Klimakonferenz, sie verhandeln über die Feinheiten des Kyoto-Protokolls. Ob die Klimakonferenz in Durban ein gutes Ende nehmen wird, ob es überhaupt eine Fortsetzung des Kyoto-Protokolls geben wird - keiner weiß es.
Von Michael Bauchmüller, Durbanmehr...
Schlaflos in Durban: Die Chancen auf eine Einigung beim Klimagipfel schwinden. Eigentlich hätten die Verhandlungen am Freitagabend enden sollen, doch sie wurden unterbrochen, weil sich die Teilnehmer nicht auf den Kompromiss der Südafrikaner einigen konnten. Eine letzte Debatte soll es noch geben, sonst greift Plan B. Im Fall eines Scheiterns stünden die Schuldigen schon fest.
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Sie verhandeln und verhandeln - wenn sie nicht schon abgereist sind: In Durban sollte das Kyoto-Protokoll verlängert und der Einstieg in ein rechtlich verbindliches Klima-Abkommen geschafft werden. Doch es bewegt sich: fast nichts. Europäer und Inselstaaten drängen, Amerikaner und Chinesen blockieren. Der chaotische Klimagipfel köönte auf ein unrühmliches Ende zusteuern.
Von Michael Bauchmüller, Durbanmehr...
Gemeinsam mit den USA hat China bislang den Widerstand gegen den Klimaschutz organisiert. Nun gibt sich Peking flexibel. So könnte die Konferenz im südafrikanischen Durban zum Schauplatz einer Machtverschiebung werden, die tatsächlich dem Kampf gegen die Erderwärmung zugutekäme.
Ein Kommentar von Michael Bauchmüllermehr...
Auf der Weltklimakonferenz in Durban brechen die entscheidenden 36 Stunden an. Es ist völlig offen, ob der Gipfel zum Erfolg oder zum kompletten Scheitern führt. Den Ausschlag gibt, wie der Streit zwischen den Schwellenländern und den Industriestaaten ausgeht.
Von Michael Bauchmüller, Durbanmehr...
Die Bundesrepublik bewirbt sich um den Sitz eines milliardenschweren Klimaschutzfonds. Zugleich verspricht Umweltminister Röttgen den Entwicklungsländern weitere 40 Millionen Euro Hilfe im Kampf gegen die Folgen der Erderwärmung.
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Bei den Klimaverhandlungen im südafrikanischen Durban ist China scheinbar in die Offensive gegangen - Bundesumweltminister Röttgen bleibt trotzdem skeptisch: China müsse klarstellen, dass es bereit sei, Teil eines international verbindlichen Klimaabkommens zu werden, fordert er. Momentan ist unklar, inwiefern die Chinesen taktieren.
Von Michael Bauchmüller, Durbanmehr...
Noch immer zweifelt mancher daran, dass die vom Menschen ausgestoßenen Treibhausgase die Hauptursache der globalen Erwärmung sind. Gleich zwei Forschergruppen bestätigen diese Annahme jetzt noch einmal.
Von Christopher Schradermehr...
Meinung
Sie kennt sich in der internationalen Klimapolitik aus wie keiner ihrer Amtskollegen, doch diesmal irrt die Kanzlerin: Merkel hatte zum Auftakt der entscheidenden Phase bei der Klimakonferenz in Durban erklärt, von den Schwellenländern sei beim Klimaschutz einstweilen nichts zu erwarten. Doch nun geht plötzlich China in die Offensive. Auf dem Spiel steht ab jetzt nicht nur der Klimaschutz, sondern auch Merkels guter Ruf.
Ein Kommentar von Michael Bauchmüllermehr...
Endlich Fortschritte in der Klimapolitik? Auf der Konferenz in Durban deuten chinesische Politiker erstmals an, dass sich das Land zu weniger Kohlendioxid-Ausstoß verpflichten könnte. Die Bedingungen, die sie dafür stellen, dürften den Industriestaaten aber nicht gefallen.
Von Michael Bauchmüllermehr...
Es besteht kaum Hoffnung auf einen Durchbruch bei den Klimaverhandlungen in Durban. Das Kyoto-Protokoll ist am Ende - auch wenn China sich jetzt bewegt, sagt der Klimaökonom Lutz Wicke. Gemeinsam mit anderen Klimaexperten hat er eine alternative Strategie entwickelt, um die Erderwärmung zu stoppen. Im Gespräch mit sueddeutsche.de erklärt er, wie ein gerechteres System zum Schutz des Weltklimas aussehen könnte.
Interview: Markus C. Schulte von Drachmehr...
In einer Videobotschaft erklärt Kanzlerin Merkel die Verhandlungen über das Kyoto-Protokoll schon für so gut wie gescheitert. Unter Umweltschützern hat sie damit Empörung ausgelöst. Denn bei der UN-Klimakonferenz im südafrikanischen Durban läuft es gerade besser als erwartet.
Von Michael Bauchmüllermehr...
2011 wird das zehntwärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1850. Damit wurden in 13 der vergangenen 15 Jahren die höchsten Temperaturen in der modernen Klimageschichte gemessen. 2010 hat Pakistan am stärksten unter Wetterkatastrophen gelitten.
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