Michael Skibbe schaffte 52 Tage als Hertha-Trainer, dann war nach fünf Niederlagen Schluss. Doch es gab sogar weitaus kürzere Trainer-Gastspiele. Die zehn schnellsten Kündigungen der Bundesliga-Geschichte von Berger bis Neururer, von Keller bis Krauss.
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Frieder Pfeiffer
Georg Funke hat erst mit Immobilien-Deals und bei Banken groß Karriere gemacht, dann ist er tief gefallen. Inzwischen verkauft der ehemalige Chef der Pleitebank Hypo Real Estate auf Mallorca Luxusvillen. Von der Ferieninsel aus zieht Funke gegen Peer Steinbrück und andere Spitzenleute aus Politik und Finanzbranche zu Felde - weil er sich ungerecht behandelt fühlt.
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Klaus Ott
Rechtlich ist die Sache klar, wirtschaftlich sinnvoll ist sie meist nicht: Wer sich um sein Erspartes in Riester-Fonds sorgt, kann seinen Vertrag zu jedem Quartalsende auflösen. Doch das sorgt meist für finanzielle Verluste, denn bei einer vorzeitigen Kündigung wird nur das aktuelle Guthaben ausgezahlt. Es gibt allerdings eine Alternative.
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Malte Conradi und Andreas Jalsovec
Mehr als jeder fünfte Spanier ist arbeitslos. Um das zu ändern, will der neue Regierungschef Mariano Rajoy eine Reform "von historischer Bedeutung" umsetzen. Schon wenn ein Unternehmen Umsatzeinbußen erwartet, kann es Leute entlassen. Allein: Zunächst werden dadurch erst einmal mehr Spanier ihren Job verlieren.
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Javier Cáceres
Die Gewerkschaften konnten sich durchsetzen: Der Energiekonzern Eon besiegelt zwar den Abbau von 11.000 Jobs weltweit. Auf betriebsbedingte Kündigungen in Deutschland will das Unternehmen jedoch verzichten. Allerdings ist die Schließung einzelner deutscher Standorte wie München noch nicht vom Tisch.
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Markus Balser
Streit über die Pachtzahlungen, als Zuschussgeschäft verrufen: Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat den Pachtvertrag mit den privaten Betreibern der Rennstrecke Nürburgring gekündigt - was aber wohl ein juristisches Nachspiel haben wird. Die Betreiber wollen "nicht tatenlos zusehen" und gegen die Entscheidung vorgehen.
Hunderttausend Russen demonstrieren in Moskau gegen Wladimir Putin. Doch auch 100.000 versammeln sich in Eiseskälte zu Pro-Putin-Kundgebungen. Doch alle freiwillig? Selbst der jetzige Ministerpräsident und kommende Präsident hält es für möglich, dass viele Beamte mit Druck zur Teilnahme an einer Unterstützungskundgebung gebracht wurden. Lakonisch kommentiert er: "Bei so vielen Menschen können unmöglich alle gezwungen worden sein."
Massen in Moskau: Zehntausende Menschen fordern einen Monat vor der russischen Präsidentenwahl eine faire und freie Abstimmung. Seit 20 Jahren soll es keine derart großen Proteste mehr gegeben haben - sie richten sich gegen den Politikstil von Ministerpräsident Wladimir Putin. Seine Anhänger wagen sich ebenfalls bei Minusgraden auf die Straße und skandieren: "Putin ist super!" und "Chaos - nein, Putin - ja!".
Der große starke Assauer, der coole Hund, der gewiefte Geschäftsmann: alles weg. Ein Jahr lang hat eine Dokumentarfilmerin den ehemaligen Manager begleitet. Ihre Arbeit hat Assauers Alzheimer-Erkrankung erst publik gemacht. Nun zeigt das ZDF die eindringlichen Bilder - und hätte dabei besser auf Musiksoße und Melodramaquark verzichten sollen.
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Hans Hoff
Zehntausende Demonstranten drängen sich bei eisiger Kälte in den Straßen der russischen Hauptstadt. Die einen fordern den politischen Wandel und versammeln sich zu den größten Anti-Regime-Protesten seit 20 Jahren, die anderen verteidigen die amtierende Regierung und damit Ministerpräsident Putin. Die Proteste in Bildern.
Radikaler Sparkurs bei RWE: Um 1,5 Milliarden Euro will der Energiekonzern seine Kosten in den kommenden Jahren senken. Jetzt wird bekannt: Der künftige Konzernchef Peter Terium will noch eine weitere Milliarde einsparen. Welche Folgen das für die Arbeitsplätze hat, ist noch unklar.
Dem Autobauer Opel geht es schlecht. Fast eine halbe Milliarde Euro hat das Unternehmen in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres verbrannt. Dem Mutterkonzern General Motors scheint nun die Geduld auszugehen: Einem Zeitungsbericht zufolge droht er damit, das Werk in Bochum zu schließen. Der Opel-Gesamtbetriebsrat dementiert.
Das Schreiben verunsichert viele Empfänger: In einem Brief droht die Finanzagentur des Bundes Hunderttausenden Anlegern damit, ihr Konto bei der Agentur zur kündigen. Begründung: Es entspreche nicht dem Geldwäschegesetz. Viele Kontoinhaber reagieren empört - und müssen jetzt handeln.
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Andreas Jalsovec
Mitarbeiter protestieren, Fraktionen fordern den Rücktritt - sogar die Kommunalaufsicht ermittelt: Jörg Pötke, der Bürgermeister von Taufkirchen bei München, hat derzeit jede Menge Ärger. Der Grund: eine umstrittene Kündigung.
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Iris Hilberth
Die Bundesfinanzagentur verlangt von ihren Kunden Ausweiskopien. Erboste Anleger kündigen deshalb ihre Konten, auch wenn die Agentur mittlerweile bedauert, dass ihre Anschreiben zu Irritationen geführt haben. Der Fall beschäftigt nun auch die Datenschützer.
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Andreas Jalsovec
Noch nie sind beim Bundesarbeitsgericht so viele Fälle eingegangen wie im vergangenen Jahr: Tausende Kläger kämpfen um Ruhegelder oder gegen Kündigungen. In diesem Jahr muss Erfurt unter anderem die Frage klären: Darf man Jüngeren weniger Urlaub als Älteren gewähren?
Eine Pflegerin hatte ihren Arbeitgeber kritisiert und angezeigt. Daraufhin erhielt sie die Kündigung - zu Recht, befanden deutsche Gerichte. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte ist anderer Meinung: Er stärkt die Meinungsfreiheit von Arbeitnehmern und spricht der Pflegerin eine Entschädigung zu.
Zu teuer, zu unproduktiv: Der Mittelstand will die Raucherpausen streichen. Die Gesetze sind auf der Seite von Arbeitgebern und Nichtrauchern - doch der Vorschlag birgt auch Gefahren. Ein Arbeitsrechtler erklärt, wo die Tücken eines Verbots liegen.
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Verena Wolff
Yahoo holt sich einen Chef bei Ebay: Scott Thompson soll den Internet-Pionier Yahoo aus der Krise führen. Er leitete bisher Paypal, den erfolgreichen Bezahldienst des Online-Auktionshauses. Sein neuer Chefsessel ist ein heißer Stuhl.
Yair Lapid ist die Hoffnung all derer, die an ein modernes und liberales Israel glauben: Der bekannteste Journalist des Landes wechselt in die Politik und will Premier Benjamin Netanjahu herausfordern. Lapids Themen sind Bildung und soziale Gerechtigkeit - genau das, was im Sommer die Massenproteste gegen die Regierung beflügelt hat. Doch wird er tatsächlich genug Mitstreiter für seine Ideen finden?
Von
Peter Münch, Tel Aviv
Es sollte doch alles besser werden: Die Discounter Aldi, Lidl und Kik hatten versprochen, die katastrophalen Arbeitsbedingungen in ihren Zulieferbetrieben zu verbessern. Aber in den Textilfabriken in Bangladesch hat sich bis heute wenig getan.
Von
Karin Steinberger
Mehr Geld - oder wir springen in den Tod: Damit sollen Arbeiter in einer chinesischen Foxconn-Fabrik angeblich ihren Chefs gedroht haben. Die Arbeitsbedingungen bei dem Apple- und Microsoft-Zulieferer stehen seit langem in der Kritik. Das Unternehmen jedoch wiegelt ab.
Von
Marcel Grzanna, Peking
Skifahrer, die in ihren Urlaubsorten eingeschneit sind, haben nicht nur den Ärger, sondern auch Rechte und Pflichten. Ein Überblick.
Von
Monika Maier-Albang
Wer hat Anspruch auf ein Zeugnis? Was muss drinstehen? Und wie können sich Beschäftigte gegen eine schlechte Beurteilung wehren? Fragen und Antworten zum Arbeitszeugnis.
Von
Verena Wolff