1. Verschwörungstheorien der Republikaner — "Kommunistische Umverteilung" durch die Vereinten Nationen

    Die Führung der Republikanischen Partei warnt in einer Resolution vor "extremen Umweltschutzbemühungen" der Vereinten Nationen: Die UN wollen so angeblich die Kontrolle über die US-Bürger erlangen. Auch Wahlkämpfer Newt Gingrich buhlt mit solchen Behauptungen um die Anhänger der Tea Party. Von Markus C. Schulte von Drach

  2. Kehrtwende bei US-Wahlkampffinanzierung — Obama will Super-Pac nutzen

    Bisher hatte US-Präsident Obama das Mittel der Super-Pacs zur Spendensammlung vehement abgelehnt. Die Begründung: Über die Wahlhilfe-Vereine könnten Vermögende ihre Interessen besser durchsetzen als weniger Wohlhabende. Die Veröffentlichung der republikanischen Einnahmen durch Super-Pacs im vergangenen Jahr scheint dem Demokraten nun jedoch die Augen geöffnet zu haben. Von Reymer Klüver

  3. Münchner Sicherheitskonferenz — Was den Westen zusammenhält

    Der Machtverlust des Westens ist evident, der Triumphalismus der Ära von George W. Bush eine peinliche Erinnerung. Doch arabische Freiheitskämpfer, chinesische Dissidenten, russische Bürgerrechtler - sie alle fordern nun Menschenrechte, Gewaltenteilung, Volkssouveränität. Der Westen kann sein Projekt niemandem aufzwingen, aber er kann sich selbst daran halten. Ein Gastbeitrag von Heinrich August Winkler

  4. US-Präsident hält "Rede zur Lage der Nation" — Obama schwört Amerikaner auf soziale Gerechtigkeit ein

    Chancengleichheit für ein starkes Amerika: US-Präsident Obama fordert die Reichen auf, ebenso viel Steuern zu zahlen wie die Arbeiter. Auch die Wall Street müsse sich künftig an Regeln halten. In seiner Rede zur Lage der Nation zeigt sich Obama als Staatsmann und teilt auch gegen die Republikaner aus. Von Matthias Kolb, Washington

  5. Anzeige

  6. Republikaner Romney bei Hispanics in Florida — "Lasst euch nicht einreden, dass wir Immigration ablehnen"

    "Un presidente excelente": Mit einem spanischsprechenden Sohn und einem lockeren Auftritt beeindruckt Mitt Romney die republikanischen Hispanics. Nicht nur vor der Vorwahl in Florida buhlen die Kandidaten um die Latinos - schließlich wächst in Amerika keine Wählergruppe schneller. Die Strategen der Republikaner wissen: Um Obama zu schlagen, müssen sie dessen Popularität bei den Latinos untergraben. Von Matthias Kolb, Miami

  7. Wahlkampf der US-Republikaner — Romneys Mini-Steuersatz provoziert die Amerikaner

    Der Republikaner und das liebe Geld: Mitt Romney hat zugegeben, lediglich 15 Prozent Steuern zu zahlen - deutlich weniger als die Mehrheit der Amerikaner. Das Honorar in Höhe von 370.000 Dollar im Jahr, das er für Auftritte als Redner bekommen hat, nennt Romney "nicht viel". Vor der Vorwahl in South Carolina tobt in seiner Partei die Debatte: Kann ein so reicher Mann die Interessen der Durchschnittsbürger vertreten?

  8. Rick Perry gibt als Präsidentschaftskandidat auf — Ein Cowboy reitet nach Hause

    Zurück nach Texas: Gouverneur Rick Perry steigt vor der TV-Debatte in South Carolina frustriert aus dem Vorwahlkampf der Republikaner aus. Er hat seinen Traum vom Einzug ins Weiße Haus selbst zerstört - in weniger als einer Minute. Von Matthias Kolb, Washington

  9. US-Vorwahl in South Carolina — Wenn Republikaner ins Stottern geraten

    Die Vorwahl in South Carolina könnte entscheidend für das Präsidentschaftsrennen der Republikaner sein. Pünktlich zur Wahl zeigen die beiden Favoriten Nerven. Romneys Schwäche ist Reichtum, die von Gingrich: Frauen. Von Reymer Klüver, Washington

  10. Bush-Wohnort in Texas, USA — George W. Bush ist überall

    Für die Bewohner von Crawford, Texas, bleibt George W. Bush der einzig wahre Präsident der Vereinigten Staaten. Ein Besuch von Harald Hordych und Jörg Buschmann

  11. Memoiren des Ex-Präsidenten — George W. Bush kann das Lügen nicht lassen

    Der Irak-Krieg 2003 begann mit Lügen und Fälschungen. Deutschlands Nein wollten die USA nicht akzeptieren. Nun erinnert sich Ex-Präsident George W. Bush - und lügt weiter. Eine Außenansicht von Uwe-Karsten Heye

  12. Memoiren von Karl Rove — Das Leben des "Gehirns" von George W. Bush

    Der Chefstratege von George W. Bush, Karl Rove, hat seine Memoiren veröffentlicht. Seine Ausführungen über den Irakkrieg sorgen für Wirbel. Von Sebastian Wolfrum

  13. Memoiren "Decision Points" — Wo hat George W. Bush abgeschrieben?

    Nach dem Vorwurf, er würde in seinen Memoiren Lügen verbreiten, gibt es nun weitere Kritik am früheren US-Präsidenten Bush: Offenbar hat er dreist abgekupfert. Von Markus C. Schulte von Drach

  14. Internationale Politiker des Jahres 2011 — Rettet Europa, rettet die Welt!

    2011 war ein turbulentes Politik-Jahr: Tauwetter in Birma, Frühling in Arabien und ein heißer Herbst in Europa. Nicht nur der Euro, nein, die gesamte EU musste gerettet werden. Welcher Politiker hat 2011 die beste Figur abgegeben? Stimmen Sie ab!

  15. Psychologie — Wie der Name unser Schicksal prägt

    Sigmund Freud erforschte die Lust, Wolfgang Wolf wurde Fußballtrainer in Wolfsburg - alles nur Zufall? Von Berit Uhlmann

  16. Obama unterzeichnet neues Sicherheitsgesetz — Guantanamo für immer

    Der US-Präsident hat ein neues Sicherheitsgesetz gebilligt. Die Schließung des Gefangenenlagers Guantanamo rückt damit in weite Ferne. Von Christian Wernicke, Washington

  17. US-Präsidentschaftswahlkampf — Wer siegt, hat noch nicht gewonnen

    Bei den Republikanern drängelt sich eine ganze Schar von Kandidaten darum, Barack Obama herauszufordern. Von den sieben übrigen Bewerbern haben nur zwei realistische Chancen - doch die Republikaner waren bei der Kür ihrer Kandidaten schon häufig unberechenbar. Von Reymer Klüver, Washington

  18. Politik kompakt — Polizei stoppt Planung für Stuttgart 21-Einsatz

    Neue Verzögerung beim Baubeginn für Stuttgart 21: Die Polizei hat die Planungen für die anstehende Räumung des besetzten Schlossgartens in Stuttgart gestoppt - weil die dort stehenden Bäumen nach wie vor nicht gefällt werden dürfen. Kurzmeldungen im Überblick

  19. Internetaktion gegen Republikaner — Santorum und der Analsex

    Rick Santorum möchte mit homophoben Sprüchen Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner werden. Schwule Aktivisten rächen sich dafür mit einer sogenannten "Google-Bombe": Wer nach Santorum sucht, bekommt erstaunliche Treffer. Der konservative Hardliner ist nicht das einzige Opfer dieser neuen Form der politischen Attacke. Von Hannah Beitzer

  20. Zehn Jahre Guantanamo — Raus geht es nur noch im Leichensack

    Es ist ein unrühmliches Jubiläum: Noch immer sitzen 171 Häftlinge in dem US-Internierungslager, viele von ihnen wurden als ungefährlich eingestuft. Doch ihre Hoffnung auf Freiheit ist aussichtslos - auch die Regierung Obamas wird das Lager nicht schließen. Von Reymer Klüver

  21. Wahlsystem in den USA  — Der komplizierte Weg ins Weiße Haus

    Caucus, Primary, Wahlmänner, Super-Tuesday: Der Weg ins Weiße Haus in Washington ist für die Bewerber lang und beschwerlich. Und für Beobachter ist er recht unübersichtlich. Süddeutsche.de erklärt die verschiedenen Vorwahlverfahren, den Zeitplan und die vielen Formalitäten. Von Raimon Klein und Verena Wolff

  22. "The Real American - Joe McCarthy" im Kino — Verschwörerische Blicke und viel Lippenstift

    Er ist heute der Inbegriff des Hexenjägers, der mit seinen Verdächtigungen reihenweise Menschenleben ruinierte: US-Senator Joseph McCarthy entfesselte in den fünfziger Jahren eine gnadenlose Jagd auf vermeintliche Kommunisten und Spione in der Regierung. Lutz Hachmeister hat das Leben des Finstermanns in einem aktuellen Film rekonstruiert - leider etwas fernsehspielhaft. Von Willi Winkler

  23. Bildstrecke — George W. Bush zum 60.
  24. George W. Bush: Ground-Zero-Besuch 2001 — Der Terror als Kulisse

    Bilder Er gab sich volksnah, hemdsärmelig, umarmte Helfer und Angehörige: Vor knapp zehn Jahren, kurz nach den Terroranschlägen vom 11. September, hat Obamas Vorgänger George W. Bush Ground Zero besucht. Die Bilder.

  25. Der Kandidat der Republikaner — George W. Bush

    In den eigenen Reihen ist der 43. US-Präsident unumstritten. Doch in der Bevölkerung hat er durch die Affäre um nicht vorhandene Massenvernichtungswaffen im Irak sowie die Folterungen irakischer Gefangener viel an moralischer Glaubwürdigkeit verloren. Von Von Sandra Müller und Bernd Oswald

  26. Literatur — Ein Attentat auf George W. Bush

    Nicholson Bakers neues Buch ist keine Anstiftung zum Mord. Aber auch nichts, was unrealistisch wäre. Von Von Thomas Steinfeld

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