Der europaweite Frost lässt den Bedarf an Gas sprunghaft steigen und stellt den Energiekonzern Gazprom vor ernste Probleme. Ende vergangener Woche kam in Deutschland ein Drittel weniger Gas aus Russland an als gewöhnlich. Die Engpässe spüren die Deutschen nicht - noch nicht.
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Silvia Liebrich und Hans-Willy Bein
Nach Fukushima kam der Kurswechsel: Vor einem halben Jahr trat das novellierte Gesetz zum Atomausstieg in Kraft, den die Regierung nach der Atomkatastrophe in Japan beschloss. Doch was ist bisher passiert? Gibt es genug Strom oder importiert Deutschland? Drohen Blackouts? Was kostet die Energiewende? Steigen die Preise? Fragen und Antworten.
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Hannah Beitzer
Hans-Peter Villis gibt auf: Der Chef des drittgrößten Stromkonzerns Deutschlands weicht dem Druck der Stuttgarter Koalition um Ministerpräsident Kretschmann. Die will aus EnBW einen neuen Konzern formen, in den er nicht mehr hineinpasst.
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Markus Balser, Roman Deininger und Karl-Heinz Büschemann
Kurzes Gastspiel: Nach nur vier Monaten gibt Stefan Mappus seinen Job beim Pharmakonzern Merck schon wieder auf. Baden-Württembergs Ex-Ministerpräsident ist reichlich genervt von Vorwürfen, die mit dem Kauf des Energieversorgers EnBW zusammenhängen.
Missachtung des Parlaments oder gebotene Geheimhaltung: Stefan Mappus steht wegen des Rückkaufs der Anteile am Energiekonzern EnBW in der Kritik. Nun schlägt Baden-Württembergs CDU vor, dass der frühere Ministerpräsident an einem runden Tisch seine Sicht der Dinge erklärt - und wirft Grün-Rot eine "Verschleppungstaktik" vor.
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Roman Deininger, Stuttgart
Baden-Württembergs Landtagspräsident Willi Stächele ist über den EnBW-Deal der früheren schwarz-gelben Landesregierung gestürzt und gibt sein Amt auf. Er entgeht damit einem geforderten Misstrauensvotum, für Grün-Rot bleibt EnBW aber ein Thema.
Keine Kernkraft, kein Gewinn: Weil die Regierung das Energieunternehmen EnBW mit dem Atomausstieg dazu verdonnert, zwei Altmeiler stillzulegen, brechen dem Energieunternehmen die Gewinne weg.
Der Energieversorger EnBW gilt als Atomkonzern par excellence, denn er bezieht die Hälfte seines Stroms aus Kernkraftwerken. Künftig soll er nun von einer früheren Parteichefin der Grünen kontrolliert werden.
Es geht um einen dreistelligen Millionenbetrag: EnBW klagt jetzt gegen die Brennelementesteuer. Diese verstoße gegen die Verfassung, argumentiert der Konzern - und schließt sich damit Eon und RWE an.
EnBW scheitert mit seiner Klage vor dem Finanzgericht Baden-Württemberg. Den Energiekonzern schmerzt dieses Niederlage besonders, da er stärker als andere von der Atomkraft abhängig ist. Dass die Richter erstmals die Position der Bundesregierung stützen, ist jedoch ein Rückschlag für die gesamte Atombranche in Deutschland.
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Markus Balser
Spektakulärer Deal: Baden-Württemberg kauft für knapp fünf Milliarden Euro 45 Prozent der EnBW-Anteile. Der Konzern geht damit wieder komplett in deutschen Besitz. Die Landesregierung hat große Pläne.
Das Jahr hatte es in sich: Guttenberg stürzt und kommt wieder, Steinbrück reitet eine Welle der Aufmerksamkeit. Kretschmann versetzt die Grünen in einen Rausch, der für Künast böse endet. Wulff muss kämpfen und der Pirat überrascht alle anderen. Doch welcher Politiker hat Deutschland 2011 wirklich verändert? Stimmen Sie ab!
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Thorsten Denkler und Michael König
Für den baden-württembergischen Ex-Regierungschef Mappus ist das Urteil eine Schlappe: Der Einstieg des Landes beim Energieversorger EnBW war verfassungswidrig, entschied der Stuttgarter Staatsgerichtshof. Mappus hätte den Landtag früher informieren müssen. In Bedrängnis gerät nun aber ein anderer.
Diego Milito entscheidet das Mailänder Stadtderby, Barcelona gewinnt gegen Betis Sevilla. Dänemark und Serbien starten mit Siegen in die Handball-EM, Fritz Dopfer und Felix Neureuther überzeugen im Slalom, nur Lindsey Vonn schlägt Maria Höfl-Riesch im Super-G, HSV-Mitgliederversammlung entlastet Bernd Hoffmann. Sport kompakt
Am 70. Geburtstag von Trainer Ferguson erlebt Englands Meister ein böse Überraschung. Norwegischer Skispringer Tom Hilde verletzt sich bei einem Sturz in Oberstdorf schwer, sieben deutsche Springer schaffen die Qualifikation für Garmisch. 155 Strafminuten beim Eishockey-Spiel in Mannheim und 11.000 Zuschauer feiern einen EHC-Sieg in München.
Team von Dirk Bauermann gewinnt deutlich gegen die EWE Baskets aus Oldenburg. Eine Woche nach ihrer Krankheit wird Höfl-Riesch Dritte bei der Abfahrt in Cortina d'Ampezzo. Dirk Nowitzki erzielt als 23. Spieler der Geschichte 23.000 Punkte in der NBA. Sport kompakt.
Strom, Gas, sichere Arbeitsplätze - das sollte der Kauf von EnBW für Baden-Württemberg bringen. Ministerpräsident Mappus wollte sich als Macher zeigen - doch das Geschäft ist zum größten Streitfall des Wahlkampfes neben Stuttgart 21 geworden.
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R. Deininger und D. Deckstein
Sein Konzern ist abhängig von der Kernenergie wie kein anderer - und jetzt muss er in Baden-Württemberg auch noch mit einem grünen Ministerpräsidenten klarkommen: EnBW-Chef Hans-Peter Villis steht seit der Reaktorkatastrophe in Japan massiv unter Druck. Der Atom-Manager über die Folgen von Fukushima, die Energiewende und seine Zukunft.
Interview:
Markus Balser und Hans-Jürgen Jakobs
Baden-Württembergs neue Landesregierung steht vor einem unlösbaren Problem: Sie will aus der Kernkraft raus. Dummerweise hat sie den Kernkraftkonzern EnBW am Bein. Verkaufen lässt der sich jetzt auch nicht mehr.
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Michael Bauchmüller und Dagmar Deckstein
Unter Führung von Ministerpräsident Mappus hat das Bundesland Anteile am Energiekonzern EnBW gekauft. Nun werden zwei Atommeiler abgeschaltet - das könnte teuer werden.
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R. Deininger
Der Energiekonzern reagiert auf Berichte über Schrottbeton beim Bau des Kernkraftwerks Neckarwestheim. Eine Manipulation des Baumaterials sei "so gut wie ausgeschlossen."
Die Empörung ist groß: Der Rückkauf des heimischen Energieversorgers EnBW wird für Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Mappus viel teurer als angegeben.
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Dagmar Deckstein, Stuttgart
Dicke Luft in Stuttgart: Ministerpräsident Mappus preist den umstrittenen Rückkauf von EnBW-Anteilen - danach platzt den Vertretern von SPD und Grünen der Kragen.