Arbeitswelt

Arbeitsmarkt
:Teilzeitquote auf neuem Höchststand

In Deutschland arbeiten nun 40,3 Prozent der Beschäftigten in Teilzeit. Das liegt auch daran, dass immer mehr Menschen im Gesundheits- und Sozialwesen arbeiten.

MeinungArbeitswelt
:Der größte KI-Gewinn liegt in kreativer Freiheit

Mehr als 50 Prozent der Beschäftigten nutzen bereits KI und sparen dadurch einige Stunden Arbeitszeit. Wer aber die gewonnene Zeit sofort wieder verplant, verspielt den eigentlichen Wert der Technologie.

SZ PlusKommentar von Markus Zydra

Dresscode im Büro
:Ist das noch zulässig oder schon zu lässig?

Erst das Home-Office, nun die Hitzewelle: In der Arbeitswelt fallen die letzten Konventionen der Kleiderordnung. Trägershirts, kurze Hosen und Schlappen gelten plötzlich als bürotauglich. Aber wie viel Strand verträgt der Schreibtisch?

SZ PlusVon Kerstin Bund

KI in der Arbeitswelt
:„Es ist ein großes Missverständnis, dass KI einfach Jobs ersetzt“

Christian Gärtner forscht zur Digitalisierung der Arbeitswelt. Welche Jobs am meisten gefährdet sind und warum der Professor glaubt, dass Berufe nicht wegfallen, sondern sich ändern.

SZ PlusInterview von Philipp Crone

Öffentliche Gesundheit
:Warum Gesundheit eine Geldfrage ist

Wer ärmer ist, lebt weniger gesund und stirbt bis zu neun Jahre früher. Am Einkommen allein liegt das nicht.

SZ PlusVon Berit Uhlmann

MeinungFührung
:Chefs dürfen mehr Leistung fordern, aber nicht so wie die Bahn-Chefin

Evelyn Palla und auch der SAP-Chef fordern von ihren Beschäftigten mehr Einsatz. Das ist legitim. Doch wer bessere Ergebnisse will, muss mehr tun, als Appelle zu formulieren und Schuld zuzuweisen.

SZ PlusKommentar von Kerstin Bund

Impostor-Phänomen
:„Wann merken die anderen, dass ich eigentlich nichts kann?“

Frederick, Paula und Valentina gelten als kompetent, engagiert und erfolgreich. Dennoch warten sie jeden Tag darauf, aufzufliegen. Warum trifft das so viele junge Menschen – gerade in Studium und Berufsstart?

SZ PlusVon Veronika Tieschky

ExklusivDeutschland
:Arbeitssicherheit wird kaum geprüft

Wie gut sind Beschäftigte vor Gefahren geschützt? Das müssen die Bundesländer jedes Jahr in mindestens fünf Prozent der Betriebe kontrollieren. In der Praxis geschieht es deutlich seltener.

SZ PlusVon Sebastian Strauß

KI im Journalismus
:„Völliger Unsinn“

Der „Job-Futuromat“ der Bundesagentur für Arbeit soll dabei helfen, die Zukunftsfähigkeit verschiedener Berufe in Zeiten von KI einzuschätzen. Am Beispiel des Journalisten sieht man: Informiert wirkt das nicht gerade.

SZ PlusVon Thomas Schuler

Arbeitswelt
:Wie senkt man den Krankenstand?

Jedenfalls eher nicht so, wie es die Bundesregierung versuchen will: mit mehr Druck und Kontrolle. Wie es besser ginge.

SZ PlusVon Christina Berndt und Valentina Reese

Start-up
:Robominds: Wie zwei Gründer aus München Robotern Intelligenz beibringen

Pakete, Obstkisten, Retouren: Robominds aus München baut Roboter, die in chaotischen Umgebungen greifen, sortieren und lernen können – dort, wo bisher vor allem Menschen anpacken mussten.

SZ PlusVon Catherine Hoffmann

Arbeitskultur
:Chinas Traum vom deutschen Feierabend

Westliche Manager preisen chinesische Arbeitskultur neuerdings wieder als Vorbild: länger arbeiten, härter konkurrieren, weniger klagen. Was für ein Missverständnis!

SZ PlusEssay von Gregor Scheu

Industrie
:Mensch, Roboter!

Ist das nur ein Hype – oder die Zukunft der Fabrik? Milliarden fließen in die Entwicklung humanoider Maschinen.  Zu Besuch bei lernenden Robotern und Entwicklern.

SZ PlusVon Alexandra Föderl-Schmid und Stephan Radomsky

Koalitionspläne
:Krankschreibung: Schärfere Regeln, offene Wirkung

Die Bundesregierung will die telefonische Krankschreibung abschaffen und verfügen, dass Arbeitnehmer schon vom ersten Fehltag an ein ärztliches Attest vorlegen müssen. Welche Auswirkungen das auf die Fehlzeiten haben könnte.

SZ PlusVon Christina Berndt und Valentina Reese

Arbeitsmigration
:Wie Äthiopierinnen in Nahost ausgebeutet werden

Sie schuften ohne Ende, werden eingesperrt und beschimpft: Im Kafala-System sind ausländische Hilfskräfte ihren Arbeitgebern völlig ausgeliefert. Dennoch will Äthiopiens Regierung noch mehr Frauen in arabische Länder schicken.

SZ PlusVon Katrin Albrecht

Arbeitspsychologie
:Aber Chef, ich habe keinen Durst

Bei der Fußball-WM gibt es Trinkpausen, ganz gleich, wie heiß es ist. Darüber meckern viele Fans. Dabei ist diese Idee hervorragend – vor allem fürs Büro.

SZ PlusVon Leopold Zaak

Arbeitszeitgesetz
:„Ich habe das Gefühl, ich stehe an einigen Tagen mit einem Bein im Knast“

Sebastian Brücklmaier leitet die Münchner Familienbäckerei in sechster Generation. Doch eine Regelung aus dem vergangenen Jahrhundert macht ihm zu schaffen: An Sonn- und Feiertagen darf er nur drei Stunden backen. Nun könnte die Regelung fallen.

SZ PlusVon Leonie Urbanczyk

Studie
:Diese Spesen nie gewesen

Erstaunlich viele Arbeitnehmer manipulieren einer Umfrage zufolge Spesenabrechnungen, auch KI kommt dabei zum Einsatz. Die Lösung des Problems könnte für Firmen aber teurer werden als das Problem selbst.

SZ PlusVon Lea Hampel

Tech-Industrie
:Der Mythos vom chinesischen Arbeitseifer

In Deutschland gilt die unermüdliche Arbeitsmoral der Chinesen als Geheimnis hinter dem Aufstieg der vergangenen Jahre. Ein Abend vor Pekings Tech-Türmen zeigt: Die Sache ist verzwickter.

SZ PlusVon Lea Sahay und Gregor Scheu

Künstliche Intelligenz
:„Der Arbeitskräftemangel wird das dominante Phänomen auf dem Arbeitsmarkt bleiben“

Die Angst geht um, dass KI-Technologie zu Massenarbeitslosigkeit führen wird. Der Soziologe Florian Butollo prognostiziert genau das Gegenteil. Ein Gespräch.

SZ PlusInterview von Peter Laudenbach

MeinungPsychologie
:Home-Office ist wie Honig – verlockend, aber nur in Maßen gesund

Eine Harvard-Studie zeigt: Wer viel im Home-Office arbeitet, leidet häufiger psychisch. Das Argument allein wird aber nicht reichen, um Angestellte wieder ins Büro zu locken.

SZ PlusKommentar von Christina Berndt

Kinofilm „Ich verstehe Ihren Unmut“
:Die tägliche Ausbeutung im Niedriglohnsektor

Sind die Deutschen wirklich faul? Wer „Ich verstehe Ihren Unmut“ sieht, dürfte da erhebliche Zweifel haben. Kilian Armando Friedrich zeigt in seinem Kinodebüt, das in München seine Premiere feiert, hart arbeitende Menschen.

SZ PlusVon Josef Grübl

Arbeitsmarkt
:Führungskraft, 53, arbeitslos, sucht

In Deutschland sind immer mehr Manager arbeitslos. Sven Röder ist einer von ihnen. Sein Beispiel zeigt, wie hart der Arbeitsmarkt für Führungskräfte geworden ist – und welche Wege es aus der Krise gibt.

SZ PlusVon Lea Hampel und Nils Heck

Arbeitswelt
:Sollte der weibliche Zyklus eine größere Rolle in Unternehmen spielen?

Alissia Quaintance will, dass Firmen ihre Arbeitsabläufe auf die Menstruation ihrer Mitarbeiterinnen abstimmen. Das bringe nicht nur den Frauen Vorteile, sondern steigere auch die Gewinne.

Von Anna Bolten

Tipps für Videokonferenzen
:„Ein Kind im Bild verändert sofort jedes Meeting“

Galina Gostrer hat über Video-Meetings promoviert. Sie analysiert, wie der sichtbare Hintergrund auf andere wirkt, warum die Körperhaltung wichtig und der Anfang jedes Calls so schwierig ist.

SZ PlusInterview von Philipp Crone

Arbeitsmarkt
:Teilzeitquote in Deutschland mit Rekord – bei Frauen und Männern

Im vergangenen Jahr arbeiteten 31,9 Prozent der abhängig Beschäftigten mit reduziertem Stundenumfang, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.

Podcast „Auf den Punkt“
:Gut ausgebildet, aber kein Job – woran liegt's?

Berufseinsteiger haben es auf dem deutschen Arbeitsmarkt gerade nicht leicht. Welche Rolle KI dabei spielt.

Von Ann-Marlen Hoolt

MeinungUnternehmen
:Nicht die Gen Z ist zu bequem, sondern die Unternehmen sind es

Junge Menschen, sagt man, habe keine Lust zu arbeiten. Dabei sind es die Firmen, die oft keine Berufseinsteiger einstellen wollen. Das sollten sie aber schleunigst tun, wenn sie nicht den Anschluss verlieren wollen.

SZ PlusKommentar von Leopold Zaak

Gossiping
:Kann denn Reden Sünde sein?

Lästern und Tratschen gilt als unmoralisch. Dabei gibt es gute Gründe dafür, dass wir so gern über andere reden.

SZ PlusVon Moritz Müllender

Umfrage
:Na, bist du öfter hier?

Viele Menschen flirten gerne im Büro, und zwar an ganz speziellen Orten. Welche das sind und wie viele Befragte bereits Kollegen gedatet haben.

SZ PlusVon Nils Heck

Arbeitswelt
:Jeder vierte Beschäftigte in Bayern macht mal Home-Office

Nach der Corona-Pandemie ist die Quote zwar klar gesunken, doch eine Kombination aus Bürozeiten und Arbeiten zu Hause ist weiterhin durchaus beliebt.

MeinungArbeitsmarkt
:Mutlosigkeit kostet junge Talente

Berufseinsteiger haben es derzeit besonders schwer. Doch genau diese Generation ist entscheidend für die Transformation der deutschen Wirtschaft.

SZ PlusKommentar von Anna Lea Jakobs

Arbeitskultur
:Mein Chef, der KI-Klon

Teams-Chats, Zoom-Calls, fünf Meetings am Tag: Der Alltag in Büros ertrinkt in Gerede. Tech-Unternehmen haben natürlich längst Ideen, was man dagegen tun kann. Allerdings sind die ziemlich gruselig.

SZ PlusVon Philipp Bovermann

SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Büromeo und Julia – ein Tabu?

Wenn es um Liebe am Arbeitsplatz geht, sind die Deutschen auffällig diskret. Doch eines Tages setzt sich fast immer die Romantik gegen die Professionalität durch.

SZ PlusKolumne von Lillian Ikulumet

OECD-Bericht
:Long Covid betrifft bis zu 15 Millionen Menschen

„Wie ein langer Schatten“ zeigen sich die Folgen der Pandemie noch heute, sagt die Organisation. Das ist nicht nur für die Betroffenen schlimm, sondern kostet Milliarden und belastet ganze Volkswirtschaften.

Von Alexandra Föderl-Schmid

Psychologie
:So sieht er aus, der Schlüssel zum Glück

Schräg oder traditionell, allein oder in der Gruppe: Hobbys machen Menschen gesünder und glücklicher, helfen gegen Einsamkeit und stärken das Selbstvertrauen. Was einen Zeitvertreib zum Hobby macht.

SZ PlusVon Christina Berndt

Home-Office-Studie
:Gelegenheit macht Eltern

Eine Studie zeigt: Wenn Paare von zu Hause aus arbeiten können, bekommen sie mehr Kinder. Wer nur ein bisschen mit der Materie vertraut ist, wundert sich.

SZ PlusVon Lea Hampel

Home-Office-Debatte
:Warum die volle Spülmaschine als Anreiz dienen könnte

Arbeiten von zu Hause aus macht produktiver, heißt es in einer Studie. Daraus lässt sich einiges lernen, nicht nur für Arbeitgeber.

SZ PlusVon Lea Hampel

Unternehmen
:Bauchgefühl oder echte Gefahr

In deutschen Firmen herrscht Unruhe: Mitarbeiter heimholen oder sie vor Ort schützen? Wolfgang Hofmann berät Unternehmen, wie sie ihrem Personal im Nahen und Mittleren Osten jetzt helfen.

SZ PlusVon Lea Hampel

Psychologie
:„Das nehmen wir mal mit“

In der Wirtschaftswelt wimmelt es vor Jargon und inhaltsleeren Begriffen. Psychologen haben untersucht, welche Menschen für diesen effektheischenden Wortsalat besonders empfänglich sind.

SZ PlusVon Sebastian Herrmann

Diskussion über Arbeitszeit
:Zeit ist Geld – oder?

Die Deutschen sollen mehr arbeiten, findet der Bundeskanzler. Am besten so wie die Schweizer. Nur, arbeiten die Eidgenossen wirklich mehr als die Deutschen? Ein Blick in die Statistiken.

SZ PlusVon Nicolas Freund

MeinungArbeitsmoral der Deutschen
:Faul, krank und generell verdächtig

Der Kanzler und seine Wirtschaftsfreunde zeichnen ein düsteres Bild der arbeitenden Bevölkerung. Mit ihrem Misstrauen verspielen sie, was sie für ihre Reformen dringend brauchen: den Rückhalt der Beschäftigten.

SZ PlusEssay von Kerstin Bund

Reden wir über Geld mit Philipp Herrmann
:„Zu Hause war das Thema Geld immer mit Angst verbunden“

Philipp Herrmann hat ein Unternehmen aufgebaut und es nach sieben Jahren für Millionen verkauft. Jetzt unterstützt er andere Gründer. Zu Geld hat er ein zwiespältiges Verhältnis.

SZ PlusInterview von Björn Finke und Nils Heck

Erwerbstätigkeit von Frauen
:Mutter, bleib bei deinem Kind

Das Land redet über Fachkräftemangel, über mehr Kitas, über mehr Frauen im Job. Nur eines will es offenbar nicht so recht, wie eine neue Studie zeigt: Mütter, die Vollzeit arbeiten.

SZ PlusVon Kerstin Bund

Krankheitstage
:Die Deutschen, ein Volk von Blaumachern und Jammerlappen?

Friedrich Merz findet, Arbeitnehmer melden sich zu oft krank. Aber ein genauerer Blick auf den krankheitsbedingten Arbeitsausfall zeigt: Mit Faulheit hat das wenig zu tun.

SZ PlusVon Christina Berndt, Felicitas Kock und Sead Mujić

MeinungFührungsstil
:Stromberg im Kanzleramt

Es ist kein Zufall, dass der Bundeskanzler und Deutschlands beliebtester Büro-Antiheld sich frappierend ähneln. Über einen Typus Chef, der aus der Zeit gefallen zu sein scheint – und doch eine deutsche Sehnsucht bedient.

SZ PlusEssay von Bernhard Heckler

Geschlechterrollen
:Die Erfindung der Hausfrau

„Tradwives“ berufen sich in den sozialen Medien gerne auf die gute alte Zeit, dabei ist die Hausfrau ein relativ neues Phänomen. Was der Trend über unsere Gegenwart verrät.

SZ PlusVon Isabell Erb

Südafrika
:Wessen Stadt ist das hier?

Immer mehr Deutsche zieht es über die Wintermonate zum Arbeiten ins warme Kapstadt. Sie schwärmen von Stränden und günstigen Preisen, während Einheimische sich die Stadt kaum noch leisten können. Die Wut auf die Besucher wächst.

SZ PlusVon Antonia Franz

Kunst
:Der Mensch als Industriepalast

Disruption, Radikalisierung, Technik-Revolution: Die Ausstellung „Schöne neue Arbeitswelt“ im LVR-Landesmuseum Bonn zeigt die Industrialisierung des 19. und 20. Jahrhunderts im Spiegel der Kunst. Das ist erstaunlich gegenwärtig.

SZ PlusVon Alexander Menden

Unterwegs an Heiligabend
:Und in der Kabine brummt das Kühlaggregat

Sie liefern die Geschenke für Weihnachten in die Geschäfte und das Essen fürs Fest in die Supermärkte, doch selbst verbringen sie Heiligabend fern ihrer Heimat auf einem Parkplatz: Trucker wie Gabriel Aldea und Angélica Alexii aus Rumänien erleben gerade zu dieser Jahreszeit die Härten in ihrer Branche. Zu Besuch auf dem Rastplatz Fürholzen bei München.

SZ PlusVon Bernhard Lohr

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