Arbeitswelt

MeinungUnternehmen
:Nicht die Gen Z ist zu bequem, sondern die Unternehmen sind es

SZ PlusKommentar von Leopold Zaak

Gossiping
:Kann denn Reden Sünde sein?

Lästern und Tratschen gilt als unmoralisch. Dabei gibt es gute Gründe dafür, dass wir so gern über andere reden.

SZ PlusVon Moritz Müllender

Umfrage
:Na, bist du öfter hier?

Viele Menschen flirten gerne im Büro, und zwar an ganz speziellen Orten. Welche das sind und wie viele Befragte bereits Kollegen gedatet haben.

SZ PlusVon Nils Heck

Arbeitswelt
:Jeder vierte Beschäftigte in Bayern macht mal Home-Office

Nach der Corona-Pandemie ist die Quote zwar klar gesunken, doch eine Kombination aus Bürozeiten und Arbeiten zu Hause ist weiterhin durchaus beliebt.

MeinungArbeitsmarkt
:Mutlosigkeit kostet junge Talente

Berufseinsteiger haben es derzeit besonders schwer. Doch genau diese Generation ist entscheidend für die Transformation der deutschen Wirtschaft.

SZ PlusKommentar von Anna Lea Jakobs

Arbeitskultur
:Mein Chef, der KI-Klon

Teams-Chats, Zoom-Calls, fünf Meetings am Tag: Der Alltag in Büros ertrinkt in Gerede. Tech-Unternehmen haben natürlich längst Ideen, was man dagegen tun kann. Allerdings sind die ziemlich gruselig.

SZ PlusVon Philipp Bovermann

SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Büromeo und Julia – ein Tabu?

Wenn es um Liebe am Arbeitsplatz geht, sind die Deutschen auffällig diskret. Doch eines Tages setzt sich fast immer die Romantik gegen die Professionalität durch.

SZ PlusKolumne von Lillian Ikulumet

OECD-Bericht
:Long Covid betrifft bis zu 15 Millionen Menschen

„Wie ein langer Schatten“ zeigen sich die Folgen der Pandemie noch heute, sagt die Organisation. Das ist nicht nur für die Betroffenen schlimm, sondern kostet Milliarden und belastet ganze Volkswirtschaften.

Von Alexandra Föderl-Schmid

Psychologie
:So sieht er aus, der Schlüssel zum Glück

Schräg oder traditionell, allein oder in der Gruppe: Hobbys machen Menschen gesünder und glücklicher, helfen gegen Einsamkeit und stärken das Selbstvertrauen. Was einen Zeitvertreib zum Hobby macht.

SZ PlusVon Christina Berndt

Home-Office-Studie
:Gelegenheit macht Eltern

Eine Studie zeigt: Wenn Paare von zu Hause aus arbeiten können, bekommen sie mehr Kinder. Wer nur ein bisschen mit der Materie vertraut ist, wundert sich.

SZ PlusVon Lea Hampel

Home-Office-Debatte
:Warum die volle Spülmaschine als Anreiz dienen könnte

Arbeiten von zu Hause aus macht produktiver, heißt es in einer Studie. Daraus lässt sich einiges lernen, nicht nur für Arbeitgeber.

SZ PlusVon Lea Hampel

Unternehmen
:Bauchgefühl oder echte Gefahr

In deutschen Firmen herrscht Unruhe: Mitarbeiter heimholen oder sie vor Ort schützen? Wolfgang Hofmann berät Unternehmen, wie sie ihrem Personal im Nahen und Mittleren Osten jetzt helfen.

SZ PlusVon Lea Hampel

Psychologie
:„Das nehmen wir mal mit“

In der Wirtschaftswelt wimmelt es vor Jargon und inhaltsleeren Begriffen. Psychologen haben untersucht, welche Menschen für diesen effektheischenden Wortsalat besonders empfänglich sind.

SZ PlusVon Sebastian Herrmann

Diskussion über Arbeitszeit
:Zeit ist Geld – oder?

Die Deutschen sollen mehr arbeiten, findet der Bundeskanzler. Am besten so wie die Schweizer. Nur, arbeiten die Eidgenossen wirklich mehr als die Deutschen? Ein Blick in die Statistiken.

SZ PlusVon Nicolas Freund

MeinungArbeitsmoral der Deutschen
:Faul, krank und generell verdächtig

Der Kanzler und seine Wirtschaftsfreunde zeichnen ein düsteres Bild der arbeitenden Bevölkerung. Mit ihrem Misstrauen verspielen sie, was sie für ihre Reformen dringend brauchen: den Rückhalt der Beschäftigten.

SZ PlusEssay von Kerstin Bund

Reden wir über Geld mit Philipp Herrmann
:„Zu Hause war das Thema Geld immer mit Angst verbunden“

Philipp Herrmann hat ein Unternehmen aufgebaut und es nach sieben Jahren für Millionen verkauft. Jetzt unterstützt er andere Gründer. Zu Geld hat er ein zwiespältiges Verhältnis.

SZ PlusInterview von Björn Finke und Nils Heck

Erwerbstätigkeit von Frauen
:Mutter, bleib bei deinem Kind

Das Land redet über Fachkräftemangel, über mehr Kitas, über mehr Frauen im Job. Nur eines will es offenbar nicht so recht, wie eine neue Studie zeigt: Mütter, die Vollzeit arbeiten.

SZ PlusVon Kerstin Bund

Krankheitstage
:Die Deutschen, ein Volk von Blaumachern und Jammerlappen?

Friedrich Merz findet, Arbeitnehmer melden sich zu oft krank. Aber ein genauerer Blick auf den krankheitsbedingten Arbeitsausfall zeigt: Mit Faulheit hat das wenig zu tun.

SZ PlusVon Christina Berndt, Felicitas Kock und Sead Mujić

MeinungFührungsstil
:Stromberg im Kanzleramt

Es ist kein Zufall, dass der Bundeskanzler und Deutschlands beliebtester Büro-Antiheld sich frappierend ähneln. Über einen Typus Chef, der aus der Zeit gefallen zu sein scheint – und doch eine deutsche Sehnsucht bedient.

SZ PlusEssay von Bernhard Heckler

Geschlechterrollen
:Die Erfindung der Hausfrau

„Tradwives“ berufen sich in den sozialen Medien gerne auf die gute alte Zeit, dabei ist die Hausfrau ein relativ neues Phänomen. Was der Trend über unsere Gegenwart verrät.

SZ PlusVon Isabell Erb

Südafrika
:Wessen Stadt ist das hier?

Immer mehr Deutsche zieht es über die Wintermonate zum Arbeiten ins warme Kapstadt. Sie schwärmen von Stränden und günstigen Preisen, während Einheimische sich die Stadt kaum noch leisten können. Die Wut auf die Besucher wächst.

SZ PlusVon Antonia Franz

Kunst
:Der Mensch als Industriepalast

Disruption, Radikalisierung, Technik-Revolution: Die Ausstellung „Schöne neue Arbeitswelt“ im LVR-Landesmuseum Bonn zeigt die Industrialisierung des 19. und 20. Jahrhunderts im Spiegel der Kunst. Das ist erstaunlich gegenwärtig.

SZ PlusVon Alexander Menden

Unterwegs an Heiligabend
:Und in der Kabine brummt das Kühlaggregat

Sie liefern die Geschenke für Weihnachten in die Geschäfte und das Essen fürs Fest in die Supermärkte, doch selbst verbringen sie Heiligabend fern ihrer Heimat auf einem Parkplatz: Trucker wie Gabriel Aldea und Angélica Alexii aus Rumänien erleben gerade zu dieser Jahreszeit die Härten in ihrer Branche. Zu Besuch auf dem Rastplatz Fürholzen bei München.

SZ PlusVon Bernhard Lohr

Gender Pay Gap
:Frauen verdienen noch immer 16 Prozent weniger als Männer

Mehr Teilzeit, mehr soziale Berufe, mehr Minijobs: Hartnäckig hält sich der Verdienstunterschied zwischen den Geschlechtern. Und es gibt einen Rest der Lohnlücke, der nur schwer erklärbar ist.

Arbeitsmarkt
:Wer in Deutschland mehr arbeiten könnte – und wer nicht

Die Boomer-Generation geht in Rente, einige Arbeitnehmer streben nach der Vier-Tage-Woche, und viele Menschen in Deutschland hängen in Mini- und Teilzeitjobs fest. Wie kommt das Land aus diesem Dilemma raus?

Von Anna Lea Jakobs

MeinungPro und Contra
:Sollten Minijobs abgeschafft werden?

Mehr als sieben Millionen Menschen arbeiten in Deutschland als geringfügig Beschäftigte. SPD und Grüne fordern schon lange die Abschaffung der Minijobs, weil diese oft reguläre Jobs verdrängen. Teile der Union ziehen nun nach.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken und Angelika Slavik

Online-Konzern
:Amazon streicht rund 14 000 Bürojobs

Das Unternehmen erklärt den Abbau mit Änderungen in der Organisation. Inwiefern Jobs in Deutschland von den Kürzungen betroffen sind, ist bisher unklar.

Schule und Arbeitsplatz
:„Leistung ist an gute Beziehungen  geknüpft“

Wie schafft man es, langfristig motiviert  zu arbeiten oder zu lernen? Die Bildungswissenschaftlerin Gerda Hagenauer über die Bedeutung des Wörtchens „noch“, schädlichen Wettbewerb in der Schule und was Chefs über ihre Mitarbeiter wissen müssen.

SZ PlusInterview von Carolin Fries

SZ JetztArbeit
:„Ich gönne meinem Mann seine Karriere, aber ich würde sie mir auch gönnen“

Nachdem sie zwei Kinder bekommen hat, findet Katrin nicht zurück in ihren Job. Warum ist der Wiedereinstieg in die Arbeit für Mütter so schwer?

SZ PlusText: Sophie Kobel, Illustrationen: Federico Delfrati

Kino
:Auch unter Engeln gibt es prekäre Jobs

Weder Geld noch göttlicher Beistand helfen, der Tretmühle zu entfliehen. Der Komiker Aziz Ansari hat eine charmante Komödie über die Absurditäten der Arbeitskultur gedreht.

SZ PlusVon Florian Kaindl

Krankenkassen
:Kassenärzte-Chef regt Lockerung bei Krankschreibung an

Mehr Eigenverantwortung, weniger unnötige Arzt-Besuche: Der Chef der Kassenärzte findet, dass eine Krankschreibung frühestens ab dem vierten Tag nötig sein sollte. Das würde Millionen Euro sparen. Die Arbeitgeber lehnen den Vorschlag ab.

„Klassengesellschaft akut“
:Unten und oben

Die Soziologin Nicole Mayer-Ahuja behauptet: Lohnarbeit spaltet! Klingt nach linker Mottenkiste – stimmt aber nicht.  Ein spannendes Buch über Kapital und Arbeit, über Macht und Herrschaft und soziale Ungleichheiten – sowie über eine neue Solidarität.

SZ PlusRezension von Dietmar Süß

Informations-Kampagne
:Migration ist notwendig

Mehr als ein Viertel aller Beschäftigten haben keinen deutschen Pass. Für das Funktionieren der Gesellschaft sind sie unabdingbar. Darauf macht die Kampagne „Wir für euch“ aufmerksam.

Von Alexandra Vettori

Schifffahrt
:Aye, aye, Kapitänin

Freya Otte wollte schon immer ein großes Schiff führen. Jetzt hat sie es geschafft: Zehn Wochen ist sie unterwegs nach Südamerika. Über einen gefährlichen Job in einer der letzten Männerbastionen.

SZ PlusVon Paulina Würminghausen (Text) und Henning Kretschmer (Fotos)

Vereinbarkeit
:Unter diesen Umständen darf das Baby mit zur Arbeit

Die Aufregung war groß, als die Grünen-Politikerin Hanna Steinmüller mit Baby im Bauchgurt im Bundestag sprach. Wer ihr das im eigenen Job nachmachen will, sollte mit Bedacht vorgehen.

SZ PlusVon Lea Hampel

Reden wir über Geld
:„Ich werde mir niemals einen Porsche kaufen, egal, wie viel Geld ich auf dem Konto habe“

Mit 14 gründete er seine erste Firma und wurde als „Deutschlands jüngster Chef“ berühmt. Dann fiel Charles Bahr tief. Heute, mit 23, hilft er anderen durch Krisen. Er spricht über Burn-out-Gefahren, seine Rolle als Gen-Z-Erklärer und darüber, warum er nur 24,70 Euro auf dem Konto hat.

SZ PlusInterview von Kathrin Werner und Paulina Würminghausen

MeinungPost-Holiday-Blues
:Urlaub vorbei, alles Mist? Von wegen

Nach dem Urlaub wieder zur Arbeit zu gehen, fällt vielen schwer. Doch wer den Ferienkater abschüttelt, stellt fest: Im Büro ist’s gar nicht mal so übel. Fünf Erkenntnisse einer Rückkehrerin.

SZ PlusEssay von Kerstin Bund

MeinungArbeit
:Mehr Freiheit bei den Arbeitszeiten ist überfällig

Acht, höchstens zehn Stunden pro Tag, dann ist Schluss? Dieses Arbeitsmodell ist von gestern. Höchste Zeit, dass die Regierung das ändert und flexibleres Arbeiten ermöglicht.

SZ PlusKommentar von Kerstin Bund

Arbeit
:Umfrage: Mehrzahl der Beschäftigten lehnt längere Arbeitszeiten ab

Die Menschen müssen mehr und länger arbeiten – das wird angesichts des Fachkräftemangels immer wieder gefordert. Doch viele Beschäftigte sehen das anders.

Die Welt 2035 – Wohin führt uns die KI?
:„Wir werden alle auf den kleinsten gemeinsamen Nenner heruntergebrochen“

Big Tech im Bund mit politischer Macht. Jobs, die nur noch öde sind, weil die KI das Denken übernimmt. Eine EU, die ihre Bürger nicht vor Überwachung schützt. Ist das die Zukunft mit künstlicher Intelligenz? Die Philosophin Annette Zimmermann blickt voraus.

SZ PlusInterview: Nicolas Freund

Die Welt 2035 – Wie leben wir in zehn Jahren?
:„Menschen werden der KI auch 2035 etwas voraushaben“

Schaffen Apps wie Chat-GPT menschliche Arbeitskräfte ab – und wenn ja, wer muss sich Sorgen um seinen Job machen? Ein Gespräch mit der Soziologin und KI-Expertin Sabine Pfeiffer über die Arbeitswelt der Zukunft.

SZ PlusInterview: Benedikt Peters

Caroline Wahl
:Die junge Frau und der fiese Chef

In ihrem dritten, extrem smarten Roman „Die Assistentin“ erzählt die Bestsellerautorin Caroline Wahl von einem betreuungsintensiven Verlagsleiter. Aber vor allem von ihrer Heldin, die keine Lust hat, ihm zu dienen.

SZ PlusVon Marie Schmidt

Arbeit
:Firmen werben selten mit familienfreundlichen Jobs

Nur ein kleiner Anteil der Job-Anzeigen verspricht Familienfreundlichkeit. Dabei halten sie fast alle Firmen für wichtig.

Autoindustrie
:Das neue China-Tempo

In den Vorstandsetagen der deutschen Autobauer kursiert das Modewort: „China-Speed“. Für die Manager ist das die Lösung – schnell werden wie die Chinesen und damit besser und profitabler. Klingt gut, ist aber nicht ganz so trivial.

SZ PlusVon Thomas Fromm

Arbeitswelt
:„Sexuelle Belästigung ist ein weitverbreitetes Phänomen“

Anzügliche Nachrichten vom Chef, die Hand vom Kollegen auf der eigenen: Rechtsanwältin Carolin Weyand darüber, wie man reagieren sollte und was Unternehmen tun können, damit es erst gar nicht dazu kommt.

SZ PlusInterview von Simon Groß

Arbeit im Alter
:„75 ist das neue 60“

Wieder wird über die Rente mit 70 diskutiert. Aber wie lange können Menschen überhaupt arbeiten? Und was täte ihnen gut? Was die Wissenschaft dazu sagt.

SZ PlusVon Christina Berndt und Marie Gundlach

Sensible Informationen
:Ruhe, bitte!

Britische Unternehmen beschweren sich, dass Investmentbanker zu viel über geheime Deals ausplaudern. Dabei gehört Geschwätzigkeit zur Arbeitswelt dazu.

SZ PlusVon Valentin Dornis

Sachbuch
:Einfach nur dumm gucken

Kulturkritik und Forschung sind sich einig: Wie wir arbeiten und unsere Handys nutzen, schadet dem Gehirn. Die Lösung wäre eigentlich ganz einfach.

SZ PlusVon Marie Schmidt

MeinungAusbildungsmarkt
:Immer nur Lisa statt Habiba? Das kann sich Deutschland nicht leisten

Menschen mit nicht deutschen Namen werden bei der Suche nach Ausbildungsplätzen benachteiligt. Das muss sich dringend ändern.

SZ PlusKommentar von Simon Groß

ExklusivArbeitsmarkt
:Ivan kommt besser an als Habiba

Wer einen nicht deutsch klingenden Namen hat, wird bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz benachteiligt. Doch es gibt Unterschiede bei der vermuteten Herkunft – und ein Stadt-Land-Gefälle.

SZ PlusVon Simon Groß

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: