Arbeitswelt

Stress im Job
:Wie erkenne ich, ob ich an einem Burn-out leide?

Der Psychiater und Psychotherapeut Robert Doerr erklärt, wann die Arbeit zu viel wird und welche Berufsgruppen besonders gefährdet sind.

SZ PlusInterview von Oliver Klasen

Arbeitsmarkt
:Wer in Deutschland mehr arbeiten könnte – und wer nicht

Die Boomer-Generation geht in Rente, einige Arbeitnehmer streben nach der Vier-Tage-Woche, und viele Menschen in Deutschland hängen in Mini- und Teilzeitjobs fest. Wie kommt das Land aus diesem Dilemma raus?

Von Anna Lea Jakobs

MeinungPro und Contra
:Sollten Minijobs abgeschafft werden?

Mehr als sieben Millionen Menschen arbeiten in Deutschland als geringfügig Beschäftigte. SPD und Grüne fordern schon lange die Abschaffung der Minijobs, weil diese oft reguläre Jobs verdrängen. Teile der Union ziehen nun nach.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken und Angelika Slavik

Plakatierer in Deutschlands Litfaßsäulen-Hauptstadt
:Der Mann, der München zukleistert

Mit 2000 Litfaßsäulen hat München die meisten in ganz Deutschland. Plakatierer Dennis Elbing über die eindrücklichste Werbung, wo die teuersten Säulen stehen – und was er nicht aufhängt.

SZ PlusVon Philipp Crone

EU-Vergleich
:Anteil von Frauen in Deutschlands Top-Positionen gering

Weit hinter Schweden, Lettland, Polen: In Deutschland stagniert der Anteil seit einem Jahrzehnt.

Psychologie
:Wie man seine Ziele leichter erreicht

Viele gute Ideen verrotten im Kopf, bevor sie je umgesetzt werden. Eine neue Studie zeigt: Es gibt einen einfachen Trick, die Chancen auf Verwirklichung zu erhöhen.

SZ PlusVon Sebastian Herrmann

Online-Konzern
:Amazon streicht rund 14 000 Bürojobs

Das Unternehmen erklärt den Abbau mit Änderungen in der Organisation. Inwiefern Jobs in Deutschland von den Kürzungen betroffen sind, ist bisher unklar.

Arbeit und Soziales
:Gerade Geringverdiener meinen, dass Sozialleistungen faul machen

Das Bedürfnis nach Leistungsgerechtigkeit ist in Deutschland hoch – ganz besonders bei Menschen mit kleinem Einkommen. Viele befürchten, dass Arbeitslose sich in die „soziale Hängematte“ legen.

Schule und Arbeitsplatz
:„Leistung ist an gute Beziehungen  geknüpft“

Wie schafft man es, langfristig motiviert  zu arbeiten oder zu lernen? Die Bildungswissenschaftlerin Gerda Hagenauer über die Bedeutung des Wörtchens „noch“, schädlichen Wettbewerb in der Schule und was Chefs über ihre Mitarbeiter wissen müssen.

SZ PlusInterview von Carolin Fries

SZ JetztArbeit
:„Ich gönne meinem Mann seine Karriere, aber ich würde sie mir auch gönnen“

Nachdem sie zwei Kinder bekommen hat, findet Katrin nicht zurück in ihren Job. Warum ist der Wiedereinstieg in die Arbeit für Mütter so schwer?

SZ PlusText: Sophie Kobel, Illustrationen: Federico Delfrati

Kino
:Auch unter Engeln gibt es prekäre Jobs

Weder Geld noch göttlicher Beistand helfen, der Tretmühle zu entfliehen. Der Komiker Aziz Ansari hat eine charmante Komödie über die Absurditäten der Arbeitskultur gedreht.

SZ PlusVon Florian Kaindl

Arbeitsmarkt
:Zwei von drei Geflüchteten sind armutsgefährdet

Viele Menschen, die nach Deutschland gekommen sind, haben inzwischen eine Arbeit gefunden. Trotzdem lebt ein Großteil unter ärmlichen Bedingungen. Doch es gibt auch positive Nachrichten.

SZ PlusVon Roland Preuß

Krankenkassen
:Kassenärzte-Chef regt Lockerung bei Krankschreibung an

Mehr Eigenverantwortung, weniger unnötige Arzt-Besuche: Der Chef der Kassenärzte findet, dass eine Krankschreibung frühestens ab dem vierten Tag nötig sein sollte. Das würde Millionen Euro sparen. Die Arbeitgeber lehnen den Vorschlag ab.

„Klassengesellschaft akut“
:Unten und oben

Die Soziologin Nicole Mayer-Ahuja behauptet: Lohnarbeit spaltet! Klingt nach linker Mottenkiste – stimmt aber nicht.  Ein spannendes Buch über Kapital und Arbeit, über Macht und Herrschaft und soziale Ungleichheiten – sowie über eine neue Solidarität.

SZ PlusRezension von Dietmar Süß

Informations-Kampagne
:Migration ist notwendig

Mehr als ein Viertel aller Beschäftigten haben keinen deutschen Pass. Für das Funktionieren der Gesellschaft sind sie unabdingbar. Darauf macht die Kampagne „Wir für euch“ aufmerksam.

Von Alexandra Vettori

Hirnforschung
:„Home-Office ist nur für Champions“

Zu viele Termine, zu viele Konferenzen, zu viele E-Mails. Wie soll man da noch klar denken können? Der Neurowissenschaftler Henning Beck weiß, wie man im Job Prioritäten setzt.

SZ PlusInterview von Claudia Fromme

Schifffahrt
:Aye, aye, Kapitänin

Freya Otte wollte schon immer ein großes Schiff führen. Jetzt hat sie es geschafft: Zehn Wochen ist sie unterwegs nach Südamerika. Über einen gefährlichen Job in einer der letzten Männerbastionen.

SZ PlusVon Paulina Würminghausen (Text) und Henning Kretschmer (Fotos)

Vereinbarkeit
:Unter diesen Umständen darf das Baby mit zur Arbeit

Die Aufregung war groß, als die Grünen-Politikerin Hanna Steinmüller mit Baby im Bauchgurt im Bundestag sprach. Wer ihr das im eigenen Job nachmachen will, sollte mit Bedacht vorgehen.

SZ PlusVon Lea Hampel

Psychologie
:Passt mein Traumjob überhaupt zu mir?

Bei der Berufswahl kommt es nicht nur auf Leidenschaft an, auch Talent ist wichtig. Doch viele Menschen schätzen ihre Stärken falsch ein. Welche sind Ihre?

SZ PlusVon Sebastian Herrmann, Isabel Kronenberger und Dominik Wierl

Junge Friedhofsgärtnerin in Augsburg
:„Der Friedhofsgärtner hat nichts mit dem Totengräber zu tun“

Katharina Schillig hat sich für einen seltenen Beruf entschieden: Die 21-Jährige ist Friedhofsgärtnerin. Warum sie sich für diese Fachrichtung entschieden hat, wie sie mit dem Thema Tod umgeht - und welche Vorteile ihr Arbeitsplatz hat.

Von Cara Emilia Dühr

SZ JetztOktoberfest
:Wie es wirklich ist, auf der Wiesn zu arbeiten

Unsere Autorin hat im Festzelt Brezen verkauft und verrät: Wie schlimm ist die Belästigung durch Besucher wirklich? Wie anstrengend ist der Job und lohnt er sich überhaupt?

SZ PlusText: Lucia Theiler, Collagen: Daniela Rudolf-Lübke

Reden wir über Geld
:„Ich werde mir niemals einen Porsche kaufen, egal, wie viel Geld ich auf dem Konto habe“

Mit 14 gründete er seine erste Firma und wurde als „Deutschlands jüngster Chef“ berühmt. Dann fiel Charles Bahr tief. Heute, mit 23, hilft er anderen durch Krisen. Er spricht über Burn-out-Gefahren, seine Rolle als Gen-Z-Erklärer und darüber, warum er nur 24,70 Euro auf dem Konto hat.

SZ PlusInterview von Kathrin Werner und Paulina Würminghausen

MeinungPost-Holiday-Blues
:Urlaub vorbei, alles Mist? Von wegen

Nach dem Urlaub wieder zur Arbeit zu gehen, fällt vielen schwer. Doch wer den Ferienkater abschüttelt, stellt fest: Im Büro ist’s gar nicht mal so übel. Fünf Erkenntnisse einer Rückkehrerin.

SZ PlusEssay von Kerstin Bund

Gründung
:Cappuccino statt Karriere

Für viele junge Menschen ist die Vorstellung vom eigenen Café ein heimlicher Traum. Aber kann das ohne Gastronomie-Erfahrung gelingen? Drei Protokolle.

SZ PlusProtokolle von Christina Lopinski

MeinungArbeit
:Mehr Freiheit bei den Arbeitszeiten ist überfällig

Acht, höchstens zehn Stunden pro Tag, dann ist Schluss? Dieses Arbeitsmodell ist von gestern. Höchste Zeit, dass die Regierung das ändert und flexibleres Arbeiten ermöglicht.

SZ PlusKommentar von Kerstin Bund

Arbeit
:Umfrage: Mehrzahl der Beschäftigten lehnt längere Arbeitszeiten ab

Die Menschen müssen mehr und länger arbeiten – das wird angesichts des Fachkräftemangels immer wieder gefordert. Doch viele Beschäftigte sehen das anders.

Die Welt 2035 – Wohin führt uns die KI?
:„Wir werden alle auf den kleinsten gemeinsamen Nenner heruntergebrochen“

Big Tech im Bund mit politischer Macht. Jobs, die nur noch öde sind, weil die KI das Denken übernimmt. Eine EU, die ihre Bürger nicht vor Überwachung schützt. Ist das die Zukunft mit künstlicher Intelligenz? Die Philosophin Annette Zimmermann blickt voraus.

SZ PlusInterview: Nicolas Freund

Die Welt 2035 – Wie leben wir in zehn Jahren?
:„Menschen werden der KI auch 2035 etwas voraushaben“

Schaffen Apps wie Chat-GPT menschliche Arbeitskräfte ab – und wenn ja, wer muss sich Sorgen um seinen Job machen? Ein Gespräch mit der Soziologin und KI-Expertin Sabine Pfeiffer über die Arbeitswelt der Zukunft.

SZ PlusInterview: Benedikt Peters

Beruf und Karriere
:Mit diesen „Benefits“ wollen Firmen Auszubildende anlocken

Zahlreiche Betriebe im Münchner Umland suchen händeringend Auszubildende, allerdings finden ebenso viele junge Menschen keine geeignete Lehrstelle. Was läuft da schief?

SZ PlusVon Magalie Mohler, Stefan Salger, Daniela Bode, Michael Berzl, Michaela Pelz und Benjamin Engel

Caroline Wahl
:Die junge Frau und der fiese Chef

In ihrem dritten, extrem smarten Roman „Die Assistentin“ erzählt die Bestsellerautorin Caroline Wahl von einem betreuungsintensiven Verlagsleiter. Aber vor allem von ihrer Heldin, die keine Lust hat, ihm zu dienen.

SZ PlusVon Marie Schmidt

Arbeit
:Firmen werben selten mit familienfreundlichen Jobs

Nur ein kleiner Anteil der Job-Anzeigen verspricht Familienfreundlichkeit. Dabei halten sie fast alle Firmen für wichtig.

Autoindustrie
:Das neue China-Tempo

In den Vorstandsetagen der deutschen Autobauer kursiert das Modewort: „China-Speed“. Für die Manager ist das die Lösung – schnell werden wie die Chinesen und damit besser und profitabler. Klingt gut, ist aber nicht ganz so trivial.

SZ PlusVon Thomas Fromm

Traumberuf Kranführerin
:„Bin da, kann losgehen“

Angelika Hirlimann steuert 20-Tonner am Grubenrand, lässt Swimmingpools durch die Luft schweben und trägt auch die Last der Verantwortung – ein Fehler könnte Leben kosten.

SZ PlusVon Martina Scherf (Text) und Robert Haas (Fotos & Videos)

Lebensplanung
:Warum manche nach dem Studium neu beginnen

Erst studieren, dann etwas ganz anderes machen? Drei junge Menschen aus München erzählen, warum sie nach dem Bachelor oder Master einen neuen Weg einschlagen.

SZ PlusVon Benjamin Sander

Arbeitswelt
:„Sexuelle Belästigung ist ein weitverbreitetes Phänomen“

Anzügliche Nachrichten vom Chef, die Hand vom Kollegen auf der eigenen: Rechtsanwältin Carolin Weyand darüber, wie man reagieren sollte und was Unternehmen tun können, damit es erst gar nicht dazu kommt.

SZ PlusInterview von Simon Groß

Arbeit im Alter
:„75 ist das neue 60“

Wieder wird über die Rente mit 70 diskutiert. Aber wie lange können Menschen überhaupt arbeiten? Und was täte ihnen gut? Was die Wissenschaft dazu sagt.

SZ PlusVon Christina Berndt und Marie Gundlach

SZ-Podcast „Das Thema“
:Bundeswehr: Werben für den Ernstfall

Noch ist der Militärdienst in Deutschland freiwillig. Aber wie attraktiv ist der Soldatenberuf für junge Menschen?

Von Kerstin Bund und Lars Langenau

Sensible Informationen
:Ruhe, bitte!

Britische Unternehmen beschweren sich, dass Investmentbanker zu viel über geheime Deals ausplaudern. Dabei gehört Geschwätzigkeit zur Arbeitswelt dazu.

SZ PlusVon Valentin Dornis

Berufsträume von Kindern
:Jetzt werd’ ich erst mal Influencerin

Tiktok-Star, Profifußballer, Gamer: Es ist gut, wenn Kinder große Ziele haben. Aber manchmal auch riskant. Für Eltern bedeutet das eine Gratwanderung.

SZ PlusVon Nathalie Klüver

Sachbuch
:Einfach nur dumm gucken

Kulturkritik und Forschung sind sich einig: Wie wir arbeiten und unsere Handys nutzen, schadet dem Gehirn. Die Lösung wäre eigentlich ganz einfach.

SZ PlusVon Marie Schmidt

Start ins Berufsleben
:Wie Mittelschüler ihren Weg finden - gegen alle Widrigkeiten

Die Krux beginnt schon in der fünften Klasse: Kinder kommen auf die Mittelschule, für Gymnasium und Realschule hat der Schnitt nicht gereicht. Aber sind sie deswegen aussortiert? Keinesfalls. Vier Beispiele von jungen Frauen und Männern, die ihren Weg erfolgreich gehen.

Von Lena Hamel

MeinungAusbildungsmarkt
:Immer nur Lisa statt Habiba? Das kann sich Deutschland nicht leisten

Menschen mit nicht deutschen Namen werden bei der Suche nach Ausbildungsplätzen benachteiligt. Das muss sich dringend ändern.

SZ PlusKommentar von Simon Groß

ExklusivArbeitsmarkt
:Ivan kommt besser an als Habiba

Wer einen nicht deutsch klingenden Namen hat, wird bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz benachteiligt. Doch es gibt Unterschiede bei der vermuteten Herkunft – und ein Stadt-Land-Gefälle.

SZ PlusVon Simon Groß

Ukrainische Geflüchtete
:Frau Edzhybiia will arbeiten

Hunderttausende Ukrainerinnen wollen in Deutschland Fuß fassen. Viele sind top ausgebildet und scheitern trotzdem: an Bürokratie, Deutschkenntnissen, Mentalität. So wie Oksana Edzhybiia.

SZ PlusVon Simon Groß

Arbeitsrecht
:Wie Amazon gegen Betriebsräte vorgeht

Savino Opitz kam mit Ideen für gutes Management zu Amazon. Um die Rechte der Mitarbeiter zu stärken, entschied er sich dazu, einen Betriebsrat zu gründen. Doch damit begannen die Probleme.

SZ PlusVon Marta Ahmedov

Statistisches Bundesamt
:Weniger Menschen müssen Überstunden machen

Statistiken zufolge ist Mehrarbeit in immer weniger Jobs gefragt. Wer trotzdem Überstunden leistet, erhält in den meisten Fällen einen Ausgleich. Doch es gibt weiterhin Ausnahmen.

Berufswahl
:Kaum weibliche Konkurrenz für die Tech-Bros

Trotz aller Bemühungen von Politik und Wirtschaft liegt der Anteil an Frauen in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen immer noch unter 20 Prozent.  Ein Besuch bei Schülerinnen in Ismaning zeigt: Viele sind durchaus aufgeschlossen – und entscheiden sich dann doch anders.

Von Irmengard Gnau

Nach fristloser Kündigung
:Jurastudent erstreitet 100 000 Euro von Gaststättenbetreiber

Weil er einen Betriebsrat gründen wollte, hatte der Arbeitgeber dem Studenten fristlos gekündigt. Das Landesarbeitsgericht sprach dem Minijobber nun eine hohe Entschädigung zu. Eine Entscheidung zum Trinkgeld könnte für die Gastronomie besonders wichtig sein.

SZ PlusVon Katharina Haase

Vier-Tage-Woche
:Wer weniger arbeitet, ist nicht weniger produktiv

Wer die Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich verkürzt, lebt gesünder und ist zufriedener − und überdies leidet nicht mal der Output. Das zeigt eine neue Studie. Ist die Vier-Tage-Woche also die Lösung? Schön wär’s.

SZ PlusVon Kerstin Bund

Psychologie
:Wenn die Welt hart ist, soll der Chef noch härter sein

Ob Menschen rücksichtslose  Chefs als inkompetent oder als führungsstark bewerten, hängt laut einer Studie vor allem von ihrer Weltsicht ab. Worauf es dabei ankommt.

Von Sebastian Herrmann

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