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München heute:Demo für Mietenstopp / Brennendes Auto löst Verkehrschaos aus

Mietenstopp Performance vor der Zentrale der Wohnungsgesellschaft Dawonia.

(Foto: Stephan Rumpf)

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Die Mieten steigen und steigen, und man kann nichts dagegen tun? Dass man es zumindest versuchen kann, zeigt der Blick nach Berlin. Was aus dem vom Senat beschlossenen Mietendeckel wird, ob er vor Gericht standhält oder durchfällt, bleibt spannend. Jedenfalls hat sich der Mieterverein München sicherlich auch von der Hauptstadt inspirieren lassen, als er sein Volksbegehren für einen Mietenstopp auf den Weg gebracht hat. Sechs Jahre sollen die Mieten nicht mehr steigen, in sämtlichen Städten und Kommunen Bayerns mit angespanntem Wohnungsmarkt. Ausnahmen soll es auch geben, etwa für den Neubau oder für besonders faire Vermieter.

Seit zwei Monaten und noch bis Januar läuft die Unterschriftensammlung. 25.000 braucht es, damit das Volksbegehren in die nächste Phase geht und das Innenministerium über die Zulassung entscheidet. Am Dienstag haben die Initiatoren mit einer ungewöhnlichen Performance auf ihr Anliegen aufmerksam gemacht. Da standen plötzlich eine hochschwangere Frau namens Maria und ihr Mann, ein Handwerker namens Josef, vor der Zentrale der Immobilienfirma Dawonia - auf der Suche nach einer Herberge. Die Dawonia hieß übrigens früher mal Gemeinnützige Bayerische Wohnungsgesellschaft (GBW), damals, als der Freistaat beschloss, mehr als 30.000 bezahlbare Wohnungen aus der öffentlichen Hand zu geben und zu verkaufen. Sie erinnern sich bestimmt.

Der Immobilienverband Deutschland (IVD) hat derweil neue Zahlen vorgelegt. Demnach steigen die Mieten in München neuerdings kaum noch. Das ist doch mal was! Es bedeutet nur leider noch lange nicht, dass es in München plötzlich wieder genug bezahlbare Wohnungen gibt. Die Mieten sind so teuer wie nie zuvor. Sie werden nur weniger schnell noch teurer. Etwas Positiveres kann ich Ihnen heute leider nicht berichten.

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