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München heute:Nahe am kritischen Inzidenzwert von 50 - was das bedeutet / Bilanz nach erster Schulwoche

Erster Schultag in Bayern

"Das Geringste, was man tun kann": Viele Schüler tragen Masken nicht nur im Unterricht, sondern auch auf dem Schulweg.

(Foto: Sven Hoppe/dpa)

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Von Max Fluder

Es geht wieder los: in Bayern hat diese Woche die Schule wieder angefangen - für die Umstände ziemlich regulär, mit allen Schülern und allen Klassen auf einmal. Natürlich, die Kinder müssen Masken tragen - von Klasse fünf aufwärts sogar vorerst im Unterricht -, das ist eine ungeheure Belastung. Auch das Einhalten der weiteren Regeln ist anstrengend, aber dass es geboten ist, zeigen die ersten Fälle, in denen Klassen schon wieder nach Hause geschickt wurden. Weil dort Coronafälle auftauchten. Auch einige Kitas mussten deswegen bereits wieder schließen.

Zeit also für eine Zwischenbilanz. Zugegeben, die Bilanz kommt recht früh, aber vielleicht auch gerade richtig: Mein Kollege Jakob Wetzel hat sich bei Lehrern, Rektoren und Schülern umgehört, wie sie in das neue Schuljahr gestartet sind. Wieso jetzt der richtige Zeitpunkt sei? Viele haben nach den ersten Tagen Gutes zu berichten, allerdings leben sie auch mit der ständigen Furcht, dass bald schon wieder Distanzunterricht ansteht. Eine Lehrerin sagt: "Ich gebe uns noch zwei Wochen. Vielleicht eine."

Ob das wirklich so kommt, das hängt von der Sieben-Tage-Inzidenz ab. Sollten mehr als 50 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen festgestellt werden, sieht der Hygiene-Rahmenplan des für die Schulen zuständigen Kultusministeriums vor, dass der Unterricht wieder aus der Distanz stattfindet. Auch über die Schulen hinaus hätte ein Wert größer als 50 Konsequenzen. Welche - das lesen Sie hier. Zuletzt lag der Inzidenzwert in der Stadt schon bei 46,08.

DER TAG IN MÜNCHEN

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Inzidenzwert von 50 - die kritische Marke rückt täglich näher Falls der Inzidenzwert die Marke überspringt, drohen München neue, weiterreichende Einschränkungen. Was bedeutet das für Schulen oder Kitas, Gastronomie und das öffentliche Leben?

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© SZ.de/flud

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