München heute:Zwei Jahre mit dem Virus / 270 Vergewaltigungen: Vater verurteilt

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München heute: In bayerischen Krankenhäusern kommt es beim Personal wegen Corona zu Engpässen.

In bayerischen Krankenhäusern kommt es beim Personal wegen Corona zu Engpässen.

(Foto: Florian Peljak)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Ekaterina Kel

Ein Weinconnaisseur, der den Wein nicht mehr einschätzen kann. Ein Mann, der darüber klagt, sein Essen nicht mehr zu schmecken. Bis daraus mit ein paar anderen Erfahrungsberichten ein erstes Muster erkennbar war, hat es einige Tage gedauert. Aber dann war klar: Geruchs- und Geschmacksverlust, das können mögliche Symptome des Coronavirus sein.

Dinge, die heute selbstverständlich sind, mussten vor zwei Jahren erstmal entdeckt werden. Damals, als die Corona-Pandemie nach Deutschland kam. Das erste Krankenhaus, das einen Patienten stationär aufgenommen hat, war die München Klinik Schwabing. Hier hat alles angefangen, wenn man so möchte. Zwei Jahre später habe ich zwei Oberärzte von der Infektiologie in Schwabing gebeten, sich an die Anfänge zu erinnern (SZ Plus).

Wolfgang Guggemos und Michael Seilmaier zählten zu den Ärzten der ersten Stunde, die das sogenannte Webasto-Cluster behandelten. Sie haben mir von der großen Unsicherheit erzählt, mit der sie diesem neuen Erreger begegneten - auch, weil aus China so wenig über die Eigenschaften des Virus bekannt war. Mittlerweile ist vieles Routine geworden, berichten sie. Davor, jetzt schon eine abschließende Bilanz zu ziehen, warnen sie allerdings. "Omikron ist alles andere als harmlos", sagt Guggemos. Das Lernen geht weiter.

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