Aktuelle Nachrichten zu Verhandlungen und Urteilen an den Münchner Gerichten.
Verbraucherschützer haben eine Sammelklage eingereicht. Sie sind überzeugt, dass auf Prämiensparverträge zu wenig Zinsen gezahlt wurden. Nun lässt das Gericht die Erträge neu berechnen.
Von Bernd Kastner
Zwangsprostitution, Zuhälterei, Erpressung: Robert C. soll über Jahre Frauen brutal ausgebeutet haben. Vor dem Münchner Landgericht schweigt er zu den Vorwürfen.
Von Susi Wimmer
Der 61-Jährige aus Gauting gibt die mehr als 200 Taten zu und wird zu einer Haftstrafe von vier Jahren und zehn Monaten verurteilt.
Von Christian Deussing, Gauting
Vor Gericht belastet ein Zeuge den Angeklagten schwer: Er habe von vornherein den illegalen Abriss des Uhrmacherhäusls geplant. Frühere Mieter seien systematisch rausgeekelt worden.
Nach zwei Überfällen brachten DNA-Spuren die Polizei auf die Fährte des 37-Jährigen. Und dann war da noch die auffällige Musterung seiner Kleidung.
Von Andreas Salch
Weil es zu groß geraten ist, muss ein junges Ehepaar in Vaterstetten sein Gartenhäuschen wieder abreißen.
Von Andreas Junkmann, Vaterstetten
Die historische Wolfmühle zwischen Forstinning und Markt Schwaben ist Schauplatz eines Geschwisterstreits. Ein baurechtlicher Zufallsfund könnte nun aber für Frieden auf dem Gelände sorgen.
Von Andreas Junkmann, Forstinning
Werbung muss erlaubt sein: Die Gemeinde Poing muss Fehler beim Bebauungsplan für das Bergfeld-Areal korrigieren.
Von Andreas Junkmann, Poing
In Pliening soll in eine Lücke ein Wohnhaus gebaut werden. Doch das ist leichter gesagt, als getan.
Von Andreas Junkmann, Pliening
Die Kirchseeoner Werbesatzung ist in Teilen unwirksam. Dennoch kann die Gemeinde ein Plakat an der B304 nun verhindern.
Von Andreas Junkmann, Kirchseeon
Wer mit den Gepflogenheiten auf dem Münchner Mietmarkt vertraut ist, lässt sich von nichts so schnell erschüttern. Außer der Mann mit der Abrissbirne steht vor der Türe. Oder man hat leider gerade doch keine Million für eine ganz normale Wohnung übrig.
Glosse von Ulrike Heidenreich
Im Sommer 2019 verging sich Christoph K. an einer Elfjährigen in München. Er wurde zu einer Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Doch der Bundesgerichtshof sieht nun Fehler in dem Urteil.
Die Aktion während der IAA war nicht legal, aber legitim. Das Gute an dem Prozess war: Er richtete den Fokus auf vermeintlich Selbstverständliches. Dazu gehört auch die Pressefreiheit.
Kommentar von Bernd Kastner
Ein Amtsrichter verhängt milde Strafen gegen vier Klimaaktivisten und einen Journalisten wegen einer Hausbesetzung während der IAA - und prangert dann die wirkungslose Klimapolitik und die Autoindustrie an.
Vor einer Bar trifft ein 23-Jähriger seinen Kontrahenten mit solcher Wucht, dass dieser mit dem Kopf auf dem Asphalt aufschlägt und später stirbt. Nun steht er wegen Körperverletzung mit Todesfolge vor Gericht.
Der Besitzer des ehemaligen Uhrmacherhäusls soll einen Bauunternehmer beauftragt haben, das denkmalgeschützte Haus abzureißen. Vor Gericht erklärt er seine Unschuld, der Baggerfahrer spricht von Fehlern.
Der 23-Jährige bekommt eine elfmonatige Haftstrafe auf Bewährung - wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
Weil die Mieter einer Drei-Zimmer-Wohnung in der Maxvorstadt dem Käufer die Besichtigung verweigern, kündigt dieser den Mietvertrag. Die Richterin gibt ihm recht.
Im sogenannten "Porsche-Mord" wird der Angeklagte nach erfolgreicher Revision der Verteidigung zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Richterin macht deutlich, dass sie mit der verhängten Strafe nicht zufrieden ist.
Von Andreas Salch und Susi Wimmer
Weil er für eine Zeitung aus einem besetzten Haus berichtete, muss sich ein Reporter vor Gericht verantworten. Die Gewerkschaft Verdi wertet das als Versuch des Freistaats Bayern, "unerwünschte Berichterstattung" nachträglich zu bestrafen.
Von Martin Bernstein
Das Landgericht München I untersagt einem Berliner Tickethändler, Reservierungen für das Oktoberfest im Internet zu verkaufen.
Die Automesse IAA in München zog vergangenes Jahr auch viele Gegner an. Nun hat ein Prozess gegen Aktivisten von damals begonnen - und es ist nicht der einzige.
Edmund Radlinger kämpft um seinen guten Ruf. Der ehemalige Vorsitzende des Münchner-Schausteller-Vereins klagt gegen die Landeshauptstadt, weil ihm die Ausübung eines Gewerbes untersagt werden soll.
Wegen anonymer Anzeigen von Mitarbeitern gerät der Jugendhilfeträger "Neue Wege" ins Visier der Behörden. Nach acht Jahren Streit und 18 Gerichtsverfahren ist klar: Der Verein hat nichts falsch gemacht. Doch die Unsicherheit hat Spuren hinterlassen.
Von Sven Loerzer
Ein Mann missbraucht seine minderjährigen Nichten - über Jahre hinweg. Vor dem Landgericht will er eigentlich umfassend gestehen, doch das geht schief.
Ein 58-Jähriger stiehlt an einem Stand in Neuperlach eine Herrenarmbanduhr und greift anschließend Menschen an, die sich ihm in den Weg stellen.
Sie müssen sich unter anderem wegen Verfolgung Unschuldiger und uneidlicher Falschaussage vor Gericht verantworten.
Drogenkonsum, Hitlergruß im Biergarten, rassistisches Foto aus der Arrestzelle: Wieder verrät sich ein Münchner Polizist in Chat-Nachrichten selbst - und wird zu einer Geldstrafe verurteilt.
Von Katja Schnitzler
Wiesn-Wirte klagen gegen einen Berliner Tickethändler. Obwohl unklar ist, ob das Oktoberfest überhaupt stattfindet, bietet der Reservierungen im Festzelt für 5000 Euro an - und verweist auf das Kleingedruckte. Der Vorsitzende Richter findet deutliche Worte.
Der Eigentümer des denkmalgeschützten Uhrmacherhäusls soll Bewohner genötigt und das Handwerkerhaus ohne Genehmigung abgerissen haben. Anfang Mai startet nun der Prozess gegen Andreas S.
Die vier Angeklagten verkauften in München Drogen im großen Stil. Einer von ihnen soll zum Schein einen Gemüsehandel betrieben haben.
Ein 69-jähriger Berater aus dem Landkreis Starnberg hat jahrelang seine vier Kinder sexuell missbraucht.
Von Andreas Salch, Starnberg
Günter Steinberg und seine Ehefrau verteilten jahrelang Oktoberfest-Gutscheine an Beamte. Die Staatsanwaltschaft wittert Vorteilsnahme und stellt Strafbefehle aus. Dagegen wehrt sich das Paar. Einem weiteren Wiesnwirt droht Ähnliches.
Ein Mann steigt ins Taxi, in diesem Moment prallt ein Porsche in den Wagen. Doch der Fahrer ist nicht verantwortlich für den Unfall, urteilt das Münchner Landgericht.
In den aufsehenerregenden Fall Charlotte Böhringer kommt wieder Bewegung. In einem Indizienprozess war ihr Neffe als Täter verurteilt worden. Nun prüft die Staatsanwaltschaft nach einem Hinweis, ob es einen neuen Ermittlungsansatz gibt.
Von Joachim Mölter
Zwischen einer 56-Jährigen und dem Mitarbeiter einer Gärtnerei kommt es zum Streit. Nun ist die Frau wegen gefährlicher Körperverletzung vor dem Landgericht München II angeklagt.
Von Andreas Salch, München
Ein Speditionskaufmann aus dem nördlichen Landkreis erwürgt im Wahn seinen Vater. Weil er an paranoider Schizophrenie leidet, ordnet das Gericht nun die zeitlich unbefristete Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Klinik an.
Von Andreas Salch, Ebersberg
Am Leonrodplatz entsteht das neue Strafjustizzentrum. Wenn es fertig ist, sollen darin 1300 Mitarbeitende Platz finden und 54 Gerichtssäle. Ein Termin auf Bayerns größter Hochbaustelle.
Eine Agentur bietet Tische in den Zelten Augustiner, Bräurosl und Hofbräu an, obwohl noch gar nicht feststeht, ob das Oktoberfest dieses Jahr überhaupt stattfindet. So geht's nicht, entscheidet das Landgericht München.
Drei Einfamilienhäuser in der Nähe von München, drei Familien mit Kindern leben dort zur Miete. Das Problem: Es handelt sich um Schwarzbauten - und die sollen nun abgerissen werden. Wie konnte es soweit kommen?
Von Benjamin Engel
Als Generalbevollmächtigter einer dementen alten Dame verkauft ein Rechtsanwalt zwei ihrer Wohnungen im Lehel billig an seine eigenen Kinder. Nun wird er vom Amtsgericht verurteilt.
Der langjährige Münchner Schausteller-Chef Edmund Radlinger muss außerdem eine Geldstrafe zahlen, sein Gewinn wird bis zu einer bestimmen Höhe eingezogen. Dem Urteil war ein Deal vorausgegangen.
64-jähriger Mann aus Olching muss sich seit Dienstag vor dem Landgericht verantworten.
Von Andreas Salch , Olching
Der Ex-Soldat Achim A. knüpft ein Netzwerk von Gleichgesinnten, hält Vorträge bei der CSU und der Bundeswehr - und folgt wohl Eingebungen einer Wahrsagerin. Jetzt hat die Bundesanwaltschaft Anklage erhoben.
Ein 69-Jähriger, der fünf Mädchen aus dem Landkreis Ebersberg sexuell missbraucht haben soll, muss sich vor dem Landgericht München II verantworten.
Gericht spricht 33-Jährigen vom Vorwurf der räuberischen Erpressung frei.
Von Andreas Salch, Germering
Bei einer Kanada-Reise wählt sich das Mobiltelefon eines Münchner Vereinsvorstands in einen Roaming-Dienst ein. Der Verein will nicht zahlen - und bekommt vom Richter einen großzügigen Rabatt.
Hauseigentümer verklagt Bezirkskaminkehrermeister auf Schadenersatz - ohne Erfolg.
Von Andreas Salch, Dachau
Der Hauptangeklagte beantwortet Fragen des Gerichts zum angeblich geplanten Amoklauf in den Pasing Arcaden.
Im Prozess um den schweren Bandendiebstahl aus Schließfächern bei der Commerzbank werden alle Angeklagten freigesprochen. Das Landgericht kritisiert "desaströse Zustände" beim Geldinstitut.