Foxconn steht unter Beobachtung, seit sich vor wenigen Jahren 13 Menschen aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen das Leben genommen haben. Jetzt begingen wieder drei junge Mitarbeiter Suizid. Ob die Todessprünge mit den Arbeitsbedingungen in den Fabriken des Apple-Zulieferers zusammenhängen, ist allerdings unklar.
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In São Paulo sind Brasiliens Staatschefin Dilma Rousseff und Bundespräsident Joachim Gauck zusammengetroffen. Beide eint ihre Erfahrung mit Diktaturen und deren Aufarbeitung. Daneben ging es vor allem um die traditionell engen Wirtschaftsbeziehungen der Länder. Beide versicherten, daran arbeiten zu wollen - und zu müssen.
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Mehr als 50.000 Patienten sind in der ehemaligen DDR angeblich als Testpatienten etwa für Blutdrucksenker und Herzmedikamente missbraucht worden. Mehrere Versuchsreihen sollen zu Todesfällen geführt haben.
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Nach dem Fall der Wall Street erfindet sich New York neu - als Stadt der Hochtechnologie. Zu den Genies geht es über den East River nach Brooklyn: "Wir wollen da sein, wo die Talente wohnen."
Von Moritz Koch und Nikolaus Piper, New Yorkmehr...
Das Insolvenzverfahren für den Strumpfhersteller Kunert ist eröffnet worden. Das Amtsgericht Kempten hat Arndt Geiwitz zum Insolvenzverwalter bestellt. Ein Schuldenberg und hohe Kosten belasten die Traditionsfirma.
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An neuen Produkten hat Apple derzeit nicht viel zu bieten. Zumindest aber die Börsianer sind aufgeregt, denn es gibt da doch noch ein "One more thing", wie der verstorbene Chef Steve Jobs neue Produkte anzukündigen pflegte: die iBonds. Trotz gigantischer Geldreserven nimmt Apple Kredit auf. Das Geld bekommen die Aktionäre.
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Die Hobby-Gärtner sind wütend: Sie fürchten, dass die EU künftig regelt, ob sie eigenes Saatgut tauschen oder verschenken dürfen. Konzerne wie Monsanto, Dupont und Syngenta hingegen könnten ihre Macht vergrößern. Denn bei dem Streit geht es um viel mehr als nur Saatkörner.
Von Silvia Liebrichmehr...
Meinung
Apple tut viel für die Anleger: Die Dividende wird erhöht und Aktien sollen zurückgekauft werden. Doch dem schwächelnden Börsenkurs dürfte das nur zeitweise etwas Schwung geben. Eigentlich wollen die Anleger etwas ganz anderes von Apple hören.
Ein Kommentar von Sophie Crocollmehr...
Wenn es an einem bestimmten Tag eine bestimmte Menge regnet, will ein Möbelhaus seinen Kunden den Kaufpreis erstatten. Erlaubnispflichtiges Glücksspiel, fand eine Behörde. Ein Gericht in Baden-Württemberg hat nun anders entschieden.
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Noch ist der Festnetzanschluss keine Rarität, doch zunehmend setzen Leute ausschließlich auf ihr Handy. Das macht Gigaset, dem Münchner Hersteller von Schnurlos-Telefonen, zu schaffen.
Von Björn Finkemehr...
Audi verkauft so viele Autos wie nie - und verdient trotzdem weniger. Dafür kassiert der Vorstand mehr als eineinhalbmal so viel wie im Vorjahr. Der Bonus für die übrigen Mitarbeiter schrumpft.
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Haben deutsche Politiker zu viel Macht bei Volkswagen? Das VW-Gesetz schützt den Autobauer und sichert den Einfluss Niedersachsens. Die EU-Kommission klagt deshalb, der Europäische Gerichtshof muss nun entscheiden. Deutschland droht eine Millionenstrafe - und VW ein Aufstand der Aktionäre.
Von Kristina Läskermehr...
Ford2go: Auch Ford bietet nun einen Carsharing-Service. Der Autobauer kooperiert dabei mit der Deutschen Bahn. Die Kunden sollen Autos bei Händlern und Werkstätten in ganz Deutschland abholen können. Doch das Konzept hat einen Haken.
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Meinung
Schon mal mit einem Mitarbeiter von Amazon gesprochen? Nein? Genau das ist das Problem. Wer sich nie mit den Leuten eines Unternehmens unterhalten kann, der bekommt auch nie ihren Frust über oder die Freude an der Arbeit spüren.
Ein Kommentar von Sibylle Haasmehr...
Der Streik fällt aus. Die Beschäftigten des Energieversorgers Eon erhalten 2,8 Prozent mehr Lohn. Das liegt allerdings deutlich unter der ursprünglichen Forderung der Gewerkschaften. Die sprechen trotzdem von einem "tragfähigen Kompromiss".
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Der härteste Job, den die Branche zu vergeben hat: Ex-VW-Chef Neumann wird neuer Opel-Chef. Der Automann muss sich gegen die Chefs von General Motors durchsetzen, die sich mit Geld besser auskennen als mit Fahrzeugen - und trotzdem von Detroit aus durchregieren wollen.
Von Thomas Frommmehr...
Im Song von Air Berlin kommen - wie sollte es anders sein - "Flugzeuge im Bauch" vor. VW schickt seine Mitarbeiter musikalisch auf die "Straße der Zukunft". Und die Unternehmensberatung Ernst & Young dichtet gar den Welthit "Oh Happy Day" für ihre Zwecke um. Eine Auswahl denkwürdiger Firmenhymnen.
Von Maike Brzoskamehr...
Beschäftigung von Minderjährigen, Diskriminierung, Ausbeutung durch Überstunden und schlechte Bezahlung: Apple forciert die Überprüfung der Arbeitsbedingungen bei seinen Zulieferern - und stößt dabei auf Missstände: Eine der Firmen soll zahlreiche Jugendliche beschäftigt haben.
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Angesichts klammer Kassen an den Unis sind Stifter gern gesehen. Kritiker bemängeln jedoch fehlende Transparenz - und befürchten eine Einflussnahme. Ein neues Internetportal will nun über Verquickungen zwischen Unternehmen und Hochschulen informieren.
Von Viktoria Großmannmehr...
Weil die Fluggesellschaft Air Berlin seit Jahren rote Zahlen schreibt, soll jeder zehnte Mitarbeiter gehen. Und wer im Unternehmen bleiben darf, muss einem Medienbericht zufolge mit finanziellen Einbußen rechnen. Auch der Vorstand will offenbar Verzicht üben.
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Unendlich stolz war Boeing auf seinen Dreamliner: So leicht, so sparsam, so elegant. Und nun? Erneut musste eines dieser Flugzeuge notlanden. Fluchtartig verließen Passagiere den Dreamliner und die ganze Flotte der japanischen ANA bleibt vorerst am Boden. Womöglich ist Boeing bei der Entwicklung des Flugzeugs zu ehrgeizig gewesen.
Von Hans von der Hagenmehr...
Der Name FlowTex steht für einen der größten Fälle von Wirtschaftskriminalität in Deutschland. Nun wird bekannt: Um sie vor den Gläubigern zu schützen, hatte der ehemalige Chef Manfred Schmider vier Gemälde und ein Auto in die Schweiz schaffen lassen. Er habe seiner Frau eine Freude machen wollen, sagte er in seinem Geständnis.
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Der Staatsfonds der Volksrepublik will bei Daimler einsteigen, meldet die Hauszeitung der Kommunistischen Partei. Der Konzern braucht den chinesischen Absatzmarkt dringend.
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