Jens Weidmann versteht was anderes unter Sparen als Frankreich - und tadelt den Nachbarn für seinen ungenügenden Kampf gegen das Haushaltsdefizit. Damit stellt sich der Bundesbank-Präsident gegen die EU-Kommission, die Paris erst vor kurzem mehr Zeit für seine Sparbemühungen eingeräumt hat.
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Bundesbankpräsident Weidmann sieht sich als Anwalt der kleinen Sparer und stemmt sich gegen die Politik des lockeren Geldes der Europäischen Zentralbank. 2012 muss er sich vor allem als Schleusenwärter betätigen. Er braucht Erfolge - und dafür vor allem eines: Verbündete.
Von Hans-Jürgen Jakobsmehr...
Die Europäische Zentralbank hat im vergangenen Jahr ganz erheblich zur Beruhigung der Euro-Krise beigetragen. Doch hat die EZB überhaupt das Recht zu sagen, was sie sagt? Die Bundesbank hat erhebliche Zweifel - und spart in einer Stellungnahme nicht mit Kritik.
Von Bastian Brinkmannmehr...
Ein neuer Tiefpreisknaller aus Frankfurt: Geld ist so billig wie nie. Die Europäische Zentralbank hat den Leitzins im Euro-Raum auf 0,5 Prozent gesenkt. Warum tut sie das? Was bedeutet das für den deutschen Sparer? Und wem hilft das überhaupt?
Fragen und Antworten von Jannis Brühlmehr...
Der neue Bundesbankpräsident Jens Weidmann überrascht in den ersten Tagen. Sein Führungsstil ist soft, sein Kampf gegen die Schulden hart, und bei seinem ersten öffentlichen Auftritt spart er nicht an deutlichen Worten in Richtung Kanzlerin Angela Merkel.
Von Helga Einecke und Markus Zydramehr...
Der parteilose Ökonom Jens Weidmann berät ohne großes Gehabe die Kanzlerin in Wirtschaftsfragen - und weil sich die beiden so gut verstehen, räumt Angela Merkel für den 40-Jährigen auch schon mal ihren Platz.
Von Claus Hulverscheidtmehr...
Dank der umstrittenen Käufe von Staatsanleihen kassiert die Bundesbank ordentlich ab. Trotzdem bekommt Finanzminister Schäuble weniger als die Hälfte des Betrages, den er sich von den Währungshütern erhofft hatte.
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Maximaler Gewinn - das ist nicht das Ziel der Bundesbank. Einnahmen macht sie trotzdem, die sie in ihrer Bilanz aufführt. Wie die "Bank der Banken" an ihre Millionen kommt und was sie damit anstellt. Ein Überblick.
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20 Nationen, ein Treffen, ein Thema: Währungskrieg. Die Finanzminister der G 20 beschäftigen sich in Moskau mit einem Kampfbegriff, der Emotionen weckt und wenig aussagt. Warum ist die Politik davon so elektrisiert? Die Gründe hierfür reichen bis zur Weltwirtschaftskrise zurück.
Von Nikolaus Piper, New Yorkmehr...
Exklusiv
Die Bundesregierung einigt sich nach SZ-Informationen womöglich schon diese Woche auf den Etat für 2014. Finanzminister Schäuble kann gelassen sein: Die Neuverschuldung könnte so niedrig ausfallen wie seit Jahren nicht mehr, Überschüsse der Sozialkassen sollen zur Haushaltssanierung verwendet werden.
Von Claus Hulverscheidt, Berlinmehr...
Meinung
Die Europäische Zentralbank wird wieder Staatsanleihen kaufen - ein Tabubruch für den Bundesbank-Chef. Soll Jens Weidmann jetzt hinschmeißen? Das wäre falsch. Der Präsident der Bundesbank muss seinen Überzeugungen treu bleiben und dafür sorgen, dass die Europäische Zentralbank kontrolliert und risikobewusst handelt. Er ist derjenige, der warnen, mahnen und notfalls verlangsamen muss.
Ein Kommentar von Kurt Kistermehr...
Der Streit zwischen dem IWF und den Euro-Ländern dauert an. Zum Auftakt des Finanzminister-Treffens in Brüssel sind sich die Parteien uneins über die Milliarden-Auszahlung an Athen. Wird es eine Lösung geben?
Von Cerstin Gammelin, Brüssel, und Claus Hulverscheidt, Berlinmehr...
Gegen den Willen des Europaparlaments haben die EU-Länder Luxemburgs Notenbankchef Yves Mersch ins Direktorium der Europäischen Zentralbank berufen. Die Personalie hatte lange für Streit gesorgt, weil das Europaparlament eine Frau für das Spitzengremium der EZB gefordert hatte.
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Exklusiv
Die europäischen Notenbanken werden nach SZ-Informationen in geringerem Umfang zur Rettung Griechenlands beitragen als bisher bekannt. Allein auf den Haushalt von Bundesfinanzminister Schäuble kommen damit Mehrbelastungen von bis zu 500 Millionen Euro zu.
Von Claus Hulverscheidt, Berlinmehr...
Die deutsche Wirtschaft wird 2013 kaum wachsen: Die Bundesbank senkt ihre Prognose radikal. Bisher hatte sie mit fast zwei Prozent gerechnet, nun nähert sich ihr Ausblick der Null. Der Euro-Zone droht eine längere Rezession.
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Exklusiv
Durch ein Rotationsverfahren im EZB-Rat könnte Deutschland künftig zeitweise sein Stimmrecht verlieren - und so bei wichtigen Entscheidungen ohnmächtig außen vor bleiben. Die Bundesregierung ist höchst beunruhigt, Bayerns Finanzminister Söder schlägt eine Reform des Rates nach dem Vorbild des UN-Sicherheitsrates vor.
Von Claus Hulverscheidt und Markus Zydramehr...
Mit dem größten Konjunkturpaket seit der Finanzkrise versucht Japan, die Wirtschaft anzukurbeln. Nun greift zusätzlich die japanische Notenbank ein und flutet die Märkte mit Geld. Auch die Inflation soll steigen. Ein riskanter Plan, sagen Kritiker.
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Japans Notenbank pumpt unbegrenzt Yen in die Märkte. Das könnte einen Währungskrieg einläuten. Der deutsche Währungshüter Weidmann und Schäubles Ministerium warnen - dabei steht auch die EZB unter steigendem Druck. Ist die Unabhängigkeit der Notenbanken in Gefahr?
Von Claus Hulverscheidt, Berlin, Christoph Neidhart, Tokio, und Markus Zydra, Frankfurtmehr...
Ist das Ende der Krise in Sicht? Mario Draghi gibt sich beim Treffen der Wirtschaftslenker in Davos erstaunlich zuversichtlich: Schon im Sommer könnte die Konjunktur wieder anziehen, sagt der Chef der Europäischen Zentralbank. Doch da gibt es noch ein großes "Aber".
Von Lutz Knappmann, Davosmehr...
Die Löhne sind gestiegen, aber nicht genug. Inflationsbereinigt verdienen die Deutschen weniger als vor der Jahrtausendwende. Dabei könnten höhere Löhne nach Ansicht von Experten sogar helfen, die Euro-Krise zu überstehen - oder sie verschlimmern.
Von Sibylle Haasmehr...
Jens Weidmann gilt als traditionsbewusster Bedenkenträger, Mario Draghi als Finanzjongleur - doch der Bundesbankchef und der Präsident der Europäischen Zentralbank nähern sich einander an. Der wahre Test kommt aber erst noch.
Von Alexander Hagelüken und Markus Zydramehr...
Klare Ansage an Athen: Sollte Griechenland die bestehenden Verträge mit der EU und dem IWF nicht einhalten, entfalle damit die Grundlage für weitere Finanzhilfen, warnt Bundesbankpräsident Jens Weidmann. Auch einen Austritt des Landes aus der Euro-Zone schließt er im Interview mit der SZ nicht aus.
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Die Deutschen werden gerade wieder als Austeritäts-Apostel beschimpft werden, als Spar-Taliban - Jens Weidmann vorneweg. Vor einem Jahr wurde er Bundesbankchef. Seine Kritik an den Euro-Hilfen könnte ihn erfolgreich machen. Oder einsam.
Von Alexander Hagelüken und Markus Zydramehr...
Gemeinsame Wirtschaftsregierung, gegenseitige Schuldenhaftung, Staatsfinanzierung durch die Europäische Zentralbank. Seit dem Ausbruch der Krise hat sich die EU dramatisch verändert. Es geht nun, was sonst nie gegangen wäre - und das meiste wurden gegen den Widerstand Deutschlands durchgesetzt.
Ein Gastbeitrag von Joschka Fischermehr...
Meinung
Wenn die Europäische Zentralbank Staatsanleihen von Italien und Spanien kauft, wird sie mächtiger, als vielen lieb ist. Eine Alternative dazu gibt es aber nicht. Warum dieser Schritt gefährlich, aber unabdingbar ist.
Ein Kommentar von Nikolaus Pipermehr...
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