Das Regime in Syrien lässt Oppositionelle überwachen, in denen es eine Gefahr sieht - auch im Ausland. In Berlin wurden jetzt zwei mutmaßliche syrische Spione festgenommen, gegen sechs weitere Männer wird ermittelt. Außenminister Westerwelle ließ den syrischen Botschafter in Berlin einbestellen.
Nach wochenlangen Oppositionsprotesten hat der maledivische Präsident Mohamed Nasheed seinen Rücktritt erklärt. Zuvor hatten Soldaten mit Gummigeschossen auf Polizisten gefeuert. Auslöser für die Unruhen war die Festnahme eines Richters, der die Freilassung eines prominenten Regierungskritikers angeordnet hatte. Ein neuer Präsident steht schon bereit.
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Fahnen schwenkende Menschen und "Danke, Russland"-Plakate: Nach dem Veto Moskaus gegen eine UN-Resolution zu Syrien wird der russische Außenminister Lawrow in Damaskus von jubelnden Assad-Anhängern empfangen. Bei einem Treffen mit dem syrischen Machthaber verständigen sich beide Seiten offenbar auf eine erweiterte Beobachtermission. Syrien geht indes weiter brutal gegen Aufständische vor. Frankreich und Italien ziehen ihre Botschafter aus Damaskus zurück.
Die Kämpfe im syrischen Homs gehen weiter, täglich sterben Dutzende Menschen - und die USA scheinen langsam die Geduld mit Präsident Assad zu verlieren. Berichten zufolge sollen erstmals auch militärische Optionen ausgelotet werden, um die blutigen Auseinandersetzungen zu stoppen. Zunächst aber hofft man weiter auf diplomatische und wirtschaftliche Druckmittel.
Folter, Drangsalierung von Journalisten, Missachtung der Religionsfreiheit: Dem Regime Kasachstans werden zahlreiche Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. Selbst das Auswärtige Amt stellt dem Präsidenten Nasarbajew ein mieses Zeugnis aus. Warum ihn Merkel dennoch mit großer Geste empfängt? Es geht um Rohstoffe.
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Michael König
Prinz William im Militäreinsatz auf den Falklandinseln, ein neues Kriegsschiff auf dem Weg dorthin - für die Briten sind das Routinemaßnahmen. Argentinien will dagegen beim Sicherheitsrat der Vereinten Nationen Protest einlegen - das Land kritisiert "die Militarisierung" des Südatlantiks.
Kurzmeldungen
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In der Faschingszeit gilt: Jedes Kostüm ist eine Chiffre, die es zu entziffern gilt. Was die Renner der Saison wirklich aussagen.
Eine Stilkritik zu den beliebtesten Faschingskostümen.
Nach der Festnahme von zwei mutmaßlichen syrischen Spionen zieht Deutschland
Konsequenzen: Außenminister Westerwelle ordnet an, dass vier Mitarbeiter der syrischen Botschaft das Land verlassen müssen.
Im Käfer-Restaurant treffen sich die Teilnehmer der Sicherheitskonferenz zum Dinner. Man sonnt sich im Licht der Weltpolitik, spricht über Fußball und Trinkkultur - und hat dennoch jede Menge Stress.
Von
Philipp Crone
Der Showdown um die jüngste Syrien-Resolution des UN-Sicherheitsrats ist entschieden: Russland stemmt sich gemeinsam mit China erneut gegen einen Beschluss zur Krise in Syrien. US-Außenministerin Clinton kritisierte auf der Münchner Sicherheitskonferenz das Veto scharf und prophezeite eine weitere Eskalation der Gewalt. Am Nachmittag hatte der russische Außenminister Lawrow noch die Möglichkeit ins Spiel gebracht, die Abstimmung zu verschieben.
Von
Paul-Anton Krüger
Der Showdown um die jüngste Syrien-Resolution des UN-Sicherheitsrats ist entschieden: Russland blockiert gemeinsam mit China einen Beschluss zur Krise. US-Außenministerin Clinton kritisierte auf der Münchner Sicherheitskonferenz das Veto scharf und prophezeite eine weitere Eskalation der Gewalt. Am Nachmittag hatte der russische Außenminister Lawrow noch versucht zu erreichen, dass die Abstimmung verschoben wird - mit einer Volte.
Von
Paul-Anton Krüger
Einige sprechen von einer "Schande", andere sind einfach nur "angewidert": Das Veto Russlands und Chinas gegen die geplante Syrien-Resolution des UN-Sicherheitsrates empört Politiker und Menschenrechtler weltweit. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz wird der Ruf nach Konsequenzen immer lauter.
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hält der russische Außenminister schützend seine Hand über das Regime Assad, in New York stimmt der UN-Botschafter erneut gegen die Syrien-Resolution: Die Interessen Moskaus scheinen klar. Und die westlichen Staaten greifen nach Plan B.
Von
Paul-Anton Krüger
Die Blockade der UN-Resolution gegen Syrien durch Russland und China hat weltweit Empörung ausgelöst. Peking rechtfertigt sein Verhalten nun mit dem Hinweis auf den "Missbrauch" der UN-Resolution im Falle Libyens. Das Assad-Regime geht derweil unvermindert brutal gegen Kritiker und Zivilisten vor.
Meinung
Atomenergie in den Händen eines demokratischen und mit dem Westen verbündeten Iran muss keine Gefahr sein. Statt über einen Präventivschlag gegen das Land nachzudenken, sollte der Westen versuchen, die Bevölkerung zu einem "iranischen Frühling" zu ermuntern.
Ein Gastbeitrag von
Avi Primor
Wie geht es weiter in Syrien? Nach dem Veto gegen eine Syrien-Resolution im UN-Sicherheitsrat hagelt es vor allem für Russland Kritik. Experten denken zwar, dass Präsident Assad sich nicht mehr lange halten wird - befürchten jedoch eine neue Eskalation der Gewalt. Wie kann der Westen reagieren? Und was erhofft sich Russland von der Entwicklung?
Wichtige Fragen und Antworten. Von
Hannah Beitzer
Als Farce haben Beobachter der Arabischen Liga ihren Einsatz in Syrien beschrieben, wegen der anhaltenden Gewalt wurde er unterbrochen. Jetzt möchte die Arabische Liga ihre Leute wieder ins Land zurückschicken - in Begleitung der Vereinten Nationen. Kann so der jüngste Gewaltausbruch eingedämmt werden? Und wie lang kann sich Assad noch halten?
Wichtige Fragen und Antworten. Von
Hannah Beitzer und Lilith Volkert
Guido Westerwelle will innenpolitisch wieder mitmischen, von einem baldigen "Aufschlag" ist die Rede. Manche Liberale finden das gar nicht lustig: Sie glauben, der Außenminister wolle lediglich seinen Job sichern - und gefährde dabei den angeschlagenen Parteichef Philipp Rösler.
Von
Thorsten Denkler und Oliver Das Gupta
Alle EU-Länder außer Großbritannien und Tschechien haben zugesagt, sich an einem Pakt für strenge Haushaltsdisziplin zu beteiligen. Die Staaten verpflichten sich, eine Schuldenbremse verbindlich in nationalem Recht zu verankern. Strafverfahren gegen Defizitsünder sollen vereinfacht werden. Die Kanzlerin würdigt den Pakt als wichtigen Schritt hin zur Stabilitätsunion. Verfolgen Sie den Gipfel im Live-Blog.
Von
Jannis Brühl, Oliver Klasen und Martin Anetzberger
Kritik am Fiskalpakt: Die Opposition wirft Kanzlerin Merkel vor, sie habe bei dem EU-Treffen zentrale Forderungen nicht durchgesetzt, der Deutsche Gewerkschaftsbund warnt davor, dass Europa sich kaputtspart. Tschechien, das seine Zustimmung verweigert hat, möchte dem Sparpakt später doch noch beitreten können.
Die Lage in Syrien verschärft sich: Bei den Auseinandersetzungen zwischen dem Assad-Regime und Regierungsgegnern sollen allein am Montag etwa hundert Menschen getötet worden sein, mehr als die Hälfte von ihnen Zivilisten. Angesichts der massiven Gewalt verstärkt der Westen den Druck auf Russland und China: Sie sollen sich einer UN-Resolution nicht länger verweigern.
An der Grenze zu Afghanistan haben sich pakistanische Sicherheitskräfte und radikal-islamische Aufständische ein schweres Gefecht geliefert. Dabei sind laut Sicherheitskreisen mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen.
Kurzmeldungen
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Meinung
Der Nahe Osten ist groß und unübersichtlich - da kann man schon mal die Orientierung verlieren. Der deutsche Außenminister weilt in Ägypten und Israel, während seine Kollegen aus den USA, Frankreich und Großbritannien im UN-Sicherheitsrat persönlich für eine Syrien-Resolution werben. Es hätte Westerwelle gut angestanden, ihnen dabei zu helfen.
Ein Kommentar von
Hubert Wetzel
Mit mehr als drei Viertel der Stimmen hat sich Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei einer Vorwahl zum Vorsitz der Regierungspartei Likud gegen den Hardliner Mosche Feiglin durchgesetzt. Das Ergebnis fiel deutlich aus, gilt aber auch als Warnsignal für den amtierenden Parteichef.
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