Caritas und Kreisbildungswerk wollen Kindern aus sozial benachteiligten Familien Nachhilfe anbieten. Denn noch immer prägt die Herkunft die Bildungschancen - auch in einem reichen Landkreis
Von Katharina Blummehr...
Daniela Schadt, die Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck, macht sich für Bildungsgerechtigkeit bei Jugendlichen stark. Gerade besuchte sie nordrhein-westfälische Schulen, um sich über die Arbeit gemeinnütziger Jugendbildungsprojekte zu informieren.
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Nicht nur die Lehrer sind sich einig, warum Bildungschancen von Kindern in Deutschland ungleich verteilt sind. Auch die Eltern sehen die Schuld bei sich. Aber zu viel Interesse am Schulalltag der Kinder ist dann doch wieder lästig.
Von Roland Preußmehr...
Auch wenn die Studiengebühren fallen: In Bayern sind die Bildungschancen im Vergleich zu anderen Ländern ungerecht verteilt. Was aber muss die Staatsregierung tun, damit Talente nicht verloren gehen? Fünf Thesen.
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Teurer Traum von der Ferne: 9000 Euro kostet ein Schuljahr im Ausland durchschnittlich. Stipendien gibt es kaum - das Einkommen der Eltern entscheidet darüber, ob sich Kindern diese Option eröffnet oder nicht.
Von Johann Oselmehr...
In Bayern erschüttern Filz-Vorwürfe die CSU, in Berlin verwaltet Kanzlerin Merkel nur noch. Eigentlich eine gute Ausgangsposition für die SPD. Doch die Sozialdemokraten können daraus keinen Profit schlagen. SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier spricht im SZ.de-Interview über Fehler im Wahlkampf und erklärt, wie die SPD noch die Wende schaffen will.
Von Sebastian Gierkemehr...
Migrationshintergrund, wenig Geld, bildungsfernes Elternhaus - manche Schüler haben es schwerer als andere. Damit sie in Schule und Studium die gleichen Chancen haben wie ihre Klassenkameraden, unterstützen sie spezielle Stipendien.
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Die Bildungschancen in Bayern sind zwölf Jahre nach dem Pisa-Schock nach wie vor ungleich verteilt. Die SPD beklagt, dass Schüler nicht in allen Regionen dieselben Chancen haben, aufs Gymnasium zu wechseln.
Von Tina Baiermehr...
Einmal arm, immer arm: In kaum einem europäischen Land hängen die Bildungschancen der Kinder so stark vom Ausbildungsstand der Eltern ab wie in Deutschland. Und in kaum einem Nachbarstaat ist der soziale Aufstieg so mühsam wie hierzulande. Ein Armutszeugnis für das ökonomisch stärkste Land Europas.
Ein Kommentar von Thomas Öchsnermehr...
Längeres gemeinsames Lernen hilft den Schwachen. Doch die haben keine Lobby, wie der Entscheid in Hamburg gezeigt hat. Größere Gerechtigkeit muss trotzdem geschaffen werden.
Ein Kommentar von Tanjev Schultzmehr...
Das Bildungssystem hat sich nach Einschätzung von Fachleuten im vergangenen Jahr weiter verbessert. Schwächen sehen sie in der Ganztagsbetreuung und in den naturwissenschaftlichen Fächern.
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Der Besuch einer Krippe erhöht einer Studie zufolge die Bildungschancen eines Kindes deutlich. Etwa der Hälfte der Kinder, die eine Krippe besucht haben, gelingt später der Sprung auf das Gymnasium - von den Kindern ohne Krippenerfahrung schafft dies nur ein Drittel.
Von Felix Berthmehr...
In Deutschland bestimmt die soziale Herkunft den Bildungsweg. Die Chance, ein Gymnasium zu besuchen ist für Akademikerkinder neun Mal höher als für den Nachwuchs von Arbeitern.
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Frauen müssen mehr Hindernisse für eine akademische Karriere überwinden als Männer - besonders stark gilt das für naturwissenschaftliche Fächer. Eine wichtige Rolle spielen dabei gesellschaftliche Normen - in Südafrika noch stärker als in Deutschland. Ein Gespräch über die Erfahrungen von Wissenschaftlerinnen aus zwei sehr unterschiedlichen Ländern.
Von Silvester Popescu-Willigmann und Britta Thegemehr...
Jugendzentren übernehmen immer häufiger die Nachmittagsbetreuung von Schülern. Diese müssten eigentlich die Schulen leisten. Doch denen fehlt sowohl das Personal als auch der notwendige Platz.
Alexandra Vettorimehr...
Deutschland geht es angeblich wirtschaftlich gut, zumindest nach den üblichen Kriterien. SPD und Grüne sehen das anders. Sie wollen die Wirtschaftspolitik Deutschlands auf ein völlig neues Fundament stellen - und es auf Nachhaltigkeit statt ewiges Wachstum ausrichten.
Von Christoph Hickmann und Claus Hulverscheidt, Berlinmehr...
Exklusiv
Das Hartz-IV-Risiko für Jugendliche in deutschen Großstädten ist sehr unterschiedlich: Besonders gering ist es in München und Dresden. Schlecht schneiden hingegen Berlin und Städte aus dem Ruhrgebiet ab.
Von Thomas Öchsner, Berlinmehr...
Meinung
Okay, an manchen Stellen fehlt es noch an ein bisschen Klartext - ungewöhnlich für Steinbrück. Doch inhaltlich passt dieser Entwurf durchaus zum neuen, linken Kanzlerkandidaten: Steuererhöhungen, Frauenquote, staatliche Eingriffe bei Löhnen und Mieten. Der SPD-Kandidat nimmt für sich in Anspruch, frühere Irrtümer zu korrigieren. Das ist legitim, vielleicht sogar ehrenwert.
Ein Kommentar von Nico Fried, Berlinmehr...
Samstagvormittag, Mensa der Uni Chemnitz: Die Grüne Petra Zais kämpft um einen Platz auf der Landesliste ihrer Partei. Weil sie bereits vor vier Jahren an selber Stelle antrat, erlebt sie ein Déjà-vu.
Von Cornelius Pollmer, Chemnitzmehr...
Junge weiße Männer werden in England nicht nur zahlenmäßig immer weniger - sie interessieren sich auch für alles andere als für ihre Ausbildung. Ein britischer Minister will sie deshalb zur schützenswerten Minderheit erklären lassen. Vor allem der Arbeiternachwuchs müsse dringend gefördert werden.
Von Christian Zaschke, Londonmehr...
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