Konsum und Handel:So könnte tonnenweise Essen gerettet werden

Lesezeit: 4 min

Konsum und Handel: Für die Tonne: Nicht alle Lebensmittel, die die Deutschen entsorgen, sind tatsächlich schon verdorben.

Für die Tonne: Nicht alle Lebensmittel, die die Deutschen entsorgen, sind tatsächlich schon verdorben.

(Foto: Joerg Boethling/Imago)

Die Regierung will die Verschwendung von Lebensmitteln halbieren. Dabei hat sie einen Schuldigen im Auge: den Verbraucher. Kritiker haben mutigere Ideen, was passieren müsste.

Von Michael Kläsgen

Noch nie sind Lebensmittel in Deutschland in so kurzer Zeit so teuer geworden. Trotzdem landen laut offizieller Statistik durchschnittlich fast elf Millionen Tonnen Essen jedes Jahr im Müll. Und vieles deutet darauf hin, dass die Vergeudung dieses Jahr trotz Inflation insgesamt noch einmal zunehmen wird. Diese riesige Menge will die Bundesregierung bis 2030 halbieren. Wie? Das legt das Ernährungs- und Landwirtschaftsministerium gerade in seiner "Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung" fest. Minister Cem Özdemir (Grüne) will sie bis Ende des Jahres, womöglich schon in den kommenden Tagen vorstellen. Aus Sicht der Ernährungsindustrie ist der Entwurf bereits "unterschriftsreif". Er ist das Ergebnis jahrelanger Verhandlungen zwischen Groß- und Einzelhandel sowie dem Ministerium. Vertreter von Verbrauchern saßen nicht direkt mit am Tisch.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Beautiful redhead with dog; single
Liebe und Partnerschaft
»Manche Menschen haben große Angst, allein zu sterben«
Geheimdienste im Ukraine-Krieg
An der unsichtbaren Front
Two sad teens embracing at bedroom; Trauer
Tod und Trauer
Wie man trauernden Menschen am besten hilft
Erbschaft
Jetzt noch schnell das Haus verschenken
Smiling women stretching legs on railing; Dehnen
Gesundheit
"Der Schlüssel zu mehr Beweglichkeit ist der hintere Oberschenkel"
Zur SZ-Startseite