Bei 13,90 Euro pro Stunde liegt der Mindestlohn, die gesetzliche Lohnuntergrenze. Einige Arbeitgeber versuchen mit Tricks, die Summe zu drücken. Besonders betroffen: Gast- und Hotelgewerbe.
Statistisches Bundesamt
:Einwohnerzahl in Deutschland schrumpft erstmals seit 2020
Zum Jahresende lebten etwa 83,5 Millionen Menschen in der Bundesrepublik. Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes waren das etwa 100 000 weniger als Ende 2024. Die Zuwanderung gleicht den Geburtenrückgang nicht mehr aus.
MeinungPflege
:Ein Heim ist immer nur die zweitbeste Lösung
Wer das zweifelhafte Glück hat, dort untergekommen zu sein, macht schnell eine Erfahrung: Die Versorgung ist trotz Premiumpreisen eher dürftig. Gäbe es denn gar keine Alternative dazu? Doch.
Wachstum
:Drittes schlechtes Jahr für deutsche Wirtschaft
Die Deutschen sind verunsichert. Die Industrie steckt in der Krise, das alte Exportmodell ist schwer angeschlagen. Jetzt richten sich alle Blicke auf die Bundesregierung: Bringt sie die Wirtschaft wieder in Schwung?
Statistisches Bundesamt
:Fertiggerichte werden beliebter
Ein Plus von 25 Prozent innerhalb von fünf Jahren verzeichnen die Statistiker. Bemerkenswert: Trotzdem wenden die Menschen nicht weniger Zeit fürs Kochen auf.
Kuriose Städte-Rankings
:Wo München nicht spitze ist
Sonnenstunden, Christbaumhöhen, Beautysalon-Dichte: Zu dem, was in Städten geboten ist, gibt es zahlreiche Studien. Wo München gut abschneidet – und wo es noch ziemlich viel Luft nach oben gibt.
Deutscher Weinbau
:Wohin mit all dem Wein?
Der deutsche Weinbau steckt in der Krise, die Menschen trinken weniger. Eigentlich müsste die Rebfläche sinken, doch die Winzer wehren sich – auch, weil ihr Produkt für sie mehr ist als ein Wirtschaftsgut. Ein Besuch an der Südlichen Weinstraße.
ExklusivDemografie
:Wo Deutschland im Jahr 2035 besonders alt sein wird
Eine neue Prognose des privaten Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt auf den Landkreis genau: Wie altert Deutschland? Wo werden mehr Menschen leben und wo weniger?
Jobs
:6,3 Millionen Menschen arbeiten zum Niedriglohn
Rund 6,3 Millionen Beschäftigte in Deutschland arbeiten für weniger als 14,32 Euro pro Stunde. Besonders stark betroffen sind Gastronomie, Landwirtschaft und Kulturbetriebe.
Luftverkehr
:Innerdeutsche Flüge sind aus der Mode
Das Passagieraufkommen an deutschen Flughäfen liegt noch immer unter dem Niveau der Vor-Corona-Zeit. Das hat gleich mehrere Gründe.
Reallöhne
:Deutsche Arbeitnehmer können sich wieder mehr leisten
Die Reallöhne lagen von Juli bis September um durchschnittlich 2,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor. In Kauflaune sind die meisten Deutschen trotzdem nicht. Das hat einen Grund.
Statistisches Bundesamt
:Fünf Millionen Menschen können Wohnung nicht ausreichend heizen
Das seien etwa 6,3 Prozent der Bevölkerung, teilt das Statistische Bundesamt mit. Der Anteil sei allerdings gegenüber dem Vorjahr kleiner geworden.
Buchläden in Deutschland
:Weniger Buchläden, aber mehr Umsatz
Die Zahl der Bucheinzelhändler ist binnen fünf Jahren fast um ein Viertel gesunken. Gründe für das Aussterben könnten steigende Kosten und ein verändertes Kaufverhalten sein. Der Umsatz in den Buchhandlungen steigt trotzdem.
Frauenerwerbstätigkeit
:Nach 35 Jahren: Der Westen hat aufgeholt
1991 waren in Westdeutschland nur gut die Hälfte der Frauen berufstätig, in Ostdeutschland waren es zwei Drittel. Inzwischen haben sich die Werte angeglichen.
Bevölkerung
:Zahl der mindestens Hundertjährigen in Deutschland steigt
Mehr Menschen in Deutschland werden laut einer Statistik mindestens 100 Jahre alt. Besonders häufig sind es Frauen.
Wirtschaft
:Trump kündigt 100-Prozent-Zoll auf Arzneimittel an
Damit erfüllt sich eine Befürchtung der deutschen Pharmaindustrie. Aber auch Indien und die Schweiz dürften unter dem Schritt leiden. Wer in den USA produziert, zahle keine Zölle, lässt der US-Präsident wissen.
Konjunkturprognose
:Deutschland steht vor Aufschwung
Die Deutschen erleben 2026 endlich wieder Wachstum, so die Konjunkturforscher. Doch ohne grundlegende Reformen sei es damit bald vorbei. Sie schlagen einen Zwölf-Punkte-Plan vor. Denn Trumps Zölle schaden Deutschland stärker als bekannt.
Politik in Bayern
:Wie die Nazis mit Statistik ihre Diktatur legitimiert haben
Die amtliche Erhebung von Zahlen bringt viele Menschen zum Gähnen, dabei ist das Thema hochpolitisch. Das Landesamt in Fürth hat seine NS-Vergangenheit und den Übergang zur Demokratie nun untersuchen lassen. Mit Lehren bis in die heutige Zeit.
Insolvenzverfahren
:Sport-Scheck-Gläubiger erhalten deutlich mehr Geld als erwartet
Das liegt laut Insolvenzverwalter daran, dass der Sportfachhändler schnell verkauft werden konnte und die Gläubiger weniger fordern als ursprünglich angenommen. Auch die schnelle Neuvermietung der Münchner Zentrale habe geholfen.
MeinungSchrumpfende Wirtschaft
:Es braucht dringend einen Stimmungsumschwung
Rückschlag für die deutsche Wirtschaft: Managertreffen im Kanzleramt allein helfen kurzfristig nicht, um die Konjunktur in Schwung zu bringen.
Statistisches Bundesamt
:Mehr als 14 Prozent mehr Einfamilienhäuser
Der Wohnungsbau in Deutschland zieht wieder an, allerdings von einem sehr niedrigen Niveau aus. Und eine Umfrage zeigt, dass viele junge Menschen das Ziel aufgegeben haben, auf ein Eigenheim zu sparen.
Dönerpreis
:Knackt der Döner bald die Zehn-Euro-Marke?
Arbeiter einer der größten Dönerfabriken des Landes streiken. Videos davon gehen bei Tiktok viral. Einige fürchten: Wird der Döner noch teurer? Kaum ein anderes Lebensmittel lässt die Deutschen die Inflation deutlicher spüren.
Konjunktur
:Inflationsrate bleibt bei zwei Prozent
Experten hatten etwas mehr Rückgang erwartet: Waren und Dienstleistungen sind im Jahresvergleich um zwei Prozent teurer geworden.
Bundesfinanzhof
:Aus Mangel an Streit
Der Bundesfinanzhof löst einen kompletten Senat auf, etliche Richterstellen werden eingespart. Der Grund: Am obersten deutschen Finanzgericht wird die Arbeit knapp.
Konjunktur
:Deutsche Wirtschaft schrumpft wieder
Donald Trumps Zölle dürften dafür sorgen, dass sich die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr schlecht entwickelt. Erst 2026 könnte es etwas besser werden.
MeinungArbeitszeit
:Steuerfreie Überstunden? Es gibt bessere Ideen
Die Bundesregierung will Zuschläge für Überstunden von der Steuer befreien. Doch damit zementiert sie überholte Rollenbilder von Frauen und Männern – und ignoriert Instrumente gegen den Personalmangel, die wirklich was bringen.
Zahlen
:Statistisches Bundesamt ermittelt deutschen Durchschnittsbürger
Mal angenommen, ein Mensch allein steht für alle 83 Millionen Einwohner Deutschlands: Wie alt, groß und gut verdienend wäre diese Person? Und sind Sie größer oder kleiner?
MeinungArbeit
:Der Mindestlohn ist erfolgreicher, als seine Kritiker meinen
Manche Arbeitgeber finden den neuen Mindestlohn zu hoch, Landwirte fordern Ausnahmen. Die Regierung sollte all diesen Ansinnen widerstehen: Millionen Menschen haben eine bessere Bezahlung verdient.
Arbeitszeit in Deutschland
:Faul? Von wegen
Die Deutschen arbeiten zu wenig? Neue Daten vom Statistischen Bundesamt zeigen, dass das so nicht stimmt. Die Antwort ist komplexer und hat vor allem mit der Teilzeitquote zu tun.
Statistisches Bundesamt
:Zollstreit mit Trump bremst deutsche Exporte aus
Anfang des Jahres gab es noch ein Plus bei den deutschen Ausfuhren, aber jetzt schlägt der Handelskonflikt mit der US-Regierung durch.
Statistisches Bundesamt
:Inflation verharrt bei 2,1 Prozent
Zwar sind die Energiepreise gesunken, aber die Preise für Lebensmittel steigen überdurchschnittlich. Auch die Teuerung in der Gastronomie, bei Pauschalreisen oder Autowerkstätten ist noch immer hoch.
Fördergelder in Bayern
:Wo sind denn all die Einwohner?
In etlichen Gemeinden in Bayern leben nach dem Zensus plötzlich deutlich weniger Menschen als davor. Im kleinen Schleching im Chiemgau fehlt zum Beispiel fast ein Siebtel der Einwohner. Wie kann das sein?
Bezahlung von Pflegekräften
:Mehr als 1200 Euro Plus in zehn Jahren
4048 Euro pro Monat ohne Schichtzulagen oder Sonderzahlungen, so viel verdienen Menschen, die in Gesundheits- oder Pflegeberufen arbeiten, im Mittel. Eine Auswertung des Statistischen Bundesamtes zeigt: Das ist ein überdurchschnittliches Gehalt.
Statistisches Bundesamt
:Mittlerer Jahresverdienst liegt bei 52 159 Euro
Die Hälfte der Beschäftigten liegt mit ihrem Gehalt darüber, die andere Hälfte unter diesem Wert.
Arbeitsmarkt
:Zahl der Erwerbstätigen auf Rekordniveau gestiegen
Der anhaltenden Konjunkturflaute zum Trotz war die Zahl der Beschäftigten im vergangenen Jahr so hoch wie nie seit der Wiedervereinigung. Ein Trend, der sich wohl nicht fortsetzen wird.
IT-Sicherheit
:Mögliches Datenleck beim Statistischen Bundesamt
Deutschlands amtliche Statistiker befürchten einen Abfluss von Daten und schalten die Sicherheitsbehörden ein. Der Austausch von Erhebungen zwischen verschiedenen Behörden wird vorerst unterbrochen.
Jugendamt
:Kindeswohlgefährdungen gehen zurück
Im Vergleich zum Vorjahr treten im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen weniger Fälle auf.
Konjunktur
:Deutsche Wirtschaft wächst überraschend
Obwohl die Industrie angeschlagen ist, gibt es ein kleines Hoffnungszeichen von der Konjunktur. Die Inflation allerdings steigt wieder etwas.
Statistisches Bundesamt
:Hohe Sparquote – Deutsche legen viel Geld zurück
Zum Weltspartag veröffentlichen die Statistiker Daten zur Konsumneigung der Deutschen. Nur in wenigen anderen Ländern wird so viel gespart wie hierzulande.
Statistisches Bundesamt
:Hohe Inflation bei Hunde- und Katzenfutter
Um mehr als 17 Prozent sind die Preise für Leckerli im vergangenen Jahr gestiegen. Damit ist die Teuerungsrate deutlich höher als bei Lebensmitteln.
Nach starken Vormonaten geht es im August wieder nach unten, und zwar um 5,8 Prozent. Der Rückgang ist deutlicher als von Experten vermutet.
Arbeiten im Alter
:Jeder achte Rentner ist berufstätig
Mit durchschnittlich 64,4 Jahren gehen die Menschen in Deutschland in Rente. Ein Teil arbeitet aber dennoch weiter, nicht nur aus finanziellen Motiven.
Sozialpolitik
:Immer mehr Haushalte beziehen Wohngeld
Die Zahl stieg um 80 Prozent auf 1,2 Millionen, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. In Mecklenburg-Vorpommern ist der Anteil am höchsten, in Bayern am niedrigsten.
Standort Deutschland
:Wirtschaft schrumpft, Inflation steigt
Es sind nur kleine Veränderungen, die das Statistische Bundesamt ausweist. Und doch zweifeln Experten, ob die deutsche Wirtschaft bald aus ihrer Wachstumsschwäche herausfinden kann.
Staatsfinanzen
:Mit fast 2,5 Billionen Euro in der Kreide
Deutschlands öffentliche Haushalte sind so hoch verschuldet wie nie zuvor. Allerdings hat das Statistische Bundesamt auch ausgerechnet: In den Bundesländern sind die Schulden zuletzt zurückgegangen.
Wirtschaft in Deutschland
:Reallöhne in Deutschland steigen stark
Es ist der stärkste Anstieg, den das Statistische Bundesamt bisher gemessen hat. In den Vorjahren mussten Beschäftigte hohe Reallohnverluste hinnehmen.
Deutsche Staatsangehörigkeit
:Einbürgerungen auf Rekordhoch
Im vergangenen Jahr haben gut 200 000 Einwanderer einen deutschen Pass bekommen. Mehr als ein Drittel davon stammen aus Syrien.
Inflation
:Preise für Brot und Brötchen steigen um fast 35 Prozent in nur vier Jahren
Hohe Energiekosten und mehr Geld fürs Personal: Für Backwaren müssen die Menschen in Deutschland immer mehr bezahlen.
Arbeitsmarkt
:So viele junge Menschen wie nie haben keinen Abschluss
Die Zahlen steigen schon seit Jahren kontinuierlich an: Inzwischen verfügen fast 2,9 Millionen nicht über eine formale Berufsqualifikation. Das Problem wird immer größer.
Statistisches Bundesamt
:Mütter arbeiten 40 Stunden die Woche unbezahlt
Frauen erledigen in Deutschland viel mehr Hausarbeit als Männer – kaum anders als noch vor einem Jahrzehnt. Eine Erleichterung hat ausgerechnet die Corona-Pandemie gebracht.