Statistisches Bundesamt

Statistisches Bundesamt
:Wann ist ein Bier ein Bier?

In Deutschland wird immer weniger Bier getrunken, jede Woche macht im Durchschnitt eine Brauerei dicht. Die Zahlen sind schlecht – auch wegen einer statistischen Besonderheit.

SZ PlusVon Leopold Zaak

Statistisches Bundesamt
:Schlecken für die Konjunktur

Gibt es denn überhaupt keine guten Nachrichten mehr aus der deutschen Wirtschaft? Doch! Die Hitze beschert dem Handel Rekordabsätze bei Wasser und Eis.

SZ PlusVon Oliver Klasen

Wassersport
:Eintrittspreise für Schwimmbäder steigen überdurchschnittlich

Im Juni kostete der Eintritt 3,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte.

Statistisches Bundesamt
:Deutliches Umsatzminus im Gastgewerbe

Die Wirte haben im Monat Mai deutlich weniger Umsatz gemacht als im Vormonat. Aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Lage halten viele Gäste ihr Geld zusammen.

Statistisches Bundesamt
:Deutsche wohnen auf immer größerer Fläche

Fast 50 Quadratmeter stehen jeder Person hierzulande rechnerisch zur Verfügung. Das ist deutlich mehr als vor zehn Jahren.

MeinungSozialreformen
:Lasst den Studierenden die Minijobs

Die Bafög-Reform schafft nur eine halbherzige Entlastung. Gleichzeitig plant die Regierung, eine wichtige Einnahmequelle für viele Studierende zu streichen. Das setzt sie finanziell unter Druck.

SZ PlusKommentar von Jerrit Schloßer

Deutschland
:Vom Arbeiterführer zum U-Boot-Verkäufer

Oliver Burkhard hat lange für die IG Metall gearbeitet, ehe er zu Thyssenkrupp und von dort zur Rüstungsfirma TKMS gewechselt ist. So ungewöhnlich wie seine Vita ist auch der Auftrag, den er nun klargemacht hat.

SZ PlusVon Caspar Busse

Konjunktur
:Auftragsplus sorgt für Hoffnungsschimmer in der Industrie

Die deutsche Industrie überrascht mit deutlich mehr Aufträgen im Mai. Auch der Rückgang im April war laut neuen Zahlen geringer als gedacht.

Preise
:Inflation sinkt im Juni überraschend

Im Juni geht die deutsche Teuerungsrate erneut zurück. Gesunkene Ölpreise sind der Grund. Aber auch der Tankrabatt hatte Auswirkungen. EZB-Notenbanker halten die Inflationsgefahr dennoch für nicht gebannt.

Von Markus Zydra

Wohnungsmarkt
:Immobilienpreise in Deutschland steigen langsamer

Häuser und Wohnungen verteuerten sich von Januar bis März um durchschnittlich 1,4 Prozent zum Vorjahreszeitraum.

Statistisches Bundesamt
:Jeder Fünfte kann sich keinen Urlaub leisten

Eine Woche Erholung am Meer oder in den Bergen? Das ist für viele Menschen hierzulande finanziell nicht drin. Für eine Bevölkerungsgruppe fällt der Urlaub besonders oft aus.

Preise im Urlaub
:Sparen in Spanien

Sehr günstig ist es in Montenegro und Portugal, sehr teuer in Island und der Schweiz. Die Preise für Restaurants sind einigen Urlaubsländer deutlich günstiger als in Deutschland.

Migration
:Zuwanderung nach Deutschland sinkt fast um die Hälfte

2025 sind deutlich weniger Menschen nach Deutschland gekommen als im Jahr davor. Die Nettozuwanderung schrumpft laut Statistischem Bundesamt um 45 Prozent auf 235 000 Personen.

Luftverkehr
:Fast jeder zweite Flug geht über eine kurze Strecke

Im vergangenen Jahr waren 45 Prozent aller Flüge kürzer als 1000 Kilometer. Angesichts steigender Ölpreise und Kerosinknappheiten drohen nun vor allem auf der Kurzstrecke Flugstreichungen. Ursache ist die Blockade der Straße von Hormus.

Wohnungsbau in Deutschland
:„Schlimmer geht immer“

In Deutschland sinkt die Zahl neuer Wohnungen weiter deutlich. Bauverbände fordern nun mehr Planungssicherheit und Tempo von der Politik.

Von Tim Frehler und Corinna Koch

Fleischersatzprodukte
:Der Markt ist gesättigt

Tofu-Produkte, die so aussehen wie Bratwurst, Schnitzel oder Burger-Patties, lange boomte dieser Markt. Doch nun sind die Produktionszahlen plötzlich rückläufig. Was ist da los?

SZ PlusVon Björn Finke und Leonie Urbanczyk

China
:Sie sterben für unsere Böller

Liuyang in Zentralchina lebt seit Jahrhunderten vom Feuerwerk.  Dann explodiert eine Fabrik, 37 Menschen sterben. Der wichtigste europäische Abnehmer für billige Raketen: Deutschland.

SZ PlusVon Gregor Scheu

Konjunktur
:Auftragsschub für die deutsche  Industrie

Im März gab es ein überraschend starkes Auftragsplus. Konjunkturexperten bleiben angesichts hoher Energiepreise und des Iran-Kriegs skeptisch.

Konjunktur
:Iran-Krieg bremst deutsches Wachstum

Aufschwung? Ist trotz eines noch guten ersten Quartals nicht in Sicht. Je länger der Krieg dauert, desto mehr schreckt die Inflation Verbraucher ab und reduziert den Konsum.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken

Deutschland
:Inflation steigt im April auf 2,9 Prozent

Als Hauptgrund gilt der Krieg der USA und Israel gegen Iran. Die Teuerungsrate klettert wegen des verteuerten Öls auf den höchsten Wert seit Anfang 2024.

Statistisches Bundesamt
:Zahl der Geburten auf niedrigstem Stand der Nachkriegszeit

Die Geburtenzahl in Deutschland sinkt weiter. Der Rückgang betrifft vor allem die östlichen Bundesländer.

Statistisches Bundesamt
:Inflation steigt wegen Iran-Krieg auf 2,7 Prozent

Wegen der gestiegenen Energiepreise erwartet das Statistische Bundesamt, dass Waren und Dienstleistungen wieder teurer werden. Es ist die höchste Teuerungsrate seit mehr als zwei Jahren.

Statistisches Bundesamt
:Immobilienpreise ziehen an

Private Käufer leiden unter einer doppelten Belastung. Einerseits werden Häuser und Wohnungen deutlich teurer, andererseits könnte infolge des Iran-Krieges die Zinsen für Baukredite steigen.

Folgen des Iran-Kriegs
:Wird es schlimm oder richtig schlimm?

Um 20 bis 30 Cent sind die Benzinpreise in nur einer Woche gestiegen. Der Krieg in Nahost gefährdet das deutsche Wirtschaftswachstum. Viele Bürger haben jetzt das Gefühl: Hier kann etwas ins Rutschen kommen.

SZ PlusVon Kerstin Bund, Anna Lea Jakobs, Oliver Klasen und Michael Kläsgen

Statistisches Bundesamt
:Frauen sind selten Hauptverdiener

In 56 Prozent der Paarhaushalte verdient der Mann mehr Geld, in nicht einmal zehn Prozent der Fälle die Frau. Kinder verschärfen die Einkommensungleichkeit zwischen den Geschlechtern.

Mindestlohn
:Zoll deckte sechstausendfache Schwarzarbeit auf

Bei 13,90 Euro pro Stunde liegt der Mindestlohn, die gesetzliche Lohnuntergrenze. Einige Arbeitgeber versuchen mit Tricks, die Summe zu drücken. Besonders betroffen: Gast- und Hotelgewerbe.

Statistisches Bundesamt
:Einwohnerzahl in Deutschland schrumpft erstmals seit 2020

Zum Jahresende lebten etwa 83,5 Millionen Menschen in der Bundesrepublik. Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes waren das etwa 100 000 weniger als Ende 2024. Die Zuwanderung gleicht den Geburtenrückgang nicht mehr aus.

MeinungPflege
:Ein Heim ist immer nur die zweitbeste Lösung

Wer das zweifelhafte Glück hat, dort untergekommen zu sein, macht schnell eine Erfahrung: Die Versorgung ist trotz Premiumpreisen eher dürftig. Gäbe es denn gar keine Alternative dazu? Doch.

SZ PlusKommentar von Rainer Stadler

Wachstum
:Drittes schlechtes Jahr für deutsche Wirtschaft

Die Deutschen sind verunsichert. Die Industrie steckt in der Krise, das alte Exportmodell ist schwer angeschlagen. Jetzt richten sich alle Blicke auf die Bundesregierung: Bringt sie die Wirtschaft wieder in Schwung?

SZ PlusVon Alexander Hagelüken

Statistisches Bundesamt
:Fertiggerichte werden beliebter

Ein Plus von 25 Prozent innerhalb von fünf Jahren verzeichnen die Statistiker. Bemerkenswert: Trotzdem wenden die Menschen nicht weniger Zeit fürs Kochen auf.

Kuriose Städte-Rankings
:Wo München nicht spitze ist

Sonnenstunden, Christbaumhöhen, Beautysalon-Dichte: Zu dem, was in Städten geboten ist, gibt es zahlreiche Studien. Wo München gut abschneidet – und wo es noch ziemlich viel Luft nach oben gibt.

Von René Hofmann

Deutscher Weinbau
:Wohin mit all dem Wein?

Der deutsche Weinbau steckt in der Krise, die Menschen trinken weniger. Eigentlich müsste die Rebfläche sinken, doch die Winzer wehren sich – auch, weil ihr Produkt für sie mehr ist als ein Wirtschaftsgut. Ein Besuch an der Südlichen Weinstraße.

Von Elisabeth Dostert

ExklusivDemografie
:Wo Deutschland im Jahr 2035 besonders alt sein wird

Eine neue Prognose des privaten Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt auf den Landkreis genau: Wie altert Deutschland? Wo werden mehr Menschen leben und wo weniger?

SZ PlusVon Joscha F. Westerkamp

Jobs
:6,3 Millionen Menschen arbeiten zum Niedriglohn

Rund 6,3 Millionen Beschäftigte in Deutschland arbeiten für weniger als 14,32 Euro pro Stunde. Besonders stark betroffen sind Gastronomie, Landwirtschaft und Kulturbetriebe.

Luftverkehr
:Innerdeutsche Flüge sind aus der Mode

Das Passagieraufkommen an deutschen Flughäfen liegt noch immer unter dem Niveau der Vor-Corona-Zeit. Das hat gleich mehrere Gründe.

Von Caspar Busse

Reallöhne
:Deutsche Arbeitnehmer können sich wieder mehr leisten

Die Reallöhne lagen von Juli bis September um durchschnittlich 2,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor. In Kauflaune sind die meisten Deutschen trotzdem nicht. Das hat einen Grund.

Statistisches Bundesamt
:Fünf Millionen Menschen können Wohnung nicht ausreichend heizen

Das seien etwa 6,3 Prozent der Bevölkerung, teilt das Statistische Bundesamt mit. Der Anteil sei allerdings gegenüber dem Vorjahr kleiner geworden.

Buchläden in Deutschland
:Weniger Buchläden, aber mehr Umsatz

Die Zahl der Bucheinzelhändler ist binnen fünf Jahren fast um ein Viertel gesunken. Gründe für das Aussterben könnten steigende Kosten und ein verändertes Kaufverhalten sein. Der Umsatz in den Buchhandlungen steigt trotzdem.

Frauenerwerbstätigkeit
:Nach 35 Jahren: Der Westen hat aufgeholt

1991 waren in Westdeutschland nur gut die Hälfte der Frauen berufstätig, in Ostdeutschland waren es zwei Drittel. Inzwischen haben sich die Werte angeglichen.

Bevölkerung
:Zahl der mindestens Hundertjährigen in Deutschland steigt

Mehr Menschen in Deutschland werden laut einer Statistik mindestens 100 Jahre alt. Besonders häufig sind es Frauen.

Wirtschaft
:Trump kündigt 100-Prozent-Zoll auf Arzneimittel an

Damit erfüllt sich eine Befürchtung der deutschen Pharmaindustrie. Aber auch Indien und die Schweiz dürften unter dem Schritt leiden. Wer in den USA produziert, zahle keine Zölle, lässt der US-Präsident wissen.

Konjunkturprognose
:Deutschland steht vor Aufschwung

Die Deutschen erleben 2026 endlich wieder Wachstum, so die Konjunkturforscher. Doch ohne grundlegende Reformen sei es damit bald vorbei. Sie schlagen einen Zwölf-Punkte-Plan vor. Denn Trumps Zölle schaden Deutschland stärker als bekannt.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken

Politik in Bayern
:Wie die Nazis mit Statistik ihre Diktatur legitimiert haben

Die amtliche Erhebung von Zahlen bringt viele Menschen zum Gähnen, dabei ist das Thema hochpolitisch. Das Landesamt in Fürth hat seine NS-Vergangenheit und den Übergang zur Demokratie nun untersuchen lassen. Mit Lehren bis in die heutige Zeit.

SZ PlusVon Johann Osel

Insolvenzverfahren
:Sport-Scheck-Gläubiger erhalten deutlich mehr Geld als erwartet

Das liegt laut Insolvenzverwalter daran, dass der Sportfachhändler schnell verkauft werden konnte und die Gläubiger weniger fordern als ursprünglich angenommen. Auch die schnelle Neuvermietung der Münchner Zentrale habe geholfen.

MeinungSchrumpfende Wirtschaft
:Es braucht dringend einen Stimmungsumschwung

Rückschlag für die deutsche Wirtschaft: Managertreffen im Kanzleramt allein helfen kurzfristig nicht, um die Konjunktur in Schwung zu bringen.

SZ PlusKommentar von Caspar Busse

Statistisches Bundesamt
:Mehr als 14 Prozent mehr Einfamilienhäuser

Der Wohnungsbau in Deutschland zieht wieder an, allerdings von einem sehr niedrigen Niveau aus. Und eine Umfrage zeigt, dass viele junge Menschen das Ziel aufgegeben haben, auf ein Eigenheim zu sparen.

Dönerpreis
:Knackt der Döner bald die Zehn-Euro-Marke?

Arbeiter einer der größten Dönerfabriken des Landes streiken. Videos davon gehen bei Tiktok viral. Einige fürchten: Wird der Döner noch teurer? Kaum ein anderes Lebensmittel lässt die Deutschen die Inflation deutlicher spüren.

SZ PlusVon Joshua Beer

Konjunktur
:Inflationsrate bleibt bei zwei Prozent

Experten hatten etwas mehr Rückgang erwartet: Waren und Dienstleistungen sind im Jahresvergleich um zwei Prozent teurer geworden.

Bundesfinanzhof
:Aus Mangel an Streit

Der Bundesfinanzhof löst einen kompletten Senat auf, etliche Richterstellen werden eingespart. Der Grund: Am obersten deutschen Finanzgericht wird die Arbeit knapp.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

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