:Die Klimakrise lässt sich nur mit globalen Steuertransfers aufhalten
Aktiensteuer
:Scholz versucht neuen Anlauf für Finanztransaktionssteuer
Die Abgabe auf Aktien soll die Grundrente finanzieren. Damit eine Finanztransaktionssteuer in Europa doch noch eine Chance hat, bietet der Finanzminister eine neue Klausel an.
Finanzminister
:Scholz will Kleinsparer im Gegenzug für Aktiensteuer entlasten
Die Kritik an der geplanten Steuer reißt nicht ab. Nun will der Finanzminister einem Bericht zufolge immerhin deutsche Sparer besänftigen.
ExklusivFinanztransaktionsteuer
:Scholz warnt Kurz
Österreich dürfe sich nicht vor der geplanten europäischen Finanztransaktionsteuer drücken, sagt der Finanzminister. Es gehe dabei um die "Glaubwürdigkeit der Politik".
Finanzpolitik
:Kurz kritisiert deutsche Pläne für Finanztransaktionssteuer
Vor einem Besuch in Berlin warnt Österreichs Regierungschef Finanzminister Scholz davor, mögliche Einnahmen aus der Steuer "jetzt schon zu verplanen". Wien werde alles tun, um die Steuer in dieser Form zu verhindern.
Aktiensteuer
:Scholz muss um Finanzierung der Grundrente bangen.
Schnelle Einigung auf eine europäische Finanztransaktionsteuer? Von wegen. Die EU kommt in dieser Frage nicht voran.
Leserdiskussion
:Börsensteuer: Was halten Sie von Scholz' Gesetzentwurf?
Der Entwurf sei ungerecht, findet SZ-Autorin Cerstin Gammelin. Wer für das Alter vorsorgen will, soll zahlen - Spekulanten blieben verschont. Doch Scholz habe sich selbst in das Dilemma manövriert.
MeinungBörsensteuer
:Olaf Scholz steckt im Dilemma
Der Gesetzentwurf des Ministers ist ungerecht: Wer für das Alter vorsorgen will, soll zahlen - Spekulanten bleiben verschont.
Börsengeschäfte
:Warum diese Börsensteuer auf Kritik stößt
Bundesfinanzminister Scholz verteidigt sich gegen die Kritik von Ökonomen. Die ärgern sich, weil hoch riskante Spekulationsgeschäfte ausgenommen sind. Fragen und Antworten zur geplanten Steuer.
ExklusivFinanzmarkt
:Die Börsensteuer rückt näher
Olaf Scholz legt einen Gesetzentwurf zur Besteuerung von Finanzgeschäften vor. Aktienkäufer in zunächst zehn europäischen Ländern sollen die Abgabe bezahlen.
SZ Espresso
:Nachrichten am Morgen - die Übersicht für Eilige
Was heute wichtig ist und wird.
EU
:Scholz sucht Unterstützer für Finanztransaktionssteuer
Er will die Steuer am Freitag auf dem Treffen der EU-Finanzminister durchsetzen. Dabei geht es eher um seine eigene Glaubwürdigkeit als um ein Mittel gegen Spekulationen.
Finanztransaktionssteuer
:Totgesagte leben länger
Selbst für EU-Verhältnisse wurde lange um die Finanztransaktionssteuer gerungen. Dass die Idee jetzt wiederbelebt wird, ist eine Überraschung.
SZ Espresso
:Nachrichten am Wochenende - die Übersicht für Eilige
Was am Wochenende wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.
ExklusivEuropäische Union
:Neuer Anlauf für Steuer auf Finanztransaktionen
Seit acht Jahren streitet Europa über das Thema, nun haben Paris und Berlin eine Idee: Wer sich beteiligt, soll weniger in den EU-Haushalt einzahlen.
Sozialpolitik
:Merkels 25-Milliarden-Peinlichkeit
Versprochen, gebrochen: Im schwarz-gelben Sparpaket von 2010 wollte die Kanzlerin auch die Wirtschaft einen Beitrag zur Gerechtigkeit leisten lassen. Davon ist fast nichts übrig. Nur an Sozialausgaben wurde wie geplant gespart.
ExklusivFinanzbranche
:Schäuble bremst bei Finanztransaktionsteuer
Die Abgabe soll die Akteure einer Finanzkrise an den Kosten beteiligen - doch der Bund will die Steuer offenbar aufweichen.
Ihr Forum
:45 Milliarden Euro brächte die Finanzssteuer. Her damit! Oder?
Eine Abgabe auf bestimmte Finanzgeschäfte könnte Deutschland Mehreinnahmen von bis zu 45 Milliarden Euro bringen. Doch die Verhandlungen über die Finanztransaktionssteuer verlaufen schleppend.
ExklusivGutachten
:Finanzsteuer könnte 45 Milliarden Euro bringen
Eine Abgabe auf bestimmte Finanzgeschäfte könnte Deutschland viel Geld bringen. Wenn man sich in Europa nur einig würde.
Finanztransaktionssteuer
:Neue Hoffnung für die Börsen-Abgabe
Sie soll die Lasten aus der Finanzkrise gerechter verteilen: In die Verhandlungen über die Finanztransaktionssteuer kommt Bewegung - weil Frankreich seine Blockadehaltung aufgeben könnte.
Mehr Stabilität für Finanzmärkte
:Die bessere Steuer
Physiker wollen den Finanzmarkt stabilisieren - mit einer neuen Abgabe aufs Risiko. Im Erfolgsfall sollen Bankencrashs der Vergangenheit angehören und die Steuer würde sich selbst abschaffen.
ExklusivGutachten
:Finanz-Steuer soll dem Staat Milliarden einbringen
Berlin hofft, durch eine Abgabe auf Wertpapiergeschäfte mehr als 17 Milliarden Euro jährlich einzunehmen. Experten schätzen, dass Betroffene auf andere Länder ausweichen könnten. Schaden würde das der Wirtschaft aber nicht.
Ihr Forum
:Finanztransaktionssteuer - eine gerechte Steuer, die auch Geld einbringt?
Laut einem Gutachten könnte der deutsche Fiskus mehr als 18 Milliarden Euro jährlich durch eine Abgabe auf Wertpapiergeschäfte einnehmen. Auch wenn Experten schätzen, dass betroffene Geldhäuser auf andere Länder ausweichen: Schaden würde das der Wirtschaft nicht.
MeinungEuropas Finanzpolitik
:Plaudern statt beschließen
Griechenland, Finanztransaktionsteuer, Pleitebanken - die EU-Finanzminister haben viele Baustellen auf dem Zettel. Doch statt wichtige Entscheidungen zu treffen, beraten und vertagen die Herrschaften lieber. Dabei drängt die Zeit.
Finanztransaktionsteuer
:Entscheidende Woche für die Börsensteuer
Eigentlich ist sich die Politik einig: Die Finanztransaktionsteuer soll kommen, die Börsen bändigen und Milliarden bringen. Doch es könnte sein, dass die Pläne diese Woche nicht überleben.
Umsatzsteuer auf Finanzgeschäfte
:Stirb langsam, Finanztransaktionsteuer
Es gab eine Zeit, da drängten Deutschland und andere EU-Staaten massiv auf eine Finanzsteuer. Doch das ist lange her. Jetzt scheint die europäische Umsatzsteuer auf Bankgeschäfte vom Tisch - sie steht schlicht nicht mehr auf der Tagesordnung der Minister.
Kritik an Finanztransaktionssteuer
:Union und FDP werfen SPD mangelnde Verlässlichkeit vor
Die Regierungsparteien reagieren mit Häme auf die Kritik des baden-württembergischen SPD-Finanzministers Nils Schmid an der Finanztransaktionssteuer. CDU-Generalsekretär Gröhe sagte, auf das Wort der SPD sei erneut kein Verlass. Die SPD fordert in ihrem Wahlprogramm die Einführung einer solchen Steuer.
ExklusivWiderstand bei Finanztransaktionsteuer
:SPD-Landeschef Schmid stellt sich gegen eigene Partei
Die Finanztransaktionsteuer ist eine zentrale Wahlkampfforderung der SPD. Nun rebelliert Baden-Württembergs Finanzminister Schmid, der auch Chef der Sozialdemokraten im Land ist. In einem Brief an Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble äußert er seine Zweifel.
Europäischer Gerichtshof
:Großbritannien klagt gegen Finanztransaktionssteuer
Die Briten sorgen sich um den Finanzhandelsplatz London. Deswegen hat die Regierung nun Klage gegen die geplante Transaktionssteuer eingereicht. So soll sichergestellt werden, dass die Abgabe "Großbritannien nicht beeinflusst".
ExklusivSteuern auf Wertpapiergeschäfte
:FDP sagt Nein zu EU-Finanzsteuer
Merkels Projekt steht auf der Kippe: Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung lehnt die FDP die Pläne der EU-Kommission für eine Finanztransaktionssteuer ab. Eine solche Abgabe würde die Firmen zu stark belasten. Merkel selbst hatte das Vorhaben maßgeblich vorangetrieben - und Finanzminister Schäuble die Einnahmen bereits eingeplant.
ExklusivFinanztransaktionsteuer
:Finanzbranche soll 30 Milliarden Euro zahlen
Banken und Fonds sollen sich an den Kosten der Euro-Krise beteiligen. Dazu legt die EU-Kommission ihren Gesetzentwurf zur Besteuerung von Wertpapiergeschäften vor - und versucht, alle erdenklichen Schlupflöcher von vornherein zu schließen. Doch damit das Gesetz bald kommt, müssen alle elf teilnehmenden Staaten zustimmen.
Entwurf der EU-Kommission
:Finanztransaktionsteuer soll 35 Milliarden Euro bringen
Die Finanzindustrie soll für die Krise zahlen: Die EU-Kommission will mehr Finanzgeschäfte mit einer neuen Steuer belegen als bisher bekannt. Damit steigen auch die erwarteten Einnahmen.
EU
:Elf Länder wollen die Finanzsteuer
Banken und Börsenhändler sollen für die Finanzkrise und die Wirtschaftsmisere zahlen: Elf europäische Staaten werden nun ein Finanztransaktionsteuer entwickeln lassen. Das soll ihnen Milliarden bringen.
Eindämmung von Risikogeschäften
:Europäisches Börsensteuer-Bündnis steht
Die Finanztransaktionsteuer kommt - zumindest im kleinen Kreis: Elf EU-Länder sind bereit, den Handel mit Anleihen und Aktien künftig zu besteuern, um Spekulationen einzudämmen und die Banken an den Kosten der Wirtschaftskrise zu beteiligen. Bei einem Treffen der EU-Finanzminister konnten mehrere Skeptiker überzeugt werden.
Besteuerung riskanter Geschäfte
:Frankreich und Deutschland dringen auf Börsensteuer-Bündnis
Die Chancen wachsen, riskante Spekulationsgeschäfte in EU-Ländern zu besteuern: Frankreich und Deutschland suchen beim Treffen der EU-Finanzminister nach Bündnispartnern, um die Finanzstransaktionsteuer wenigstens im kleinen Kreis einzuführen.
Finanztransaktionsteuer
:Wer an der Börse kauft, zahlt Abgaben
Frankreich setzt um, was sich europaweit bislang nicht durchsetzen kann: die Finanztransaktionssteuer. Allerdings nur in einer Light-Variante. Präsident François Hollande möchte aber noch weiter gehen.
Streit um Beteiligung an Kosten der Krise
:"Koalition der Willigen" will bei Finanzsteuer vorpreschen
Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien sind dabei. Doch solange sich Großbritannien sperrt, ist die EU-weite Einführung einer Abgabe auf Finanzgeschäfte chancenlos. Einige Länder sind daher nun bereit, vorzupreschen und eine Transaktionssteuer in kleinerem Kreis zu prüfen. Neben den vier größten EU-Staaten haben mindestens fünf weitere Zustimmung zum Vorstoß von Bundesfinanzminister Schäuble signalisiert.
Chronologie der Finanzmarktsteuer
:Sie kommt, sie kommt nicht, sie kommt ...
Ja, nein, jein? Nachdem sich Regierung und Opposition in der vergangenen Woche auf Eckpunkte der Finanztransaktionsteuer geeinigt hatten, ist seit dem Wochenende wieder alles offen. Das lange Ringen um die Finanzmarktsteuer - eine Chronologie.
05:09
Prantls Politik
:"Die Zeit für die Transaktionsteuer ist gekommen!"
Die schwarz-gelbe Koalition will sich in Europa für eine Finanztransaktionsteuer einsetzen - selbst dann, wenn nicht alle EU-Staaten mitmachen. Doch warum ist die Steuer so wichtig, dass sogar die Bürger für sie auf die Staße gehen?
Fiskalpakt
:Opposition pocht auf Zeitplan für Finanzmarktsteuer
Die Zeit drängt: Schwarz-Gelb will noch vor der Sommerpause den Fiskalpakt und den Rettungsschirm ESM beschließen. Doch die Opposition misstraut der Regierung bei der Umsetzung der Finanztransaktionsteuer und stellt deshalb weitere Forderungen.
MeinungFinanztransaktionssteuer
:Ein Promille für die Gerechtigkeit
Die Transaktionssteuer gibt den Menschen in Europa das Gefühl von Gerechtigkeit. Was im jüngsten Politik-Getöse völlig unterging, ist die Frage, was die Transaktionsteuer in der Praxis eigentlich leisten kann. Wird sie den Spekulanten das Handwerk legen können?
Verhandlungen über Fiskalpakt
:Regierung und Opposition einigen sich auf Börsensteuer
Finanzminister Schäuble hat mit SPD und Grünen eine Einigung erreicht: Die schwarz-gelbe Koalition will sich in Europa für eine Finanztransaktionssteuer einsetzen - selbst dann, wenn nicht alle EU-Staaten mitmachen. Im Gegenzug stimmt die Opposition dem Fiskalpakt für mehr Haushaltsdisziplin zu. Die FDP stellt allerdings noch Bedingungen.
Finanztransaktionsteuer
:FDP kehrt Beweislast um
Die Liberalen glauben nach wie vor nicht, dass eine Finanztransaktionsteuer im Alleingang machbar ist, ohne Riester-Sparer und die Wirtschaft zu belasten. Jetzt aber haben sie keine Lust mehr, sich dafür verprügeln zu lassen. Soll doch die Opposition zeigen, dass es geht.
EU-Studie zur Finanztransaktionssteuer
:Und sie funktioniert doch
Steuern auf Spekulationsgeschäfte sind stark umstritten. Auch weil es heißt, Geldhäuser würden ihre Geschäfte dann eben ins Ausland verlagern - und damit das heimische Wachstum bremsen. Doch eine neue Studie der EU-Kommission entkräftet alle Argumente gegen die Finanztransaktionssteuer. Sie nennt einen Vorteil der Spekulationsabgabe, an den bisher niemand gedacht hat.
MeinungTransaktionssteuer
:Auf Umwegen zum Ziel
Der Fiskalpakt kommt - die Finanztransaktionsteuer nicht. So lauten die zentralen Erkenntnisse aus der aktuellen Bundestagsdebatte. Doch spekulative Geldgeschäfte lassen sich auch anders eindämmen. Eine Abgabe, die wirkt wie die Transaktionsteuer, muss ja nicht so heißen.
MeinungDebatte um Umsatzsteuer auf Geldgeschäfte
:Was eine Finanzmarktsteuer leisten kann
Die Finanztransaktionsteuer ist weder eine Wunderwaffe noch ein Allheilmittel - und sollte doch jetzt eingeführt werden. Nach 40-jähriger Diskussion wäre sie ein Signal, dass die Politik der Erosion des Vertrauens in die soziale Marktwirtschaft und die Demokratie nicht einfach zusieht.
Schuldenkrise in Europa
:Finanzmarktsteuer in der EU gescheitert - vorerst
Den Handel an den Börsen mit einer Steuer zu bremsen und Milliarden einnehmen - das wird es in der EU so schnell nicht geben. Eine Finanzmarktsteuer ist erst einmal vom Tisch: Großbritannien, Schweden, die Niederlande und Luxemburg sind dagegen. Finanzminister Schäuble hält sich einen Alleingang aber weiter offen.
Vorstoß
:EU-Länder wollen Finanzsteuer durchsetzen
Bis Mitte des Jahres wollen die neun europäischen Finanzminister, darunter Wolfgang Schäuble, die Finanztransaktionssteuer unter Dach und Fach bringen. Sie ist umstritten, Großbritannien und Schweden sind dagegen. Dennoch hoffen die Befürworter, dass alle 27 Mitgliedsstaaten mitmachen.
Fernsehauftritt des französischen Präsidenten
:Sarkozy will als Reformer glänzen
Seine Umfragewerte für die Wahl im Frühjahr sind desaströs, die sozialistische Opposition jubiliert: Mit späten Reformversprechen will Frankreichs angeschlagener Präsident Nicolas Sarkozy die Wähler überzeugen, es noch einmal mit ihm zu versuchen. Bei der Finanztransaktionssteuer zum Beispiel prescht Sarkozy in der EU vor.
Britischer Premier in Davos
:Cameron nennt Finanzsteuerpläne "Wahnsinn"
Der britische Premier David Cameron war zuletzt etwas außen vor: Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Sarkozy diskutierten munter ohne ihn über die Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Nun kontert Cameron - und bezeichnet die Pläne seiner Kollegen als "Wahnsinn".