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Mordfall Peggy

Ein Gedenkstein mit dem Porträt von Peggy auf dem Friedhof in Nordhalben in Bayern.

(Foto: dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Der Tag kompakt

Festnahme im Mordfall Peggy. Das damals neun Jahre alte Mädchen war 2001 verschwunden und später tot aufgefunden worden. Die Polizei hat nun den heute 41-jährigen Manuel S. festgenommen. Gegen ihn ist ein Haftbefehl wegen Mordes erlassen worden. Er bestreitet den Tatvorwurf. Bereits im Herbst hatte er gestanden, den Leichnam von Peggy in einem Wald in Thüringen verscharrt zu haben. Zum Text von Olaf Przybilla.

May plant Unterhaus-Votum bis 21. Januar. Die britische Premierministerin will vor dieser Deadline abstimmen lassen, weil das Parlament danach mehr Macht in der Brexit-Frage bekäme. Zur Meldung. Momentan reist May quer durch Europa und versucht, Zugeständnisse beim Austrittsvertrag zu bekommen. Zum Text von Daniel Brössler. Wie es mit dem Brexit jetzt weitergeht, schreiben Gunnar Herrmann und Thomas Kirchner.

Der veränderte Facebook-Algorithmus stärkt die Gelbwesten-Proteste. Lokale Wutgruppen bekommen seit Anfang des Jahres viel mehr Aufmerksamkeit als früher, schreibt Jan Füchtjohann. Derweil begegnet Frankreichs Präsident Macron der Wut nicht mehr mit Argumenten, sondern mit einem Appell an die Gefühle, kommentiert Nadia Pantel.

Fast 20 Millionen Menschen im Jemen leiden Hunger. Nach UN-Angaben hungern damit etwa zwei Drittel der Bevölkerung in dem Kriegsland. Sieben Millionen Kinder haben nach Schätzungen des Kinderhilfswerks Unicef nicht genug zu essen und befinden sich am Rand einer Hungersnot. In Jemen kämpft die von Saudi-Arabien unterstützte Regierung gegen die Huthi-Rebellen, die von Iran gefördert werden. Zur Nachricht

Erste Urteile nach Misshandlungen in Flüchtlingsheim. Monatelang sollen sie Flüchtlinge systematisch schikaniert haben, nun sind die ersten drei von mehr als zwei Dutzend Angeklagten schuldig gesprochen worden. Das Landgericht Siegen hat sie zu Geld- und Bewährungsstrafen verurteilt. Mehr Informationen

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Apple Pay startet in Deutschland. Auch Besitzer von Apple-Geräten können nun in Deutschland mobil bezahlen. Zumindest teilweise. Die Konkurrenz bietet das schon länger an, schreiben Felicitas Wilke und Nils Wischmeyer.

Die CDU will eine unbequeme Stimme zum Schweigen bringen. Die Partei möchte überprüfen lassen, ob die Deutsche Umwelthilfe gemeinnützig ist. Dahinter steckt ein selten gesehener Übergriff der Politik auf die Zivilgesellschaft, kommentiert Stephan Radomsky.

Aktivisten stellen alle Bundesgesetzblätter ins Netz. Im Bundesgesetzblatt werden alle beschlossenen Gesetze verkündet. Daran muss sich jeder Bürger halten, aber nicht jeder darf auf sie kostenlos zugreifen. Die Open Knowledge Foundation ändert das nun, berichtet Christian Endt.

SZ-Leser diskutieren​

Proteste in Frankreich: Reagiert Macron richtig? "Es ist gut, dass er auf die Belange der Gilets jaunes eingeht und seine elitäre, abgehobene Aura hinterfragt", findet KensingtonRoyal. "Ob seine Zugeständnisse das strukturelle Problem lösen? Wohl kaum." Fineart schreibt: "Macrons Reaktion zeigt jedenfalls deutlich, dass es um sein politisches Überleben geht. Die Gilets jaunes scheinen aber noch lange nicht zufrieden zu sein und haben gerade gelernt, dass sie mit ihrem bisherigen Vorgehen Erfolge einfahren können. Das wird sie motivieren." Diskutieren Sie mit uns.