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Wegen Hochwasser:Rad- und Fußwege an der Isar bis auf Weiteres gesperrt

Hochwasser an der Isar, unterhalb der Maximiliansbrücke

Spaziergänger beobachten das Hochwasser an der Isar unterhalb der Maximiliansbrücke.

(Foto: Florian Peljak)

Das gilt nach der Flutwelle auch für den Flaucher- und den Marienklausensteg. Isar- und Eisbach-Surfer müssen am Ufer bleiben.

Von Thomas Anlauf

Nach der Flutwelle der Isar, die in der Nacht zu Mittwoch ihren Scheitel mit 3,87 Metern Wasserstand hatte, bleiben bis auf Weiteres die Rad- und Fußwege am Fluss sowie der Flauchersteg und der Marienklausensteg aus Sicherheitsgründen gesperrt. Die Wassermassen aus den Bergen fließen mittlerweile ab, der Pegel soll in München am Donnerstag von der dritten Meldestufe unter die zweite Stufe fallen. Auch am Mittwoch blieben die Ufer zwischen Thalkirchen und Corneliusbrücke sowie vom Oberföhringer Wehr bis zum Poschinger Weiher überflutet.

Die Wassermassen hatten zudem viel Treibgut an Brücken und gegen die Einläufe der Münchner Kanäle gedrückt. Am Fabrikbach habe es größere Schäden gegeben, weshalb auch das Surfen auf dem Eisbach derzeit nur eingeschränkt möglich sei, teilte die Stadt am Mittwoch mit.

Auch an der Floßlände ist das Surfen hochwasserbedingt aktuell nicht möglich. Voraussichtlich bis Ende der Woche wird dort nur wenig Wasser eingeleitet, um zu verhindern, dass der Kanal verschlammt. Bootfahren auf der Isar ist bei den reißenden Wassermassen weiterhin verboten. Die Flutwelle war die bislang höchste in diesem Jahr. Der Flusspegel stieg in München innerhalb von 24 Stunden um zwei Meter auf 3,87 Meter und damit zur zweithöchsten Meldestufe an.

© SZ vom 06.08.2020 / anl
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