Nach seinem großen Sieg vor Gericht hat der Minderheitseigner des Suhrkamp-Verlages, Hans Barlach, sich zur möglichen Auflösung des Unternehmens geäußert. Auch Philosoph Jürgen Habermas und Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger mischten sich in die Debatte ein - mit teils deutlichen Worten.
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Im komplizierten Streit um den Verlag hat sich Minderheitsgesellschafter Hans Barlach gegen Ulla Unseld-Berkéwicz, amtierende Chefin, durchgesetzt. Damit beweist er, dass er Suhrkamp in eine existenzielle Krise stürzen kann. Nur, um recht zu behalten.
Von Lothar Müllermehr...
Im Streit um Suhrkamp hat die Familienstiftung nun den ehemaligen Kulturstaatsminister als Mediator berufen. Michael Naumann erklärte der FAZ, er wolle ein Gespräch zwischen den Parteien ermöglichen. Mehrere Suhrkamp-Autoren drohen indes mit ihrem Abschied aus dem Verlag. Peter Handke findet besonders deutliche Worte.
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Dem renommierten Suhrkamp Verlag droht drei Jahre nach dem Umzug von Frankfurt nach Berlin die Auflösung. Die Anteilseigner sind komplett zerstritten. Und verlangten an diesem Mittwoch vor dem Landgericht Frankfurt, sich gegenseitig als Gesellschafter auszuschließen.
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Die Liste ist illuster: Peter Sloterdijk, Jürgen Habermas und Judith Butler sind nur drei der 160 Wissenschaftsautoren, die sich nun in einem offenen Brief gesammelt in den Suhrkamp-Streit einschalten. Anders als ihre Schriftstellerkollegen formulieren sie eine dritte Position.
Von Jens Bisky, Berlinmehr...
"Wir gehören zum Suhrkamp Verlag, nicht aber in die Gesellschaft eines, der den Verlag aufs Spiel setzen will": In einem Aufruf bekennen sich die Suhrkamp-Autoren zu ihrer Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz. Gleichzeitig erreicht die Dämonologie im Streit um den Verlag eine neue Stufe.
Von Christopher Schmidtmehr...
Erneuter Schlagabtausch in der Öffentlichkeit: Die Familienstiftung von Suhrkamp-Chefin Ulla Unseld-Berkéwicz wirft dem Miteigentümer Hans Barlach vor, die finanzielle Situation des Verlags schlechter dargestellt zu haben, als sie sei.
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"Kein ehrbarer Hamburger Kaufmann" soll er sein, andere bezeichnen Hans Barlach gar als "skrupellosen Zocker". Der Miteigentümer des Suhrkamp Verlags schädigt das Unternehmen immer weiter. Der Aufschub des Frankfurter Gerichts gibt ihm nun die Chance zum Ausstieg.
Von Andreas Zielckemehr...
Einen Tag, nachdem er mit seinen Äußerungen im Interview mit dem "Focus" für Wirbel sorgte, fühlt sich Suhrkamp-Gesellschafter Hans Barlach zum Teil falsch von dem Nachrichtenmagazin zitiert. Inzwischen erhöht sich im Streit um den Verlag der Rhythmus der Attacken zwischen ihm und der Unseld-Familienstiftung.
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Die heute veröffentlichte Urteilsbegründung des Berliner Landgerichts in Sachen Suhrkamp hat zwei Seiten. Sie ist deprimierend, weil daraus hervorgeht, wie fahrlässig die Geschäftsführung des Verlags der Eskalation des Konflikts zugearbeitet hat. Aber auch erhellend, weil sie einen Ausweg andeutet.
Von Lothar Müllermehr...
Im vergangenen Jahr gab es gar keinen Preis in der Kategorie Literatur, dieses Jahr ist er hochpolitisch: Adam Johnsons Roman "Das geraubte Leben des Waisen Jun Do" erhält den Pulitzer-Preis. Die "New York Times" erhält vier Auszeichnungen.
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Der Amerikaner Adam Johnson hat einen Roman über das unbekannteste Land der Welt geschrieben: Nordkorea. Sein mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnetes Buch "Das geraubte Leben des Waisen Jun Do" erzählt von einer Wirklichkeit, die streng nach einem grotesken Drehbuch funktioniert.
Von Ulrich Baronmehr...
Der Suhrkamp Verlag trennt sich von seinem Geschäftsführer Günter Berg - nicht ganz unerwartet, aber auch nicht ganz geplant.
Von THOMAS STEINFELDmehr...
Seit dem Tod des Verlegers Unseld vor einem Jahr macht sein Suhrkamp-Verlag mehr durch Pannen als durch sein Programm auf sich aufmerksam. Nun soll Unselds Witwe in die Geschäftsführung aufrücken. Erwartet worden war eine solche Wendung, vorgesehen war sie nicht. Von Thomas Steinfeld
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Das Drama um die Zukunft des Suhrkamp Verlags hält die deutsche Verlagswelt seit Jahren in Atem. Doch der "Coup", den die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer Samstagsausgabe meldete, ist schlicht falsch.
Von Jörg Häntzschel und Volker Breideckermehr...
Im erbitterten Machtkampf um den Suhrkamp-Verlag hat der Minderheitsgesellschafter Hans Barlach vor Gericht einen Sieg errungen. Ihm stehen laut Urteil knapp 2,2 Millionen Euro aus dem Gewinn des Jahres 2010 zu.
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Der Suhrkamp-Verlag verkauft jetzt Notizbücher im Design seiner berühmten Buchreihen - aber notiert man deshalb klügere Gedanken?
Von Andreas Bernardmehr...SZ-Magazin
Warum scheint in so vielen europäischen Ländern ein Zusammenleben mit Angehörigen der Romvölker undenkbar? Woher die Angst? Für seine Analyse dieser Fragen erhält Klaus-Michael Bogdal nun den Leipziger Buchpreis zur europäischen Verständigung - dem Leser bereitet er eine schwer erträgliche Erfahrung.
Von Jens Biskymehr...
Weihnachtsgeschichte mit Antrag auf Schriftsatznachlass: Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Rainald Goetz über den Suhrkamp-Verlag, den Anspruch auf Gewinn und die Aufgabe des Verlegers.
Von Thomas Steinfeldmehr...
Wollte Michael Naumann im Streit um den Suhrkamp-Verlag wirklich vermitteln, hätte er seine Worte überlegter wählen sollen. Denn für Minderheitseigner Barlach, dem der ehemalige Kulturstaatsminister in einem Interview "null verlegerische Erfahrung" attestierte, ist Naumann nun als Mediator disqualifiziert.
Von Lothar Müllermehr...
"Beide Gesellschafter sehen sich offenbar wechselseitig als Inkarnation des Bösen", so der Vorsitzende Richter des Frankfurter Landgerichts, der über die Zukunft des traditionsreichen Suhrkamp-Verlags entscheiden soll. Für eine Verhandlungslösung gibt es nur zwei Wege.
Von Lothar Müllermehr...
Steht der traditionsreiche Verlag vor dem Aus? Im Frankfurter Suhrkamp-Prozess hatte eine Äußerung eines Richters für Wirbel gesorgt - der auch die Autoren des Verlags nicht kalt lässt. Einer von ihnen, der Schriftsteller Albert Ostermaier, im Gespräch über apokalyptische Szenarien, Gerichtsdramen und seine zweite Haut.
Von Vanessa Steinmetzmehr...
Suhrkamp-Chefin Ulla Unseld-Berkéwicz ist einem Gerichtsbeschluss zufolge als Geschäftsführerin abberufen worden. Im komplizierten Streit um den Verlag hatte Minderheitsgesellschafter Hans Barlach kurz zuvor bereits anderen Punktsieg errungen.
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Wie viel Dummheit und Gewalt lässt Gott zu? Der Nigerianer Uwem Akpan erzählt in seinem literarischen Debüt von den Grausamkeiten Afrikas und den verlorenen Kindern des Kontinents. Das Ungewöhnliche: Der Autor ist Priester - und stellt Fragen zum eigenen Glauben.
Von Tim Neshitovmehr...
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