Ja, die Sechziger waren hysterisch - aber sie waren Pop. Andy Warhol hat sie in "Popism" wunderschön boshaft eingefangen. Die deutsche Ausgabe, zum 80. Geburtstag eines Allesverwerters.
Von
Georg Diez
Die Gentrifizierung ist auch im East Village in vollem Gange. Teile des Boheme-Viertels sollen unter Denkmalschutz gestellt werden, doch diesmal sind es nicht Beatniks oder Punker, die dagegen sind - sondern Kirchenmänner.
Von
Daniela Dau
"Have you seen one, you have seen all.": Von Sonia Rykiel bis Mao Zedong - alle sind hübsch: Porträts von Andy Warhol im Pariser Grand Palais.
Von
Johannes Willms
Sie muss sterben, damit der Künstler leben kann: Der Film "Factory Girl" trauert um Andy Warhols Muse Edie Sedgwick, gespielt von Sienna Miller.
Von
Rainer Gansera
Ohne ihn wäre die Welt farblos und dröge: Vor 20 Jahren starb der Pop-Art-Künstler Andy Warhol. Heute fragt man sich, ob er die Celebrity-Kultur der Gegenwart erfunden hat.
Von
Jörg Heiser
Der Künstler mit der Platinfrisur wollte neben der Kunstwelt auch den Journalismus neu erfinden. Seine Zeitschrift "Interview" wird nun wieder zu Pop.
Von
Andrian Kreye
Meine Karriere begann Ende der sechziger Jahre mit verrückten Zufällen - und einem Mann, den sie Kritikerpapst nannten: Uwe Nettelbeck holte mich von der Straße weg zum Film. Aus Anlass des Wiedererscheinens von Nettelbeck-Texten eine Erinnerung an die wilde Zeit mit ihm.
Ein Gastbeitrag von
Iris Berben
Meinung
Will die Gema Künstler vor sich selber schützen? Diese möchten, dass ihre Werke rezipiert werden, doch die Urheberrechts-Bereicherungs-Industrie verwehrt es ihnen. Jüngstes Beispiel: Lou Reed auf Facebook.
Eine Erregung von
Bernd Graff
Schon vor 33 Jahren waren sie alt und wurden von den Punks der "Sex Pistols" und "The Clash" als "alte Säcke verhöhnt. Das konnten sich die Rolling Stones natürlich nicht bieten lassen und veröffentlichten 1978 mit "Some Girls" ein Comeback-Album. Zur Neuauflage gibt es zwölf unveröffentlichte Songs - ein Geschenk.
Von
Willi Winkler
Andy Warhol in der Türkei, ein Hermès-Schal in Afrika, Duchamps Urinal in China - eine Ausstellung in Karlsruhe untersucht, wie die Globalisierung die Kunst geprägt hat. Statt erwartbarer Ethno-Farbigkeit zeigt sie Skepsis und Humor. Die Bilder.
Von
Sandra Danicke
Andy Warhol und Georg Baselitz mitten im Off: Auf der Landkarte der Kunst hatte Traunreut bislang nichts verloren. Doch genau dort, auf halber Strecke zwischen München und Salzburg, eröffnet am Sonntag eines der kompromisslosesten Museen der Gegenwart.
Von
Laura Weissmüller
Von der Kritik gelobt, von Sammlern geliebt - Gerhard Richter ist ein Phänomen. Für seine Werke erzielt der Maler Rekordpreise. Begehrt sind heute vor allem seine Kerzen-Bilder. Dabei wollte sie früher keiner haben.
Von
Sarah Thornton
Alle Welt schaut nach Bratislava. Als letztes Euro-Land muss die Slowakei dem Rettungsschirm zustimmen - und bis zuletzt kämpft die Regierung um die Mehrheit. Die EU muss nun Druck auf die slowakischen Abgeordneten ausüben - und notfalls die sozialdemokratische Opposition bei ihrer Eitelkeit packen.
Ein Kommentar von
Klaus Brill, Bratislava
"Mad Men" war nur der Anfang. Zwei wunderbare neue Serien im US-Fernsehen huldigen dem Amerika vor der sexuellen Revolution. Ihre Hauptfiguren sind Flugzeug-Stewardessen und Playboy-Bunnys. Beide beweisen, wie sehr Amerika die ungesunden Sechziger Jahre vermisst.
Von
Anne Philippi
Bilder von Roy Lichtenstein kosten ein Vermögen - nun ist der Rekord für ein Werk des Pop-Art-Künstlers gefallen: "I Can See the Whole Room... and There's Nobody in It!" ging beim Auktionshaus Christie's in New York für 43,2 Millionen Dollar an einen neuen Eigentümer. Der bisherige Höchstpreis für einen "Lichtenstein" lag bei 42,6 Millionen Dollar.
Bilder
Hier tranken Ringelnatz, Valentin - und Franz Josef Strauß betätigte sich angeblich als Bierschmuggler: Die Türkenstraße hat seit jeher die verschiedensten Gestalten angezogen und war dennoch immer das Zuhause der Bohème. Inzwischen schmilzt die Intellektuellen-Quote - dafür sorgen schon die BWL-Studenten. Ein Rundgang in Bildern.
Von
Tobias Dorfer
Jürgen Kuhl gilt als einer der besten Geldfälscher der Welt. Bundeskriminalamt und Secret Service jagten ihn. Er musste ins Gefängnis. Jetzt ist er wieder draußen - und erzählt, warum Nordkoreas Staatschef Kim Jong Il ein noch besserer Fälscher ist als er selbst.
Ein Interview von
Sophie Crocoll und Hannah Wilhelm
Bilder
Wahrzeichen wider Willen: Von den New Yorkern zunächst wenig geschätzt ist die Freiheitsstatue längst zum Symbol für den Big Apple geworden. Doch nach 125 Jahren Dienst als Touristenattraktion Nummer eins zeigt die Grande Dame Verschleißerscheinungen - und so bleibt Touristen der Zutritt bald verwehrt.
Eine Hommage
mit historischen Bildern.
Drogenabhängige leben für den Rausch, viele von ihnen sterben jung. Doch was tut ein alter Junkie? Er geht nach Woodstock, ein Altersheim für hoffnungslose Fälle.
Eine Reportage von
Friederike Ott, Den Haag
Bilder
Er ist der wohl bekannteste Rätselautor Deutschlands und zugleich kennt ihn keiner: CUS. Diesen Sommer knüpft er an vergangenes Jahr an und hat erneut ein SZ-Sommerrätsel ausgeknobelt. Die neunte Folge des Sommerrätsels führte Sie in die Pinakothek der Moderne. Hier nun die Auflösung.
Window-Shopping hat sich bei uns nicht als Freizeitbeschäftigung durchgesetzt. Das liegt daran, dass unsere Schaufenster selten so spektakulär inszeniert sind wie in New York, London oder Paris. Ein Plädoyer für Kunst im Fenster.
Von
Antje Wewer
Bilder
Comicfiguren sind unsterblich - aber nicht ihre Zeichner. Entweder nehmen die Schöpfer ihre Erfindungen mit ins Grab oder sie müssen die bunten Helden quasi einem Nachfolger vererben. So gibt es von "Tim und Struppi" keine Fortsetzungen, von "Superman" dagegen unzählige. Wie die Comic-Zeichner das Schicksal ihrer Figuren bestimmen - Treue, Streit und viel Geld inklusive.
In
Bildern
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Glenn O'Brien ist der Philosoph unter den Stilberatern. In seiner Kolumne berät der Amerikaner Männer zum Thema Kleidung und Lifestyle. Nun hat er sein Wissen in einem Buch zusammengefasst.
Protokoll:
Alexander Runte