Loveparade-Prozess
Loveparade-Prozess

"Der schlimmste Tag Ihres Lebens"

Veranstalter Rainer Schaller tritt als Zeuge im Loveparade-Prozess auf. Er räumt eine "moralische Verantwortung" ein - und entschuldigt sich bei den Angehörigen der Opfer.

Von Benedikt Müller, Düsseldorf

Loveparade-Prozess
Loveparade-Prozess

"Ich möchte mich bei Ihnen aufrichtig entschuldigen"

Er trage die "moralische Verantwortung" für die Loveparade-Katastrophe: Veranstalter Rainer Schaller wendet sich vor seiner Zeugenaussage an die Angehörigen der Opfer.

Von Benedikt Müller, Düsseldorf, und Eva Casper

Loveparade-Prozess
SZ Espresso

Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Xaver Bitz

Nagelbombenanschlag 2004 in Köln: Bei dem Anschlag der Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) wurden 22 Menschen verletzt.
NSU-Prozess

Erfundenes NSU-Opfer: Anwalt wegen Betrugs angeklagt

Anwalt Ralph W. vertritt zwei Jahre lang ein Opfer des Nagelbombenanschlags in Köln, das nicht existiert. Und kassiert dafür mehr als 200 000 Euro.

Von Wiebke Ramm

Loveparade-Prozess Zeugen Beweisaufnahme Videos
Loveparade-Prozess

Als die Bilder laufen, wird es still

Beim Loveparade-Prozess werden die ersten Zeugen vernommen. Während eine Frau mit emotionalen Worten die Erlebnisse schildert, schockieren Videoaufnahmen von Manfred B. den Saal.

Von Christian Wernicke, Düsseldorf

Loveparade-Prozess Beweisaufnahme Zeugen
Loveparade-Prozess

"Ich konnte mich selbst nicht befreien, weil Menschen auf mir lagen"

Beim Loveparade-Prozess werden die ersten Zeugen gehört. Den Anfang macht eine 31-jährige Duisburgerin. Sie schildert, wie sie die Katastrophe erlebt hat - und warum sie bis heute von Schuldgefühlen geplagt wird.

Loveparade

Verwirrte Verantwortlichkeit

Die Angehörigen der Loveparade-Opfer mussten Jahre auf den Prozessbeginn warten. Ein Leser, ehemaliger Verwaltungsrichter, erklärt hier, worin das eigentliche Dilemma des Prozesses besteht.

Loveparade-Prozess
Düsseldorf

Gericht lehnt Befangenheitsanträge im Loveparade-Prozess ab

Die Verteidiger der Angeklagten hatten argumentiert, dass die Kinder zweier Schöffen selbst Besucher der Loveparade gewesen seien. Das Gericht sah das anders - und weitete den Vorwurf der Körperverletzung aus.

Loveparade Gedenkstätte
Loveparade-Prozess

Schwierige Suche nach der Schuld

Heute geht der Loveparade-Prozess weiter. Die Richter dürften sich schwertun. Die Geschichte zeigt: Bei der strafrechtlichen Aufarbeitung solcher Katastrophen scheitert die Justiz regelmäßig.

Kommentar von Heribert Prantl

Loveparade-Prozess 03:08
Auftakt zum Loveparade-Prozess

"Wer trägt die Verantwortung für den Tod meines Sohnes?"

Die Angehörigen der Opfer hoffen, dass der Loveparade-Prozess für Gerechtigkeit sorgt. Aber die Symbolfiguren des Unglücks sitzen nicht auf der Anklagebank.

Video von Sonja Salzburger

Loveparade Duisburg
Interview am Morgen

"Ich habe Angst, dass im Gericht die Panik wieder hochkommt"

Mehr als sieben Jahre nach der Loveparade-Katastrophe mit 21 Toten und 650 Verletzten startet heute der Prozess. Nadine Lange war damals dabei. Im "Interview am Morgen" erzählt sie, warum sie die Verhandlung nervös macht - und was sie sich von den Angeklagten wünscht.

Von Anna Fischhaber

Love Parade
Eltern der Opfer

Nach der Loveparade

Clara Zapater starb in Duisburg beim Loveparade-Unglück. Wie lebt man damit, wenn das eigene Kind stirbt - und die Schuldigen nicht schuldig gesprochen werden? Ein Besuch bei Paco und Nuria Zapater.

Von Thomas Bärnthaler und Christoph Cadenbach

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Leserdiskussion

Was erwarten Sie sich vom Loveparade-Prozess?

Mehr als sieben Jahre nach einem der folgenschwersten Unglücke der vergangenen Jahrzehnte soll das Landgericht Duisburg klären, wer wie viel Schuld daran trägt. Es geht um fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung.

Das Leben Danach
"Das Leben danach" in der ARD

Im Tunnel

Über die Folgen der Loveparade-Katastrophe aus dem Jahr 2010: Die fiktive Geschichte mit einer furiosen Jella Haase verzichtet auf alles Naheliegende.

Von Thomas Bärnthaler

Nordrhein-Westfalen

Parade der Schuld

Am 24. Juli 2010 kommt es auf der Loveparade in Duisburg zur Katastrophe, 21 Menschen sterben. Sieben Jahre später soll die Schuldfrage nun doch in einem Strafprozess beantwortet werden. Viele Angehörige sind erleichtert - und auch die NRW-Ministerpräsidentin.

Von Benedikt Peters, Düsseldorf

SZ Espresso

Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

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Von Martin Anetzberger

Will nicht freiwillig aus seinem Amt scheiden: Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU)
Loveparade-Unglück

Duisburgs Ex-OB: "Wahrscheinlich hätte ich früher auf die Opfer zugehen müssen"

Zum ersten Mal seit seiner Abwahl hat sich Adolf Sauerland zum Loveparade-Unglück geäußert. Und Fehler eingeräumt.

Duisburg gedenkt der Loveparade-Opfer
Loveparade

Hunderttausende fordern in Online-Petition Strafprozess zur Loveparade-Katastrophe

Bei der Loveparade-Katastrophe in Duisburg starben 21 Menschen. Ein Verfahren gegen die Verantwortlichen gab es bislang nicht. Eine Online-Petition soll das ändern.

Duisburg gedenkt der Loveparade-Opfer
Aufarbeitung der Loveparade-Katastrophe

"Als wäre Christian noch einmal gestorben"

Beim Loveparade-Unglück kamen vor sechs Jahren 21 Menschen ums Leben, darunter Gabriele Müllers Sohn. Ein Gespräch über Schuld, Verarbeitung und den harten Kampf gegen die Justiz.

Interview von Thomas Bärnthaler

Duisburg

Staatsanwaltschaft holt neues Gutachten zum Loveparade-Unglück ein

Ein früheres Gutachten war von den Richtern nicht anerkannt worden. Mit der neuen Bewertung will die Anklage doch noch eine juristische Aufarbeitung der Loveparade-Tragödie in Duisburg erreichen.

Loveparade

...und niemand soll schuld sein

Viele SZ-Leser äußern sich in Briefen beschämt über die Entscheidung, dass es keine Verhandlung zu den Todesfällen bei der Loveparade geben wird. Ein Leser warnt aber auch die Gesellschaft davor, Gerichtsprozesse überzubewerten.

Loveparade Gedenkstätte
Duisburg

Die Loveparade-Ermittlungen - sechs Jahre Totalversagen

Es war nicht einfach Pech, dass in Duisburg 21 Menschen gestorben sind. Doch die Angst vor einem Prozess, der ohne Urteil bleibt, war nun größer als die Pflicht gegenüber den Hinterbliebenen.

Kommentar von Bernd Dörries

RNPS IMAGES OF THE YEAR 2010 - GERMANY -
Duisburg

Staatsanwaltschaft will Loveparade-Strafprozess mit Beschwerde retten

21 Tote und Hunderte Verletzte: Knapp sechs Jahre nach der Katastrophe in Duisburg wird die Anklage nicht zur Hauptverhandlung zugelassen.

Von Bernd Dörries