Irak-Krieg

Der Irak nach Saddam Hussein

Am 20. März 2003 schlugen im Irak die ersten Bomben ein, eineinhalb Monate später verkündete US-Präsident George W. Bush: "Mission accomplished." Doch auch zehn Jahre nach dem Einmarsch der "Koalition der Willigen" kommt der Irak nicht zur Ruhe. Der Sturz des Diktators Saddam Hussein hinterließ ein instabiles Land, in dem sich Sunniten und Schiiten blutig bekämpfen.

Debatte
:Haben die Terroristen gewonnen?

Amerikas Antwort auf den 11. September hat genau das erreicht, was die Angreifer wollten: Kriege, Entdemokratisierung und ein Klima der Lüge, das Putin und Trump ausnutzen. Doch es gibt noch Mittel zur Gegenwehr.

SZ PlusGastbeitrag von Timothy Snyder

25 Jahre 9/11
:„Ich glaube, wir werden entführt“: So verlief der 11. September 2001

Eine Flugbegleiterin meldet eine Messerstecherei an Bord, wenig später krachen zwei Flugzeuge ins World Trade Center. So begann der 11. September 2001. Eine Chronologie des Tages, der die Welt veränderte.

SZ PlusVon Charlotte Walser

25 Jahre 9/11
:Wie die USA vom Helden zum Wüterich wurden

Nur Stunden nach den islamistischen Anschlägen am Morgen des 11. September 2001 zieht Präsident George W. Bush fast unbegrenzte Machtbefugnisse an sich und beginnt den Krieg gegen den Terror. Beides prägt Amerikas Politik bis heute.

SZ PlusVon Reymer Klüver

Flughafen Leipzig/Halle
:Der Fracht-Spezialist

Der Flughafen Leipzig/Halle spielt im Passagierverkehr kaum eine Rolle. Für die Luftfracht ist dafür aber umso wichtiger.

SZ PlusVon Jens Flottau

Politik
:„Was ich nicht ahnte: dass Trump bloßer Reichtum nicht genug sein würde“

Francis Fukuyama, Erfinder des berühmten „Endes der Geschichte“, über den Verfall des US-Präsidenten, Russlands Schwäche, falsche Prognosen und die Frage, ob Menschen aus der Geschichte lernen können.

SZ PlusInterview von Moritz Baumstieger

Zwölf-Uhr-Regel an Tankstellen
:Bayerns Tankstellen: 4451 mutmaßliche Verstöße – und kaum Konsequenzen?

In keinem Bundesland werden so viele Verstöße gegen die Zwölf-Uhr-Regel an Tankstellen erfasst wie in Bayern. Aber wer registriert und sanktioniert das eigentlich?

Von Quentin Pehlke

Spritpreise
:An der Zapfsäule von Österreich lernen

Im Nachbarland gelten seit Jahren strengere Preisregeln bei Benzin und Diesel. Und auch der offizielle Spritpreisrechner funktioniert anders als die deutschen Tank-Apps. Experten heißen das gut.

SZ PlusVon Hendrik Munsberg

MeinungUS-Truppenabzug aus Deutschland
:Merz sollte jetzt lieber nicht auf Trump antworten – das gibt nur neuen Zoff

Donald Trump benutzt das Militär für persönliche Racheaktionen. Die Sicherheit der europäischen Verbündeten bedeutet ihm nichts. Doch die Nato braucht die USA. Zwingend und in doppelter Hinsicht.

SZ PlusKommentar von Hubert Wetzel

Landwirtschaft
:„Es kommt bei den Bauern gerade vieles zusammen“

Die Welt von Landmaschinen-Manager Markus Müller könnte in Ordnung sein. Die Bevölkerung wächst, und alle brauchen Essen. Aber so einfach ist das Geschäft mit seinen Traktoren nicht – das hat auch mit dem Klima und Kriegen zu tun.

SZ PlusVon Elisabeth Dostert und Thomas Fromm

Roman
:Wäre Papa nicht Islamist geworden

Eine humorvolle Familiengeschichte, und doch nie frei von den brutalen Kriegen in der Ferne: Safia Al Bagdadi erzählt in „Unser Haus mit Rutsche“ vom Großwerden zwischen Saarbrücken und dem Irak.

SZ PlusVon Nils Minkmar

Dem Geheimnis auf der Spur
:Saddams Koran

Hat der irakische Diktator tatsächlich eine Abschrift des heiligen Buchs mit seinem eigenen Blut anfertigen lassen? Und falls ja, wo ist der „Blutkoran“ heute?

SZ PlusVon Josef Scheppach

Großbritannien und die USA
:Trump macht Schluss mit Starmer

Der US-Präsident brüskiert den britischen Premier wegen dessen später Zusage, den USA Militärbasen zur Verfügung zu stellen. In London wachsen die Zweifel, ob sich die Briten aus dem Krieg in Iran heraushalten können.

SZ PlusVon Michael Neudecker

Krieg in Iran
:Trump feiert den Tod Chameneis als Erfolg, Kritiker befürchten Chaos

Nach dem Tod des Ayatollahs sind viele Fragen offen. Trump sagt, er habe Vorstellungen zur künftigen iranischen Regierung, bleibt aber vage. Derweil bringt sich der Sohn des gestürzten Schahs ins Spiel.

SZ PlusVon Charlotte Walser

USA
:Wie Trump die „Operation gewaltige Wut“ erklärt

In einer nächtlichen Ansprache äußert sich der US-Präsident zum Angriff auf Iran. Demnach will er dessen Atomprogramm zerstören. Um den Sturz des Regimes soll sich das iranische Volk allerdings selbst kümmern.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Krieg und Propaganda
:Weil Gott und ich es wollen

Norwegen muss keine Attacke mehr fürchten, Trump hat seinen Nobelpreis ja über Umwege bekommen. Doch wie würde er einen Angriff auf Grönland rechtfertigen? Über die Kunst, Kriege zu erklären.

SZ PlusEssay von Willi Winkler

Großbritannien
:Der umstrittene Vermittler

Tony Blair kann große Erfolge vorweisen – doch der Krieg im Irak und seine Zeit als Sondergesandter im Nahen Osten zählen nicht dazu. Dass ausgerechnet er eine wichtige Rolle im Gaza-Friedensplan spielen soll, stößt auf Skepsis.

SZ PlusVon Martin Wittmann

Kino
:So sieht Krieg aus

Es mag gute Gründe für Aufrüstung geben. Aber wie das enden kann, sollte man auch nicht vergessen: Der Film „Warfare“  zeigt einen brutalen Einsatz im Irakkrieg, erzählt von einem Navy-Seal-Soldaten, der selbst dabei war.

SZ PlusVon Kathleen Hildebrand

Kolumne: Vor Gericht
:Bestrafte Menschlichkeit

Weltpolitik im Gerichtssaal: Der Iraker Amanj H. wird verurteilt, weil er Landsleuten geholfen hat.

Von Verena Mayer

Meinung20 Jahre "Operation Iraqi Freedom"
:Mit dem Irakkrieg haben die USA ihre moralische Autorität eingebüßt

In der Nacht vom 19. auf den 20. März 2003 begann das Bombardement von Bagdad. Powell, Bush, Rumsfeld - diese Männer sind schuld, dass die Amerikaner auch heute noch vielerorts verhasst sind.

SZ PlusKommentar von Dunja Ramadan

Irak
:Bagdad: Die Stadt, die wieder atmet

Zwanzig Jahre ist es her, dass amerikanische Truppen in den Irak einmarschierten und Bagdad bombardierten. Wie geht es den Menschen heute?

SZ PlusVon Dunja Ramadan

Putins Atomdrohung
:Bombenthema

Mit der Angst vor dem Nuklearkrieg lässt sich Quote und Auflage machen. Über den schmalen Grat zwischen Verharmlosung und Panikmache.

SZ PlusVon Georg Mascolo

Analyse
:Wie enden Kriege?

Und wie enden sie so, dass sie nicht wieder ausbrechen? Sowohl Konfliktdaten als auch die Forschung dazu liefern Antworten. Doch die verheißen für die Ukraine nichts Gutes.

SZ PlusVon Joshua Beer (Text), Berit Kruse und Sören Müller-Hansen (Daten)

Protest gegen die Berlin-Biennale
:Dürfen die das?

Die Werke irakischer Künstler wurden auf der Berlin-Biennale direkt neben den Folterbildern aus Abu Ghraib ausgestellt. Die nächste Debatte um Diskriminierung in der Kunst ist eröffnet.

SZ PlusVon Jörg Häntzschel

Krieg und Krisen
:Der Vatikan als Vermittler

Jörg Ernesti verfolgt die Geschichte der päpstlichen Außenpolitik seit 1870.

SZ PlusVon René Schlott

Ritterschlag
:Mehr als eine Million Briten gegen Tony Blair

Der frühere britische Premierminister Tony Blair erhält von der Queen die höchste Auszeichnung, die die Monarchin vergeben kann. Aber in einer Petition sprechen sich viele Bürger dagegen aus - Tendenz steigend.

Von Michael Neudecker

Flüchtlingskrise
:"Go Belarus", riefen die Beamten

Die Brüder Omar und Mohammed schlugen sich an die weißrussisch-polnische Grenze durch - wie Tausende ihrer Landsleute aus dem Irak. Anders als die meisten schafften sie es nach Deutschland. Als ihr Vater in Bagdad davon erfuhr, tat er etwas, das ihnen bis heute peinlich ist.

SZ PlusVon Jan Heidtmann

Nachruf
:Zu allem entschlossen

Colin Powell war Soldat, General und US-Außenminister. Von seiner Rolle im Irak-Krieg hat sich sein Ruf nie wieder richtig erholt.

SZ PlusVon Hubert Wetzel

"Wendepunkt: 9/11 und der Krieg gegen den Terror" bei Netflix
:Ein Tag im September

Die Doku-Serie "Wendepunkt: 9/11 und der Krieg gegen den Terror" ist eine detailreiche Rekonstruktion zum 20. Jahrestag der Anschläge.

Von David Steinitz

"Curveball" im Kino
:Tausche Pass gegen Fake News

Der deutsche Kinofilm "Curveball" erzählt, wie der BND den USA einen Vorwand lieferte, um im Irak einzumarschieren. Eine Tragikomödie.

Von Josef Grübl

Irak
:US-Soldaten sollen beraten statt kämpfen

Präsident Biden beendet den US-Kampfeinsatz im Irak. Doch die amerikanischen Soldaten werden wohl bleiben. Der irakische Premier Kadhimi kann sie im Kampf gegen Terroristen brauchen - aber auch als Gegengewicht zu Iran.

Von Paul-Anton Krüger

USA
:Biden zieht Kampftruppen aus dem Irak ab

Von Jahresende an wollen sich die Vereinigten Staaten auf Ausbildung und Beratung der Sicherheitskräfte konzentrieren. Die Militärpräsenz sei dann kein Kampfeinsatz mehr.

Zum Tod des früheren Verteidigungsministers
:Rumsfeld hat den USA mehr geschadet als geholfen

Der Verteidigungsminister unter George W. Bush war einer der umstrittensten Politiker der jüngeren amerikanischen Geschichte. In Europa galt er als Spalter und gewissenloser Schurke.

Von Hubert Wetzel

USA
:Früherer US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld ist tot

Rumsfeld war Verteidigungsminister, als die USA unter US-Präsident George W. Bush in Afghanistan und den Irak einmarschierten. Er wurde 88 Jahre alt.

Jordanien
:Gefährliches Signal

König Abdullahs Staat galt bisher als stabil. Gerade deshalb sollte er auf die steigende Unzufriedenheit nicht mit Härte reagieren.

Von Moritz Baumstieger

Jordanien
:Umsturzversuch im Reich der Ruhe

Im notorisch ereignisarmen Jordanien ereignet sich ein Umsturzversuch - zumindest behaupten das die Sicherheitskräfte von König Abdullah. Vielleicht will dieser jedoch eher die Gelegenheit nutzen, um gegen Kritiker durchzugreifen.

Von Moritz Baumstieger

SZ JetztSchwerpunkt "Freiheit"
:Flucht in die Freiheit?

Tareq floh vor Krieg und Terror aus dem Irak. Ein Spaziergang mit einem, der viel Freiheit gewonnen hat, aber trotzdem nicht ganz frei sein kann.

Von Hannah Dürken

Nahost und die USA
:Wiederholt sich die Geschichte?

Manche in den USA erinnert die heutige Lage an den Auftakt zum Irakkrieg unter George W. Bush - und damit an ein Trauma.

Von Alan Cassidy

Irak
:USA demonstrieren ihre Macht in Bagdad

US-Militärhubschrauber kreisen nach den Neujahrs-Krawallen vor der amerikanischen Botschaft weiter über der irakischen Hauptstadt - und vor allem über der Vertretung Irans.

Von Moritz Baumstieger

Irak
:Im Bann des Misstrauens

Die Bürger wählen ein neues Parlament. Ihre Wut auf die Politiker ist groß. Die haben ein korruptes System gepflegt und Konflikte wie zwischen Sunniten und Schiiten geschürt, statt das Land zu einen und befrieden.

Von Paul-Anton Krüger

Krieg im Irak
:Amnesty prangert Verbrechen an Zivilisten in Mossul an

Der "Islamische Staat" hatte Bewohner der irakischen Stadt als menschliche Schutzschilde benutzt. Die irakischen Truppen und die US-geführte Allianz hätten ihre Taktik daran anpassen müssen, um Zivilisten zu schonen, heißt es in einem Bericht.

Krieg im Irak
:UN: Hunderte Zivilisten bei Sturm auf Mossul getötet

Die Vereinten Nationen werfen der Terrormiliz IS vor, die Menschen als lebende Schutzschilde benutzt zu haben. Unter den Toten sollen auch Kinder sein.

Islamischer Staat
:Das IS-Kalifat ist umzingelt

Die Terrormiliz steht im Irak und in Syrien vor einer militärischen Niederlage. Trotzdem dürfte die Welt sie noch lange nicht los sein.

Von Paul-Anton Krüger

Irak
:Irakische Milizen entdecken Massengrab mit 500 Toten

Es soll sich auf dem Gelände des Gefängnisses bei Mossul befinden, das bis vor kurzem vom IS kontrolliert wurde. Bei den Toten handelt es sich mutmaßlich um Schiiten, Jesiden und Kurden.

Irak-Krieg
:Fallujahs verbrannte Erde

Der IS ist aus den meisten irakischen Städten vertrieben. Doch eine Reise in die befreiten Gebiete zeigt: Bis normales Leben möglich sein wird, ist es ein langer Weg.

Reportage von Paul-Anton Krüger

Ex-CIA-Agent
:"Saddam wollte zum Ende seines Lebens lieber ein Intellektueller sein"

John Nixon hat den irakischen Diktator nach seinem Sturz 2003 verhört - und dabei auch viel über die US-Politik gelernt.

Interview von Tahir Chaudhry

Prozess in München
:Gericht lehnt Asylantrag von US-Soldaten ab

André Shepherd hätte noch andere Möglichkeiten gehabt, seinen Kriegsdienst im Irak zu verhindern, urteilt das Gericht.

Irak
:IS legt improvisierte Bomben in Schränke, Uhren, Türen

Selbst Spielzeug wird von Kämpfern der Terrormiliz mit Sprengstoff gefüllt. Derartige tödliche Fallen sind im Krieg nichts Neues, doch nie wurden sie systematischer eingesetzt als im Irak.

Von Paul-Anton Krüger

Jesiden
:Der Traum, eines Tages zurückzukehren

Nadia Murad musste Unvorstellbares erleiden, als der IS im Irak die Jesiden heimsuchte. Nun wird sie Sondergesandte der UN. Bevor sie ihr eigenes Trauma aufarbeitet, will sie sich erst um ihr Volk und ihre Familie kümmern.

Von Josef Kelnberger

Irak-Krieg
:Kommen Bush und Blair je vor Gericht?

Der Internationale Strafgerichtshof hat keine Handhabe, den Irak-Feldzug des früheren US-Präsidenten Bush näher zu untersuchen. Für den einstigen britischen Premier Blair ist die Sache heikler.

Von Ronen Steinke

Irak
:Bushs Kriegsschuld

Der Angriffskrieg der USA im Irak war eine mit Lügen begründete Aggression. Dass der damalige US-Präsident Bush das nicht einsehen will, ist nicht nur halsstarrig.

Kommentar von Stefan Ulrich

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