bedeckt München 32°

SZ-Podcast "Auf den Punkt":Wie Trump die Kurden im Stich lässt

Der US-Präsident will seine Truppen sofort aus Syrien zurückziehen, denn die IS-Terrormiliz sei nun besiegt. Eine grundlegend falsche Annahme, warnen auch einige Parteifreunde.

Die USA haben den Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat gewonnen, meint US-Präsident Donald Trump. Und kündigt an, seine Truppen aus Syrien zurückzuziehen. Mit dieser Entscheidung liegt er falsch, warnen nicht nur die Demokraten. Vor allem die Generäle und seine eigenen Parteifreunde, die Republikaner, versuchen Trump umzustimmen.

Trump versucht, die Wünsche der US-Bürger zu erfüllen. Die wollen endlich, dass Schluss ist mit Kriegen in fernen Wüstenstaaten. Doch sollten sich die USA wirklich aus Syrien zurückziehen, werden vor allem ihre engsten Verbündeten im Konflikt, die Kurden, ein großes Problem bekommen, sagt der SZ-Außenpolitikredakteur Moritz Baumstieger.

Weitere Themen: Putin rechnet mit Westen ab, US-Staatsanwaltschaft verklagt Facebook, Missbrauchsskandal in Illinois.

So können Sie unseren Nachrichtenpodcast abonnieren

"Auf den Punkt" ist der Nachrichtenpodcast der SZ mit den wichtigsten Themen des Tages. Der Podcast erscheint von Montag bis Freitag immer um 17 Uhr. Sie finden alle Folgen auf sz.de/nachrichtenpodcast. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot, etwa bei:

iTunes

Spotify

Deezer

oder in Ihrer Lieblings-Podcast-App.

Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de.

Politik Syrien Was Trumps Befehl zum Truppenabzug bedeutet

Syrien

Was Trumps Befehl zum Truppenabzug bedeutet

Iran, Russland und das Assad-Regime werden jubeln, die Verbündeten verzweifeln. Die Kurden und Israel stehen gänzlich blank da - und müssen eine militärische Eskalation fürchten.   Kommentar von Moritz Baumstieger