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Ein Leiharbeiter arbeitet auf einer Baustelle.

(Foto: picture alliance / dpa)

Was heute wichtig ist und wird.

Von Julia Hippert

Was wichtig ist

EXKLUSIV: Zu wenig Prüfer für Kontrollen von Leiharbeits-Firmen. Fünf Prüfteams der Bundesagentur für Arbeit mit 85 Planstellen stehen nach SZ-Informationen einer Branche mit knapp einer Million Leiharbeitern verteilt auf 52 300 Firmen gegenüber. Die Zahl der Bußgelder gegen Leiharbeitsanbieter hat sich in den letzten drei Jahren verdreifacht. Die Details von Henrike Roßbach

Sozialdemokraten gewinnen Parlamentswahl in Finnland knapp vor Rechtspopulisten. Die SDP liegt 0,2 Prozentpunkte vor der Partei Die Finnen, dahinter liegt die konservative Nationale Sammlungspartei. Dem Land steht eine schwierige Regierungsbildung bevor, da ein Regierungsbündnis aus SDP, Grünen und Linken keine Mehrheit hätte. Zur Nachricht

Sudanesisches Militär und Opposition suchen nach Übergangsregierung. Der militärische Übergangsrat kann sich als Zugeständnis an die Demonstranten einen zivilen Regierungschef vorstellen - wenn der Präsident aus dem Heer kommt. Die Demonstranten aber wollen Zivilisten in beiden Ämtern und protestieren weiter. Die Armee hatte nach monatelangen Protesten den autokratisch regierenden Machthaber al-Baschir am Donnerstag zum Rücktritt gezwungen. Zur Meldung

Tiger Woods gelingt Comeback. Der Golfprofi gewinnt zum fünften Mal das Masters in Augusta - elf Jahre nach seinem letzten Major-Titel. Woods siegt mit einem Schlag Vorsprung vor drei seiner Landsleute. Zum Bericht von Gerald Kleffmann

Was wichtig wird

Bundesverfassungsgericht verhandelt über Eilantrag zum Stimmrecht für betreute Menschen bei der Europawahl. Ein inklusives Wahlrecht für die mehr als 80 000 Betroffenen ist erst ab Juli vorgesehen. Grüne, FDP und Linke im Bundestag wollen durchsetzen, dass sie schon an der Europawahl am 26. Mai teilnehmen können. Mit einer Entscheidung des Gerichts wird noch heute gerechnet. Zum Text von Julian Erbersdobler

Endgültige Abstimmung der EU-Staaten über Urheberrechtsreform. Stimmen die EU-Staaten zu, ist die Reform endgültig beschlossen. Danach hätten sie etwa zwei Jahre Zeit, die neuen Regeln in nationales Recht umzusetzen. Die Copyright-Reform soll das veraltete Urheberrecht in der EU ans digitale Zeitalter anpassen und Urhebern für ihre Inhalte im Netz eine bessere Vergütung sichern. Der Protest gegen das Vorhaben war zuletzt vor allem in Deutschland immer größer geworden. Insbesondere CDU-Politiker Axel Voss wurde für viele Menschen zum Feindbild. Zum Interview von Karoline Meta Beisel

Frühstücksflocke

Göttliche Tweets. Hat Gott einen Twitteraccount? Eher nicht. Oder doch? Unter @TheTweetOfGod postet ein gewisser "Gott" viele Weisheiten - und einige Bosheiten - über uns Menschen. Eine Auswahl