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München heute:Modefirma Bogner verkauft ihre Zentrale / Streit um Schwabinger Elki beigelegt

Willy Bogner, 2010

Der Willy-Flair: ein bisschen waghalsig, ein bisschen frech, dabei immer elegant und charmant. So wie Bogner in der Stadt bekannt wurde.

(Foto: lok)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Philipp Crone

Im ersten Moment könnte man glauben, dass die Observierung eines Gebäudes nicht sehr spannend ist. Eine Observierung war es natürlich nicht wirklich, eher eine Annäherung an die Modefirma Bogner, mit einem ausgiebigen Blick vom Max-Joseph-Platz aus auf das Stammgebäude. Und da ist es dann eben schon interessant, wie die Passanten, die beim Vorbeigehen an den Schaufenstern für einige Sekunden zu potenziellen Kunden werden, auf das große B reagieren. Manche bleiben stehen, andere gehen auch mal ein paar Schritte auf den Eingang zu. Andere schauen im Vorbeigehen lieber gar nicht erst hin. Es könnte ihnen ja gefallen und dann ist es vielleicht nicht erschwinglich. Man kann die Reaktion der Passanten schon so interpretieren, dass dieses B, gerade in München und gerade an diesem Ort, eigentlich jeden ein wenig fasziniert. Und wenn es nur einer oder eine ist, die gerne ein Preisschild lesen, um sich am Abend im Freundeskreis empört über derartige Beträge für einen Schuh oder eine Jacke zu empören.

Die Modefirma Bogner verkauft nun ihre Zentrale in München und baut Stellen ab. Mit einer Mischung aus Sport und Luxus wurde die Marke ein prägender Teil der Stadt. Doch wofür steht sie heute? (SZ-Plus)

Man geht aber an diesem B nicht vorbei wie an einem H oder einem M. Und das liegt natürlich an dem Mann mit dem B. Noch immer. Auch wenn die Firma längst versucht, sich von ihrem Namensgründer zu lösen und das auch schaffen muss. Also ist eine Annäherung an dieses Modehaus immer auch eine über die Historie des Unternehmens, die Erfolge und die Faszination dieses prägenden B-Figur und eine Annäherung an München.

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