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Coronavirus in München:Hilfsangebote und Initiativen

Nachbarschaftshilfe in der Corona-Krise. Der Helfer Andreas Braunmiller (rechts) überbringt Dieter Rothkegel seinen Einkauf.

(Foto: Robert Haas)

Je weiter sich das Coronavirus ausbreitet, desto mehr Hilfsangebote entstehen. Eine Übersicht einiger Angebote und Initiativen, die sich in München zusammengefunden haben.

Münchner Freiwilligenhilfe

Die Münchner Freiwilligenhilfe, die 2015 als Spontanhilfe für Flüchtlinge entstanden ist, bietet auch in der Coronakrise mehrere Möglichkeiten aktiv zu werden. Für ältere Menschen und Menschen der Riskiogruppen gibt es eine Hotline, über die sie jemanden für Besorgungsgänge vermittelt bekommen. Engagierte Helfer können sich online anmelden.

Münchner Tafel verteilt weiter und sucht Helfer

Helfer sind bei der Münchner Tafel in diesen Tagen willkommen - denn gerade ärmeren Menschen geht es auch in Zeiten der Corona-Krise nicht besser, sie sind weiter auf Hilfe und Spenden angewiesen. Auf ihrer Homepage nennt die Tafel die wichtigsten Voraussetzungen, etwa dass man über 16 Jahre alt sein muss und sich nicht in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder gar Kontakt zu möglichen Infizierten gehabt haben darf. Selbstverständlich freut sich die Tafel nach wie vor auch über brauchbare Lebensmittelspenden - Infos für Freiwillige oder Spender gibt es hier.

Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen verteilt die Münchner Tafel die Lebensmittel fortan nur noch in der Großmarkthalle, von Montag bis Samstag. Dort gibt es genug Platz, um gesicherte Abstände zwischen den Tafelgästen, den Mitarbeitern und den Lebensmitteln zu gewähren, teilt der Verein mit.

Essen bestellen, onlineshoppen und dabei Münchner Unternehmen unterstützen

In der Corona-Krise leiden Gastronomie und Geschäfte besonders. Um Münchnern den Einkauf bei lokalen Händlern zu erleichtern und sie mit Hilfsinitiativen zu vernetzen, sammelt die SZ die Adressen von Münchner Unternehmen auf einer übersichtlichen Karte. Jetzt einkaufen, mitmachen und eintragen bei "München bringts".

Kostenlose Plattform für Selbständige und Kleinunternehmer

Auf der Seite finde-uns.de kann man sich als Handwerker, Selbständiger und Kleinunternehmer eintragen lassen und kostenlos für seine Leistungen werben. Wer mitmachen möchte, füllt das Formular auf der Seite aus und schickt es ab. Darum hat Micha Karmann das Portal für Selbständige entwickelt

Caritas organisiert Lebensmittelausgabe und Einfkaufdienst

Auch die Caritas organisiert ihre Lebensmittelausgaben neu. Sie gibt nun Lebensmittelgutscheine aus und unterstützt mit Bringdiensten, die den Einkauf notfalls bis zur Haustür bringen. Wer sich für die Einkaufshilfe engagieren will, kann sich bei den fünf Münchner Freiwilligenzentren melden, montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr, 0800/000 5802, www.freiwilligenzentren-muenchen.de

Gesichtsmasken zum Selbstnähen

Textildesignerin Fabienne Rako hat für die SZ ein Schnittmuster angefertigt. Im Video zeigt sie Schritt für Schritt, wie die Maske genäht wird. Das Schnittmuster samt ausführlicher Anleitung gibt es hier.

Gruppen bei Facebook

In verschiedenen Gruppen auf Facebook, wie verständigen sich Münchner über kleine und große Neuigkeiten zum Thema Coronavirus. Wer Hilfe braucht - und bei Facebook registriert ist - setzt einen Post ab und bekommt meist zahlreiche Angebote.

Eine Auswahl:

Netzwerk für Videokonferenzen

Kein Login, keine Daten-Speicherung und maximale Privatssphäre - das versprechen die Macher von "Meet", einem Online-Konferenzservice. Mehr Details zum Angebot von Freifunk München findet man unter: meet.ffmuc.net

Nachbarschaftsnetzwerke wie nebenan.de

Auch kleinere Netzwerke, wie nebenan.de eignen sich um Menschen in Quarantäne oder in Risikogruppen zu helfen. Eine Registrierung im Nachbarschaftsnetzwerk ist zuvor allerdings nötig.

Vermittlungsplattform Quarantänehelden

Auf Quarantänehelden.org (deutschlandweit) können Hilfesuchende und Helfende eine Annonce aufgeben. Über die Suche mit der Postleitzahl können Betroffene ein Hilfsangebot in der Nähe finden.

Klinikpersonal kann kostenlos Taxis nutzen

Ärzte, Schwestern und Pfleger können in München von sofort an auf dem Weg zur Arbeit und zurück kostenlos mit dem Taxi fahren. Mit dem Nulltarif solle medizinisches Personal in der Corona-Krise unterstützt werden, teilte ein Sprecher des Taxiverbands mit. Anrufen müsse man dafür bei einer der beiden lokalen Taxizentralen (089/21 610 oder 089/450 540). Die Arbeit in der Gesundheitsbranche muss allerdings nachgewiesen werden.

Tierrettung München baut Hilfs-Netzwerk auf

Die Münchner Tierrettung versucht ein Netzwerk aufzubauen, um Tierbesitzern, die in Quarantäne müssen, bei der Betreuung ihrer Haustiere zu helfen. Gesucht werden Gassigeher, Futtereinkäufer aber auch Pflegestellen.

Münchner Feuerwehr verweist auf Helferplattformen

Auch die Feuerwehr bekommt viele Angebote von Münchnern, die helfen möchten. Etwa indem sie Fahrdienste für ältere Menschen anbieten oder Materiallieferungen von Hilfsmitteln. Die Münchner Feuerwehr freut sich über diese Hilfsbereitschaft, sie bittet aber aus organisatorischen Gründen darum, sich mit privaten Angeboten nicht an sie zu wenden, sondern die verschiedenen Helferplattformen zu nutzen.

Finanzielle Hilfe für Unternehmen in München und Oberbayern

Die Stadt stellt für Unternehmen in München eine Soforthilfe zur Verfügung. Informationen zu der Corona-Hilfe und den Antrag finden Sie es auf der Seite des Wirtschaftsreferates.

Wer seinen Firmensitz außerhalb von München aber in Oberbayern hat, der kann sich bei der Hotline der Regierung von Oberbayern über mögliche Zuschüsse in Zusammenhang mit dem Coronavirus informieren.

Die Corona-Hotline des Münchner Kompetenzteams für Kultur und Kreativwirtschaft ist momentan das Sorgentelefon der Freischaffenden. Unter 089/23328922 werden zwischen 10 und 13 Uhr Künstler und Kreative beraten, wie sie an Hilfen kommen. Auf der Internetseite www.kreativ-muenchen-crowdfunding.de hat das Kompetenzteam Informationen für Kreativschaffende in der Krise zusammengefasst.

Behördliche Informationen und ärztliche Hilfe

  • Das Münchner Referat für Gesundheit hat eine Bürgerhotline (089-233-44740) eingerichtet, die auch am Wochenende zwischen 8 und 18 Uhr Anrufe entgegennimmt.
  • Auf der Homepage der Stadt finden Sie aktuelle Informationen zur Ausbreitung in München, sowie die E-Mail-Adresse des Gesundheitsamtes.
  • Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bietet eine Coronavirus-Hotline (09131-6808-5101) an.
  • Zentrale Telefon-Hotline des Sozialreferats. Erreichbar unter 23 39 68 33. Hilfe für Menschen mit dringenden Unterstützungsbedarf aufgrund familiärer oder sozialer Notlagen.
  • Wirtschaftliche Hilfen der Stadt München. Aufgrund der Corona-Krise. Erreichbar unter 23 32 20 70 oder unter wirtschaft-corona@muenchen.de.
  • Der Ärztliche Bereitschaftsdienst ist weiterhin unter der Nummer 116 117 erreichbar. Viele Hausärzte in München fordern Patienten mit Coronavirus-Verdacht auf nicht in die Praxen zu kommen, sondern telefonisch die weiteren Maßnahmen zu besprechen.

Psychologische Hilfsangebote

Hilfe für Wohnungslose während der Corona-Krise

Das Sozialreferat und die Hilfswerke der großen Kirchen, Diakonie und Caritas, bemühen sich, Wohnungslosen während der Corona-Krise ausreichend Unterstützung anzubieten. Auf der Freifläche beim Staccioli-Ring an der Kreuzung Luisen-/Elisenstraße (Karl-Stützel-Platz) wird ab sofort ein Foodtruck abgestellt und Hilfesuchende täglich mit warmer Suppe und Brotzeit-Paketen versorgt.

An der Schwanthalerstraße im ehemaligen Postbankgebäude ist eine Notversorgung eingerichtet. Dort werden Kleidung, Hygieneartikel und Essen ausgegeben. Das Kälteschutz- und Übernachtungsschutzprogramm für Obdachlose auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne hat nun ganztägig geöffnet. Die Anlaufstellen Schiller 25, Otto und Rosi, D3 und Teestube "komm" im Notbetrieb geöffnet, ebenso das Amt für Wohnen und Migration an der Franziskanerstraße.

Hilfsangebote in den Münchner Stadtvierteln

Aubing-Lochhausen-Langwied

  • Notdienst der Aubinger Nachbarschaftshilfe: Für Hilfesuchende aus dem Stadtbezirk 22. Erreichbar unter 86 36 95 93 (Montag bis Freitag, 8.30 Uhr bis 12 Uhr, 14 bis 16 Uhr).
  • Beratung durch das SOS-Familienzentrum Neuaubing. Bei akuten familiären Problemen aufgrund der aktuellen Krisensituation. Erreichbar unter 871 32 09 23 (Montag bis Freitag, 9 bis 12 Uhr) oder unter fkitz-neuaubing@sos-kinderdorf.de.
  • Corona-Hilfe durch die Pfarrjugend St. Michael Lochhausen. Unterstützung bei Einkäufen und Besorgungen. Erreichbar unter 0173/565 79 62. Montag bis Freitag, 9 bis 11 Uhr; Samstag, 12 bis 13 Uhr.
  • Beratung durch das Bildungs-Lokal. Informationen zu verschiedenen Lernthemen, Online-Angeboten oder zu sozialen Diensten. Erreichbar unter 01525/687 12 51 oder unter kerstin.heymanndeja@muenchen.de.

Allach-Untermenzing

  • Hilfe für Risikopatienten bei Besorgungen und Einkäufen unter 0157/33 78 73 08. Organisiert durch die evangelischen sowie katholischen Gemeinden in Allach-Menzing. Auch freiwillige Helfer dürfen sich gerne melden.

Berg am Laim

  • Virtuelle Beratung der Alzheimer-Gesellschaft: Für Menschen mit Demenz und deren Angehörige. Infos und Einweisung unter 47 51 85 (Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr) oder unter www.agm-online.de.
  • Telefonbesuchsdienst der Malteser: Für ältere und hilfsbedürftige Menschen, die derzeit stark isoliert leben. Erreichbar unter 43 60 85 30.

Hadern

  • Besuchsverbot in den Häusern des Wohnstifts Augustinum. Bis 19. April. Zudem entfallen alle Veranstaltungen. Augustinum Neufriedenheim, Stiftsbogen 74.
  • Nachbarschaftstreff-Hilfe. Angebote für Unterstützung aufgrund der Corona-Krise unter 0152/04 68 87 89. Montag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr. Nachbarschaftstreff Blumenau, Rolf-Pinegger-Straße 5.

Feldmoching-Hasenbergl

  • Besuchsverbot in den Häusern der Augustinum-Gruppe. Bis 19. April. Zudem entfallen alle Veranstaltungen. Heilpädagogisches Zentrum Augustinum, Rainfarnstraße 44; Wohnstift Augustinum München-Nord, Weitlstraße 66.
  • Hilfsangebote der Diakonie Hasenbergl. Unterstützung für Risikogruppen und aufgrund der Situation belastete Menschen. Informationen und Anfragen unter 3 14 00 10 (Montag bis Freitag, 9 bis 12 Uhr) oder unter info@diakonie-hasenbergl.de.
  • Familienberatung der Diakonie Hasenbergl. Besondere Betreuung aufgrund der aktuellen Corona-Krise. Terminvergabe für Telefonberatung unter 31 20 96 52 (Montag bis Freitag, 9 bis 12 Uhr; Montag und Dienstag zusätzlich 13 bis 16 Uhr) oder unter eb@diakonie-hasenbergl.de.

Freimann

  • Weil es in vielen sozialen Einrichtungen an Schutzausrüstung für die Mitarbeiter mangelt, hat die Mohr-Villa eine sogenannte Oster-Challenge ins Leben gerufen, eine Gemeinschaftsaktion für zu Hause: Freiwillige können helfen, indem sie Mundschutzmasken selbst nähen, auf der Facebookseite und Webpräsenz der Mohr-Villa findet sich eine Anleitung dazu. Stoffe können an der Situlistraße 75 nach kurzer Ankündigung per E-Mail abgegeben oder abgeholt werden. Wer selbst alte Bettlaken oder Kissenbezüge verwendet, soll die Stoffe zuvor bei mindestens 60 Grad waschen, rät das Mohr-Villa-Team. Fertige Masken können direkt in die sozialen Einrichtungen gebracht oder in einen dafür bereitgestellten Container auf der überdachten Terrasse der Mohr-Villa eingeworfen werden. Alternativ können sie an den Tagen Montag, 6. April, Donnerstag, 9. April, und Donnerstag, 16. April, jeweils von 11 bis 13 Uhr persönlich abgegeben werden.

Giesing

  • Wer seiner Giesinger Stammkneipe oder seinem Lieblingscafé in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit etwas Gutes tun will, hat hier ganz einfach die Möglichkeit dazu: www.lokalsupport-giesing.de Auf der Homepage stehen die Namen von Lokalen und darunter jeweils vier Buttons, die mit fünf, zehn, 18,60 und 50 Euro beschriftet sind.
  • Stricken und häkeln für den guten Zweck: Der Verein Kultur-Verstrickungen animiert zum Mitmachen bei dem Projekt "Woll-Lust beim Sträkeln". Teilnehmer ihre Werke dem Verein spenden, die dieser dann versteigert. Vom Erlös werden Organisationen und Initiativen unterstützt, die sich um die Corona-Geschädigten kümmern.
  • Hilfe des Nachbarschaftstreffs Walchenseeplatz. Angebote für Unterstützung aufgrund der Corona-Krise unter nachbarschaftstreff@s-balt.de oder unter 69 39 33 88.

Laim

  • Einkaufsdienst des Pfarrverbands Laim. Für Hilfsbedürftige aufgrund der Corona-Krise. Erreichbar unter 547 27 13 (Dienstag bis Freitag, 10 bis 12 Uhr) oder unter pv-laim@ebmuc.de.

Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt

  • Sozialbürgerhaus München-Mitte für Notfälle geöffnet. Sonderregelung während der Corona-Krise bis einschließlich 19. April. Schwanthalerstraße 62; Montag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr.

Milbertshofen - Am Hart

  • Einkaufshilfe der Ditib-Jugend. Für Betroffene der Corona-Krise im Norden und Zentrum des Stadtgebiets. Erreichbar unter 01573/103 91 17 oder unter mehmetakif@ditib-sudbayern.de.

Moosach

  • Um Menschen zu versorgen, die auf keinen Fall das Haus oder die Wohnung verlassen dürfen, bietet die Diakonie München-Moosach Besorgungsdienste an und sucht dazu weiterhin freiwillige Helfer. Anfragen nimmt die Diakonie per E-Mail unter nachbarschaftshilfe@diakonie-moosach.de oder telefonisch unter der Rufnummer 230 69 57-44 entgegen.
  • Sozialbürgerhaus Neuhausen-Moosach für Notfälle geöffnet. Sonderregelung während der Corona-Krise bis einschließlich 19. April. Ehrenbreitsteiner Straße 24; Montag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr.

Neuhausen - Nymphenburg

  • Nachbarschaftstreff-Hilfe. Angebote für Unterstützung aufgrund der Corona-Krise unter 0152/04 68 87 89. Montag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr. Nachbarschaftstreff Hirschgarten, Schloßschmidstraße 19.

Pasing-Obermenzing

  • Nachbarschaftstreff-Hilfe. Angebote für Unterstützung aufgrund der Corona-Krise unter 0152/04 68 87 89. Montag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr. Nachbarschaftstreff Pasing, Josef-Felder-Straße 45.
  • Corona-Hotline der Helios-Klinik Pasing. Erreichbar rund um die Uhr unter 0800/812 34 56 (kostenfrei). Für Fragen rund um das Sars-CoV-2-Virus. Bei Bedarf können Videosprechstunden oder Coronavirus-Abstrichstellen vermittelt werden.

Ramersdorf-Perlach

  • Nachbarschaftstreff-Hilfe. Angebote für Unterstützung aufgrund der Corona-Krise unter 0152/04 68 87 89. Montag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr. Nachbarschaftstreff Ramersdorf, Balanstraße 111.
  • Corona-Hilfe durch das evangelische Hilfswerk. Unterstützungsangebote sowie Sozialberatung unter 670 89 04. Erreichbar von Montag bis Freitag, 9.30 bis 14 Uhr. Stadtteilbüro Neuperlach, Gerhart-Hauptmann-Ring 56.
  • Hilfsangebote und Seelsorge durch das Lätarezentrum Neuperlach. Aufgrund der Corona-Krise. Erreichbar unter 122 28 07. Täglich, 10 bis 12 Uhr.
  • Corona-Hotline der Helios-Klinik Perlach. Erreichbar rund um die Uhr unter 0800/812 34 56 (kostenfrei). Für Fragen rund um das Sars-CoV-2-Virus. Bei Bedarf können Videosprechstunden oder Coronavirus-Abstrichstellen vermittelt werden.
  • Sozialbürgerhaus für Notfälle geöffnet. Sonderregelung während der Corona-Krise bis einschließlich 19. April. Thomas-Dehler-Straße 16; Montag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr. Musikunterricht online. Infos unter www.3klang-musik.de oder unter 66 00 84 20.
  • Helfer für Einkaufsservice. Wer sich in der aktuellen Krisensituation freiwillig engagieren möchte, kann unter 670 89 04 oder unter stadtteilbuero-np@hilfswerk-muenchen.de Kontakt aufnehmen. Auch Hilfesuchende dürfen sich gerne melden.
  • Online-Andacht der evangelisch-lutherischen Jubilatekirche Waldperlach. Die Andachten finden abwechselnd mit den Pfarrern Sebastian Degkwitz, Philipp Stoltz und Vikar Tim Sonnemeyer statt. Informationen zu Teilnahme unter www.jubilatekirche.de. Mittwoch, Freitag, jeweils 18 Uhr.
  • Mit der Aktion "Perlach hilft!" wollen die BRK-Bereitschaft Perlach, der FC Perlach und der Burschenverein Perlach Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, im Alltag helfen: Um das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus zu senken, bieten sie ihnen an, den Einkauf zu erledigen und anschließend in die Wohnungen zu liefern. Weitere Informationen stehen auf einem Flyer, der derzeit verteilt wird, und auf der Website: www.brk-perlach.de/aktuelles. Wer also diese Unterstützung in Anspruch nehmen will, meldet sich entweder telefonisch unter 0151/20 15 86 46, per E-Mail an einkaufshilfe@brk-perlach.de oder online über das Anmeldeformular auf der oben genannten Website des Roten Kreuzes.
  • Die Johanniter bieten täglich montags bis freitags kostenfreie Telefon- und Videoberatungen für Eltern in den Stadtteilen Ramersdorf und Perlach an. "Viele Eltern sind seit drei Wochen extrem gefordert", sagt Magdalena Paul, "wir können Tipps geben zu geeignetem Lernmaterial, zur Beschäftigung der Kinder zu Hause, auch zu einer sinnvollen Mediennutzung." Aber auch zu Themen wie Streit, Unterstützung in der Erziehung für Alleinerziehende, Einsamkeit oder die Überforderung durch die Gefahr eines Jobverlusts berät die Sozialpädagogin und Familientherapeutin, sie hilft beim Kontakt zu Behörden, Schulen oder Notfalleinrichtungen sowie beim Beantragung des Notfall-Kinderzuschlags. Die kostenfreie Elternberatung ist montags bis freitags von 11 bis 14 Uhr sowie montags und mittwochs von 19.30 bis 20.30 Uhr unter der Nummer 95 44 846 15 telefonisch und auch per Videokonferenz erreichbar.

Schwabing-West

  • Unterstützung und Hilfsdienste für Anwohner aus dem Ackermannbogen aufgrund der Corona-Krise. Hotline erreichbar unter 30 74 96 34, Montag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr. Verein Ackermannbogen, Rosa-Aschenbrenner-Bogen 9.
  • Studenten für Senioren: Einkaufs- und Erledigungshilfen aufgrund der Corona-Krise. Erreichbar unter 0152/27 63 80 52.

Schwabing-Freimann

  • Nachbarschaftstreff-Hilfe. Angebote für Unterstützung aufgrund der Corona-Krise unter 0152/04 68 87 89. Montag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr. Nachbarschaftstreff Parkstadt Schwabing, Lilly-Reich-Straße 10.
  • Erlöserkirche geöffnet mit Seelsorgeberatung und Einkaufshilfe. Täglich von 9 bis 17 Uhr. Mit persönlicher Gesprächsmöglichkeit von 11 bis 12 Uhr. Das Seelsorgetelefon ist unter 0160/820 04 94 erreichbar. Zusätzlich wird ein Einkaufsservice für ältere und gefährdete Menschen angeboten. Anfragen unter 38 01 26 13 oder unter kuehnen@erloeserkirche.de. Weitere Informationen unter www.erloeserkirche.de.
  • Stadtteilarchiv Freimann telefonisch erreichbar. Für Fragen zur Geschichte Freimanns oder zur Weitergabe eigener Dokumente wie Fotos oder Briefe. Erreichbar unter 30 66 80 29; Mittwoch, 10 bis 12 Uhr; Freitag, 15 bis 17 Uhr. Stadtteilarchiv in der Mohr-Villa, Situlistraße 73-75.

Sendling - Westpark

  • Sozialbürgerhaus für Notfälle geöffnet. Sonderregelung während der Corona-Krise bis einschließlich 19. April, Meindlstraße 16; Montag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr.

Thalkirchen - Obersendling - Forstenried - Fürstenried - Solln

  • Sozialbürgerhaus für Notfälle geöffnet. Sonderregelung während der Corona-Krise bis einschließlich 19. April. Schertlinstraße 2; Montag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr.

Trudering - Riem

  • Nachbarschaftstreff-Hilfe: Angebote für Unterstützung aufgrund der Corona-Krise unter 0152/04 68 87 89. Montag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr. Nachbarschaftstreff Trudering, Bajuwarenstraße 92.
  • Der Gewerbeverband Haar-Trudering hat die Initiative "Wir helfen unseren Betrieben in Haar und Trudering" ins Leben gerufen und sammelt auf seiner Website unter der Adresse https://gewerbeverband-haar-trudering.com/wir-helfen/ Angebote.
© SZ.de/van/kuk/huy
Gesundheit in Bayern Unterricht soll stufenweise wieder starten

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Unterricht soll stufenweise wieder starten

Es zeichnet sich ab, dass die Schulen nicht für alle Klassen gleichzeitig wiedereröffnet werden dürften. Das Kabinett weitet die Soforthilfen erneut aus. Alle Entwicklungen im Newsblog.

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